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	<title>Ottomar Schreiber - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T13:42:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ottomar_Schreiber&amp;diff=383946&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wheeke: HC: Entferne Kategorie:Vertriebenenthematik</title>
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		<updated>2023-09-09T13:42:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Vertriebenenthematik&quot; title=&quot;Kategorie:Vertriebenenthematik&quot;&gt;Kategorie:Vertriebenenthematik&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ottomar Schreiber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, litauisch: &amp;#039;&amp;#039;Otomaras Sreiberis&amp;#039;&amp;#039;, (* [[1. Mai]] [[1889]] in [[Malbork|Marienburg]]; † [[6. Februar]] [[1955]] in [[München]]) war ein deutscher Politiker, Landespräsident und Sprecher der ostpreußischen Vertriebenen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://kulturportal-west-ost.eu/biographien/schreiber-ottomar-2 Biographie]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Schreiber wuchs in [[Wejherowo|Neustadt (Westpreußen)]] auf, studierte Philosophie, Geschichte und neuere Sprachwissenschaften in [[Albertus-Universität Königsberg|Königsberg (Preußen)]] und in [[Universität Breslau|Breslau]] und beendete seine Ausbildung mit der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum Dr. phil. Nach dem Ersten Weltkrieg, in dem er als Soldat diente und zweimal verwundet wurde, wurde er 1919 Studienassessor in [[Danzig]], Langfuhr und Oliva.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach war er als Verlagsbuchhändler in [[Barmen]] und [[München]] tätig, 1922 wurde er Syndikus der [[Industrie- und Handelskammer Memel|Handelskammer Memel]] und (bis 1932) geschäftsführender Vorsitzender des Memelländischen Arbeitgeberverbandes. Von 1924 bis 1937 war er daneben Aufsichtsratsvorsitzender des &amp;#039;&amp;#039;Deutsch-Litauischen Tabaksyndikats&amp;#039;&amp;#039;. Von September 1944 bis April 1945 war er in der &amp;#039;&amp;#039;Abteilung Rüstungshandel der Reichsgruppe Handel&amp;#039;&amp;#039; in Berlin ehrenamtlich tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg kam er als [[Heimatvertriebene]]r nach [[Tegernsee (Stadt)|Tegernsee]] und war von 1948 bis 1951 Sprecher der [[Landsmannschaft Ostpreußen]], anschließend bis zu seinem Tode deren Ehrenpräsident. Er gilt gemeinsam mit [[Axel de Vries]] als federführend bei der Verfassung der [[Charta der deutschen Heimatvertriebenen]], die er im August 1950 unterzeichnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Vor der Rückgliederung des [[Memelland]]es in das Deutsche Reich gehörte Schreiber der [[Memelländische Volkspartei|Memelländischen Volkspartei]] an, die der [[Deutsche Volkspartei|Deutschen Volkspartei]] verbunden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
In den 1920er- und 1930er-Jahren war Schreiber [[Mitglied des Landtages|Landtagsabgeordneter]] des Memellandes, das zunächst vom [[Völkerbund]] verwaltet wurde und ab 1924 autonomes Gebiet innerhalb [[Litauen]]s war. In Memel war er an zahlreichen internationalen Verhandlungen über die Verfassung des Memellandes beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
Am 6. Juni 1932 wurde Schreiber vom Landtag zum Landespräsidenten (= Ministerpräsident) des Memellandes gewählt. Am 19. März 1934 setzte ihn die litauische Zentralregierung ab und stellte ihn unter Polizeiaufsicht, da er nach ihrer Ansicht die Interessen der deutschstämmigen Memelländer über die Interessen Litauens setzte. Nach der Rückgliederung des [[Memelland]]es an das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] im März 1939 wurde er wieder als Regierungschef eingesetzt, aber bereits 1942 wegen Differenzen mit dem [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]-Gauleiter [[Erich Koch]] von diesem entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1949 bis 1953 war Schreiber [[Staatssekretär]] im [[Bundesministerium für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Personal- und Amtsdaten der Hochmeister des Deutschen Ordens von seiner Gründung bis zum Jahre 1525&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Oberländische Geschichtsblätter&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 1913, Seiten 615–762.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Anomalie der deutschen Ostgrenzen&amp;#039;&amp;#039;, 1947.&lt;br /&gt;
* mit [[Alfred Brust]], [[Rudolf G. Binding]], &amp;#039;&amp;#039;Ostpreußen. Unvergessene Heimat&amp;#039;&amp;#039;, 1952&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erbe und Auftrag des deutschen Ostens&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
{{Zitat|Es wird sich an unserem Schicksal nach der Vertreibung entscheiden, ob das deutsche Volk eine Schicksalsgemeinschaft ist und bleiben will. ... Wir haben unsere Zukunft nicht auf Gewalt gestellt. Wir stellen unsere Zukunft auf den Glauben daran, daß, je mehr die Welt  zu &amp;#039;&amp;#039;einer&amp;#039;&amp;#039; Welt zusammenwächst, umso mehr &amp;#039;&amp;#039;Recht&amp;#039;&amp;#039; der Maßstab für die Ordnung werden muß, und daß dieser Maßstab des Rechtes nur die Rechte des Menschen sein können, zu denen die ganze Welt sich in der feierlichsten und verpflichtendsten Form bekannt hat und bekennt.|Ottomar Schreiber (1950)&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Weichbrodt: &amp;#039;&amp;#039;Selbstbestimmung für alle Deutschen. 1920/1980. Unser Ja zu Deutschland. Zum 60. Jahrestag der Volksabstimmung in Ost- und Westpreußen am 11. Juli 1920&amp;#039;&amp;#039;. Landsmannschaft Ostpreußen, Hamburg 1980, S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|106900846}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/015958}}&lt;br /&gt;
* [https://www.stade.vvn-bda.de/sprecher.htm Ottomar Schreiber beim VVN-BdA]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=106900846|LCCN=n/94/36888|VIAF=30035775}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schreiber, Ottomar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beamteter Staatssekretär (Bundesrepublik Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bundesministerium für Vertriebene)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierungschef einer Verwaltungseinheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Seimelis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:MVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern und Schulterband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Westpreußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Ostpreußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Memelland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1955]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schreiber, Ottomar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Sreiberis, Otomaras (litauisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-litauischer Politiker (MVP), MdL Memelland und Landespräsidenten des Memellandes (1932–1934 und 1939–1942)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Mai 1889&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Malbork|Marienburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Februar 1955&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wheeke</name></author>
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