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	<title>Otto von Pirch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_von_Pirch&amp;diff=1801072&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Freygangfreunde: /* Literatur */</title>
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		<updated>2025-06-22T09:56:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Otto von Pirch.JPG|mini|Grab von Otto Carl Lorenz von Pirch auf dem Invalidenfriedhof Berlin (Zustand 2013)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Karl Lorenz von Pirch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Otto Carl Lorenz von Pirch&amp;#039;&amp;#039; geschrieben, (* [[23. Mai]] [[1765]] in [[Stettin]]; † [[26. Mai]] [[1824]] in [[Berlin]]) war ein [[Königreich Preußen|preußischer]] Offizier. Er nahm als Generalmajor an den [[Befreiungskriege]]n Teil und war zuletzt als [[Generalleutnant]] Präsident der [[General-Ordens-Kommission]], Oberdirektor der Allgemeinen Kriegsschule und des Kadettenkorps und Präsident der Militärstudienkommission. Zur Unterscheidung von seinem Bruder auch &amp;#039;&amp;#039;Pirch II.&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Otto entstammte der [[Deutscher Adel#Uradel / Alter Adel|uradligen]] [[Pommern|pommerschen]] Soldatenfamilie [[Pirch|von Pirch]] und war der Sohn des preußischen Generals der Infanterie [[Franz Otto von Pirch|Otto von Pirch]] (1733–1813) und dessen erster Ehefrau Charlotte Friederike, geborene von Winckelmann (1740–1781). Sein Bruder war der preußische Generalleutnant [[Georg Dubislav Ludwig von Pirch]] (1763–1838).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärkarriere ===&lt;br /&gt;
Pirch wurde schon als 10-Jähriger im Jahr 1775 als Freikorporal bei dem in [[Wesel]] stationierten [[Altpreußisches Infanterieregiment No. 45 (1806)|Infanterieregiment „Hessen-Kassel“]] seines Vaters eingestellt und dort 1781 [[Fähnrich]] sowie 1787 [[Leutnant|Sekondeleutnant]]. Er machte den [[Bayerischer Erbfolgekrieg|Bayerischen Erbfolgekrieg]] und den Exekutionszug gegen Lüttich mit. 1794 wurde er [[Adjutant]] der pommerschen Infanterieinspektion und 1795 [[Stabskapitän]]. In dieser Stellung blieb er bis zum Ausbruch des Krieges gegen Frankreich im Jahr 1806 und wurde bei Ausbruch des Krieges zum Brigademajor ernannt. Er kämpfte in der [[Schlacht bei Jena und Auerstedt|Schlacht bei Auerstedt]] und wurde dann Ende des Jahres 1806 als Brigadier zu den in Ostpreußen stehenden Reservebataillonen versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende gehörte er zu der Kommission, die die Gründe für die Niederlage zu ermitteln hatte. 1809 wurde er Gouverneur der Prinzen Wilhelm (späterer Kaiser [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|Wilhelm I.]]) und [[Friedrich von Preußen (1794–1863)|Friedrich]]. Während dieser Zeit wurde er 1810 zum [[Oberstleutnant]] und 1812 zum [[Oberst]] befördert. Mit Prinz Friedrich zog er 1813 ins Feld, war mit diesem erst in [[Gebhard Leberecht von Blücher|Blüchers]], dann in [[Ludwig Yorck von Wartenburg|Yorcks]] Hauptquartier. Im Juni 1813 wurde er zum [[Generalmajor]] befördert. Nach der [[Völkerschlacht bei Leipzig|Schlacht von Leipzig]] wurde er Brigadekommandeur, überschritt mit Blücher den Rhein bei Kaub. Er erhielt den Auftrag, die kleine französische Festung [[Vitry-le-François]] zu nehmen. Als er sich zum Sturm anschickte, wurde diese von den Franzosen geräumt. Am 11. Februar wurde er im [[Schlacht bei Montmirail|Gefecht von Montmirail]] durch einen Schuss in den Oberschenkel verwundet und konnte von da an am Feldzug nicht mehr teilnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder genesen übernahm er bald darauf das Yorcksche Korps, als Yorck mit dem König nach Großbritannien ging. Das Korpskommando behielt er bis April 1815. Nach der Rückkehr [[Napoleon]]s aus [[Elba]] kämpfte er wieder als Brigadechef in Belgien bei Fleurus, Ligny und Waterloo. Seine Brigade eroberte dabei vierzehn Kanonen, nahm später die Festung [[Philippeville]]. Am 3. September 1815 befehligte er die Truppen, die auf dem [[Champ de Mars|Marsfeld]] von Paris zur Fahnenweihe angetreten waren. Nach dem Krieg bat er wegen seiner Verwundung um seinen Abschied, der ihm am 16. Oktober 1815 bewilligt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1817 wurde er zum Mitglied, 1819 zum Präses der General-Ordens-Kommission ernannt, Am 26. Dezember 1819 wurde er als Oberdirektor der [[Kadettenanstalt#Preußen|Kadettenanstalten]], der [[Preußische Kriegsakademie|Allgemeinen Kriegsschule]] und Präses der [[Militärstudienkommission]] wieder in die Armee eingestellt. Ihm unterstanden damit sämtliche Militärschulen des Staates Preußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Ritter des [[Roter Adlerorden|Roten Adlerordens]] I. Klasse und – wie sein Bruder – Ritter des Ordens [[Pour le Mérite]] mit Eichenlaub. Pirch blieb unverheiratet. Er wurde an der Seite seines Bruders [[Georg Dubislav Ludwig von Pirch]] auf dem [[Invalidenfriedhof|Invalidenfriedhof Berlin]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|26|175|176|Pirch, Otto Karl Lorenz von|[[Bernhard von Poten]]|ADB:Pirch, Otto von (preußischer Generalleutnant)}}&lt;br /&gt;
* [[Leopold von Zedlitz-Neukirch]]: &amp;#039;&amp;#039;Pantheon des Preußischen Heeres.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1835, [https://books.google.de/books?id=td45AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA272&amp;amp;hl=de S. 272–276.]&lt;br /&gt;
* [[Kurt von Priesdorff]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Soldatisches Führertum]].&amp;#039;&amp;#039; Band 3, Hanseatische Verlagsanstalt Hamburg, o.&amp;amp;nbsp;O. [Hamburg], o.&amp;amp;nbsp;J. [1937], {{DNB|367632780}}, S. 450, Nr. 1213.&lt;br /&gt;
* [[Hans Friedrich von Ehrenkrook]], Friedrich Wilhelm Euler, [[Walter von Hueck]], u. a.: &amp;#039;&amp;#039;[[Genealogisches Handbuch des Adels]]. Adelige Häuser A (Uradel). 1966&amp;#039;&amp;#039;. Band VIII, Band 38 der Gesamtreihe &amp;#039;&amp;#039;GHdA&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. [[Deutsches Adelsarchiv]], C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 1966, S. 338.&lt;br /&gt;
* Eckhard Wendt: &amp;#039;&amp;#039;Stettiner Lebensbilder&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der [[Historische Kommission für Pommern|Historischen Kommission für Pommern]].&amp;#039;&amp;#039; Reihe V, Band 40; Böhlau, Köln / Weimar / Wien 2004, ISBN 3-412-09404-8, S. 360–361.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=139211675|VIAF=100506330}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pirch, Otto von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Pirch|Otto]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalleutnant (Königreich Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person in den Koalitionskriegen (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Pour le Mérite (Militärorden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1765]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1824]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pirch, Otto von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Pirch, Otto Karl Lorenz von (vollständiger Name); Pirch, Otto Carl Lorenz von &lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=preußischer Generalleutnant&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Mai 1765&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stettin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Mai 1824&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Freygangfreunde</name></author>
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