<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Otwock</id>
	<title>Otwock - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Otwock"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otwock&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-01T03:47:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otwock&amp;diff=369542&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;5glogger: Link: Ghetto in der Zeit des Nationalsozialismus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otwock&amp;diff=369542&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-06T10:31:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link: Ghetto in der Zeit des Nationalsozialismus&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort                = Otwock&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:POL Otwock COA.svg|109px|Wappen von Otwock]]&lt;br /&gt;
| Beschriftung       = left&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Masowien&lt;br /&gt;
| Powiat             = Otwock&lt;br /&gt;
| PowiatLink         = Otwocki&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 52&lt;br /&gt;
| Breitenminute      = 07&lt;br /&gt;
| Breitensekunde     = &lt;br /&gt;
| Längengrad         = 21&lt;br /&gt;
| Längenminute       = 16&lt;br /&gt;
| Längensekunde      = &lt;br /&gt;
| OrtFläche          = 47.33&lt;br /&gt;
| Höhe               = 100&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 05-400 bis 05-403&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 22&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = WOT&lt;br /&gt;
| Straße1            = [[Warschau]]–[[Lublin]]&lt;br /&gt;
| Schienen1          = Warschau–Lublin&lt;br /&gt;
| Flughafen1         = [[Frédéric-Chopin-Flughafen Warschau|Warschau]]&lt;br /&gt;
| GemeindeTyp        = Stadtgemeinde&lt;br /&gt;
| GemeindeGliederung = &lt;br /&gt;
| TERYT              = 1417021&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Zbigniew Szczepaniak&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2016&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = ul. Armii Krajowej 5&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 05-400 Otwock&lt;br /&gt;
| Webpräsenz         = www.otwock.pl&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:PKP Otwock.jpg|mini|Bahnhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otwock&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈɔtfɔtsk}}] ist eine Kreisstadt in [[Polen]] in der [[Woiwodschaft Masowien]]. Die Stadt ist ein ehemaliger Kurort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Lage ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt am Fluss [[Świder]], etwa 25 Kilometer südöstlich der polnischen Hauptstadt [[Warschau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste Erwähnung eines Gutes an der Stelle des heutigen Otwock findet man im 19. Jahrhundert. 1887 erfolgte der Anschluss an das Schienennetz entlang der [[Weichsel]]. In dieser Zeit begann auch das eigentliche Wachstum der Stadt. 1893 wurde die erste [[Heilanstalt]], für [[Tuberkulose]]kranke, des Ortes errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts gab es in der Stadt 600 Villen mit etwa 2.000 Einwohnern. Der Ort war vor allem als Erholungszentrum ein wichtiger Anlaufpunkt. Das [[Stadtrecht]] erhielt der Ort am 9. November 1916 und &amp;#039;&amp;#039;Witold Kasperowicz&amp;#039;&amp;#039; war der erste Bürgermeister. Aus dieser Zeit stammt auch das erste Wappen. 1917 gab es in dem Ort 22 Pensionen und 3 Sanatorien. Die offizielle Anerkennung des Ortes als Kurort erhielt die Stadt erst 1923. Die Stadt entwickelte sich zwischen den beiden [[Weltkrieg]]en sehr gut, es entstanden ein Stadion, ein Casino, Schulen usw. Die Zahl der Einwohner betrug 1938 etwa 20.000, die der Kurgäste war doppelt so hoch. 1939 waren 75 % der Bevölkerung von Otwock [[Jude|jüdisch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Stadt 1939 von der deutschen [[Wehrmacht]] besetzt wurde, lebten ca. 14.000 Juden in der Stadt, in der im Herbst 1940 ein [[Ghetto in der Zeit des Nationalsozialismus|Ghetto]] eingerichtet wurde. Schätzungsweise 2.000 Juden starben an Hunger und Seuchen, bevor am 19. August 1942 die [[Deportation]] der Juden in das [[Vernichtungslager Treblinka]] begann.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Enzyklopädie des Holocaust |Hrsg=Israel Gutman |Band=2 |Verlag=Argon |Ort=Berlin |Datum=1993 |ISBN=3-87-024-302-3 |Seiten=1085}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gzegorz Rossoliński-Liebe |url=https://www.fritz-bauer-institut.de/fileadmin/editorial/publikationen/einsicht/Einsicht-2021_Einzelseiten.pdf |titel=Polnische Bürgermeister und der Holocaust im Generalgouvernement. Besatzung, Kollaboration und Handlungsmöglichkeiten |werk=Einsicht. Bulletin des Fritz-Bauer-Instituts |hrsg=Fritz-Bauer-Institut |datum=2021 |seiten=26–35 |sprache=de |abruf=2023-06-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichzeitig fanden Untergrundaktivitäten der Polen gegen die Deutschen statt. Am 31. Juli 1944 erreichte die [[Rote Armee]] Otwock, das etwa die Hälfte seiner Einwohner verloren hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1952 war die Stadt Teil des [[Powiat Warschau]], nach dessen Auflösung war sie bis 1975 selbst Kreisstadt eines [[Powiat]]s. Am 14. Juni 1958 wurde unweit der Stadt der erste [[Kernreaktor]] Polens, der &amp;#039;&amp;#039;[[Forschungsreaktor Ewa]]&amp;#039;&amp;#039; in Betrieb genommen, welcher hauptsächlich ein Versuchsreaktor war. Im Dezember 1974 folgte der &amp;#039;&amp;#039;[[Forschungsreaktor Maria]]&amp;#039;&amp;#039;, benannt nach [[Marie Curie]]. 1995 wurde der &amp;#039;&amp;#039;Reaktor Ewa&amp;#039;&amp;#039; außer Betrieb genommen und &amp;#039;&amp;#039;Maria&amp;#039;&amp;#039; ist damit der einzige in Betrieb befindliche Kernreaktor Polens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1975 bis 1998 gehörte die Gemeinde zur [[Woiwodschaft Warschau (1975–1998)|Woiwodschaft Warschau]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://static1.money.pl/d/akty_prawne/pdf/DU/1975/17/DU19750170092.pdf Dz.U. 1975 nr 17 poz. 92 (polnisch)] (PDF; 802&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 wurde die Stadt wieder [[Kreisstadt]]. Seit 1992 ist die Stadt in Partnerschaft mit [[Lennestadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable centered&amp;quot; style=&amp;quot;background:#DDEEFF; text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFFFFF;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background:#BBCCFF;&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 19./20. Jh. || 1938 || 1946 || 1960 || 2000 || 2014&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background:#BBCCFF;&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohnerzahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 2.000 || 20.000 || 12.000 || 36.300 || 44.356 || 45.073&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bitte NICHT jedes Jahr was zu finden, um es aufzunehmen! ... alle 5 oder 10 Jahre sollte reichen, außer es ist etwas Gravierendes passiert! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das erste Wappen des Ortes stammt vom 7. August 1916. Die Mitte des Wappens war ein blaues&amp;lt;!-- oder &amp;#039;&amp;#039;blauer&amp;#039;&amp;#039;? --&amp;gt; Schild mit einem goldenen Kelch, aus dem eine Kiefer wächst. Zu beiden Seiten des Kruges krochen Schlangen aus ihm heraus. Der Schild schwebte über zwei Kiefernzweigen, zwei weitere befanden sich links und rechts neben dem Schild. Gekrönt wird das Schuld von einer Mauer mit drei Türmen. Auf dem mittleren Turm sitzt ein weißer Adler, auf den beiden äußeren die weiß-rote Flagge Polens. Dieses Wappen war bis 1927 offizielles Wappen des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aktuelle Wappen stammt vom 2. August 1926, die Bestätigung des [[Woiwode]]n erfolgte am 16. Mai 1927. Das Wappen besteht aus einem gespaltenen Schild. Die rechte Seite&amp;lt;!-- Sicht des Trägers siehe [[Blasonierung]] --&amp;gt; hat einen roten Hintergrund, auf dem die Hälfte des Adlers des polnischen Staatswappens zu sehen ist. Die linke goldene Seite zeigt eine Schlange, die aufgerichtet aus einem Gefäß blickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2023 ist der ÖPNV in Otwock kostenlos.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://otwock.pl/bezplatna-komunikacja-miejska |titel=Bezpłatna Komunikacja Miejska |hrsg=Urząd Miasta Otwocka |sprache=pl |abruf=2024-06-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Frühjahr 2024 wurde eine weitere kostenlose Buslinie eingerichtet, die Otwock mit der [[Metro Warschau]] verbindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.przegladotwocki.pl/artykul/1690,ekspresem-do-metra-rusza-nowa-bezplatna-linia-autobusowa |titel=Otwock. Rusza nowa, bezpłatna linia autobusowa W1 |hrsg=Przegląd Otwocki |datum=2024-03-28 |sprache=pl |abruf=2024-06-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- d. h. Personen, die hier geboren sind; --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Irena Sendler]] (1910–2008), polnische Krankenschwester, „Gerechte unter den Völkern“&lt;br /&gt;
* [[Marek Jaroszewski]] (* 1944), polnischer Germanist und Literaturwissenschaftler&lt;br /&gt;
* [[Bogdan Stodulny]] (1953–1997), polnischer Maler&lt;br /&gt;
* [[Anna Grodzka]] (* 1954), polnische Gesellschaftsaktivistin und Politikerin&lt;br /&gt;
* [[Urszula Kielan]] (* 1960), polnische Hochspringerin&lt;br /&gt;
* [[Paweł Wypych]] (1968–2010), polnischer Politiker und [[Flugunfall von Smolensk 2010|Opfer des Flugunfalls bei Smolensk]]&lt;br /&gt;
* [[Calek Perechodnik]] (1916–1944), jüdischer Polizist im Otwocker Ghetto, Autor von &amp;#039;&amp;#039;Bin ich ein Mörder? Das Testament eines jüdischen Ghetto-Polizisten&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://taz.de/Bin-ich-ein-Moerder/!1393801/ &amp;#039;&amp;#039;„Bin ich ein Mörder?“&amp;#039;&amp;#039;.] Die Tageszeitung, 1. Juli 1997&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kurorte in Polen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Otwock&amp;#039;&amp;#039;, in: Guy Miron (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Yad Vashem encyclopedia of the ghettos during the Holocaust&amp;#039;&amp;#039;. Jerusalem : Yad Vashem, 2009, ISBN 978-965-308-345-5, S. 564–566&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.otwock.pl/ Website der Stadt] (polnisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4351283-5|LCCN=n92011303|VIAF=130133007}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Otwock| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Masowien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;5glogger</name></author>
	</entry>
</feed>