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	<title>Otto von Lossow - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_von_Lossow&amp;diff=283310&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Commons hinzugefügt, Kleinkram</title>
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		<updated>2026-03-02T22:40:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Commons hinzugefügt, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:General Otto von Lossow 01.jpg|mini|Generalleutnant Otto von Lossow (1922)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Stephan Hermann von Lossow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser&amp;#039;&amp;#039;, 1911, S. 424&amp;lt;/ref&amp;gt; (* [[15. Januar]] [[1868]] in [[Hof (Saale)]]; † [[25. November]] [[1938]] in [[München]]) war ein deutscher Heeresoffizier, zuletzt [[Generalleutnant]] der [[Reichswehr]]. Er war während der [[Balkankriege]] Militärinstruktor in der [[Osmanische Armee|Osmanischen Armee]], während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] deutscher [[Militärbevollmächtigter]] in der [[Osmanisches Reich#Jungtürken und Zweite Verfassungsperiode: 1908 bis 1918|Türkei]]. Nach 1921 war er Befehlshaber des [[Wehrkreis VII (München)|Wehrkreises VII (München)]] und Landeskommandant der [[Bayerische Reichswehr|Reichswehr in Bayern]]. Im Krisenherbst 1923 stellte er sich zusammen mit dem bayerischen Generalstaatskommissar [[Gustav von Kahr]] gegen die Reichsregierung, trug aber zur Niederschlagung des [[Hitlerputsch]]es bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Otto von Lossow war der Sohn des späteren Bürgermeisters von [[Lindau (Bodensee)|Lindau]] und [[Landrat (Bayern)|Landratspräsidenten]] von [[Schwaben (Bayern)|Bayerisch-Schwaben]] [[Oskar von Lossow]] (1832–1894) und dessen Ehefrau Johanna, geborene Schrön (1834–1926). Sein älterer Bruder [[Paul von Lossow]] (1865–1936) wurde Professor für Maschinenbau an der [[Technische Hochschule München|TH München]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;NDB&amp;quot;&amp;gt;{{NDB|15|204|205|Lossow, Otto von|Franz Menges|128549769}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ausbildung im [[Bayerisches Kadettenkorps|Bayerischen Kadettenkorps]] trat er 1886 als [[Portepee]][[fähnrich]] in das [[Königlich Bayerisches Infanterie-Leib-Regiment|Infanterie-Leib-Regiment]] der [[Bayerische Armee|Bayerischen Armee]] ein. Dort wurde er 1888 zum [[Leutnant|Sekondeleutnant]] befördert und 1892 als [[Adjutant]] des Bezirkskommandos nach [[Rosenheim]] kommandiert. Von 1895 bis 1898 absolvierte Lossow die [[Bayerische Kriegsakademie|Kriegsakademie]], die ihm die Qualifikation für den [[Generalstab]] und das Lehrfach aussprach.&amp;lt;ref&amp;gt;Othmar Hackl: &amp;#039;&amp;#039;Die Bayerische Kriegsakademie (1867–1914).&amp;#039;&amp;#039; C.H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1989, ISBN 3-406-10490-8, S. 514.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kai Uwe Tapken]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Reichswehr in Bayern von 1919 bis 1924&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe Studien zur Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band 26; Dissertation Uni Bamberg 1999). Kovač, Hamburg 2002, ISBN 3-8300-0646-2.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1899 folgte seine Kommandierung zum Generalstab, und 1900 trat er als Adjutant zur 2.&amp;amp;nbsp;Ostasiatischen-Infanterie-Brigade über, um an der Niederschlagung des [[Boxeraufstand]]es in China teilzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lossow kehrte 1901 nach [[Königreich Bayern|Bayern]] zurück, wurde im Jahr darauf [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] und bis 1904 im Generalstab des [[I. Königlich Bayerisches Armee-Korps|I.&amp;amp;nbsp;Armee-Korps]] verwendet. Anschließend war er für zwei Jahre [[Kompaniechef]] in seinem Stammregiment, bevor er wieder in den Generalstabsdienst wechselte. Als [[Major]] wurde er 1908 zum [[Großer Generalstab|Großen Generalstab]] nach Berlin kommandiert und war auch militärisches Mitglied des [[Bayerische Militärjustiz|bayerischen Senats]] beim [[Reichsmilitärgericht]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;NDB&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärinstruktor in der Türkei ===&lt;br /&gt;
Im Rahmen der [[Deutsche Militärmissionen im Osmanischen Reich|deutschen Militärmission]] diente Lossow ab 1911 als Militärinstruktor an der [[Kara Harp Okulu#Geschichte|osmanischen Kriegsakademie]] und später als [[Oberstleutnant]] im [[Generalstab der Türkei|Generalstab]] der [[Osmanische Armee|Osmanischen Armee]]. Um aktiv auf türkischer Seite an den [[Balkankriege]]n (1912–13) teilnehmen zu dürfen, wurde er im Oktober 1912 auf eigenen Wunsch aus dem bayerischen Heer und aus der bayerischen Staatsangehörigkeit entlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jehuda Wallach|Jehuda L. Wallach]]: &amp;#039;&amp;#039;Anatomie einer Militärhilfe. Die preußisch-deutschen Militärmissionen in der Türkei 1835–1919.&amp;#039;&amp;#039; Droste Verlag, Düsseldorf 1976, S. 116.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kommandeur einer osmanischen [[Infanterie]]-[[Division (Militär)|Division]] sammelte Lossow nach der Niederlage der osmanischen Armee bei [[Schlacht von Lüleburgaz|Lüleburgaz]] in Ost-Thrakien am 31. Oktober 1912 die sich in Unordnung zurückziehende Armee in der letzten Verteidigungslinie, 25&amp;amp;nbsp;km westlich der Hauptstadt [[Konstantinopel]] bei [[Çatalca]]. Erst dort konnte der Vormarsch der [[Bulgarisches Heer#Geschichte|bulgarischen Armee]] aufgehalten werden. Entsetzt von der schwachen Kampfmoral und Schlagkraft des osmanischen Heeres veröffentlichte Lossow im Mai 1913 die Denkschrift „Gedanken über Reformen in der Türkei“. Diese trug zur Berufung [[Otto Liman von Sanders]]’ zum Chef der deutschen Militärmission in Konstantinopel bei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NDB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Im Ersten Weltkrieg diente Lossow wieder in der [[Bayerische Armee|bayerischen Armee]]. Er war zunächst [[Generalstab]]schef im Rang eines [[Oberst]]s im [[I. Königlich Bayerisches Reserve-Korps|I.&amp;amp;nbsp;Reserve-Korps]] an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1915 wurde er als [[Militärattaché]] in die mit dem Deutschen Reich verbündete Türkei entsandt. Als solcher protestierte er – wenn auch erfolglos – gegen die [[Völkermord an den Armeniern|Völkermordpolitik]] des [[Jungtürken]]regimes gegenüber den [[Armenier]]n, „eine neue Form des [[Massenmord]]es, d.&amp;amp;nbsp;h. die ganze armenische Nation durch völlige Abschließung verhungern zu lassen“. Am 19. April 1916 wurde Lossow zum Generalmajor befördert und zum deutschen Militärbevollmächtigten in Konstantinopel ernannt. Zusammen mit dem osmanischen Kriegsminister [[Enver Pascha]] besuchte er die Kriegsschauplätze der türkischen Armee. Er berichtete an die deutsche Regierung über die militärische Lage in der Türkei, vermittelte Rüstungsaufträge für die deutsche Industrie und nahm Einfluss auf die Besetzung von Stellen. Beispielsweise regte er die Berufung des deutschen Generals [[Erich von Falkenhayn]] an die Spitze der osmanischen 6. Armee an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NDB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge der [[Februarrevolution 1917|Revolutionen in Russland]] und des Zerfalls des Zarenreiches wurde Lossow am 29. April 1918 bevollmächtigt, im Namen des Deutschen Reichs einen [[Präliminarfrieden]] mit der [[Transkaukasische Demokratisch-Föderative Republik|Transkaukasischen Regierung]] in [[Tiflis]] auszuhandeln. Die Reichsregierung hoffte seinerzeit, im Kaukasus ein deutsches Protektorat zu errichten. Nach dem Zerfall der Transkaukasischen Föderation im Mai 1918 erklärte [[Demokratische Republik Georgien|Georgien]] seine Unabhängigkeit und bat Lossow um deutschen Schutz.&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Griff nach der Weltmacht. Die Kriegszielpolitik des kaiserlichen Deutschland 1914/18.&amp;#039;&amp;#039; Droste Verlag, Düsseldorf 1961/2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit und Krisenjahr 1923 ===&lt;br /&gt;
Der infolge einer mehrmaligen Malariainfektion herzkranke Lossow erwog nach Kriegsende, seinen Abschied zu nehmen. Er entschied sich jedoch anders und wurde in die Reichswehr übernommen. Dort war er zunächst Kommandant der [[Infanterieschule der Reichswehr|Infanterie-Schule]] in München. 1921 wurde Lossow Befehlshaber des [[Wehrkreis VII (München)|Wehrkreises VII]]. Zugleich war er ab Jahresbeginn 1923 Kommandeur der 7.&amp;amp;nbsp;Reichswehrdivision und Landeskommandant der [[Bayerische Reichswehr|Reichswehr in Bayern]]. Lossow arbeitete mit rechtsextremen [[Vereinigte Vaterländische Verbände Deutschlands|Wehrverbänden]] zusammen, ließ diese von der Reichswehr ausbilden und teils mit Waffen versorgen. So wollte er seine Division für den Fall eines Bürgerkrieges oder eines erneuten Krieges mit Frankreich um Freiwillige verstärken. Auch vom Führer der Nationalsozialisten, [[Adolf Hitler]], zeigte sich Lossow zeitweise beeindruckt. Nach dem Aufbegehren gegen die Staatsgewalt während der „nationalen Demonstration“ in München am 1. Mai 1923 ging er jedoch auf Distanz zu Hitler und den Wehrverbänden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NDB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. September 1923 rief der mit diktatorischen Vollmachten regierende bayerische Generalstaatskommissar [[Gustav von Kahr|Gustav Ritter von Kahr]] den Notstand in Bayern aus, am selben Tag verhängte Reichspräsident [[Friedrich Ebert]] den Ausnahmezustand im ganzen Reich. Lossows „Zwitterstellung“ erwies sich nun als konfliktträchtig: Als Wehrkreisbefehlshaber war er dem Reichswehrminister [[Otto Geßler]] als Inhaber der Exekutivgewalt im Reich unterstellt, zugleich war seine Aufgabe als Landeskommandant, „auch der bayerischen Regierung bei öffentlichem Notstand (…) Hilfe zu leisten“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Burkhard Asmuss]]: &amp;#039;&amp;#039;Republik ohne Chance?&amp;#039;&amp;#039; Walter de Gruyter, Berlin/New York 1994, S. 457.&amp;lt;/ref&amp;gt; Lossow stellte sich im ausbrechenden Konflikt zwischen der bayerischen und der Reichsregierung offen auf die Seite von Kahrs und verweigerte die Ausführung von Befehlen des Reichswehrministers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Hetzkampagnen des &amp;#039;&amp;#039;[[Völkischer Beobachter|Völkischen Beobachters]]&amp;#039;&amp;#039; verbot die [[Reichsregierung (Weimarer Republik)|Reichsregierung]] die Zeitung der NSDAP und beauftragte Lossow mit der Durchsetzung. Dieser kam dem Befehl jedoch – auf Wunsch von Kahrs – nicht nach. Das veranlasste den Chef der Heeresleitung General [[Hans von Seeckt]], Lossow wegen [[Gehorsamsverweigerung]] den Abschied nahezulegen. Trotz verschiedener Vermittlungsversuche ließ sich dieser jedoch nicht bewegen, seinen Abschied zu nehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Kai Uwe Tapken: &amp;#039;&amp;#039;Die Reichswehr in Bayern von 1919 bis 1924&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe Studien zur Zeitgeschichte,&amp;#039;&amp;#039; Band 26; Dissertation, Uni Bamberg 1999). Kovač, Hamburg 2002, ISBN 3-8300-0646-2, S. 381.&amp;lt;/ref&amp;gt; Daraufhin wurde er am 19. Oktober 1923 von Reichspräsident Ebert und General von Seeckt seiner Ämter enthoben und General [[Friedrich Kreß von Kressenstein (General der Artillerie)|Kreß von Kressenstein]] mit der Führung der [[Bayerische Reichswehr|7.&amp;amp;nbsp;Division]] und den Aufgaben des Befehlshabers im Wehrkreis VII betraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Bayerische Staatsregierung|Bayerische Gesamtstaatsministerium]] beschloss am 20. Oktober, Lossow als Landeskommandanten wieder einzusetzen und ihn „mit der Führung des bayerischen Teils des Reichsheeres“ zu betrauen. Zwei Tage später wurde die 7. Division auf die bayerische Regierung vereidigt. Diese beging damit einen offenen Bruch der [[Weimarer Verfassung|Reichsverfassung]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kai Uwe Tapken: &amp;#039;&amp;#039;Die Reichswehr in Bayern von 1919 bis 1924.&amp;#039;&amp;#039; Kovač, Hamburg 2002, ISBN 3-8300-0646-2, S. 382–383.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusammen mit von Kahr und dem bayerischen Polizeichef [[Hans von Seißer]] bildete Lossow in München eine Art „[[Triumvirat]]“. Ihr Ziel war aber nicht, Bayern vom Reich abzutrennen, sondern von der „bayerischen [[Ordnungszelle]]“ aus eine „nationale Diktatur“ in ganz Deutschland zu errichten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich August Winkler]]: &amp;#039;&amp;#039;Weimar 1918–1933. Die Geschichte der ersten deutschen Demokratie.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Verlag C.H. Beck, München 1998, S. 223.&amp;lt;/ref&amp;gt; Obwohl General von Seeckt über die offene Befehlsverweigerung erbost war, lehnte er es ab, die [[Reichsexekution]] gegen Bayern auszuüben – gemäß der bereits 1920 beim [[Kapp-Putsch]] ausgegebenen Parole „Truppe schießt nicht auf Truppe“.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich August Winkler: &amp;#039;&amp;#039;Weimar 1918–1933. Die Geschichte der ersten deutschen Demokratie.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Verlag C.H. Beck, München 1998, S. 211.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lossows Rolle beim Hitler-Putsch ===&lt;br /&gt;
Am Abend des 8. November 1923 wurde Lossow im [[Bürgerbräukeller]] von Hitler festgesetzt, zusammen mit dem Generalstaatskommissar Gustav von Kahr und dem Befehlshaber der [[Bayerische Landespolizei (1920–1935)|Landespolizei Bayern]], [[Hans von Seißer]]. Hitler hatte die Rede des Generalstaatskommissars Kahr durch einen Pistolenschuss an die Decke unterbrochen. Lossow hatte zuvor von einer solchen Absicht erfahren und daher den Geheimbefehl erlassen, dass die [[Garnison]] nur dem Befehl des Stadtkommandanten, des Generals [[Jakob von Danner]], gehorchen dürfe. Infolge einer Panne auf dem [[Polizeipräsidium München|Polizeipräsidium]] glückte die Gefangennahme weiterer Personen. Als aber Hitler im angeblichen Auftrag Lossows die [[Maximilian-II-Kaserne]] in seine Gewalt bringen wollte, öffnete der Offizier vom Kasernentagesdienst den Geheimbefehl, und die Sache war zu Ende. So kam es am nächsten Tag, dem 9. November 1923, nur noch zu dem bekannten Zug zur [[Feldherrnhalle]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hellmuth Mayer: &amp;#039;&amp;#039;Erlebte Rechtsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; [http://www.hanshekler.de/ch/history/mayer/abschied.pdf Abschiedsvorlesung PDF] in der Christian-Albrechts-Universität Kiel am 20. Juli 1965, S. 11–12.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Späteres Leben ===&lt;br /&gt;
Nach dem gescheiterten Hitlerputsch schlossen die bayerische Regierung und die Reichsregierung einen Kompromiss, womit das Einvernehmen zwischen München und Berlin wiederhergestellt wurde und die Inpflichtnahme der 7. Division entfiel. Daraufhin trat Lossow am 18. Februar 1924 zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Kai Uwe Tapken: &amp;#039;&amp;#039;Die Reichswehr in Bayern von 1919 bis 1924&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe Studien zur Zeitgeschichte,&amp;#039;&amp;#039; Band 26; Dissertation, Uni Bamberg 1999). Kovač, Hamburg 2002, ISBN 3-8300-0646-2, S. 404.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Hitler-Prozess]] vom Februar/März 1924 wurde Lossow ausführlich vernommen, aber selbst nicht angeklagt. Anschließend zog er sich aus dem öffentlichen Leben zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NDB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bildhauer [[Arno Breker]] gestaltete 1935 eine Porträtbüste des Generals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|15|204|205|Lossow, Otto von|[[Franz Menges]]|128549769}}&lt;br /&gt;
* [[Othmar Hackl]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Bayerische Kriegsakademie (1867–1914).&amp;#039;&amp;#039; C.H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1989, ISBN 3-406-10490-8, S. 514.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DHM-HdG|Bio=otto-lossow|Titel=Otto von Lossow}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128549769|VIAF=25658891}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lossow, Otto von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmajor (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Bayerischen Kriegsakademie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Boxeraufstand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger der Deutschen Militärmission im Osmanischen Reich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeuge des Völkermords an den Armeniern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalleutnant (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur der 7. Division (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Militärattaché]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Osmanié-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Lossow|Otto]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Reichsmilitärgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hitlerputsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1868]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lossow, Otto von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lossow, Otto Hermann von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Generalleutnant&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Januar 1868&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hof (Saale)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. November 1938&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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