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	<title>Ottonische Handfeste - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ottonische_Handfeste&amp;diff=2840250&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Altsprachenfreund: /* Einleitung */</title>
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		<updated>2022-05-14T15:19:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;In der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ottonischen Handfeste&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; vom 5. Juni 1311 gewährte Herzog [[Otto III. (Bayern)|Otto III. von Niederbayern]] den niederbayerischen [[Ständegesellschaft|Ständen]] Privilegien und Rechte. Herzog Otto gestand gegen die Leistung einer einmaligen [[Steuer]] den niederbayerischen Ständen ([[Adel]], [[Klerus]], [[Stadt|Städte]]) die niedere Gerechtigkeit für ihre Besitzungen zu. Das ebenfalls in der Ottonischen Handfeste zugesicherte Steuerbewilligungsrecht der [[Bayerische Landstände|Bayerischen Landstände]] markiert zusammen mit der [[Schnaitbacher Urkunde]] von 1302 den Beginn des [[Parlamentarismus]] in [[Bayern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ottonische Handfeste fixiert die örtliche und sachliche Zuständigkeit der in den Landständen vertretenen Gruppen in der [[Niedergerichtsbarkeit]]. Die [[Blutgerichtsbarkeit|Blut-, Hals- und peinliche Gerichtsbarkeit]] – also Verbrechen wie [[Totschlag (Deutschland)|Totschlag]], [[Brandstiftung]], [[Vergewaltigung|Notzucht]] – und die höhere [[Zivilgerichtsbarkeit (Deutschland)|Zivilgerichtsbarkeit]] wie Rechtsprechung um Grund und Boden behielt er sich für die herzoglichen [[Landgericht (bayerische Verwaltungseinheit)|Landgerichte]] vor. Die Gewährung der niederen Gerechtigkeit für ihre Besitzungen führte in der Folge zur Ausbildung der adeligen und kirchlichen [[Hofmark]]en, die die unterste autonome Einheit staatlichen Lebens im bayerischen Herzogtum darstellten, und zwar unabhängig vom Landesherrn. Es sind &amp;#039;&amp;#039;geschlossene&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;offene&amp;#039;&amp;#039; Hofmarken zu unterscheiden. In den &amp;#039;&amp;#039;geschlossenen Hofmarken&amp;#039;&amp;#039; unterstanden auch die in der Hofmark ansässigen [[Untertan]]en fremder [[Gerichtsherrschaft|Gerichtsherrn]] dem Hofmarksherrn. In den &amp;#039;&amp;#039;offenen Hofmarken&amp;#039;&amp;#039; dagegen erstreckte sich der Herrschaftsbereich des Inhabers nur auf die eigenen Gebäude und die Untertanen, die ihm gehörende Güter bebauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Sebastian Hiereth: &amp;#039;&amp;#039;Die ottonische Handfeste von 1311 und die niederbayerischen Städte und Märkte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Bayerische Landesgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; – ZBLG 33, 1970. [http://periodika.digitale-sammlungen.de/zblg/seite/zblg33_0155 (online)]&lt;br /&gt;
* Nico Bäro: &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung der Landstände in Bayern: Schnaitbacher Urkunde und Ottonische Handfeste.&amp;#039;&amp;#039; Grin Verlag, 2009, ISBN 978-3-640-44187-7.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Heinrich Wirschinger |Titel=Darstellung der Entstehung, Ausbildung, und des jetzigen rechtlichen Zustandes der Patrimonial-Gerichtsbarkeit in Bayern |TitelErg=Die im Jahre 1832 von der Königl. Juristen-Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität in München gekrönte Preisschrift |Verlag=Weber |Ort=München |Datum=1837 |Online=[http://bavarica.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10380915_00005.html?zoom=1 Digitalisat] |Abruf=2013-04-21}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsgeschichte des Mittelalters (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsgeschichte (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1311]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Geschichte (14. Jahrhundert)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Altsprachenfreund</name></author>
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