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	<title>Overledingerland - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T08:46:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Overledingerland&amp;diff=215816&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: ISBN-fix</title>
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		<updated>2024-08-11T10:44:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ISBN-fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Overledingerland&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Overledingen&amp;#039;&amp;#039;, hochdeutsche Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Oberledingerland&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Oberledingen&amp;#039;&amp;#039;) ist eine historische Landschaft im südlichen [[Ostfriesland]] und bildet den südöstlichen Teil des [[Landkreis Leer|Landkreises Leer]]. Der Name bedeutet nichts anderes als „Land über der Leda“,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.westoverledingen.de/tourismus/umgebung/overledingerland |titel=Overledingerland // Gemeinde Westoverledingen |abruf=2022-02-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinrich Stürenburg |Titel=Die Bezeichnung der Flussufer bei Griechen und Römern |Sammelwerk=Festschrift der 44. Versammlung deutscher Philologen und Schulmänner |Ort=Dresden |Datum=1897 |Seiten=3}}&amp;lt;/ref&amp;gt; also südlich des Flusses [[Leda (Fluss)|Leda]]. Im Westen begrenzt die [[Ems]] den Landstrich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ubbo Emmius |Hrsg=Erich von Reeken |Titel=Friesische Geschichte Bd. 1 Aus dem Lateinischen übersetzt von |Verlag=Wörner |Ort=Frankfurt am Main |Datum=1981 |ISBN=3-88782-000-2}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch gliedert es sich heute in die Gemeinden [[Rhauderfehn]], [[Ostrhauderfehn]] und [[Westoverledingen]] sowie die Ortschaft Nettelburg der Stadt [[Leer (Ostfriesland)|Leer]]. Dieses historische Gebiet wird heute vom Wasserversorgungsverband Overledingen versorgt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wvvo.de/ueber-uns/organisation/ |titel=Wasserversorgungsverband Overledingen: Organisation |abruf=2022-02-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Historisch gehört auch die Nessehalbinsel in der Stadt Leer zum Overledingerland, da die Ledaschleife erst in jüngerer Zeit durchstochen wurde. Weit verbreitet ist als Umgangssprache das [[Ostfriesisches Niederdeutsch|ostfriesische Platt]]. Die Gemeinden Rhauderfehn und Westoverledingen haben zur Pflege der Sprache Plattdeutschbeautragte ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.westoverledingen.de/freizeit/plattdeutschbeauftragter |titel=Plattdeutschbeauftragter // Gemeinde Westoverledingen |abruf=2022-02-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rhauderfehn.de/rathaus/plattdeutschbeauftragter |titel=Plattdeutschbeauftragter // Gemeinde Rhauderfehn |abruf=2022-02-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Overledinger sind mehrheitlich [[Protestantismus|protestantisch]]. Nahe der [[Ems]] gibt es noch einige [[Evangelisch-reformierte Kirche (Landeskirche)|reformierte]] Gemeinden, ansonsten herrscht das [[Evangelisch-lutherische Kirchen|lutherische Bekenntnis]] vor. Vereinzelt finden sich auch [[Freikirche]]n oder [[Römisch-katholische Kirche|Katholiken]]. Im Süden, zu [[Emsland]] und [[Hümmling]], und im Osten, zum [[Oldenburger Münsterland]] (einschl. das friesischsprachigen [[Saterland]]s), verläuft eine recht starke Konfessionsgrenze zu mehrheitlich katholischen Gebieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Seelandeverledingen.png|mini|Overledingen innerhalb der friesischen Seelande um 1300]]&lt;br /&gt;
Das Overledingerland ist eine der vier historischen Landschaften auf dem Festland des heutigen Landkreises Leer. Es gehörte im frühen Mittelalter zum karolingischen Emsgau,&amp;lt;ref name=&amp;quot;van lengen&amp;quot;&amp;gt;[[Hajo van Lengen]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Friesische Freiheit des Mittelalters - Leben und Legende&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Ostfriesische Landschaft, Aurich 2003, S. 70, ISBN 3-932206-30-4&amp;lt;/ref&amp;gt; konnte sich aber, nachdem die auswärtigen Grafen vertrieben waren, im 13. Jahrhundert als eine eigenständige [[Friesen|friesische]] Landesgemeinde etablieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl von Richthofen (Rechtshistoriker)|Karl von Richthofen]]: &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen zur friesischen Rechtsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, Teilband 1. Wilhelm Hertz, Berlin 1882, darin Kapitel 4: &amp;#039;&amp;#039;Die sieben friesischen Seelande&amp;#039;&amp;#039;, S. 134, mit ausführlichen Zitaten der friesischen Quellen ([http://images.tresoar.nl/wumkes/pdf/RichthofenKvon_UntersuchungenRechtsgeschichte_2_1.pdf Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hajo van Lengen, Rainer Driever, Willem Kuppers, Emden; Aurich&amp;gt; Sonderausstellung Die Friesische Freiheit des Mittelalters. Leben &amp;amp; Legende &amp;lt;2003, Stiftung Johannes-a-Lasco-Bibliothek Grosse Kirche &amp;lt;Emden&amp;gt; |Titel=Die Friesische Freiheit des Mittelalters : Leben und Legende ; [Begleitband zu der Sonderausstellung der Ostfriesischen Landschaft die Friesische Freiheit des Mittelalters Leben &amp;amp; Legende, vom 15. Juni bis zum 14. September 2003 ...] |Verlag=Ostfriesische Landschaftliche Verl.- und Vertriebsges |Ort=Aurich |Datum=2003 |ISBN=3-932206-30-4 |Seiten=70}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Süden schlossen sich auch einige [[Sachsen (Volk)|sächsische]] Siedlungen der genossenschaftlich organisierten Landesgemeinde an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Eine klassische [[Feudalismus|Feudalherrschaft]] etablierte sich hier wie im übrigen [[Frieslande|Friesland]] nicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;njb&amp;quot;&amp;gt;Heinrich Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Adel und Bauern im friesischen Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;. In: Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Niedersächsisches Jahrbuch für Landesgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Band 45. Hildesheim 1973. S. 82 ([https://www.historische-kommission.niedersachsen.de/download/77529/JB_45_1973.pdf online])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war vermutlich in Landesviertel geteilt, die jeweils vier Vertreter in den Sechzehner-Rat des Overledingerlandes entsandten,&amp;lt;ref name=&amp;quot;van lengen&amp;quot; /&amp;gt; dessen Hauptversammlungsort wahrscheinlich [[Backemoor|Backemoor war]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hajo van Lengen, Rainer Driever, Willem Kuppers, Emden; Aurich&amp;gt; Sonderausstellung Die Friesische Freiheit des Mittelalters. Leben &amp;amp; Legende &amp;lt;2003, Stiftung Johannes-a-Lasco-Bibliothek Grosse Kirche &amp;lt;Emden&amp;gt; |Titel=Die Friesische Freiheit des Mittelalters : Leben und Legende ; [Begleitband zu der Sonderausstellung der Ostfriesischen Landschaft die Friesische Freiheit des Mittelalters Leben &amp;amp; Legende, vom 15. Juni bis zum 14. September 2003 ...] |Verlag=Ostfriesische Landschaftliche Verl.- und Vertriebsges |Ort=Aurich |Datum=2003 |ISBN=3-932206-30-4 |Seiten=107}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund der wirtschaftlichen Voraussetzungen&amp;lt;ref name=&amp;quot;van lengen&amp;quot; /&amp;gt; konnte sich das Overledingerland allerdings keine so starke Stellung erarbeiten, wie es weiter nördlich etwa das [[Brokmerland]], das [[Harlingerland]] oder das [[Jeverland]] schafften. Während der Zeit der [[Friesische Freiheit|friesischen Freiheit]] zum [[Upstalsboom]]bund.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl von Richthofen (Rechtshistoriker)|Karl von Richthofen]]: &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen zur friesischen Rechtsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, Teilband 1. Wilhelm Hertz, Berlin 1882, darin Kapitel 4: &amp;#039;&amp;#039;Die sieben friesischen Seelande&amp;#039;&amp;#039;, S. 7, mit ausführlichen Zitaten der friesischen Quellen ([http://images.tresoar.nl/wumkes/pdf/RichthofenKvon_UntersuchungenRechtsgeschichte_2_1.pdf Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eigenständigkeit endete im 15. Jahrhundert mit der Herrschaft der [[Hamburg]]er und der [[Ostfriesische Häuptlinge|Häuptlinge]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hemmo Suur: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Häuptlinge Ostfrieslands&amp;#039;&amp;#039;. Fr. Rakebrand: Aurich und Norden 1846.  S.&amp;amp;nbsp;37 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine einheimische zentrale Häuptlingsherrschaft entwickelte sich nicht, nur einige Dorfhäuptlinge konnten sich etablieren. Das Land geriet zunächst unter die Herrschaft der [[tom Brok]].&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Politische Geschichte Ostfrieslands&amp;#039;&amp;#039; (Ostfriesland im Schutze des Deiches; Band 5), Pewsum 1975. S. 83&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach deren Niedergang fiel es an [[Focko Ukena]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;njb&amp;quot; /&amp;gt; und in dessen Gefolge an die [[Cirksena]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dirk Jan Henstra |Titel=The evolution of the money standard in medieval Frisia : a treatise on the history of the systems of money of account in the former Frisia (c.600-c.1500) |Verlag=D.J. Henstra |Ort=Groningen |Datum=2000 |ISBN=90-367-1202-5 |Seiten=194}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem Ende der Häuptlingszeit ging das Overledingerland in der [[Grafschaft Ostfriesland]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4697939-6|VIAF=246297131}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Leer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Landkreis Leer)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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