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	<title>Ouchy - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;1rhb: ergänzt, verlinkt</title>
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		<updated>2025-03-19T12:36:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ergänzt, verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;{{Infobox Quartier von Lausanne&lt;br /&gt;
|NAME_ORT=Ouchy&lt;br /&gt;
|KREIS=Sous-Gare/Ouchy&lt;br /&gt;
|JAHRE=|&lt;br /&gt;
|EINWOHNER=1267&lt;br /&gt;
|STAND_EINWOHNER=2008&lt;br /&gt;
|FLÄCHE=&lt;br /&gt;
|BFS=5586-006 &lt;br /&gt;
|PLZ=312&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=46.507073&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 6.626764&lt;br /&gt;
|HÖHE=373&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_KARTE=Karte Lausanne Quartier 604.png&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ouchy img 0584.jpg|mini|Luftansicht auf den Hafen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eole et monolithes.jpg|mini|Hafen mit &amp;#039;&amp;#039;[[Éole (Skulptur)|Éole]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[La Vaudoise]]&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ouchy 2.jpg|mini|[[Schloss Ouchy]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ouchy&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Stadtviertel|Quartier]] im Stadtteil [[Sous-Gare/Ouchy]] der [[Schweiz]]er Stadt [[Lausanne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Ouchy liegt im Süden von Lausanne, direkt am Ufer des [[Genfersee]]s, auf {{Höhe|373|CH|link=true}} (Bahnhof). Administrativ ist Ouchy der [[Gemeindenummer|BFS-Code]] 5586-006 zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Métro Lausanne|Métro m2]], der bislang einzigen vollautomatisierten [[U-Bahn]] der Schweiz, ist Ouchy seit dem 18.&amp;amp;nbsp;September 2008 mit dem Stadtzentrum verbunden – die m2 ersetzte die am 22.&amp;amp;nbsp;Januar 2006 stillgelegte [[Zahnradbahn Lausanne–Ouchy]]. Die Züge halten an der [[Ouchy (Métro Lausanne)|gleichnamigen U-Bahn-Station]] direkt am Seeufer. Dank der guten Verkehrsverbindungen der [[Personenschifffahrt auf dem Genfersee|Compagnie générale de navigation sur le Lac Léman (CGN)]] ist die Anbindung an die umliegenden Seeanstössergemeinden, darunter auch mit dem gegenüber liegenden [[Évian-les-Bains]] in [[Frankreich]], sichergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Lausanne-Ouchy v. O. aus 300 m-Inlandflüge-LBS MH01-000233.tif|mini|Luftbild aus 300&amp;amp;nbsp;m von [[Walter Mittelholzer]] (1919)]]&lt;br /&gt;
Das Stadtgebiet von Lausanne war bereits im 4.&amp;amp;nbsp;Jahrtausend vor Christus besiedelt, und Ouchy dürfte für eine erste dauerhafte Siedlung mit seiner günstigen Seelage und Hafenbucht ideal gelegen sein. Die [[Schweiz in römischer Zeit|Römer]] errichteten wohl um das Jahr 15&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr. an der Stelle einer [[Kelten|keltischen]] Siedlung im Bereich des heutigen Vidy ein Militärlager, das sie &amp;#039;&amp;#039;Lousanna&amp;#039;&amp;#039; nannten. Seit dem ersten Jahrhundert entwickelte sich am Umschlagplatz der Handelsschiffe auf der Route Wallis–Genfersee–Rhônetal ein römischer [[Vicus]]; mit 1,2&amp;amp;nbsp;Kilometern Länge und 250&amp;amp;nbsp;Metern Breite der grösste der Schweiz. Während der Einfälle der [[Alamannen]] wurde er wahrscheinlich um das Jahr 260 zerstört: Der Siedlungsschwerpunkt verlagerte sich auf den Hügel im Umfeld der [[Kathedrale Notre-Dame (Lausanne)|Kathedrale]] und gelangte in der zweiten Hälfte des 5.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts unter den Einfluss der [[Burgunden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weitere Entwicklung der kleinen Hafensiedlung bei Ouchy ist eng mit dem [[Bistum Lausanne-Genf-Freiburg|Bistum Lausanne]] und dem in der zweiten Hälfte des 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts errichteten [[Schloss Ouchy]] verbunden. Um das Jahr 1445 waren die Einwohner der Nachbargemeinden [[Villette (Lavaux)|Aran]], Chatagny und [[Grandvaux VD|Grandvaux]] verpflichtet, am Ausbau der Befestigungen zu arbeiten und konnten im Gegenzug in der Schlossanlage Schutz finden. Nachdem die [[Geschichte des Kantons Bern|Berner]] das Gebiet der Waadt im Verlauf der [[Reformation]] im Jahr 1536 erobert hatten, diente Schloss Ouchy den Besatzern als Gefängnis.&amp;lt;ref name=&amp;quot;swisscastles&amp;quot;&amp;gt;[http://www.swisscastles.ch/vaud/chateau/ouchy_d.html Website swisscastles.ch: Schloss Ouchy]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ehemalige kleine Fischerdorf Ouchy wuchs mit dem sich ausdehnenden Lausanne bis Mitte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts zusammen und entwickelte sich zu dessen touristischem Zentrum. 1872 liess sich der Maler [[François Bocion]] eine Villa bauen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Maurice Jean-Petit-Matile |Titel=François Bocion – Redécouvrir l’un des plus prestigieux peintres suisses |Verlag=Éditions Favre/[[24 heures]] |Ort=Lausanne |Datum=2005 |ISBN=2-8289-0800-3 |Seiten=204}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 9.&amp;amp;nbsp;Juli 1892 kam es vor Ouchy zu einer Kesselexplosion auf dem [[Raddampfer|Schaufelraddampfer]] &amp;#039;&amp;#039;Mont Blanc&amp;#039;&amp;#039;, die auf Grund einer Fehlkonstruktion und ungenügender Wartung 26 Todesopfer forderte. Im Schloss fand am 18.&amp;amp;nbsp;Oktober 1912 die Unterzeichnung des &amp;#039;&amp;#039;[[Frieden von Ouchy|Vertrags von Ouchy]]&amp;#039;&amp;#039; zwischen Italien und dem Osmanischen Reich statt, mit dem der [[Italienisch-Türkischer Krieg|Italienisch-Türkische Krieg]] endete. Am 24. Juli 1923 kam der [[Vertrag von Lausanne]] zustande, und von 16. Juni bis 9. Juli 1932 war Ouchy Tagungsort der [[Konferenz von Lausanne (1932)|Konferenz von Lausanne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Lausanne}}&lt;br /&gt;
=== Hafen und Uferpromenade ===&lt;br /&gt;
In Ouchy, dem traditionellen Hafen von Lausanne, stehen markante Hotelbauten aus dem 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, beispielsweise das Hôtel du Château d’Ouchy (1889–93) im neugotischen Stil, das Hôtel d’Angleterre (1775–79) und das Hôtel Beau-Rivage (1858–61). Zu den bekannten Besuchern zählen unter anderem die Adelsfamilie [[Sayn-Wittgenstein-Sayn]] und [[Richard Strauss]], der hier mit [[Pauline Strauss-de Ahna]] für ein paar Jahre lebte und seine Oper &amp;#039;&amp;#039;[[Die Frau ohne Schatten]]&amp;#039;&amp;#039; beendete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Wellenbrecher vor dem Hafen steht die etwa 20 Meter hohe Skulptur &amp;#039;&amp;#039;[[Éole (Skulptur)|Éole]]&amp;#039;&amp;#039;, die mit vier Monolithen auf der &amp;#039;&amp;#039;Place de la Navigation&amp;#039;&amp;#039; die Windrichtung anzeigt. Am Kai des Platzes liegt der Frachtsegler &amp;#039;&amp;#039;[[La Vaudoise]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang der Uferpromenade erstrecken sich ausgedehnte Parkanlagen, wie der Parc du Denantou, mit Ruheplätzen, Skulpturen und Freizeitmöglichkeiten sowie am Quai eine neugotische Turmruine von 1830. Das Hafengebiet ist nicht nur als [[Naherholungsgebiet]] und insbesondere bei Touristen ausserordentlich beliebt, es erfreut sich auch bei Inlineskatern und verwandten Sportarten grosser Popularität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten im Hafengebiet und seiner grosszügig bemessenen Parkanlage zählen das Seebad [[Bellerive-Plage]] von 1937 und das weitläufige Gelände der [[Expo64|Schweizerischen Landesausstellung]] von 1964 sowie das [[Olympisches Museum|Olympische Museum]] &amp;#039;&amp;#039;(Musée Olympique)&amp;#039;&amp;#039; und das &amp;#039;&amp;#039;Musée de l’Elysée&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://switzerland.isyours.com/redirect.asp?target=http://www.elysee.ch/photo/museum.html Website Musée de l’Elysée] (französisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schloss Ouchy ===&lt;br /&gt;
Landri de Dumes (Landrich von Dornach), von 1159 bis 1179 [[Bischof von Lausanne]], gilt als der Erbauer eines [[Schloss Ouchy|Wohnturms]] am damaligen Fluss namens Ouchy. Seit 1273 wird das &amp;#039;&amp;#039;Bischofshaus&amp;#039;&amp;#039; von Ouchy erwähnt, ab 1283 ein Schloss (&amp;#039;&amp;#039;castrum&amp;#039;&amp;#039;), wohl bereits eine wehrhafte [[Burg]]anlage mit einer [[Ringmauer]] und Ökonomiebauten als bischöflicher Wohnsitz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.chateaudouchy.ch/ |wayback=20060827153835 |text=Website Château d&amp;#039;Ouchy |archiv-bot=2019-05-05 18:36:05 InternetArchiveBot }} (englisch/französisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier hatte Guillaume V. de Varax (Wilhelm von Varax), Bischof von 1462 bis 1466, seinen Wohnsitz und baute die Burganlage weiter aus, wozu auch das Bischofsgefängnis gehörte. Nach einer Brandkatastrophe im Jahr 1609 verfiel die Anlage zusehends. Jean-Jacques Mercier liess die Ruine ab 1885 als [[Neugotik|neugotisches]] Schloss und Hotel im heutigen Bauzustand vom Architekten Francis Isoz wiederaufbauen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;swisscastles&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Zu den bekannten in Ouchy ansässigen Organisationen und Firmen zählen das [[Hochschulinstitut für öffentliche Verwaltung]], die [[LO Holding|LO Holding Lausanne-Ouchy]] und die Schifffahrtsgesellschaft &amp;#039;&amp;#039;Compagnie Générale de Navigation sur le Lac Léman&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ge.ch/hrcintapp/externalCompanyReport.action?companyOfrcId13=CH-660-0110981-5&amp;amp;ofrcLanguage=1 ge.ch, französischsprachiger Handelsregister des Kanton Genf, Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Compagnie Générale de Navigation sur le Lac Léman&amp;#039;&amp;#039; beim Eintrag von Michel Jeannet (Schiffsrestauration)] Abgerufen am 29. November 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; (CGN), welche die [[Personenschifffahrt auf dem Genfersee]] gewährleistet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.cgn.ch/ger |wayback=20081013131508 |text=Website Compagnie Générale de Navigation (CGN) |archiv-bot=2019-05-05 18:36:05 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Alfred de Glehn]] (* 1848; † 1936), Maschinenbau-Ingenieur&lt;br /&gt;
* [[Pegeen Vail Guggenheim]] (* 1925; † 1967), Malerin&lt;br /&gt;
* [[Fritz Simrock]] (* 1837; † 1901), deutscher Musikverleger&lt;br /&gt;
* [[Alexandre Vinet]] (* 1797; † 1847), reformierter Theologe und Literaturhistoriker&lt;br /&gt;
* [[Maurice Zundel]] (* 1897; † 1975), Schweizer Geistlicher, Theologe und Philosoph&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lausanne - Ouchy 1784.jpg|Ouchy um das Jahr 1784, Zeichnung von Jean-Benjamin de La Borde&lt;br /&gt;
Fountain @ Place de la Navigation @ Ouchy @ Walk along Lac Léman @ Lausanne (36524263070).jpg|&amp;#039;&amp;#039;Place de la Navigation&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Éole Ouchy Lausanne.jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Éole (Skulptur)|Éole]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Lausanne Ouchy Skulptur.JPG|Skulptur im Hafengebiet&lt;br /&gt;
Musee olympique.jpg|Olympisches Museum&lt;br /&gt;
Lausanne MO.jpg|Skulptur vor dem Museum&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Transports publics de la région Lausannoise]]&lt;br /&gt;
* [[FC Stade Lausanne-Ouchy]]&lt;br /&gt;
* [[Geschichte des Kantons Waadt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Marcel Grandjean: &amp;#039;&amp;#039;Les Monuments d’Art e d’Histoire du Canton de Vaud, Tome IV: La commune de Lausanne. Villages, Hameaux et maisons de l’ancienne campagne lausannoise.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1981 (Kunstdenkmäler der Schweiz Band 71), ISBN 3-7643-1208-4. S.&amp;amp;nbsp;41–73.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.lausanne.ch Offizielle Website der Stadt Lausanne]&lt;br /&gt;
* {{HLS|8378|Ouchy|Autor=Gilbert Coutaz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Quartiere des Lausanner Stadtteil 6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quartier (Lausanne)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Ouchy]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;1rhb</name></author>
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