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	<title>Ouane Rattikone - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T13:48:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ouane_Rattikone&amp;diff=1441014&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Känguru1890: Administrativer Revert - bitte auf neutrale Sprache achten</title>
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		<updated>2025-11-20T09:56:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Administrativer Revert - bitte auf &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:NPOV&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:NPOV (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;neutrale&lt;/a&gt; Sprache achten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ouane Rattikone&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Ouan Rathikoun; Uan Rāttikun; * [[1912]] in [[Luang Prabang]]; † Oktober [[1978]]) war General der laotischen Luftwaffe, später Oberkommandierender der &amp;#039;&amp;#039;Force Armée.&amp;#039;&amp;#039; Diese Stellungen nutzte er, um bis 1975 zum bedeutendsten [[Heroin]]produzenten Indochinas zu werden, der seine eigene Heroinmarke vertrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Ouane Rattikone ging in seiner Geburtsstadt zu Schule und trat 1941 der Polizeitruppe &amp;#039;&amp;#039;[[Garde indigène]]&amp;#039;&amp;#039; bei. 1945 desertierte er, um sich der Unabhängigkeitsbewegung &amp;#039;&amp;#039;[[Lao Issara]]&amp;#039;&amp;#039; anzuschließen. 1946–49 war er an Guerillaaktivitäten im südlichen Laos beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Amnestie trat er 1949 in die neugegründete laotische Armee (&amp;#039;&amp;#039;Kôngthap Haeng Xāt&amp;#039;&amp;#039;), die anfangs 1200 Mann stark war, ein. Nach der Unabhängigkeit des [[Königreich Laos|Königreichs Laos]] (22. Oktober 1953, bestätigt 21. Juli 1954) erfolgte seine rasche Beförderung zum [[Brigadier]] innerhalb der – vollständig aus amerikanischen Mitteln – rapide ausgebauten Armee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1958 war er Mitglied des „Komitees zur Verteidigung nationaler Interessen“ (&amp;#039;&amp;#039;Khana Kammakān Pônghan Phoyphanyot&amp;#039;&amp;#039;) Im Jahre 1959 wurde er Chef des Generalstabes. Nach dem Staatsstreich [[Kong Le]]s im August 1960 wurde er als Außen- und Verteidigungsminister Mitglied im Kabinett von [[Souvanna Phouma]]. Er wechselte bald die Seiten zum rechtsgerichteten [[Phoumi Nosavan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Laotischer Bürgerkrieg|Laotischen Bürgerkriegs]] hielt Rattikone engste Verbindungen zum amerikanischen Botschafter [[William H. Sullivan]] und dem CIA-&amp;#039;&amp;#039;station chief&amp;#039;&amp;#039; [[Ted Shackley]]. Mit deren Unterstützung rebellierte er im April 1964 gegen Phoumi Nosavan. Endgültig wurde dieser im Februar 1965 ins Exil nach Thailand gezwungen. In den Jahren 1965–69 war Rattikone Oberkommandierender der Streitkräfte und fungierte in der nördliche Militärregion als eine Art [[Warlord]]. Er war ein Verbündeter des ebenfalls von der CIA unterstützten Hmong-Generals [[Vang Pao]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offiziell wurde Rattikone im Juni 1971 als Kommandeur verabschiedet.&amp;lt;ref&amp;gt;McCoy (1991), Foto nach S. 300&amp;lt;/ref&amp;gt; 1973 wurde er in die Nationalversammlung (&amp;#039;&amp;#039;Saphāa Haeng Xāt&amp;#039;&amp;#039;) gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ausrufung der Demokratischen Volksrepublik Laos am 2. Dezember 1975 wurde Rattikone zur Umerziehung in das nordöstliche Laos verbracht, wo er vor der erfolgreichen Beendigung der Maßnahme im Oktober 1978 verstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Drogenhändler ===&lt;br /&gt;
Offiziell hatte Laos das aus französischer Zeit übernommene Opiummonopol (&amp;#039;&amp;#039;Opium Régie du Laos&amp;#039;&amp;#039;) 1961 abgeschafft und den Handel fürderhin unter Strafe gestellt. Anbau und Export, die ursprünglich zur Finanzierung der [[GCMA]] bis 1954 massiv ausgeweitet worden waren, gingen jedoch weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter General &amp;#039;&amp;#039;Phoumi&amp;#039;&amp;#039; war er ab 1962 beauftragt, die Opiumgeschäfte der Regierung zu leiten, wofür er ein monatliches Salär von US$ 200 erhielt und Kontakte zu den Shan und [[KMT in Birma]] als Lieferanten aufbaute. Zu dieser Zeit wurden monatlich etwa 1 t Opium an die Kumpanen von [[Nguyen Kao Ky]] in Südvietnam geliefert.&amp;lt;ref&amp;gt;Cockburn, Alexander; St. Clair, Jeffery; &amp;#039;&amp;#039;Whiteout;&amp;#039;&amp;#039; London, New York 1998, ISBN 1-85984-897-4, S.&amp;amp;nbsp;247.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Exporte verdreifachten sich bis 1964.&amp;lt;ref&amp;gt;McCoy (1991), S. 302, detaillierte Aufstellung, Fn. 64&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Rattikone 1965 den Premier [[Phoumi Nosavan]] vertrieben hatte, übernahm er den Opiumhandel besonders im Nord-Westen selbst. Zunächst schaltete er alle Transporteure der [[Air Laos Commerciale]] aus, wodurch sich zunächst logistische Probleme ergaben. Er plante künftig nur noch die [[North American T-28|T-28]] Flugzeuge der &amp;#039;&amp;#039;Royal Lao Air Force&amp;#039;&amp;#039; einzusetzen. Seine amerikanischen Freunde befürchteten jedoch, dass dadurch die Fähigkeiten der Luftwaffe im &amp;#039;&amp;#039;secret war&amp;#039;&amp;#039; beeinträchtigt würden. Sie beschafften daher die Mittel zum Kauf von zwei &amp;#039;&amp;#039;[[Douglas DC-3|Douglas-C-47-Dakota]]&amp;#039;&amp;#039;-Transportern aus dem amerikanischen Entwicklungshilfeprogramm [[USAID]]. Diese Maschinen wurden unter dem Tarnnamen &amp;#039;&amp;#039;Xieng Khoung Air&amp;#039;&amp;#039; betrieben und bildete zusammen mit der [[Air America]] die ultimative &amp;#039;&amp;#039;Air Opium.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rattikone betrieb ein Heroin-Labor in &amp;#039;&amp;#039;Ban Houi Sai&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Ban Houayxay&amp;#039;&amp;#039;), ein weiteres in der Hauptstadt. Mit seinem Partner, dem chinesischen Geschäftsmann [[Huu Tim-heng]], hatte er eine Fabrik, in der ab 1965 ebenfalls Heroin der Marke &amp;#039;&amp;#039;Double-U-O Globe&amp;#039;&amp;#039; produziert wurde. Die meisten Kunden waren Angehörigen der US-Truppen in Vietnam. Der Anteil der Konsumenten in den Fronttruppen lag bei 15–22 %. Um die nötigen Chemikalien ([[Diethylether|Äther]] und [[Essigsäureanhydrid]]) zur Produktion bekommen zu können, hatte &amp;#039;&amp;#039;Huu&amp;#039;&amp;#039; zusammen mit dem Sohn des Premierministers das [[Pepsi-Cola]]-Franchise für Laos erworben. Die Fabrik hatte auch nach 5 Jahren noch keine einzige Flasche abgefüllt. &amp;#039;&amp;#039;Nguyen Thi Ly,&amp;#039;&amp;#039; die ältere Schwester des vietnamesischen Premiers, koordinierte direkt den Export (über [[Pakxé]] und [[Phnom Penh]], von dort mit Maschinen der Luftwaffe – &amp;#039;&amp;#039;Operation Haylift&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[New York Times]], 30. August 1971, S. 1; McCoy, S. 206&amp;lt;/ref&amp;gt;), bis sie 1967 nach Saigon zurückkehrte.&amp;lt;ref&amp;gt;ganzer Abschnitt nach: McCoy (1991), S. xiv, 227f, 302-7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus einem Überfall der [[Kuomintang in Birma|KMT]] mit 1400 Mann, Ende Juli 1967, auf eine große Opiumkarawane [[Khun Sa]]s im laotischen Grenzort &amp;#039;&amp;#039;Ban Khwan&amp;#039;&amp;#039; entwickelte sich ein sechstägiges Gefecht. Der laotische General forderte beide Seiten auf, das Land zu verlassen. Als die SNA $ 500000 und die KMT $ 250000 forderten, ergriff er die Gelegenheit und ließ sechs Flugzeuge der Luftwaffe die Kämpfer bombardieren. Den 1800 Mann der vorrückenden laotischen Armee fielen 200 Leichen und 16 t Opium in die Hände. Rattikone stieg in den Folgejahren endgültig zum bedeutendsten Heroinproduzenten der Region auf.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Whiteout&amp;#039;&amp;#039; (1998), S.&amp;amp;nbsp;228–30.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;McCoy (1991), S. 332f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alfred McCoy: &amp;#039;&amp;#039;The Politics of Heroin.&amp;#039;&amp;#039; New York 1991 (rev. ed.; Orig. 1972); ISBN 1-55652-126-X; S 331-: General Ouane Rattikone&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Historical Dictionary of Laos.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Plymouth UK 2008, ISBN 978-0-8108-5624-0, „Ouan Rathikoun“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Rattikone, Ouane}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Laos)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verteidigungsminister (Laos)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Außenminister (Laos)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drogenhändler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Laote]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rattikone, Ouane&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rathikoun, Ouan; Rāttikun, Uan&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=laotischer Luftwaffengeneral und Rauschgifthändler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1912&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Luang Prabang]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=Oktober 1978&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Känguru1890</name></author>
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