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	<title>Ouvrage Hackenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ouvrage_Hackenberg&amp;diff=109364&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-05-23T13:12:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fort Hackenberg.jpg|mini|Ehemaliger Munitionseingang – heute Besuchereingang]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;mapframe text=&amp;quot;Lage auf interaktiver Karte&amp;quot; latitude=&amp;quot;49.328702&amp;quot; longitude=&amp;quot;6.506653&amp;quot; zoom=&amp;quot;8&amp;quot; width=&amp;quot;220&amp;quot; height=&amp;quot;164&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
  &amp;quot;type&amp;quot;: &amp;quot;FeatureCollection&amp;quot;,&lt;br /&gt;
  &amp;quot;features&amp;quot;: [&lt;br /&gt;
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&amp;quot;marker-symbol&amp;quot;:&amp;quot;entrance&amp;quot;,&amp;quot;marker-color&amp;quot;: &amp;quot;46ea5f&amp;quot;,&amp;quot;title&amp;quot;: &amp;quot;Fort Hackenberg&amp;quot;},&lt;br /&gt;
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Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ouvrage du Hackenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (franz., dtsch. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fort Hackenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) bei [[Veckring]]/[[Lothringen]] ([[Département Moselle]]) ist eine der größten [[Bunker (Bauwerk)|Bunkeranlagen]] der [[Maginot-Linie]] in [[Frankreich]] und diente als Prototyp für weitere [[Festung]]sanlagen dieser Verteidigungslinie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
Ursprünglich war eine längere Bauphase geplant, aber mit dem verstärkten Aufrüsten der [[Wehrmacht|deutschen Armee]] wurde die Anlage in nur fünf Jahren fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie besteht aus zwei Eingangsblöcken – einem für Munition und einem für die Mannschaft – und siebzehn Kampfstellungen. Die mehrstöckigen Bunker sind unterirdisch mit einer elektrischen [[Kasemattenbahn]] oder Schmalspur-[[U-Bahn]] mit über 4&amp;amp;nbsp;km Gleislänge verbunden. Diese wurde hauptsächlich für den Munitionstransport gebraucht – insgesamt wurden mehr als 10&amp;amp;nbsp;km Gänge in den Fels gehauen. Die oberirdischen Anlagen sind mit [[Blauer Beton|blauem Beton]] erbaut worden, einer sehr widerstandsfähigen [[Beton]]mischung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer Besatzung von 1000 Mann und 43 [[Offizier]]en konnte die Festungsanlage verteidigt werden. Hierzu gab es neun 7,5-cm-Kanonen, fünf 13,5-cm-Haubitzen, vier 8,1-cm-Granatwerfer unter versenkbaren Kuppeln, 36 5-cm-Granatwerfer, sieben 3,7-cm-Pakgeschütze, 32 sMGs, 29 Handgranatenwerfer und 59 leichte Maschinengewehre. Ein Kraftwerk mit vier Dieselgeneratoren von [[MAN]] (Leistung reicht für eine Stadt mit 10.000 Einwohnern), eine Großküche und ein [[Lazarett]] mit Röntgenanlage und OP machten die Festungsanlage fast [[autark]]. Da das Wasser im Felsen wegen Verschmutzung nicht genutzt werden konnte, musste es über spezielle Wasser-[[Kesselwagen]] mit der Kleinbahn herein geschafft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kampfhandlungen ==&lt;br /&gt;
Wegen der Umgehung der Maginot-Linie durch die deutschen Kampfverbände kam es am Fort Hackenberg bei der Besetzung Frankreichs im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zu keinen Kämpfen. Als die [[Wehrmacht]] Paris besetzt hatte, übergaben die französischen Verteidiger die Festungsanlage kampflos. Lediglich ein [[Soldat]] beging [[Suizid]], da er nicht kampflos in deutsche Gefangenschaft gehen wollte. Die deutschen Besatzungstruppen nutzten das Stollensystem für die Einrichtung unterirdischer Fabriken. Hier wurden Industrieprodukte produziert, aber keine Waffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst 1944, beim Rückzug der deutschen Wehrmacht aus Frankreich, besetzte ein deutscher Trupp den Block Nr. 8 und beschoss mit der [[Artillerie]] (maximale Reichweite ca. 13&amp;amp;nbsp;km) von dort die [[alliierte]]n Truppen. Da ein französischer Offizier der ehemaligen Besatzungsmannschaft, der wegen Krankheit aus der Gefangenschaft entlassen wurde, die Alliierten über den Aufbau der Anlage informieren konnte, konnten sie den Block Nr. 8 umgehen und von einer Hügelkette, die nicht in dessen Schussrichtung lag, mit mehreren [[Panzer]]n beschießen. Nach viertägigem Beschuss flüchtete die deutsche Truppe und sprengte das Munitionslager Nr. 3. Durch die gewaltige Explosionsdruckwelle wurde eine acht Tonnen schwere, 30&amp;amp;nbsp;cm dicke Stahlbetontür massiv verbogen. Die Alliierten fanden im Block 8 nur den Leichnam eines deutschen Soldaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange war nicht bekannt, ob es Überlebende des deutschen Trupps gab, bis sich um das Jahr 2000 ein Berliner beim Verein „AMIFORT“ meldete, der als 19-Jähriger dem deutschen Trupp angehört hatte. Er war das jüngste Mitglied der etwa 30 Mann starken und aus meist sehr hochdekorierten Soldaten zusammengesetzten Besatzungsmannschaft gewesen, die vom [[Westwall]] gekommen war und einen schnellen Vorstoß der Alliierten nach Deutschland hatte verhindern wollen. Nach der Sprengung des Forts waren sie durch einen Notausgang geflüchtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besichtigung ==&lt;br /&gt;
Der größte Teil der Anlage ist wegen der geringen Kriegsschäden sehr gut erhalten. Die Anlage war von der [[Französische Streitkräfte|französischen Armee]] dem Verfall preisgegeben, bis der Verein „AMIFORT“ sich seinem Erhalt verschrieb. Seit 1975 macht der Verein die Anlage der Öffentlichkeit zugänglich. Deutschsprachige Führungen finden von April bis einschließlich Oktober samstags und sonntags sowie an französischen [[Feiertag]]en um 14:30 Uhr statt. Teilweise wird die Führung auch unter der Woche bei Bedarf in Deutsch gehalten. Die Führung dauert ca. 2,5 Std., eine Besichtigung ist nur im Rahmen einer Führung möglich. Im Fort herrscht eine konstante Temperatur von 12 °C, weshalb zur Besichtigung warme Kleidung empfohlen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren wird ein kleines [[Militärmuseum]] betrieben. Während der Führung erhält man einen Einblick in das tägliche Leben der Besatzung; Großküche, [[Maschinenraum]], Hospital sowie das Museum sind Bestandteil der Führung. Man fährt mit der Schmalspur-U-Bahn und bekommt die Funktionsweise eines [[Panzerdrehturm]]s vorgeführt. Der Turm ist gewartet worden und kann gedreht, gesenkt und gehoben werden. Auch ein Aufzug ist in Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche Persönlichkeiten besichtigten das Fort Hackenberg, u.&amp;amp;nbsp;a. Sultan [[Muhammad V. (Marokko)|Muhammad V.]] von [[Marokko]], König [[Georg VI. (Vereinigtes Königreich)|Georg VI.]] und [[Winston Churchill]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder aus dem Museum ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kindergasmasken.jpg|Kindergasmaske und Gasschutz für Kinderwagen&lt;br /&gt;
Maschinenpistolen.jpg|Maschinenpistolen (v.&amp;amp;nbsp;o.) [[MP40]], [[Thompson (Maschinenpistole)|Thompson M1928A1]] und (anachronistisch) [[Sterling-Maschinenpistole]]&lt;br /&gt;
Röntgengerät historisch.jpg|Historisches Röntgengerät&lt;br /&gt;
Maginot1ix.jpg|Hauptgalerie&lt;br /&gt;
Ouvrage du Hackenberg Obusier vue intérieure.JPG|Bedienstand eines 135-mm-Geschützes&lt;br /&gt;
Maginot2ix.jpg|Panzerdrehturm ausgefahren in Schießposition&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder aus der Anlage ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fort Hackenberg Sep10 001.jpg|Züge der Kasemattenbahn (heute zum Transport der Besucher verwendet) (2010)&lt;br /&gt;
Fort Hackenberg Sep10 002.jpg|Hauptverbindungsstollen mit Bahngleisen (2010)&lt;br /&gt;
Fort Hackenberg Sep10 003.jpg|Zentrale Großküche (2010)&lt;br /&gt;
Fort Hackenberg Sep10 005.jpg|Fort Hackenberg September 2010&lt;br /&gt;
Fort Hackenberg Sep10 006.jpg|Elektrische Verteilungsanlage (2010)&lt;br /&gt;
Fort Hackenberg Sep10 007.jpg|Einer der Dieselgeneratoren (2010)&lt;br /&gt;
Fort Hackenberg Sep10 010.jpg|Stollenverzweigung mit Bahngleisen (2010)&lt;br /&gt;
Fort Hackenberg Sep10 011.jpg|Unterirdisches Stellwerk (2010)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Robert C. Varoqui: &amp;#039;&amp;#039;Maginotlinie. Grossgruppe A 19 Hackenberg.&amp;#039;&amp;#039; Veckring (Amifort) 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ouvrage du Hackenberg|Fort Hackenberg}}&lt;br /&gt;
* [https://www.maginot-hackenberg.com/ Offizielle Homepage]&lt;br /&gt;
* [https://www.mablehome.com/molvange/sfbou/go/hackenberg/hackenberg-plan.htm Hackenberg] auf mablehome.com&lt;br /&gt;
* [http://www.darkplaces.org/Frankreich/WW2/Ligne_Maginot/SF_de_Boulay/GO/Hackenberg/Hackenberg.html Die Werkgruppe Hackenberg – A19] auf darkplaces.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=49/20/37/N|EW=6/21/54/E|type=landmark|region=FR-57}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hackenberg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maginot-Linie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Lothringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bunker in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Département Moselle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veckring]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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