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	<title>Over-the-top content - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T00:57:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Over-the-top_content&amp;diff=2489416&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-27372-87: /* Situation in Deutschland */ Dyn bietet exklusive Sportübertragungen</title>
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		<updated>2025-10-01T21:12:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Situation in Deutschland: &lt;/span&gt; Dyn bietet exklusive Sportübertragungen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Over-the-top content&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (OTT) bezeichnet die Übermittlung von Video- und Audioinhalten über Internetzugänge, ohne dass ein [[Internetdienstanbieter|Internet-Service-Provider]] in die Kontrolle oder Verbreitung der Inhalte involviert ist. Dabei kann es sich um kostenlose und zahlungspflichtige Angebote handeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird zwischen den OTT-1 und OTT-2-Diensten unterschieden, was insbesondere für die Regulierung der etwaigen Anbieter von Bedeutung ist. Bei OTT-1-Diensten handelt es sich um [[Dienst (Telekommunikation)|Telekommunikationsdienste]], die Nutzern eine internetbasierte Kommunikation ermöglichen und somit immer zwischenmenschlichen Charakter haben (z.&amp;amp;nbsp;B. Messaging, E-Mail und Internet-(Video-)Telefonie). Dadurch stehen diese Dienste in Konkurrenz zu traditionellen Telekommunikationsdiensten, wie nummernbasierter Telefonie und SMS. OTT-2-Dienste wiederum zeichnen sich durch die zentralisierte Bereitstellung von Inhalten für eine unbestimmte und theoretisch unbegrenzte Anzahl von Verbrauchern aus – beispielsweise Blogs, Streaming und Websites.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ott-regulation.com/what-is-an-ott-service/ |titel=WHAT IS AN OTT SERVICE |werk=Schalast – WE.DO.OTT |abruf=2022-02-02 |sprache=en-US}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Nachrichteninhalte ist eine Registrierung meist nicht notwendig. Die Inhalte werden oft von großen Medienunternehmen wie [[NBC Universal]] und [[News Corp]] und den dazugehörigen einzelnen Sendern bereitgestellt. Das Angebot stellt damit eine Alternative zu gängigen Internet-[[Videoportal]]en dar. Die Finanzierung kann durch Werbeeinblendungen oder Abonnements erfolgen. Für Filme und Serien muss der Nutzer sich registrieren, da diese Dienste meistens kostenpflichtig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übermittlung ==&lt;br /&gt;
Der Internet-Service-Provider hat zwar Kenntnisse über die gesendeten [[Internet Protocol|IP]]-Pakete, aber er ist nicht für die Urheberrechte, das Betrachten des Materials und die mögliche Weitergabe der Inhalte verantwortlich. Er ist ebenfalls nicht in der Lage, diese zu kontrollieren, sondern sorgt nur für den Transport der Pakete durch seine bereitgestellte Infrastruktur.&lt;br /&gt;
Das OTT-Verfahren kann als ein Gegenstück zu den älteren [[Internet Protocol Television|IPTV]]-Angeboten der großen Internet-Service-Provider ([[Telekom Entertain]] oder [[Vodafone]] GIGA TV) angesehen werden. Die neuen Angebote wie [[MagentaTV]] der [[Deutsche Telekom|Telekom]] sind mittlerweile ebenfalls als OTT-Dienst ausgelegt. OTT bezieht sich auch nur auf Inhalte, die von einem Dritten bereitgestellt werden (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Hulu (Streaminganbieter)|Hulu]], [[Amazon Prime]], [[Twitch]] oder [[Netflix]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Empfang ==&lt;br /&gt;
Die Nutzer können auf OTT-Inhalte über mit dem [[Internet]] verbundene Geräte, wie [[Smart-TV]], [[Smartphone]]s, [[Personal Computer|PCs]], [[Laptop]]s, [[Tablet-PC]]s, [[Set-Top-Box]]en und [[Spielekonsole]]n, wie die [[PlayStation 4]], [[Nintendo Wii]] oder die [[Xbox 360]] zugreifen. Durch die Kontrolle der [[IP-Adresse]] werden die Inhalte länderspezifisch beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Probleme ==&lt;br /&gt;
OTT-Anbieter beteiligen sich nicht an den Infrastrukturmaßnahmen für den breitbandigen Netzausbau bis zum Verbraucher, obwohl sie meistens der Auslöser für höhere Bandbreiten sind. Netzbetreiber werden am Geschäftsmodell der OTT-Anbieter nicht beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das OTT-Verfahren benötigt eine ausreichend hohe [[Datenübertragungsrate]] und kann daher nicht bei allen Internet-Anschlüssen angewendet werden. Durch die unterschiedlichen Endgeräte (Fernseher, Smartphone, Tablet) mit verschiedenen Auflösungen und [[Betriebssystem]]en müssen die Anbieter von OTT-Inhalten eine Anpassung für deren Inhalte vornehmen, damit auf allen Plattformen die Inhalte korrekt gezeigt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Situation in Deutschland ==&lt;br /&gt;
In Deutschland waren aufgrund von [[Urheberrechtsgesetz (Deutschland)|Urheberrechts]]- und Lizenzfragen OTT-Angebote mit aktuellen Inhalten zunächst eher selten. Als größtes deutsches Online-[[Videoportal]], das als OTT-Angebot bezeichnet werden kann, galt [[MyVideo]]. Die Inhalte, die über OTT angeboten werden können, sind nicht weltweit, sondern meist länderweit lizenziert worden und daher zumeist kostenpflichtig. Daher hatten Nutzer in Deutschland zunächst nur die Möglichkeit, über die gebührenfinanzierten [[Mediathek]]en ([[ARD Mediathek]] bzw. [[ZDFmediathek]]) der einzelnen Sender auf deren Eigenproduktionen zurückzugreifen. [[Netflix]], [[Disney+]] und [[Amazon Prime]] sind die weltweit bedeutendsten Anbieter von OTT-Diensten. Hinzu kommen die Angebote von [[Sky Deutschland#Sky Go|Sky Go]], [[DAZN|Dazn]], [[Dyn Media|Dyn]] und dem [[Eurosport#Eurosport Player|Eurosport Player]], die exklusive Sportübertragungen als zahlungspflichtigen Stream anbieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Over-the-top TV ==&lt;br /&gt;
„Over-the-top-TV“ ist ein Verfahren, das dem Kunden den Empfang von Internet-Inhalten auf seinem Fernseher erlaubt ([[Internetfernsehen]]) und das System im Ganzen so zum [[Smart TV]] macht. Peripheriegeräte wie [[DVD-Player]] oder Spielekonsolen empfangen mittels einer (Wireless-)[[Local Area Network|LAN-Verbindung]] die Inhalte aus dem Internet und senden diese an das Fernsehgerät. Oft werden diese Inhalte noch speziell für das Fernsehgerät aufbereitet (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Google TV]], [[Apple TV]], [[Chromecast]]), damit eine einfachere Navigation mittels [[Fernbedienung]] möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1077757263}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=1077757263}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Internetanwendung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Internetfernsehen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Netzneutralität]]&lt;/div&gt;</summary>
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