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	<title>Ottomar von Mayenburg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T18:30:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ottomar_von_Mayenburg&amp;diff=563393&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Derbrauni: /* Weblinks */ Commonslink</title>
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		<updated>2026-04-20T15:01:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Commonslink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fotothek df dat 0005177-58b 4 Porträts von Mitgliedern der naturwissenschaftlichen Vereinigung &amp;quot;Isis&amp;quot; in Dresden 04.jpg|mini|Von Mayenburg als Mitglied der [[Naturwissenschaftliche Gesellschaft ISIS Dresden|Naturwissenschaftlichen Gesellschaft ISIS Dresden]] (um 1920)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Eckberg Dresden 2024 Luftbild Toni Klemm 2500px.jpg|mini|Schloss Eckberg, 2024. Wohnsitz der Familie Heinsius von Mayenburg.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Liebstadt Kuckuckstein (14) 2006-07-24.jpg|mini|Schloss Kuckuckstein in Liebstadt, 1931 erworben.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Ottomar Heinsius von Mayenburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Dezember]] [[1865]] in [[Schönheide]]; † [[24. Juli]] [[1932]] auf Gut Roseneck am [[Wörthersee]]) war ein deutscher [[Apotheker]] und [[Unternehmer]], der die [[Chlorodont]]-[[Zahnpasta]] entwickelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gustav Ottomar Heinsius von Mayenburg war der Sohn des königlich-sächsischen Postdirektors Max Heinsius von Mayenburg (1818–1903) und dessen zweiter Ehefrau Ida geb. Schneider (1830–1910) sowie der Bruder des Architekten [[Georg Heinsius von Mayenburg]]. Von Mayenburg besuchte zunächst die [[Bürgerschule]] in [[Colditz]] und danach bis 1882 die [[Realschule]] in [[Mittweida]]. Er studierte [[Pharmazie]] und [[Botanik]] an der [[Universität Leipzig]] und legte dort das [[Staatsexamen]] ab. Nach dem Studium ging von Mayenburg nach [[Dresden]] und arbeitete in der Hofapotheke. Er [[Promotion (Doktor)|promovierte]] im Jahr 1901 an der Philosophischen Fakultät der Universität Leipzig bei [[Wilhelm Pfeffer]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Can&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Klaus Hoffmann-Reicker |Titel=Der geänderte Canalettoblick |TitelErg=Gründerzeit in Dresden |Verlag=edition Sächsische Zeitung SAXO&amp;#039;Phon GmbH |Ort=Dresden |Datum=2013-07 |ISBN=978-3943444063 |Seiten=124–132}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zum Doktor der Philosophie (Dr. phil.). Später übernahm er die Dresdner [[Altmarkt (Dresden)#Löwenapotheke|Löwenapotheke]] am [[Altmarkt (Dresden)|Altmarkt]]. Von Mayenburg heiratete 1914 in Dresden die in Mittweida geborene Rose Helene von Loeben (1880–1956), Tochter des Juristen Wolf von Loeben und seiner zweiten Ehefrau Helene Uhlemann.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Friedrich von Ehrenkrook]], Friedrich Wilhelm Euler, [[Walter von Hueck]]: &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser, A (Uradel). 1960&amp;#039;&amp;#039;, Band IV, Band 22 der Gesamtreihe [[Genealogisches Handbuch des Adels|GHdA]], Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, C. A. Starke Verlag, Limburg an der Lahn 1960, S. 482 f. {{ISSN|0435-2408}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Ehepaar Rose und Ottomar von Mayenburg hatte vier Kinder, Christoph, Elisabeth, Ursula, Anne-Rose, und wohnte in Dresden-Neustadt, Schloss Eckberg. Er war Gutsbesitzer in Liebstadt bei Pirna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Mayenburg gehörte 40 Jahre lang zur Dresdner Loge „Zum goldenen Apfel“ und war Mitglied in der [[Naturwissenschaftliche Gesellschaft ISIS Dresden|Naturwissenschaftlichen Gesellschaft ISIS Dresden]]. Er hatte ein schweres Herzleiden, wodurch er nach und nach sein Zimmer auf Schloss Eckberg nicht mehr verlassen konnte. Nach seinem Tod bei einer Sommerreise an den Wörthersee wurde er im Krematorium des [[Urnenhain Tolkewitz|Urnenhains Tolkewitz]] eingeäschert und in seinem Park am 15. September 1932 bestattet. Nach der Enteignung durch die Stadt Dresden wurde die Urne am 23. Oktober 1956 ausgehoben und in [[Frankfurt am Main]] der Familie übergeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Can&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Witwe und die Kinder waren Mitglied der [[Deutsche Adelsgenossenschaft|Deutschen Adelsgenossenschaft]], Landesabteilung Sachsen. Die Autorin [[Ruth von Mayenburg]] war seine Nichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Tageszeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Dresdner Neueste Nachrichten]]&amp;#039;&amp;#039; wurde Ottomar von Mayenburg im Jahr 2000 zu einem der „100 Dresdner des 20. Jahrhunderts“ gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=100 Dresdner des 20. Jahrhunderts |Sammelwerk=[[Dresdner Neueste Nachrichten]] |Verlag=Dresdner Nachrichten GmbH &amp;amp; Co. KG |Ort=Dresden |Datum=1999-12-31 |Seiten=22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung und Verkauf der Zahnpasta ==&lt;br /&gt;
Im Mai 1907&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Gubig, Sebastian Köpcke: &amp;#039;&amp;#039;Chlorodont - Biographie eines deutschen Markenproduktes&amp;#039;&amp;#039; Dental-Kosmetik, Dresden 1996, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt; begann er auf dem Dachboden seiner [[Apotheke]] am Dresdner Altmarkt mit der Herstellung der von ihm entwickelten [[Chlorodont]]-Zahnpasta, indem er Zahnpulver, Mundwasser und ätherische Öle mischte. Von Mayenburg füllte seine Zahnpasta in Tuben ab und trat damit in Konkurrenz zu den damals führenden Tubenzahncremes [[F. A. Sarg’s Sohn &amp;amp; Co.#Kalodont|Kalodont]] von [[F. A. Sarg’s Sohn &amp;amp; Co.|Carl Sarg]] oder Pebeco von [[Beiersdorf]], die er durch geschicktes Marketing bald überflügelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Idee entwickelte von Mayenburg das „[[Leowerke|Laboratorium Leo]]“ (später Leowerke genannt), dass er 1911 in das Handelsregister eintragen ließ.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Can&amp;quot; /&amp;gt; Waren Anfangs nur ein Laborant und vier Arbeiterinnen beschäftigt, wurden die Räume bald zu klein. Es folge ein Umzug auf die [[Prager Straße (Dresden)|Prager Straße]] 45. Im Jahr 1917 wurde ein neues Werk in der Nähe des [[Albertplatz (Dresden)|Albertplatzes]] errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Can&amp;quot; /&amp;gt; Zu diesem Zeitpunkt waren bereits 60 Laboranten beschäftigt; 1924 war das Werk auf tausend Mitarbeiter gewachsen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Can&amp;quot; /&amp;gt; Die [[Chlorodont]]-Zahnpasta trat ihren Siegeszug an, unterstützt durch für damalige Verhältnisse massive Werbung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gründete die Leo-Werke, die neben der Chlorodont-Zahnpasta auch die Leo-Pillen herstellten. Es wurden auch die Tuben, die Verschlüsse und die Pappschachteln hergestellt und die Zutaten z.&amp;amp;nbsp;B. der Naturkalkstein im eigenen Kalkabbau und die Pfefferminze in einer eigenen Plantage gewonnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mahlke18&amp;quot;&amp;gt;Mahlke: &amp;#039;&amp;#039;DZW. Deutsche Fachwochenzeitung&amp;#039;&amp;#039;, MGO Fachverlage GmbH &amp;amp; Co. KG, Kulmbach 2007, S. 18. {{ISSN|2190-9997}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den 1920er Jahren hatten die Leo-Werke über 20 Filialen in Deutschland, Europa und Amerika mit insgesamt über 1000 Beschäftigten. Mayenburg kaufte vier Schlösser für sich und seine Kinder, unter anderem das [[Schloss Eckberg]] bei Dresden. Für seine Belegschaft zeigte er viel soziales Engagement. So gab es bereits früh einen Werksarzt und eine Kantine. Es gab einen werkseigenen Sportplatz (auf dem auch eine Damen-Fußballmannschaft spielte) und ein Erholungsheim für Mitarbeiter in [[Kipsdorf]] (Ober-Kipsdorf) im Erzgebirge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Chlorodont-Zahnpasta war in der [[Bundesrepublik Deutschland]] bis 1989 erhältlich. Noch in den 1960er Jahren wurde die [[Marke (Recht)|Marke]] Chlorodont auch in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] genutzt. Auch die verkaufsfördernden Vogelbilder waren beliebtes Tauschobjekt für Interessierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Multimedia ==&lt;br /&gt;
* „Die Zahnpasta des Herrn von Mayenburg“, Film von Götz Goebel (30 Min.) für die [[SWR]]-Reihe „Patente &amp;amp; Talente“, Erstsendung am 29. Dezember 2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogie ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Gothaischer Hofkalender|Gothaisches Genealogisches Taschenbuch]] der Adeligen Häuser. Zugleich Adelsmatrikel der Deutschen Adelsgenossenschaft. Teil B (Briefadel). 30. Jahrgang. 1938&amp;#039;&amp;#039;, Justus Perthes, Gotha 1937, S. 227 f.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. Zugleich Adelsmatrikel der Deutschen Adelsgenossenschaft. Teil B (Briefadel). 19. Jahrgang. 1927&amp;#039;&amp;#039;, Justus Perthes, Gotha 1937, S. 368 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rolf Mahlke: &amp;#039;&amp;#039;Die Zahnpasta des Herrn von Mayenburg.&amp;#039;&amp;#039; In: Jürgen Pischel: &amp;#039;&amp;#039;[[DZW – Die ZahnarztWoche]]&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 51–52/2007, Kulmbach, S. 18 f. {{ISSN|2190-9997}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ottomar Heinsius von Mayenburg}}&lt;br /&gt;
* [http://www.chlorodont.de/geschichte.htm Geschichte von Chlorodont] auf &amp;#039;&amp;#039;www.chlorodont.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [http://www.dental-kosmetik.de Homepage der DENTAL Kosmetik GmbH &amp;amp; Co. KG]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.loewenapotheke-dresden.de/Geschichte.pdf |wayback=20170416140817 |text=Geschichte der Löwen-Apotheke (seit 1560) (PDF, 1,06 MB)}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Christoph Friedrich (Pharmaziehistoriker)|Christoph Friedrich]] |Titel=Vater der Zahnpasta |Sammelwerk=[[Pharmazeutische Zeitung]] |Nummer=47/2015 |Verlag=[[Avoxa]] |Ort=[[Eschborn]] |Datum=2015-11-17 |Online=[https://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=60810 Online] |Abruf=2026-02-22}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=142375411|VIAF=133294215}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mayenburg, Ottomar von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Apotheker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Apotheker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landsmannschafter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1865]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1932]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mayenburg, Ottomar von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Heinsius von Mayenburg, Gustav Ottomar (vollständiger Name); Heinsius von Mayenburg, Ottmar&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Apotheker und Unternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Dezember 1865&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schönheide]] im Erzgebirge&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Juli 1932&lt;br /&gt;
|STERBEORT=Roseneck am [[Wörthersee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derbrauni</name></author>
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