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	<title>Ottomar Müller - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T15:08:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ottomar_M%C3%BCller&amp;diff=2031232&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ichigonokonoha: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2025-12-28T18:30:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ottomar Müller.jpg|Ottomar Müller|mini]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Heinrich Friedrich Ottomar Müller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Mai]] [[1847]] in [[Norath]], [[Landkreis Sankt Goar|Kreis St. Goar]]; † [[17. März]] [[1921]] in [[Köln]]) war ein deutscher Richter und Reichstagsabgeordneter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ottomar Müller stammte aus einer protestantischen Familie. Sein Vater war Bürgermeister. Nach dem Besuch der Volksschule in [[Pfalzfeld]] (Kreis St. Goar) und der Höheren Bürgerschule in [[Boppard]] bestand Müller 1866 am [[Görres-Gymnasium (Koblenz)|Königlich Preußischen Gymnasium Koblenz]] das Abitur. Er studierte anschließend an der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg#Friedrichs-Universität|Friedrichs-Universität Halle]] Rechtswissenschaft und wurde 1866 im [[Corps Normannia-Halle]] aktiv.&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Corpslisten 1960, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;22&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 177.&amp;lt;/ref&amp;gt; Coetanen waren [[Paul Georg von Möllendorff]], [[Hugo Rothert]] und [[Stephan Genzmer]]. Als [[Inaktiver]] wechselte er an die [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]] und die [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1870 begann er die Referendarausbildung in Koblenz. 1875 wurde er dort Gerichtsassessor. Nach bestandenem Examen wurde er 1877 zunächst Friedensrichter am [[Amtsgericht St. Wendel]], 1879 dort Amtsrichter, 1887 Richter am Landgericht und anschließend Landgerichtsrat am [[Landgericht Bonn]]. 1893 wurde er zum Oberlandesgerichtsrat am [[Oberlandesgericht Köln]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er diente 1870 als [[Einjährig-Freiwilliger]] in Koblenz und nahm am [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] teil. Er wurde zum [[Oberleutnant]] der [[Landwehr (Militär)#Preußen|Landwehr]] befördert und erhielt mehrere Orden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Reichstagswahl 1907]] wurde er als [[Abgeordneter]] des Wahlkreises Arnsberg 3 ([[Altena]]–[[Iserlohn]]) als Kandidat der [[Freisinnige Volkspartei|Freisinnigen Volkspartei]] in der Stichwahl gegen den Sozialdemokraten Haberland mit 57,1 % der Stimmen in den [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kaiserliches Statistisches Amt]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Statistik der Reichstagswahlen von 1907.&amp;#039;&amp;#039; Verlag von Puttkammer &amp;amp; Mühlbrecht, Berlin 1907, S. 86 (Sonderveröffentlichung zu den Vierteljahresheften zur Statistik des Deutschen Reiches) – Fritz Specht, Paul Schwabe: &amp;#039;&amp;#039;Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1907. Eine Statistik der Reichstagswahlen nebst den Programmen der Parteien und einem Verzeichnis der gewählten Abgeordneten.&amp;#039;&amp;#039; 2. durch einen Anhang ergänzte Auflage. &amp;#039;&amp;#039;Nachtrag. Die Reichstagswahl von 1907 (12. Legislaturperiode).&amp;#039;&amp;#039; Verlag Carl Heymann, Berlin 1908, S. 40.&amp;lt;/ref&amp;gt; Maßgeblich beteiligt war er am Zusammenschluss der Liberalen zur [[Fortschrittliche Volkspartei|Fortschrittlichen Volkspartei]] unter [[Friedrich Naumann]], mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft verband. Dem Reichstag gehörte er bis 1912 an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familien ==&lt;br /&gt;
Ottomar Müller hatte aus seiner ersten Ehe mit Elisabeth, geb. Groos (gest. 19. Oktober 1902 in Köln) eine Tochter und fünf Söhne. Der älteste starb als cand. ing. in jungen Jahren. Die vier anderen wurden im [[Corps Borussia Tübingen]] aktiv und nahmen am Ersten Weltkrieg teil, drei fielen, [[Walter Müller (Jurist, 1889)|Walter Müller]] wurde in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] Kölner [[Landgerichtspräsident]], er lebte später mit der ledigen Schwester in einem Haushalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. August 1910 ging Ottomar Müller in [[Biestow]] mit der Gutspächtertochter Martha (Caroline Helene Elise), geb. Ritter (1887–1971) eine zweite Ehe ein, die nach seinem Tod als Witwe mit zwei weiteren Söhnen nach [[Rostock]] zurückkehrte und dort u. a. als Zeichenlehrerin, Heimatforscherin und unter ihrem Ehenamen als &amp;#039;&amp;#039;Martha Müller&amp;#039;&amp;#039; als Publizistin wirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] II. Klasse&lt;br /&gt;
* Ehrenmitglied des Corps Normannia-Halle (1894)&lt;br /&gt;
* [[Roter Adlerorden]] IV. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Dienstauszeichnung#Königreich Preußen|Landwehr-Dienstauszeichnung]] II. Klasse.&amp;lt;ref&amp;gt;Vergleiche Kurzbiographie in: Bureau des Reichstags (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Reichstags-Handbuch. Zwölfte Legislaturperiode. Abgeschlossen am 3. April 1907&amp;#039;&amp;#039;. Norddeutsche Druckerei und Verlagsanstalt, Berlin, S. 323 f., Bild auf S. 504.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Charakter (Titel)|Geh. Justizrat]] (1904)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Reichstagsabgeordneten des Deutschen Kaiserreichs (12. Wahlperiode)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|133279103}}&lt;br /&gt;
* {{Biorabk|Ottomar Mueller|1699}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133279103|VIAF=75037691}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Muller, Ottomar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Freisinnigen Volkspartei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Landgericht Bonn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Oberlandesgericht Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutsch-Französischen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberleutnant (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Landgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Amtsgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 4. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied eines Corps]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1847]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1921]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Müller, Ottomar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Müller, Wilhelm Heinrich Friedrich Ottomar (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Richter und Politiker (FVp), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Mai 1847&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Norath]], [[Landkreis Sankt Goar]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. März 1921&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ichigonokonoha</name></author>
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