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	<title>Ovambo - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T11:46:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ovambo&amp;diff=15136&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Anne Offermanns: Änderungen von ~2026-10546-99 (Diskussion) auf die letzte Version von Oshakati City zurückgesetzt</title>
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		<updated>2026-02-24T11:38:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-10546-99&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-10546-99&quot;&gt;~2026-10546-99&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-10546-99&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-10546-99 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Oshakati_City&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Oshakati City (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Oshakati City&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Bevölkerungsgruppe. Für weitere Definitionen siehe [[Ovambo (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 105-DSWA0038, Deutsch-Süd-Westafrika, Ovambo-Männer.jpg|mini|Ovambomänner&amp;lt;br /&amp;gt;(zwischen 1906 und 1918)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ovambo girl.jpg|mini|Ovambo-Mädchen]]&lt;br /&gt;
Das [[Bantu]]-Volk der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ovambo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Das Präfix „Ova-“ drückt den Plural aus. Die Wurzel ist Ambo. Ova-Ambo wird kontrahiert zu Ovambo.&amp;lt;/ref&amp;gt; ({{Audio|Aussprache Ovambo.ogg|anhören}}), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Owambo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist die zahlenmäßig stärkste [[Bevölkerung Namibias|Bevölkerungsgruppe Namibias]] und auch im unmittelbar angrenzenden äußersten Süden [[Angola]]s die größte ethnische Gruppe. Die Ovambo leben vorwiegend in der namibisch-angolanischen Grenzregion der [[Vier O-Regionen]], deren Gebiet in der deutschen Kolonialzeit und unter der südafrikanischen Besatzung &amp;#039;&amp;#039;[[Ovamboland]]&amp;#039;&amp;#039; genannt wurde. Die Region liegt zwischen Südangola und dem [[Etoscha-Nationalpark]] in Namibia. Etwa ein Viertel der Ovambo lebt in der südangolanischen [[Provinz Cunene]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ovambo können in 15 Gruppen unterteilt werden. Die neun im namibischen Teil des Ovambolandes lebenden Gruppen sind (Hauptsiedlungsgebiete in Klammern): Kwanyama ([[Oshakati]], [[Helao Nafidi]], [[Eenhana]]), Ndonga ([[Ondangwa]]), Kwambi ([[Elim]], [[Oshikuku]]), Ngandjera ([[Okahao]]), Mbalantu ([[Outapi]]), Kwaluudhi ([[Tsandi]]), Eunda (Eunda, Epalela im [[Onesi (Wahlkreis)|Wahlkreis Onesi]]), Kolonkadhi ([[Onesi]]) und Mbandja ([[Okalongo]]), die 1994 etwa 670.000 Angehörige ausmachten. In Angola sind die Kwanyama (portugiesisch Cuanhama) die mit großem Abstand wichtigste Gruppe; neben ihnen haben dort zahlenmäßig noch die Kwamato (Cuamato), die Kwangar (Cuangar) und die Omba(n)dja Bedeutung, während die Evale, die Kafima (Cafima), die Ndombondola und die Esinga sehr kleine Gruppen darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sprache der Ovambo ist das [[Oshivambo]]. Dieses wird allerdings in Angola nur in der Form der Dialekte gesprochen, die den verschiedenen Gruppen eigen sind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--===Geschichte ===&lt;br /&gt;
Qvampo (Öndonga), [[Bantu]]volk in [[Südwestafrika]], südl. des ganzjährigen Flusses Cunene bis 19° 30&amp;#039; südl. Br., an der Grenze von [[Deutsch-Südwestafrika]] und dem portugiesischen [[Angola]]. Sie sind unter den ackerbauenden Völkern Afrikas eins der tätigsten und friedlichsten und wohnen überall umgeben von ihren Äckern; größere Orte gibt es daher nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Meyers Konversationslexikon)&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Gesellschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Abstammungssystem der Ovambo ist [[matrilineal]], was bedeutet, dass der mütterlichen Linie die weitaus größte Bedeutung zukommt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;davies&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vorkolonialer Zeit, und auch noch lange Zeit unter dem Einfluss auswärtiger Mächte, praktizierten die Ovambo die [[Vielehe]], wobei ein Mann nicht selten zwei bis vier Ehefrauen hatte. Der Mann lebte dabei mit seinen Frauen in einer Art [[Hofstaat]] zusammen, innerhalb dessen jede Ehefrau über ihren eigenen Wohnbereich verfügte, wo sie mit ihren Kindern lebte. Polygamie wird, wenn auch „inoffiziell“, in Einzelfällen bis heute praktiziert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;davies&amp;quot; /&amp;gt; Zusätzlich zu unmittelbar familiären Verbindungen sind die Ovambo in Familien[[klan]]s organisiert, wobei, aufgrund des matrilinealen Abstammungssystems, der mütterliche Klan generell als der wichtigste betrachtet wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;oshakati&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eheschließung]]en basieren traditionell einerseits auf Klan[[exogamie]] und andererseits auf Gruppen[[endogamie]], was bedeutet, dass Eheschließungen zwischen Mitgliedern der gleichen Gruppe willkommen sind, während Eheschließungen zwischen Mitgliedern desselben Klans ungern gesehen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;oshakati&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traditionell leben die Ovambo in runden, mit [[Palisade]]n versehenen Häusern zwischen den &amp;#039;&amp;#039;[[Oshana-System|Oshanas]]&amp;#039;&amp;#039;, zeitweiligen Seen in der Regenzeit. Sie sind größtenteils Landwirte und züchten [[Rinder]], [[Ziegen]] und [[Schafe]]. Die Viehzucht ist eine Domäne der Männer, während die Frauen [[Fingerhirse]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Mahangu]]&amp;#039;&amp;#039;) anpflanzen, woraus Brei und [[Bier]] hergestellt wird. Daneben werden [[Sorghum]], [[Mais]], [[Bohne]]n und [[Kürbisse]] angebaut. Beides wird traditionell als [[Subsistenzwirtschaft]] betrieben. Viele, vor allem Männer, arbeiten zudem seit der Zeit der [[Apartheid]], aber auch im heutigen Namibia, als Wanderarbeiter in südlicheren namibischen Industrien und auf Farmen. In den letzten Jahren wurde wegen der hohen Bevölkerungsdichte des Ovambo und des daraus resultierenden Landmangels die Subsistenzwirtschaft immer mehr aufgegeben und die Ovambo werden Teil eines nationalen Arbeitsmarktes. Dadurch wuchsen auch lokale Zentren wie [[Oshakati]], [[Ongwediva]] und [[Ombalantu]] heran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Volk der Ovambo hat historisch [[Liste der Könige der Ovambo|mehrere kleine Königreiche]] gebildet, die in Namibia während der südafrikanischen Besatzung teilweise abgeschafft wurden, heute aber wieder als [[Liste der traditionellen Führer in Namibia|traditionelle Führer]], Teil des [[Politisches System Namibias|politischen System Namibias]] sind. Zu Zeiten der [[Apartheid]] bis 1980 wurde das Stammland der Ovambonamibier durch das sogenannte [[Homelands in Südwestafrika|Homeland]] &amp;#039;&amp;#039;[[Ovamboland]]&amp;#039;&amp;#039; verwaltet. Die Ovambo bilden mit mehr als 50 Prozent die absolute Mehrheit der [[Bevölkerung Namibias]]. In Angola wurde das kleine Reich der Kwanyama von den Portugiesen nach heftiger Gegenwehr aufgelöst, erhielten die traditionellen Führer (wie im gesamten Territorium) jedoch eine gewisse Anerkennung im Kolonialsystem; diese Tradition ist im nachkolonialen Angola wieder aufgenommen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aktuelle Regierungspartei Namibias, die [[SWAPO]], hat ihre Wurzeln bei den Ovambo (90 Prozent Stimmanteil) und ist die Nachfolgeorganisation der 1957 gegründeten [[Ovamboland Volksorganisation]] (OPO). Sowohl der erste Präsident Namibias, [[Samuel Nujoma]], als auch dessen Nachfolger [[Hifikepunye Pohamba]], sowie der vierte Präsident Namibias [[Nangolo Mbumba]], sind ihrer ethnischen Zugehörigkeit nach Ovambo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berühmte Ovambo in Namibia ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Könige der Ovambo in Namibia ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Könige der Ovambo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politiker ===&lt;br /&gt;
* [[Andimba Toivo ya Toivo]]&lt;br /&gt;
* [[Samuel Shafishuna Nujoma]]&lt;br /&gt;
* [[Hifikepunye Lucas Pohamba]]&lt;br /&gt;
* [[Nahas Angula]]&lt;br /&gt;
* [[Hidipo Hamutenya]]&lt;br /&gt;
* [[Ben Amathila]]&lt;br /&gt;
* [[Libertina Amathila]]&lt;br /&gt;
* [[Helmut Pau Kangulohi Angula]]&lt;br /&gt;
* [[Nangolo Mbumba]]&lt;br /&gt;
* [[Benjamin Crispus Ulenga]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sportler ===&lt;br /&gt;
* [[Agnes Samaria]]&lt;br /&gt;
* [[Ali Nuumbembe]]&lt;br /&gt;
* [[Razundara Tjikuzu]], [[herero]]-sprachiger namibischer Fußballer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige ===&lt;br /&gt;
* [[Barbara Kahatjipara]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Willie Olivier: &amp;#039;&amp;#039;The Colourful World of Owambo&amp;#039;&amp;#039;, Gondwana Collection Namibia, Windhoek 2020, ISBN 978-99916-896-9-2.&lt;br /&gt;
* [[Johannes Paul (Forschungsreisender)|Johannes Paul]]: [http://www.gaebler.info/ahnen/paul/johannes-amboland.htm &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaft und Besiedelung im südlichen Amboland&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftliche Veröffentlichungen des Museums für Länderkunde zu Leipzig.&amp;#039;&amp;#039; N. F. 2, 1933. (Mit Literaturangaben)&lt;br /&gt;
* Joachim Fernau, Kurt Kayser, Johannes Paul (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Afrika wartet. Ein kolonialpolitisches Bildbuch.&amp;#039;&amp;#039; Rütten &amp;amp; Loening Verlag, Potsdam 1942. (Mit Fotografien von [[Johannes Paul (Forschungsreisender)|Johannes Paul]] von der geographische Forschungsreise 1927–1930 in das Amboland zu den Ovambo)&lt;br /&gt;
* Nick Santross, Gordon Baker, Sebastian Ballard: &amp;#039;&amp;#039;Namibia Handbook.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Footprint Handbooks, Bath (England) 2001, ISBN 1-900949-91-1, S. 360.&lt;br /&gt;
* Ulf G. Stuberger: &amp;#039;&amp;#039;Ich war ein weisser Farmer in Afrika.&amp;#039;&amp;#039; Herbig, München 2008, ISBN 978-3-7766-2575-2.&lt;br /&gt;
* Ulf G. Stuberger, Savelia Stuberger: &amp;#039;&amp;#039;Owambo – Leben in Namibia&amp;#039;&amp;#039; Shaker, Aachen 2009, ISBN 978-3-86858-505-6.&lt;br /&gt;
* Ramiro Ladeiro Monteiro: &amp;#039;&amp;#039;Os Ambós de Angola antes da Independência.&amp;#039;&amp;#039; Instituto Superior de Ciências Sociais e Políticas/Universidade Técnica de Lisboa, Lissabon 1994.&lt;br /&gt;
* Maria Helena Figueiredo Lima: &amp;#039;&amp;#039;Nação Ovambo.&amp;#039;&amp;#039; Editorial Aster, Lissabon 1977.&lt;br /&gt;
* José Redinha: &amp;#039;&amp;#039;Etnias e Culturas de Angola.&amp;#039;&amp;#039; Instituto de Investigação Científica de Angola, Luanda 1975.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ub.bildarchiv-dkg.uni-frankfurt.de/Bildprojekt/Lexikon/php/suche_db.php?suchname=Ovambo &amp;#039;&amp;#039;Ovambo.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Kolonial-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Band II, 1920, S. 696 f.&lt;br /&gt;
* [http://www.omulaule.de/ Die „DDR-Kinder von Namibia“]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;oshakati&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
I. Twedten, S. Nangulah: &amp;#039;&amp;#039;Social Relations of Poverty: A Case-Study from Owambo, Namibia.&amp;#039;&amp;#039; Chr. Michelsen Institute – Development Studies and Human Rights, Bergen, Norway 1999. PDF-Datei [http://bora.cmi.no/dspace/bitstream/10202/269/1/R1999.5%20Ingve%20og%20Selma-07182007_1.pdf] (PDF; 4,1&amp;amp;nbsp;MB), 10. März 2012. (englisch)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;davies&amp;quot;&amp;gt;G. Davies: &amp;#039;&amp;#039;The Medical Culture of the Ovambo of Southern Angola and Northern Namibia.&amp;#039;&amp;#039; PHDThesis. University of Kent, Canterbury 1994. (HTML-Datei, keine Seitenzahl-Angabe, mit Links zu den jeweils als PDF-Datei zugänglichen Kapiteln) {{Webarchiv|url=http://lucy.ukc.ac.uk/csacpub/davies_thesis/ |wayback=20120219172302 |text=— |archiv-bot=2018-12-05 18:43:28 InternetArchiveBot }}, 10. März 2012. (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnie in Afrika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnie in Namibia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnie in Angola]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ovambo| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Anne Offermanns</name></author>
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