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	<title>Owens Valley - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Owens_Valley&amp;diff=1170778&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-12-06T01:02:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Tal&lt;br /&gt;
|NAME               = &lt;br /&gt;
|BILD               = Owens River from tableland-750px.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG   = Oberlauf des Owens Rivers nahe Bishop&lt;br /&gt;
|LAGE               = [[Kalifornien]] (USA)&lt;br /&gt;
|GEBIRGE            = [[Sierra Nevada (Vereinigte Staaten)|Sierra Nevada]], [[White Mountains (Kalifornien)|White Mountains]], [[Inyo Mountains]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD        = 36/48/9.072/N &lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD         = 118/11/58.8156/W &lt;br /&gt;
|REGION-ISO         = US-CA&lt;br /&gt;
|TOPO-KARTE         = &lt;br /&gt;
|KARTE              = &lt;br /&gt;
|POSKARTE           = &lt;br /&gt;
|TYP                = &lt;br /&gt;
|GESTEIN            = &lt;br /&gt;
|HÖHE               = &lt;br /&gt;
|HÖHE_VON           = &lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG         = &lt;br /&gt;
|FLÄCHE             =&lt;br /&gt;
|LÄNGE              = 120&lt;br /&gt;
|GEWÄSSER           = [[Owens River]]&lt;br /&gt;
|KLIMA              = &lt;br /&gt;
|FLORA              = &lt;br /&gt;
|NUTZUNG            = &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN     = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[File:Owensmap-01.png|thumb|Das Owens Valley]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Owens Valley Sh-p6250166.jpg|thumb|Owens River südlich von Big Pine]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Owens Valley&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist das ca. 120&amp;amp;nbsp;km lange Tal des [[Owens River]] im [[Mono County|Mono]] und [[Inyo County]] im Süd-Osten von [[Kalifornien]] ([[Vereinigte Staaten|USA]]). Es verläuft von Norden nach Süden zwischen der [[Sierra Nevada (Vereinigte Staaten)|Sierra Nevada]] im Westen und den [[White Mountains (Kalifornien)|White Mountains]] im Nordosten beziehungsweise den [[Inyo Mountains]] im Südosten. Im Süden wird das Tal durch den [[Owens Lake]], einen heute ausgetrockneten [[Salzsee]] begrenzt. Im Norden entspringt der Owens River in der [[Long Valley Caldera]], einem [[Vulkanismus|vulkanischen]] Kratersystem. Durch das Tal führt [[U.S. Highway 395]], an ihm liegen von Süden nach Norden [[Lone Pine (Kalifornien)|Lone Pine]], [[Independence (Kalifornien)|Independence]] (Sitz der Verwaltung des Inyo County), [[Big Pine (Kalifornien)|Big Pine]] und als größter Ort des Tals [[Bishop (Kalifornien)|Bishop]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Das Owens Valley ist durch eine tektonische Dehnung der Erdkruste, einen sogenannten [[Grabenbruch]], in den letzten drei Millionen Jahren entstanden. Das [[Tal]] ist geologisch gesehen somit ein [[Graben (Geologie)|Graben]], vergleichbar mit dem [[Oberrheingraben]] in Europa. Seine Flanken werden durch die &amp;#039;&amp;#039;Sierra Nevada Fault&amp;#039;&amp;#039; im Westen und der &amp;#039;&amp;#039;White Mountains Fault&amp;#039;&amp;#039; im Osten begrenzt. Das Owens Valley ist der westlichste Graben ([[Englische Sprache|engl.:]] &amp;#039;&amp;#039;Basin&amp;#039;&amp;#039;) der [[Basin and Range Province]], die sich bis weit nach [[Colorado]] im Osten und von der Grenze zu [[Oregon]] bis nach [[Mexiko]] erstreckt. Der in den Grabenbruch abgesunkene Block liegt im Owens Valley fast 3000&amp;amp;nbsp;m unter der Oberfläche, bis auf das heutige Niveau wurde das Tal durch [[Erosion (Geologie)|erodiertes]] Material von den benachbarten Gebirgszügen verfüllt, insbesondere von der Sierra. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der starken Verfüllung des Tals ist das Owens Valley das tiefste Tal Nordamerikas mit einem Niveauunterschied von 3282&amp;amp;nbsp;m zwischen dem Gipfel des [[Mount Whitney]], dem höchsten Berg der Vereinigten Staaten außerhalb [[Alaska]]s, mit 4418&amp;amp;nbsp;m und dem Talboden bei Lone Pine auf 1136&amp;amp;nbsp;m bei einer horizontalen Entfernung zwischen Gipfel und Ort von 20&amp;amp;nbsp;km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Owens Valley wurde am 26. März 1872 von einem Beben der Stärke 7.1 auf der Richterskala erschüttert. Es war damit das drittstärkste Beben in der Geschichte Kaliforniens. Insbesondere die Stadt Lone Pine wurde schwer getroffen. Fast alle Gebäude von Lone Pine, 52 von 59, wurden zerstört. Insgesamt starben 27 Menschen im Tal. Auch heute noch wird die Gegend von leichten Beben erschüttert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Osten des oberen Owens Valley nahe Bishop liegen die [[Volcanic Tablelands]], eine Landschaft, die durch die [[Erosion (Geologie)|Erosion]] von [[Tuff]] entstanden ist, der aus [[Vulkanausbruch|Eruptionen]] der Long Valley Caldera stammt. Im unteren Ovens Valley liegen vulkanische Basaltströme auf dem &amp;#039;&amp;#039;Darwin Plateau&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Matt Lusk: [http://geology.cpp.edu/theses/Lusk.pdf Geochemical and Petrographic Analyses of the Basalts of the Darwin Plateau, Inyo County, CA; Evidence for Multi-dimensional Variation Governing the Production of Volcanic Fields in the Owens Valley], Call Poly Pomona 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; Geologisch interessant sind auch die [[Alabama Hills]] auf der Westseite des oberen Tals in der Nähe von &amp;#039;&amp;#039;Lone Pine&amp;#039;&amp;#039;. Sie sind und waren auch der Schauplatz von unzähligen Spiel- und Fernsehfilmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die ersten Ureinwohner des Tals lassen sich auf ca. 8000 v.&amp;amp;nbsp;Chr. datieren. Ab etwa dem Jahr 500 sind Vorfahren der [[Paiute]]-Indianer nachweisbar. Sie lebten vorwiegend als [[Jäger und Sammler]], betrieben aber auch rudimentären [[Bewässerungsfeldbau]]. In der Nachfolge des [[Kalifornischer Goldrausch|Kalifornischen Goldrausches]] erreichten ab dem Ende der 1850er Jahre Siedler das Tal und bauten [[Ranching|Viehzucht]] und [[Bergbau|Erzminen]] auf. Insbesondere suchten sie [[Gold]], fanden jedoch nur bescheidene [[Silber]]-, [[Blei]]- und [[Zink]]-Vorkommen. Durch das Eindringen der Weißen, die sich teilweise die Bewässerungssysteme der Ureinwohner aneigneten, kam es zu Konflikten mit den Indianern. 1862 wurde ein Militärposten im Tal eingerichtet, aus dem sich der heutige Ort Independence entwickelte, und 1863 wurden rund 1000 Paiute zwangsweise in eine [[Indianerreservat|Reservation]] beim rund 200&amp;amp;nbsp;km südlich gelegenen [[Fort Tejon]] umgesiedelt. Sie kehrten in den folgenden Jahren fast alle zurück, arbeiteten teilweise für die Rancher und betrieben weiterhin ihre traditionelle Subsistenzwirtschaft. Im Jahr 1900 gab es drei vom [[Bureau of Indian Affairs]] betriebene Schulen im Tal.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieses Kapitel folgt der Darstellung des National Park Service unter &amp;#039;&amp;#039;[https://www.nps.gov/manz/historyculture/index.htm History and Culture of Manzanar NHS]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Minen waren rund um 1880 erschöpft, das Tal lebte nur noch von der Landwirtschaft und litt wegen der Abgelegenheit hinter den Bergen unter den mangelnden Absatzmöglichkeiten der Güter. Erst der Bau der [[Schmalspur]]-Eisenbahn der &amp;#039;&amp;#039;[[Southern Pacific Railroad#Schmalspurstrecken|Carson&amp;amp;nbsp;&amp;amp;&amp;amp;nbsp;Colorado Railroad]]&amp;#039;&amp;#039; Mitte der 1880er Jahre verbesserte die Situation. Die Landwirte legten mehrere Bewässerungskanäle an, um das Wasser des Owens Rivers optimal auszunutzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1905 und 1910 rief die &amp;#039;&amp;#039;Owens Valley Improvement Company&amp;#039;&amp;#039; dazu auf, das Tal für den [[Obstbau]] zu nutzen. Im neu angelegten Ort [[Manzanar]] (vom [[Spanische Sprache|spanischen]] Wort für Apfelplantage) siedelten sich einige Familien an und bauten verschiedene Früchte, vor allem Äpfel an. Gleichzeitig hatte die Stadtverwaltung des rund 300&amp;amp;nbsp;km entfernten [[Los Angeles]] beschlossen, das Wasser des Owens Rivers abzuleiten und damit den Aufstieg der bis dahin unbedeutenden Stadt zu ermöglichen. Obwohl das Tal im [[Regenschatten]] der Sierra Nevada liegt und der Fluss nur den Abfluss von der Ostflanke der Sierra sammelt, war das Wasser für die &amp;#039;&amp;#039;Abteilung für Wasser und Energie&amp;#039;&amp;#039; der Stadtverwaltung wertvoll und erschien auf Grund der dünnen Besiedelung des Tales auch erreichbar. Die Stadtverwaltung kaufte alle verfügbaren Wasserrechte auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[William Mulholland]], der Chef der Wasserwerke von Los Angeles, setzte den Bau des ersten [[Los Angeles Aqueduct|Los Angeles-Aquädukts]] in Gang. Hierzu wurden ein Staubecken, das &amp;#039;&amp;#039;Tinemaha Reservoir&amp;#039;&amp;#039;, am Owens River und eine 370&amp;amp;nbsp;Kilometer lange Wasserleitung mit 164 Tunneln vom Tal bis nach Los Angeles gebaut. 1913 eröffnete Mulholland offiziell sein Meisterwerk, das von den Zuflüssen des Owens Rivers gespeist wurde. Innerhalb von fünfzehn Jahren trocknete der &amp;#039;&amp;#039;Owens Lake&amp;#039;&amp;#039; völlig aus. Der Erwerb der Genehmigungen und Wasserrechte war juristisch und moralisch nicht einwandfrei. Die Farmer in der Owens-Valley-Gegend leisteten dem Projekt heftig Widerstand, der als &amp;#039;&amp;#039;[[California Water Wars|Kalifornische Wasserkriege]]&amp;#039;&amp;#039; bekannt wurde. So sprengten sie 1924 das Aquädukt des Jawbone Canyon; andere Gegner des Projekts öffneten eine Schleuse und leiteten vier Tage lang Wasser ab, so dass die Preise stiegen. Diese Situation zwang den Stadtrat von Los Angeles, mit den Farmern zu verhandeln. Mulholland selbst war unerbittlich. Er sagte, dass er den Verlust so vieler Bäume im Tal teilweise bedauere, weil nun eine ausreichende Zahl von Bäumen fehle, um jeden dort lebenden Unruhestifter hängen zu können. Viele Bewohner verließen das Tal, weil keine Landwirtschaft mehr möglich war. Erst in den 1990er Jahren schlossen die Farmer und Los Angeles einen endgültigen außergerichtlichen Vergleich, nach dem seit Ende 2006 wieder eine garantierte Restwassermenge von 5 % des natürlichen Abflusses im Owens River verbleibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Manzanar shrine.jpg|thumb|Gedenkstein an der Stelle des Camps Manzanar]]&lt;br /&gt;
Nach dem japanischen [[Angriff auf Pearl Harbor]] wurde im Tal durch die &amp;#039;&amp;#039;[[War Relocation Authority]]&amp;#039;&amp;#039; das [[Manzanar War Relocation Center]] im Rahmen der [[Internierung japanischstämmiger Amerikaner]] eingerichtet. Von 1942 bis 1945 waren bis zu 10.046 Personen im Lager eingeschlossen. Erst 1988 wurden die noch lebenden Opfer entschädigt. Das Lager ist heute als &amp;#039;&amp;#039;Manzanar National Historic Site&amp;#039;&amp;#039; ausgewiesen, ein Besucherzentrum informiert über die Geschichte und einmal jährlich kommen ehemalige Insassen und Familienangehörige zu einer Feier zusammen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== Das Tal heute ==&lt;br /&gt;
Tourismus, Drehort mehrerer Westernfilme, Filmmuseum in Lone Pine--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Owens Valley in den Medien ==&lt;br /&gt;
* Der Film &amp;#039;&amp;#039;[[Chinatown (Film)|Chinatown]]&amp;#039;&amp;#039; mit [[Jack Nicholson]] (1974, Regie: [[Roman Polański]]) spielt vor dem Hintergrund der &amp;#039;&amp;#039;[[California Water Wars]]&amp;#039;&amp;#039; der 1920er und 30er Jahre. &lt;br /&gt;
* Das Buch &amp;#039;&amp;#039;Farewell to Manzanar – A True Story of Japanese American Experience During and after the World War II Internment&amp;#039;&amp;#039; von Jeanne Wakatsuki Houston aus dem Jahr 1972 erzählt die Geschichte des Internierungslagers Manzanar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|SierraEscarpmentCA.jpg|870|Owens Valley vor der Sierra Nevada, Blick im oberen Tal nahe Big Pine nach Südwesten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geology of the Sierra Nevada&amp;#039;&amp;#039;, Mary Hill, Berkeley, Calif, Univ. of California Press, 2006, ISBN 0-520-23696-3.&lt;br /&gt;
* Rebecca Fish Ewan: &amp;#039;&amp;#039;A Land Between: Owens Valley, California.&amp;#039;&amp;#039; Johns Hopkins University Press, Baltimore 2001, ISBN 978-0-8018-6460-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* Owens Valley Committee: [https://www.ovcweb.org/OwensValley/OwensValley.html Owens Valley]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Nordamerika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mono County]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inyo County]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Kalifornien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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