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	<title>Oud - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bertramz: form, stil</title>
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		<updated>2026-01-07T09:50:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form, stil&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ūd MET DP340079.jpg|mini|Arabische Oud]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oud&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ud&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch im Maskulinum gebräuchlich ({{arS|عود|d=ʿūd}}, maskul. Sg., mit Artikel: {{arS|العود|d=al-ʿūd}}), ist eine zu den Schalenhals[[Lauteninstrument|lauten]] gehörende Kurzhalslaute aus [[Vorderasien]]. Als Vorläufer der europäischen [[Laute]] kam das ursprünglich wohl in [[Perserreich|Persien]] beheimatete Instrument&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Wegner (1984), S. 153.&amp;lt;/ref&amp;gt; mit der [[Islamische Expansion|arabischen Expansion]] im 7. bis 9. Jahrhundert und über die [[Mauren]] in [[al-Andalus|Andalusien]] wie auch über heimkehrende [[Kreuzzug|Kreuzfahrer]] nach [[Europa]]. Auch [[Knickhalslaute]]n in [[Transkaukasien]] gehen auf die Oud zurück. &amp;#039;&amp;#039;{{lang|ar-Latn|Oud}}&amp;#039;&amp;#039; bedeutet „Holz“; in jüngster Zeit ist jedoch auch eine Etymologie über [[Persische Sprache|persisch]] &amp;#039;&amp;#039;rud&amp;#039;&amp;#039;, „Saiteninstrument“, vorgeschlagen worden.&amp;lt;ref&amp;gt;Eckhard Neubauer: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.iranicaonline.org/articles/music-history-ii Music History II. ca. 650 to 1370 CE]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Encyclopedia Iranica]]&amp;#039;&amp;#039;, 20. Februar 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der heutigen [[Iranische Musik|iranischen Musik]] wird die arabische Laute in persischer Spieltradition auch als {{faF|بربط|d=[[Barbat (Musikinstrument)|barbaṭ]]}} bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die arabische Laute gilt unter den nahöstlichen Saiteninstrumenten als das flexibelste und dynamischste.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Musical Instruments&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;The Oxford Encyclopedia of Archaeology in the Near East&amp;#039;&amp;#039; (OEANE), Oxford University Press, 1997.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie ist heute auch in der Volksmusik ein verbreitetes Instrument. Die große Varietät der Spielweisen und [[Stimmung (Musik)|Stimmung]]en machte sie zugleich zu einem wichtigen Instrument der höfischen Musik. Sie wurde als „Fürst der Musikinstrumente“&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Wegner (1984), S. 150 f. (&amp;#039;&amp;#039;amīr al-ʿālāt&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeichnet und zu einem beliebten Gegenstand systematischer musiktheoretischer&amp;lt;ref&amp;gt;Vom 9. bis 13. Jahrhundert verfasst vor allem von [[al-Kindī]], [[al-Fārābī]], [[Avicenna]] und [[Safi ad-Din al-Urmawi|Ṣāfī ad-Dīn]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Traktate, wodurch sie in der [[Arabische Musik|arabischen Musikkultur]] allgegenwärtig geworden ist. „Herstellen und Spielen der Oud“ wurde 2022 auf Antrag [[Iran]]s und [[Syrien]]s in die [[Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit|UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ich.unesco.org/en/RL/01876 &amp;#039;&amp;#039;Crafting and playing the Oud.&amp;#039;&amp;#039;] UNESCO Intangible Cultural Heritage, 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Oud-cordier.png|mini|Wirbelkasten einer Oud]]&lt;br /&gt;
Der Ursprung der arabischen Laute ist nicht abschließend geklärt. Wahrscheinlich übernahmen die Araber die mit einer [[Decke (Saiteninstrument)|Holzdecke]] versehene dickbauchige Form der persischen Laute [[Barbat (Musikinstrument)|Barbat]] und setzten sie an die Stelle eines älteren birnenförmigen Instruments vom Typ der [[Turkvölker|türkischen]] Laute [[Komuz|Kopuz]] oder des hautbedeckten jemenitischen [[Qanbus]]. Saiteninstrumente ähnlich der Laute gab es jedoch bereits bei den [[Sumer]]ern, den [[Babylonien|Babyloniern]] und im [[Altes Ägypten|Alten Ägypten]] und waren offenbar auch im vorislamischen Arabien bereits im Gebrauch.&amp;lt;ref&amp;gt;Jean L. Jenkins: &amp;#039;&amp;#039;Musical Instruments&amp;#039;&amp;#039;. Horniman Museum and Library Publication, 1970.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mittelalterliche muslimische Gelehrte wie [[al-Masudi|al-Masʿūdī]] oder [[al-Farabi|al-Fārābī]], der die Oud im 10. Jahrhundert in einem musiktheoretischen Traktat ausführlich beschrieb, sahen die Ursprünge der Oud entweder in der griechischen Kultur oder schrieben ihre Erfindung dem biblischen [[Lamech]] zu. Dieser habe dem Mythos zufolge den Leichnam seines verstorbenen Sohnes in seiner Trauer an einem Baum aufgehängt und sei von der Skelettform zur Gestaltung des Instruments inspiriert worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die älteste Abbildung einer Oud findet sich auf einem auf das Jahr 868 datierten Elfenbeingefäß aus [[Córdoba (Spanien)|Córdoba]] in al-Andalus.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Wegner (1984), S. 153.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der arabischen Musik wurde die Oud zunächst eingesetzt, um im [[Stegreif]] erfundene Lieder vorzutragen. Aufbau und Form des Instruments unterlagen dabei im Laufe der Jahrhunderte einem steten Wandel: Während die älteren Lauten der Form einer Mandel ähnelten und im Allgemeinen aus einem Stück gefertigt waren, nahmen spätere Instrumente eine rundere Form an und waren aus mehreren Teilen zusammengesetzt; insbesondere wiesen sie dann oft einen separaten Hals auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Curtis Bouterse: &amp;#039;&amp;#039;Reconstructing the Medieval Arabic Lute: A Reconsideration of Farmer’s ‘Structure of the Arabic and Persian Lute’&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;The Galpin Society Journal&amp;#039;&amp;#039;, Vol. 32, 1979, S. 2–9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Und während in einer von einem führenden Musiker am [[Fatimiden]]-Hof angefertigten Bauanweisung aus dem 11. Jahrhundert noch empfohlen wurde, nur eine einzige Sorte Holz für die Herstellung zu verwenden, nämlich das der [[Zypresse]], bestand die von [[Guillaume-André Villoteau]] in der &amp;#039;&amp;#039;[[Description de l’Égypte]]&amp;#039;&amp;#039; beschriebene Oud aus insgesamt neun verschiedenen Holzarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Eckhard Neubauer: &amp;#039;&amp;#039;Der Bau der Laute und ihre Besaitung nach arabischen, persischen und türkischen Quellen des 9. bis 15. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Geschichte der Arabisch-Islamischen Wissenschaften&amp;#039;&amp;#039;. Band 8, 1993, S. 279–378.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter fand die Oud einerseits auf dem Wege über [[al-Andalus]] und der [[Iberische Halbinsel|Iberischen Halbinsel]] im Westen und andererseits durch zurückkehrende Kreuzfahrer über [[Byzantinisches Reich|Byzanz]] ihren Weg nach Europa. [[Trobador|Troubadours]], Trouveres und Wandermusikanten begleiteten mit dem Instrument ihren Gesang. Im 16. Jahrhundert erreichte die Popularität der Laute in Europa ihren Höhepunkt. Die Namen, die dem Instrument in verschiedenen europäischen Sprachen gegeben wurden –&amp;amp;nbsp;deutsch &amp;#039;&amp;#039;Laute&amp;#039;&amp;#039;, portugiesisch &amp;#039;&amp;#039;alaude&amp;#039;&amp;#039;, spanisch &amp;#039;&amp;#039;laud&amp;#039;&amp;#039;, französisch &amp;#039;&amp;#039;luth&amp;#039;&amp;#039;, italienisch &amp;#039;&amp;#039;liuto&amp;#039;&amp;#039; oder auch englisch &amp;#039;&amp;#039;lute&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;–, lassen sich alle von dem arabischen Wort &amp;#039;&amp;#039;{{lang|ar-Latn|al-Oud}}&amp;#039;&amp;#039; ableiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauform ==&lt;br /&gt;
Der dickbäuchige, halbbirnenförmige Schalenkorpus ist seit spätestens dem 9. Jahrhundert&amp;lt;ref&amp;gt;Harvey Turnbull: &amp;#039;&amp;#039;The Genesis of Carvel-Built Lutes.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Musica Asiatica&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, 1977, S. 75–83, hier: S. 76 und 79.&amp;lt;/ref&amp;gt; aus mehreren Holzspänen zusammengesetzt. Die Decke verfügt über ein mit rosettenartiger, [[Arabeske|arabesker]] Schnitzerei versehenes Schallloch. Am Hals befindet sich der nach hinten abgeknickte Wirbelhalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Oud besitzt im Unterschied zur europäischen Laute keine [[Bund (Saiteninstrument)|Bünde]] und hatte vom 7. bis ins 9. Jahrhundert meist vier Saiten. Der Legende nach fügte der berühmte Musiker und Musiktheoretiker [[Ziryab]]&amp;lt;ref&amp;gt;Nasser Kanani: &amp;#039;&amp;#039;Traditionelle persische Kunstmusik: Geschichte, Musikinstrumente, Struktur, Ausführung, Charakteristika.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete und erweiterte Auflage, Gardoon Verlag, Berlin 2012, S. 87–93.&amp;lt;/ref&amp;gt; eine fünfte Saite hinzu. Heute wird die Oud [[Saitenchor|doppelchörig]] (meist mit sechs Saitenpaaren oder fünf Chören und einer Einzelsaite) bespannt, moderne Saiten werden gewöhnlich (nach dem Vorbild der [[Akustische Gitarre|Konzertgitarre]]) aus [[Polyamide#Nylon|Nylonseide]] hergestellt, wobei die Bass-Saiten mit Metall[[draht]] – etwa aus [[Silber]], [[Kupfer]] oder verschiedenen [[Legierung]]en – umsponnen sind. Vor dem Aufkommen moderner Verfahren der fabrikmäßigen Saitenherstellung dienten, abhängig von Epoche und regionalen Gegebenheiten, verschiedenste Werkstoffe zu diesem Zweck, beispielsweise [[Naturdarm]], [[Seide]], [[Sehne (Anatomie)|Tiersehnen]], [[Leder]] und diverse Naturfasern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zupftechnik ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Holding the risha pos 1.jpg|mini|hochkant|Haltung der &amp;#039;&amp;#039;rischa&amp;#039;&amp;#039; in der Handinnenfläche]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Holding the risha pos 2.jpg|mini|hochkant|Spielhaltung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie bei den meisten Instrumenten aus der Familie der Lauten (dazu gehören so unterschiedliche Vertreter wie die [[Mandoline]] und die [[Sitar]]) erzeugt der Spieler der Oud den Ton, indem er die [[Saite]]n mit Hilfe eines [[Plektrum]]s zupft. Der arabische Fachbegriff für das Oud-Plektrum lautet &amp;#039;&amp;#039;rischa&amp;#039;&amp;#039;, man stellte es ursprünglich aus dem [[Federkiel|Kiel]] einer [[Adler (Biologie)|Adler]][[feder]] her. Diese Herstellungsweise ist heutzutage selten geworden, man benutzt stattdessen meist ähnlich geformte, längliche Kunststoffstücke. Die &amp;#039;&amp;#039;rischa&amp;#039;&amp;#039; wird in der Handinnenfläche gehalten, was die Zupftechnik bei der Oud relativ schwer erlernbar macht; es kommt hinzu, dass die [[Saitenchor|doppelchörigen]] Saiten schwieriger anzureißen sind als einzelne Saiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unbedingte [[Rhythmus (Musik)|rhythmische]] Sicherheit auch in schnellsten, häufig asymmetrisch [[Akzent (Musik)|akzentuierten]] Tonfolgen (in der traditionellen arabischen Musik sind komplexe rhythmische Muster typisch) gilt daher als besonderes Kennzeichen des Virtuosen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stimmung ==&lt;br /&gt;
Eine allgemein akzeptierte [[Stimmung (Musik)|Stimmung]] der Oud gibt es nicht, insbesondere gibt es markante Unterschiede zwischen der arabischen und der türkischen Musiktradition. Hierbei kann, stark verallgemeinernd, gesagt werden, dass erstere zu einem sonoreren Klangideal tendiert, das die Saiten vergleichsweise tief einstimmt, während letztere höhere Stimmungen und einen daraus resultierenden brillanteren Instrumentalklang bevorzugt. Diesen ästhetischen Maßgaben tragen auch gewisse instrumentenbauerische Eigenheiten beider Musikkulturen Rechnung. Von der (theoretisch als Normalfall betrachteten) Stimmung in [[Quarte]]n gibt es gleichfalls zahllose Ausnahmen. Gewisse Stimmungen gelten als charakteristisch für bestimmte Musiker, Musikerfamilien oder Regionen, außerdem kann der Charakter eines Stückes oder der &amp;#039;&amp;#039;[[Maqam (Musik)|maqām]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Modale Tonleiter|Modus]]), in dem es steht, häufig den Gebrauch von [[Skordatur]]en nahelegen. Die Oud-Virtuosen des 20. Jahrhunderts haben teils sehr komplizierte Stimmungssysteme entwickelt, bei denen die „äußeren“, also beiderseits zum Rand des [[Griffbrett]]s aufgespannten Saiten als Bässe und die inneren Saiten dem Melodiespiel dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arabische Stimmungen (Beispiele) ===&lt;br /&gt;
C(C) - GG - AA - dd - gg - c&amp;#039;c&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
E(E) - AA - DD - gg - cc - f&amp;#039;f&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Türkische Stimmungen (Beispiele) ===&lt;br /&gt;
E - AA - HH - ee - aa - d&amp;#039;d&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
C# - F#F# - HH - ee - aa - d&amp;#039;d&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
H - F#F# - HH - ee - aa - d&amp;#039;d&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
D - AA - HH - ee - aa - d&amp;#039;d&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklungen im 20. und 21. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
Zu den auch in Mitteleuropa bekannten [[Virtuose]]n auf diesem orientalischen Instrument zählen beispielsweise [[Rabih Abou-Khalil]] und [[Anouar Brahem]]. Ein weiterer bedeutender Innovator im 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert war [[Munir Baschir]], der wie die Vorgenannten einen großen Teil seines Schallplattenwerkes in Europa einspielte. Der erste Musiker, der mit der Oud im [[Jazz]]-Kontext experimentierte, war Mitte der 1950er Jahre der zunächst als [[Kontrabass]]ist bekannt gewordene [[Ahmed Abdul-Malik]]. Der nach dem Zweiten Weltkrieg zuerst in Khartoum entstandene urbane&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Wegner (1984), S. 152.&amp;lt;/ref&amp;gt; sudanesische Oud-Stil, dem auch Abdul-Malik ursprünglich entstammt, gelangte seit den 1970er Jahren durch mehrere kommerziell recht erfolgreiche Platteneinspielungen von [[Hamza El Din]] zu einiger Popularität in Europa und Nordamerika. 1998 entstand in Kairo das [[Haus des arabischen Oud]]. Die französisch-algerische [[Folktronica]]-Band [[Speed Caravan]] verwendet eine elektrische, der E-Gitarre entsprechende Stromversion der Oud.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liste bekannter Oudisten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--nach Geburtsdatum--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Abu Yahyah ibn Soraidj]] (gestorben um 725), türkisch-arabischer Spieler der persischen Laute&lt;br /&gt;
* Ibrahim Museli (742–803), Persien&lt;br /&gt;
* [[Ziryab]] (789–857), Irak, Andalusien&lt;br /&gt;
* Nevres Bey (1873–1937), Türkei&lt;br /&gt;
* Şerif Muhiddin Targan (1892–1967), Türkei&lt;br /&gt;
* [[Yorgo Bacanos]] (1900–1977), Türkei&lt;br /&gt;
* [[Farid el-Atrache]] (1915–1974), Syrien, Ägypten&lt;br /&gt;
* [[Hudeydi]], bürgerlich: Ahmed Ismail Hussein (1928–2020), Somalia&lt;br /&gt;
* [[Hamza El Din]] (1929–2006), Ägypten&lt;br /&gt;
* [[Munir Baschir]] (1930–1997), Irak&lt;br /&gt;
* Cinuçen Tanrıkorur (1938–2000), Türkei&lt;br /&gt;
* [[Marcel Khalifé]] (* 1950), Libanon&lt;br /&gt;
* [[Roman Bunka]] (1951–2022), Deutschland&lt;br /&gt;
* Mourad Schmitt (Deutschland)&lt;br /&gt;
* [[Risgar Koshnaw]] (* 1952), Irak, Österreich&lt;br /&gt;
* [[Farid Ferragui]] (* 1953), Algerien&lt;br /&gt;
* [[Yair Dalal]] (* 1955), Israel&lt;br /&gt;
* [[Anouar Brahem]] (* 1957), Tunesien&lt;br /&gt;
* [[Rabih Abou-Khalil]] (* 1957), Libanon, Deutschland&lt;br /&gt;
* [[Ara Dinkjian]] (* 1958), USA&lt;br /&gt;
* [[Mehmet Cemal Yeşilçay]] (* 1959), Türkei&lt;br /&gt;
* [[Haig Yazdjian]] (* 1959), Armenien, Syrien, Griechenland&lt;br /&gt;
* [[Naseer Shamma]] (* 1963), Irak&lt;br /&gt;
* [[Charbel Rouhana]] (* 1965), Libanon&lt;br /&gt;
* [[Gülçin Yahya Kaçar]] (* 1966), Türkei&lt;br /&gt;
* [[Yurdal Tokcan]] (* 1966), Türkei&lt;br /&gt;
* [[Marwan Abado]] (* 1967), Libanon, Österreich&lt;br /&gt;
* [[Dhafer Youssef]] (* 1967), Tunesien, Frankreich&lt;br /&gt;
* [[Yinon Muallem]] (* 1968), Israel, Türkei&lt;br /&gt;
* [[Achref Chargui]], Tunesien&lt;br /&gt;
* [[Driss El Maloumi]] (* 1979), Marokko&lt;br /&gt;
* [[Elias Nardi]] (* 1979), Italien&lt;br /&gt;
* [[Joseph Tawadros]] (* 1983), Australien, Ägypten&lt;br /&gt;
* [[Matthias Kurth (Musiker)|Matthias Kurth]] (* 1984), Deutschland&lt;br /&gt;
* [[Alaa Zouiten]] (* 1985), Marokko&lt;br /&gt;
* [[Amine M‘Raihi]] (* 1986), Tunesien, Schweiz&lt;br /&gt;
* [[Mohamed Abozekry]] (* 1991), Ägypten&lt;br /&gt;
* [[Mansour Nariman]], Iran&lt;br /&gt;
* [[Ali Pajouheshgar]], Iran&lt;br /&gt;
* Saif Karomi, Irak, Deutschland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;[[Le Trio Joubran]]&amp;#039;&amp;#039; besteht aus drei Oud spielenden Brüdern aus Palästina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liste bekannter Instrumentenbauer ==&lt;br /&gt;
* Muhamad Fadil al-Awad (Mohammed Fadel), Irak&lt;br /&gt;
* Abdo Nahat, Syrien&lt;br /&gt;
* Maurice Farouk Shehata, Ägypten&lt;br /&gt;
* Manol (Emmanuel Venios) (1845–1915), Türkei, Istanbul&lt;br /&gt;
* Onnik Garibyan (1900–?), Schüler von Manol, Türkei, Istanbul&lt;br /&gt;
* Mihran Keresteciyan (1865–1940)&lt;br /&gt;
* Kirkor Kahyayan (1875–1933)&lt;br /&gt;
* Hadi Usta (?–?), Schüler von Mano, Istanbul&lt;br /&gt;
* Nihat Ihvan (1870–?), Damaskus, Istanbul&lt;br /&gt;
* Sabri Göktepe (1928–2000)&lt;br /&gt;
* Faruk Türünz (1944)&lt;br /&gt;
* Barış Yekta Karatekeli, Izmir&lt;br /&gt;
* Meher Sherif (Maher Cherif; * 1962), Tunesien&amp;lt;ref&amp;gt;Leila Fadel: [https://www.npr.org/2015/01/05/375064572/tunisian-craftsman-worries-oud-making-will-die-out &amp;#039;&amp;#039;Tunisian Craftsman Worries Oud Making Will Die Out.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;npr.org&amp;#039;&amp;#039;, 5. Januar 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jean During, Zia Mirabdolbaghi, Dariush Safvat: &amp;#039;&amp;#039;The Art of Persian Music&amp;#039;&amp;#039;. Mage Publishers, Washington DC 1991, ISBN 0-934211-22-1, S. 106–109.&lt;br /&gt;
* [[Henry George Farmer]]: &amp;#039;&amp;#039;The Origin of the Arabian Lute and Rebec&amp;#039;&amp;#039;. In Harold Reeves: &amp;#039;&amp;#039;Studies in Oriental Musical Instruments&amp;#039;&amp;#039;, 1931.&lt;br /&gt;
* Henry George Farmer: &amp;#039;&amp;#039;The Structure of the Arabian and Persian Lute in the Middle Ages.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of the Royal Asiatic Society&amp;#039;&amp;#039; (JRAS). Januar 1939, S. 41–51.&lt;br /&gt;
* Henry George Farmer: &amp;#039;&amp;#039;ʿŪd.&amp;#039;&amp;#039; In: Stanley Sadie (Hrsg.) &amp;#039;&amp;#039;The New [[Grove Dictionary of Music and Musicians]].&amp;#039;&amp;#039;, Band 19, London 1981, S. 306 f.&lt;br /&gt;
* Christian Poché: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.oxfordmusiconline.com/subscriber/article/grove/music/28694 ‘Ūd]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Grove Music Online&amp;#039;&amp;#039;, 2001.&lt;br /&gt;
* Ulrich Wegner: &amp;#039;&amp;#039;Afrikanische Saiteninstrumente.&amp;#039;&amp;#039; Staatliche Museen Preußischer Kulturbesitz, Berlin 1984 (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Museums für Völkerkunde Berlin&amp;#039;&amp;#039;, Neue Folge 41, Abteilung Musikethnologie, V), ISBN 388609-117-1, S. 143–158.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ouds|Oud}}&lt;br /&gt;
* Fritz Baumann: [https://www.youtube.com/watch?v=_I898eHkX4U Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;Al Oud&amp;#039;&amp;#039;] (1990) auf [[YouTube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Immaterielles Kulturerbe Iran}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4495608-3|REMARK=Ansetzungsform GND: „Ud“.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lauteninstrument]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik (Tunesien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik (Armenien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arabisches Musikinstrument]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Traditionelles türkisches Musikinstrument]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Immaterielles Kulturerbe (Iran)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Repräsentatives immaterielles Kulturerbe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Multinationales immaterielles Kulturerbe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bertramz</name></author>
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