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	<title>Otto von Pack - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;MeAmME am 28. April 2023 um 14:45 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto von Pack&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (um [[1480]]; † [[8. Februar]] [[1537]] in [[Brüssel]]) war ein Rat des [[Albertiner|albertinischen]] Herzogs [[Georg der Bärtige|Georg des Bärtigen]] von Sachsen. Als falscher Ankläger und Urheber der &amp;#039;&amp;#039;[[Packsche Händel|Packschen Händel]]&amp;#039;&amp;#039; hätte er 1527 beinahe einen Krieg zwischen Teilen der katholischen und protestantischen [[Reichsstände]] heraufbeschworen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Otto von Pack war der Sohn des promovierten [[Haus Wettin|wettinischen]] Rates [[Johann von Pack]]. Philipp und Hans von Pack waren seine jüngeren Geschwister. Vermutlich gehörte auch Valentin Pack, der 1501 an der [[Universität Erfurt]] eingeschrieben ist, zu seinen Brüdern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pack immatrikulierte sich 1499 in [[Universität Leipzig|Leipzig]]. Ein Otto Pack, der im Rahmen einer Gruppeneinschreibung (zusammen mit Valentin Pack) im Sommer 1501 an der Universität Erfurt aufscheint, ist wahrscheinlich mit ihm identisch. 1512 ist er an der [[Universität Köln]] nachgewiesen, ehe er ab 1513 in [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz|Mainz]] eingeschrieben ist. Eine Immatrikulation an der [[Universität Ingolstadt]] im Juni 1516 ist möglich. In Leipzig erwarb er zwischen 1519 und 1521 die Grade des Bacc. utr. iur., Lic. utr. iur. und des [[Doktor beider Rechte|Dr. utr. iur.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er wegen verschiedener Betrügereien in Untersuchung gewesen und entlassen worden war, lancierte er 1527 bei dem Landgrafen [[Philipp I. (Hessen)|Philipp von Hessen]] falsche Informationen über ein geheimes Bündnis, das König [[Ferdinand I. (HRR)|Ferdinand]], der sächsische Herzog Georg und andere katholische Stände am 12. Mai 1527 in [[Breslau]] zur Vernichtung des [[Protestantismus]] und der ihm „anhangenden“ Fürsten, namentlich des [[Ernestiner|ernestinischen]] Kurfürsten [[Johann der Beständige|Johann des Beständigen]] von Sachsen und Philipps selbst, geschlossen hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Landgraf reiste sogleich nach [[Dresden]], wo ihm Pack am 18. Februar 1528 eine Kopie des Vertrages zeigte. Ohne sich erst der Echtheit dieser Urkunde zu vergewissern, rüsteten sich Philipp und der Kurfürst im März 1528 in Weimar zu einem präventiven Angriff. Auf den Rat [[Martin Luther]]s jedoch, der zur Selbstvergewisserung und zur theologischen Absicherung des bereits gefassten Plans herangezogen wurde, bemühten sich die von Pack beschuldigten Fürsten zuerst um Aufklärung über die Packsche Anklage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferdinand und Georg leugneten die Existenz des Breslauer Bündnisses und verlangten eine gerichtliche Untersuchung gegen den falschen Angeber. Hierdurch sah sich der Landgraf genötigt, Pack zu nennen. Derselbe wurde in [[Kassel]] einem Verhör (ohne Folter) unterworfen, wobei sich einige seiner Angaben als falsch erwiesen. Jedoch konnte er nicht zum Widerruf seiner Aussage, dass er die Originalurkunde mit den Siegeln der Fürsten in Händen gehabt hatte, gebracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philipp beharrte daher auf seinem Verdacht und erzwang durch Vermittlung von [[Kurpfalz|Pfalz]] und [[Kurtrier|Trier]] eine Geldentschädigung von [[Kurmainz]] und [[Erzbistum Bamberg|Bamberg]] für seine Rüstungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pack entfloh in die [[Republik der Sieben Vereinigten Provinzen|Niederlande]], wo er sein Abenteurerleben fortsetzte. Schließlich wurde er auf Betreiben seines ehemaligen Dienstherren, Georg des Bärtigen von Sachsen, verhaftet und 1537 hingerichtet. Die &amp;#039;&amp;#039;Packschen Händel&amp;#039;&amp;#039; verursachten jedoch bei Katholiken, Protestanten und auch bei Kaiser [[Karl V. (HRR)|Karl&amp;amp;nbsp;V.]] gegenseitiges Misstrauen und Verbitterung, die noch lange nachwirkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|25|60|62|Pack, Otto von|Friedensburg|ADB:Pack, Otto von}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|19|751|752|Pack, Otto von|[[Gabriele Haug-Moritz]]|124396739}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Kurt Dülfer]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Packschen Händel: Darstellung und Quellen&lt;br /&gt;
   |Reihe=Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen und Waldeck&lt;br /&gt;
   |NummerReihe=24, 3&lt;br /&gt;
   |Ort=Marburg&lt;br /&gt;
   |Datum=1958&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-86354-008-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://langzeitarchivierung.bib-bvb.de/wayback/20190716082246/https://www.historicum.net/themen/reformation/glossar/pq/#PackscheHaendel Packsche Händel] bei historicum.net (Langzeitarchivierung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Meyers 1888–1890}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124396739|LCCN=n91056269|VIAF=25535366}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pack, Otto von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist in der Frühen Neuzeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 15. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1537]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pack, Otto von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Rat Herzog Georgs des Bärtigen von Sachsen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 1480&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Februar 1537&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Brüssel]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;MeAmME</name></author>
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