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	<title>Otto von Feldmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T03:59:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_von_Feldmann&amp;diff=1020775&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: ISSN-Syntax korrigiert</title>
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		<updated>2025-10-26T11:07:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ISSN-Syntax korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:FeldmannOttovon.jpg|mini|hochkant|Otto von Feldmann]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto von Feldmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. August]] [[1873]] in [[Berlin]]; † [[20. Mai]] [[1945]] in [[Hannover]]) war ein deutscher [[Offizier]] und [[Politiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Familie ==&lt;br /&gt;
Otto war der Sohn des [[Preußen|preußischen]] [[Generalmajor]]s [[Philipp Friedrich Theodor Adolph von Feldmann|Adolf von Feldmann]] (1828–1894) und dessen Ehefrau Jenny, geborene Lührsen (1841–1917). Seine Großeltern mütterlicherseits waren der namhafte [[Hamburg]]er Jurist und Erste Beamte der Hamburgischen Hypothekenverwaltung Dr. [[Gustav Lührsen]] (1805–1868) und dessen aus der [[Hanseat|hanseatischen]] Familie stammende Frau [[Jauch (Hanseatengeschlecht)#Charlotte Jauch, verheiratete Lührsen|Charlotte Jauch]] (1811–1872). Sein Onkel war der Kaiserlich-Deutsche [[Gesandter|außerordentliche Gesandte]] und Minister [[Johannes Lührsen]] (1838–1903), sein Bruder der [[Generalleutnant]] und [[Staatssekretär]] im [[Reichswehrministerium]] [[Hans von Feldmann]] (1868–1940). Dr. Peter von Feldmann (*&amp;amp;nbsp;1936), Vorsitzender Richter a.&amp;amp;nbsp;D. am [[Oberverwaltungsgericht Berlin]], ist sein Enkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Deutsche Militärmission Türkei 1913.PNG|mini|&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&amp;gt;Offiziere der [[Deutsche Militärmissionen im Osmanischen Reich|deutschen Militärmission im Osmanischen Reich]]&amp;lt;br /&amp;gt;bei der Abreise 1913&amp;lt;br /&amp;gt;Zweiter von links: Major Otto von Feldmann&amp;lt;/div&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Battle of Sarikamis Enver Feldmann inspection 1914.png|mini|Otto von Feldmann (rechts) und [[Enver Pascha]] (halbrechts) inspizieren die [[Osmanische 3. Armee|III. Osmanische Armee]] vor der&amp;lt;br /&amp;gt;[[Schlacht von Sarıkamış]] 1914]]&lt;br /&gt;
Feldmann besuchte das Königliche Gymnasium in [[Bydgoszcz|Bromberg]], das [[Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium Hannover]], die [[Kadettenanstalt|Kadettenvoranstalt]] in [[Potsdam]] und die [[Preußische Hauptkadettenanstalt|Hauptkadettenanstalt]] in [[Groß-Lichterfelde]] bei Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1892 trat Feldmann als [[Leutnant]] in das [[1. Hannoversches Infanterie-Regiment Nr. 74|1. Hannoversche Infanterie-Regiment Nr. 74]] der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] ein. 1907 wurde er in den [[Generalstab]] versetzt. 1910/12 diente er als [[Kompaniechef]] im [[Grenadier-Regiment „König Friedrich I.“ (4. Ostpreußisches) Nr. 5]], danach wieder im Generalstab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 1913 wechselte Feldmann im Rahmen der [[Deutsche Militärmission im Osmanischen Reich|deutschen Militärmission im Osmanischen Reich]] unter [[Otto Liman von Sanders]] in türkische Dienste. Dort wurde er im Rang eines osmanischen Oberstleutnants ([[Kaymakam]]) ab Januar 1914 als Feldmann [[Bey (Titel)|Bey]] Chef der Operations- und Mobilmachungsabteilung im türkischen Großen Generalstab, später Chef des Stabes der 1. Armee und zuletzt erneut Chef der Operationsabteilung in der 1918 gegründeten türkischen Obersten Heeresleitung.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Mesut Uyar]]: &amp;#039;&amp;#039;Sanders Askerî Yardım Misyonu (1913–1918).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Cumhuriyet Tarihi Araştırmaları Dergisi&amp;#039;&amp;#039; (CTAD = &amp;#039;&amp;#039;Journal of Modern Turkish History&amp;#039;&amp;#039;), Jg. 15, Nr. 30 (Herbst 2019), ISSN 2147-1592, S. 25–84, hier: S.&amp;amp;nbsp;50 u. 73, Anm.&amp;amp;nbsp;139.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der verheerenden Niederlage der osmanischen 3. Armee in der [[Schlacht von Sarıkamış]], an der Feldmann als stellvertretender Stabschef beteiligt war, begannen im Frühjahr 1915 die Deportationen und der [[Völkermord an den Armeniern|Genozid an den Armeniern]], an denen Feldmann eingestandenermaßen auch mitwirkte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Gust]] &amp;#039;&amp;#039;Der Völkermord an den Armeniern: Die Tragödie des ältesten Christenvolks der Welt.&amp;#039;&amp;#039; 1993, ISBN 3-446-17373-0, Kap. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gemeinsam mit General [[Friedrich Bronsart von Schellendorf]], Chef des Generalstabs des [[Osmanische Armee|osmanischen Feldheeres]] in Istanbul, war er fast täglich mit dem türkischen Kriegsminister [[Enver Pascha]] zusammen und stimmte sich im Detail mit ihm ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Von Hamburger Institut für Sozialforschung, &amp;#039;&amp;#039;„Mittelweg 36“.&amp;#039;&amp;#039; 1995, S. 33.&amp;lt;/ref&amp;gt; Feldmann äußerte hierzu: &amp;#039;&amp;#039;„Es soll und darf aber nicht geleugnet werden, daß auch deutsche Offiziere – und ich selbst gehöre zu diesen – gezwungen waren, ihren Rat dahin zu geben, zu bestimmten Zeiten gewisse Gebiete im Rücken der Armee von Armeniern freizumachen.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Deutsche Allgemeine Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 30. Juni 1921, Zuschrift von Otto v. Feldmann zum Prozess gegen [[Soghomon Tehlirian]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Abschluss des [[Friedensvertrag von Versailles|Versailler Vertrages]] (28. Juni 1919) nahm er als [[Oberstleutnant]] [[Generalstab|i.&amp;amp;nbsp;G.]] seinen Abschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1919 war Feldmann politisch aktiv. 1920–1933 war er Landesvorsitzender der [[Deutschnationale Volkspartei|Deutschnationalen Volkspartei]]. Darüber hinaus war Feldmann Gauvorsitzender im [[Alldeutscher Verband|Alldeutschen Verband]] sowie Mitglied in dessen Hauptleitung. Er steuerte als „politischer Beauftragter“ [[Paul von Hindenburg]]s&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Möller, &amp;#039;&amp;#039;Charismatische Führer der deutschen Nation&amp;#039;&amp;#039;, 2004, S. 136&amp;lt;/ref&amp;gt; bei dessen Wahl zum Reichspräsidenten die Kampagne&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Schulze-Pfälzer: &amp;#039;&amp;#039;Wie Hindenburg Reichspräsident wurde. Persönliche Eindrücke aus seiner Umgebung vor und nach der Wahl&amp;#039;&amp;#039;, 1925.&amp;lt;/ref&amp;gt; und leitete das „Sekretariat von Hindenburg“ nach dessen Wahl.&amp;lt;ref&amp;gt;Maximilian Terhalle: &amp;#039;&amp;#039;Deutschnational in Weimar: die politische Biographie des Reichstagsabgeordneten Otto Schmidt (-Hannover) 1888–1971.&amp;#039;&amp;#039; 2009, S. 151.&amp;lt;/ref&amp;gt; Feldmann gehörte dem [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|nationalsozialistischen Reichstag]] in der [[Reichstagswahl November 1933|2. Wahlperiode 1933–1936]] und in der [[Reichstagswahl im Deutschen Reich 1936|3. Wahlperiode 1936–1938]] als Gast der Fraktion der Nationalsozialisten an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* Peter von Feldmann (Hrsg.): Otto von Feldmann, &amp;#039;&amp;#039;Türkei, Weimar, Hitler. Lebenserinnerungen eines preußischen Offiziers und deutschnationalen Politikers.&amp;#039;&amp;#039; 2013.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Reichststagshandbuch.&amp;#039;&amp;#039; Band: &amp;#039;&amp;#039;IX. Wahlperiode 1933.&amp;#039;&amp;#039; s. n., Berlin 1934, S. 167&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Deutsche Reichstag. Wahlperiode nach dem 30. Januar 1933.&amp;#039;&amp;#039; 3, 1936, {{ZDB|530505-6}}.&lt;br /&gt;
* Jörg Berlin, Adrian Klenner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Völkermord oder Umsiedlung? Das Schicksal der Armenier im Osmanischen Reich. Darstellung und Dokumente.&amp;#039;&amp;#039; PapyRossa-Verlag, Köln 2006, ISBN 3-89438-346-1 (&amp;#039;&amp;#039;PapyRossa-Hochschulschriften&amp;#039;&amp;#039; 69).&lt;br /&gt;
* [[Maximilian Terhalle]]: &amp;#039;&amp;#039;Otto Schmidt (1888–1971). Gegner Hitlers und Intimus Hugenbergs.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 2006 (Bonn, Univ., Diss., 2006).&lt;br /&gt;
* Otto von Feldmann: &amp;#039;&amp;#039;Türkei, Weimar, Hitler, Lebenserinnerungen eines preußischen Offiziers und deutschnationalen Politikers.&amp;#039;&amp;#039; herausgegeben und bearbeitet von Peter von Feldmann, Verlag Edition Winterwork, Borsdorf 2013, ISBN 978-3-86468-392-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|130469688}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130469688}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130469688|VIAF=15878805}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Feldmann, Otto von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberstleutnant (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befehlshaber im Ersten Weltkrieg (Osmanisches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger der Deutschen Militärmission im Osmanischen Reich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pascha]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DNVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Alldeutschen Verband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsch-türkische Beziehungen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Täter des Völkermords an den Armeniern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1873]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Feldmann, Otto von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Offizier und Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. August 1873&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Mai 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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