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	<title>Ovarialzyste - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T07:01:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ovarialzyste&amp;diff=1120882&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: Änderung 252889046 von 2A00:FBC:E878:E685:DC67:E438:CFA8:ABC7 rückgängig gemacht; Sind Frauen keine Säugetiere?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ovarialzyste&amp;diff=1120882&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-02-01T13:29:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/252889046&quot; title=&quot;Spezial:Diff/252889046&quot;&gt;252889046&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/2A00:FBC:E878:E685:DC67:E438:CFA8:ABC7&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/2A00:FBC:E878:E685:DC67:E438:CFA8:ABC7&quot;&gt;2A00:FBC:E878:E685:DC67:E438:CFA8:ABC7&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; Sind Frauen keine Säugetiere?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Benign Ovarian Cyst.jpg|mini|Gutartige Ovarialzyste]]&lt;br /&gt;
{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| 01-CODE = D27&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Gutartige Neubildung des Ovars&lt;br /&gt;
| 02-CODE = D39.1&lt;br /&gt;
| 02-BEZEICHNUNG = Neubildung unsicheren oder unbekannten Verhaltens: Ovar&lt;br /&gt;
| 03-CODE = N83.0&lt;br /&gt;
| 03-BEZEICHNUNG = Follikelzyste des Ovars&lt;br /&gt;
| 04-CODE = N83.1&lt;br /&gt;
| 04-BEZEICHNUNG = Zyste des Corpus luteum&lt;br /&gt;
| 05-CODE = N83.2&lt;br /&gt;
| 05-BEZEICHNUNG = Sonstige und nicht näher bezeichnete Ovarialzysten&lt;br /&gt;
| 06-CODE = E28.2&lt;br /&gt;
| 06-BEZEICHNUNG = Syndrom polyzystischer Ovarien&lt;br /&gt;
| 07-CODE = N80.1&lt;br /&gt;
| 07-BEZEICHNUNG = Endometriose des Ovars&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ovarialzyste&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Eierstockzyste&amp;#039;&amp;#039;) ist ein bei [[Mensch]]en oder [[Säugetiere]]n in oder an den [[Eierstock|Eierstöcken]] gebildeter sackartiger, mit Flüssigkeit unterschiedlicher Konsistenz gefüllter Hohlraum oder eine [[Geschwulst]], die in aller Regel gutartig ist. Sie wächst von einigen Millimetern bis zu über 15 Zentimetern Durchmesser an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formen ==&lt;br /&gt;
Die meisten Ovarialzysten sind funktionelle [[Zyste (Medizin)|Zysten]]. Funktionelle Zysten können infolge der normalen, [[hormon]]ell bedingten, zyklischen Veränderungen am Eierstock entstehen. Sie treten aber auch wegen eines gestörten Hormonhaushalts oder als Nebenwirkung einer [[Hormontherapie]] auf. Funktionelle Zysten findet man fast ausschließlich bei der geschlechtsreifen [[Frau]], häufig kurz nach der [[Pubertät]], und in den [[Klimakterium|Wechseljahren]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Eierstockzyten-Hund2.jpg|mini|Follikelzysten an den Eierstöcken einer Hündin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ovarial cyst cat.jpg|mini|Follikelzyste am Eierstock einer Katze]]&lt;br /&gt;
Die häufigsten funktionellen Zysten sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Follikelzysten (Bläschenzysten) können längere Zeit bestehen bleiben und auch hormonell tätig sein. Meist bilden sie sich spontan zurück oder zerplatzen. Sie werden bis zu 10&amp;amp;nbsp;cm groß und entstehen aus persistierenden [[Graaf-Follikel]]n.&lt;br /&gt;
* Corpus-luteum-Zysten: Der so genannte [[Gelbkörper]] (lateinisch Corpus-luteum) entsteht nach dem Eisprung aus den Resten des gesprungenen Graaf-Follikels. Eine Corpus-luteum-Zyste ist ein durch Einblutung entstandenes, zystisch vergrößertes Corpus-luteum und bildet sich in der Regel spontan zurück.&lt;br /&gt;
* Luteinzysten treten meist vielfach in beiden Eierstöcken auf. Nach einer Therapie der Grunderkrankung oder dem Abbruch der Hormonbehandlung bilden sich Luteinzysten meist spontan zurück.&lt;br /&gt;
*  Polyzystische Ovarien als Sonderform funktioneller Zysten sind ein Hauptmerkmal des [[Polyzystisches Ovar-Syndrom|Polyzystischen Ovar-Syndroms]] (PCO), einem eigenständigen Krankheitsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres eigenständiges Krankheitsbild, welches zu Zystenbildung am Eierstock führen kann, ist die so genannte [[Endometriose]]. Endometriosezysten haben ein charakteristisches Aussehen. Sie enthalten schokoladenfarbig eingedickte Blutabbauprodukte und werden deshalb auch als Schokoladenzysten bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die selteneren [[Retentionszyste]]n entstehen durch Sekretverhalt von Drüsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Dermoidzyste]]n sind primär gutartige Veränderungen und können einen Durchmesser von bis zu 25&amp;amp;nbsp;cm erreichen. Am häufigsten treten sie bei Mädchen vor Erreichen der Pubertät und jungen Frauen auf. Eine Entartung in einen bösartigen [[Tumor]] tritt in ein bis zwei Prozent der Fälle ein, hauptsächlich bei Frauen über 40 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diagnostik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haemorrhagic ovarian cyst ultrasound.jpg|mini|Eingeblutete Ovarialzyste]]&lt;br /&gt;
Häufig sind Ovarialzysten nur wenige Zentimeter groß und verursachen keine [[Symptom]]e. Sie werden in der [[Sonografie|Ultraschalluntersuchung]] beim Frauenarzt entdeckt. Moderne [[Ultraschallgerät]]e können bereits wenige Millimeter große zystische Veränderungen am Eierstock erkennen, die ungefährlich sind. Nach heutiger Einschätzung handelt es sich bei im vaginalen Ultraschallbild auffälligen Befunden am Eierstock in über 98 Prozent der Fälle um normale Veränderungen, die nicht operiert werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Therapie ==&lt;br /&gt;
Die Therapie ist von dem zugrundeliegenden Zystentyp abhängig. Die häufigsten Ovarialzysten bei der geschlechtsreifen Frau bedürfen primär keiner Therapie, da sie sich oft spontan zurückbilden und erst ab einer gewissen Größe Beschwerden verursachen. Ein Behandlungsgrund bei funktionellen Zysten liegt vor bei persistierenden, d.&amp;amp;nbsp;h. sich nicht spontan zurückbildenden Zysten, starken Beschwerden, Komplikationen und neu aufgetretenen Ovarialzysten nach den Wechseljahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Therapeutischer Stufenplan bei geschlechtsreifen Frauen:&lt;br /&gt;
* Zeigt sich im Ultraschall das typische Bild einer funktionellen Zyste, wartet man zunächst ab und führt eine Ultraschallkontrolle nach der Periode durch.&lt;br /&gt;
* Besteht die Zyste weiter, erfolgt ein hormoneller Therapieversuch über drei Monate, und zwar mit [[Gestagen]]en in der zweiten Zyklushälfte.&lt;br /&gt;
* Nach einem erfolglosen hormonellen Therapieversuch, bei Beschwerden oder Komplikationen wird die Zyste mit Hilfe einer [[Bauchspiegelung]] entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei neu aufgetretenen Ovarialzysten in der Postmenopause ist eine Operation sinnvoll, da es sich hierbei auch um eine bösartige Geschwulst handeln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwerwiegende Komplikationen sind bei Ovarialzysten selten. Ein plötzliches Zerplatzen (lateinisch [[Ruptur]]) von Ovarialzysten beobachtet man bei drei Prozent der Patientinnen. Dies tritt meist spontan auf, kann aber auch durch die vaginale Untersuchung beim Frauenarzt ausgelöst werden. Dieser Vorgang ist in der Regel harmlos, für die Betroffene kann dies jedoch mit starken Unterleibsschmerzen bis zum Kollabieren verbunden sein. Selten können durch das Zerreißen von Gefäßen Blutungen im Bauchraum entstehen, die operativ behandelt werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Größere Zysten, insbesondere Endometriosezysten, können über einen Gefäßstiel beweglich mit dem Eierstock verbunden sein. Eine so genannte [[Stieldrehung]] infolge plötzlicher ruckartiger Bewegung führt zu einer Drosselung der Blutversorgung. Die Stieldrehung der Ovarialzyste stellt eine lebensbedrohliche Situation dar,&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. auch [[Hans von Haberer]]: &amp;#039;&amp;#039;Lebenswichtige, dringliche Operationen in der Bauchhöhle!&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Münchener Medizinische Wochenschrift.&amp;#039;&amp;#039; Band 95, Nr. 1, 2. Januar 1953, S. 61–69, hier: S. 63.&amp;lt;/ref&amp;gt; die ebenfalls operativ behoben werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dermoidzysten werden operativ entfernt. Ebenso große Endometriosezysten, die Beschwerden verursachen. Bei einer ausgedehnten Endometriose oder starken Beschwerden kann eine zusätzliche ergänzende Hormonbehandlung sinnvoll sein. Die Therapieplanung ist abhängig vom Alter der Patientin, dem Beschwerdebild, der Ausdehnung der Erkrankung oder einem möglichen Kinderwunsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Polyzystische Ovarien im Rahmen des PCO werden hormonell therapiert. Eventuell wird eine operative Teilentfernung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.frauenaerzte-im-netz.de/de_allgemeines_296.html Eierstockszyste bei frauenaerzte-im-netz.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erkrankung des Eierstocks]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reproduktionsmedizin bei Tieren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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