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	<title>Otto von Dorrien - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_von_Dorrien&amp;diff=2832247&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;YMS: Sprache</title>
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		<updated>2025-12-13T23:25:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sprache&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto August Carl von Dorrien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Juni]] [[1889]] in [[Plön]]; † [[7. April]] [[1945]] bei [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]) war ein [[Evangelisch-lutherische Kirchen|evangelisch-lutherischer]] [[Pastor]], der eine führende Rolle in der [[Bekennende Kirche|Bekennenden Kirche]] innerhalb der [[Evangelisch-Lutherische Landeskirche Schleswig-Holsteins|Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Schleswig-Holsteins]] spielte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Dorrien war der Sohn von Christian Otto Michael von Dorrien (1839–1902) und dessen Ehefrau Mechtilde Elisabeth Wilhelmine, geborene Stemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Kriegsfreiwilliger im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] und wurde mehrmals verwundet. Zuletzt war Dorrien als Jagdflieger des [[Jagdgeschwader]]s Nr. I Freiherr von Richthofen im Einsatz. Nach Beendigung des Ersten Weltkrieges studierte er Theologie und heiratete, aus dieser Ehe entstammten fünf Kinder.&lt;br /&gt;
[[Datei:Brief von Otto von Dorrien an Adolf Hitler 01.jpg|miniatur|Bericht über seinen Brief an Adolf Hitler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine erste Stelle hatte Dorrien ab 1921 als Studieninspektor am [[Predigerseminar]] in Preetz, 1922 wurde er Pastor in [[Gelting]]. Von 1930 bis 1945 wirkte er als Pfarrer an der [[Klosterkirche Uetersen|Klosterkirche]] in [[Uetersen]]. Er scheute sich nicht, gegen den aufkommenden [[Nationalsozialismus]] Stellung zu beziehen. 1932 schrieb er einen offenen Brief an [[Adolf Hitler]], in dem er ihn fragte: „Halten Sie es für [[positives Christentum]], wenn einer Ihrer Führer am Grabe eines ermordeten [[Sturmabteilung|SA]]-Mannes sagt: Kamerad, wir rächen Dich, auch wenn es gegen Gottes Willen ist“. Eine Antwort auf den Brief blieb aus. Früh schloss er sich der Bekennenden Kirche an; von 1935 bis 1937 fungierte er als Vorsitzender des [[Landesbruderrat]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene Augenzeugen berichten, dass er auch persönliche Gefährdung ertragen musste. Die [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] tauchte bei seinen Gottesdiensten auf und observierte ihn während seiner Predigten. Vermutlich war es nur dem Umstand zu verdanken, dass von Dorrien als Angehöriger und Flieger der Richthofen-Staffel im Ersten Weltkrieg, deren Kommandant zeitweise [[Hermann Göring]] gewesen war, zu viel Ansehen besaß, um festgenommen zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Dorrien wurde mit dem Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] am 1. September 1939 zur [[Wehrmacht]] eingezogen. Er fiel bei der [[Schlacht um Königsberg]] als Festungskommandant am 7. April 1945.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Theodor Vierck]], ein ehemaliger Wegbegleiter Dorriens, schrieb über ihn: „Wenn er sich in späteren Zeiten einmal im Jahr mit den alten Kampfgefährten [vom Jagdgeschwader Richthofen] in Berlin traf, dann versäumte er auch dort keine Gelegenheit, seinen Stand als Pastor und seinen persönlichen Glauben klar zu bezeugen, auch im Dritten Reich als Glied und Vertreter der Bekennenden Kirche. Die Ansprachen, die er als nebenamtlicher Militärseelsorger bei Vereidigungen zu halten hatte, waren keine vaterländischen Reden, sondern christliche Predigten, unverkürzt und unverfälscht.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stammbaum der Familie Dorrien&amp;#039;&amp;#039; (1906)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Reise der Ritter: Eine Sage aus unserer Zeit&amp;#039;&amp;#039; (1920)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deine Ehe&amp;#039;&amp;#039;. Heft 15, Selbstverlag des Amtes für Volksmission, [[Breklumer Hefte|Breklum]] (1937)&amp;lt;ref&amp;gt;Wieder abgedruckt in: [[Karl Ludwig Kohlwage]], Manfred Kamper, Jens-Hinrich Pörksen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Ihr werdet meine Zeugen sein!“ Stimmen zur Bewahrung einer bekenntnisgebundenen Kirche in bedrängender Zeit. Die Breklumer Hefte der ev.-luth. Bekenntnisgemeinschaft in Schleswig-Holstein in den Jahren 1935 bis 1941. Quellen zur Geschichte des Kirchenkampfes in Schleswig-Holstein&amp;#039;&amp;#039;. Zusammengestellt und bearbeitet von [[Peter Godzik]], Husum: Matthiesen Verlag 2018, ISBN 978-3-7868-5308-4. S. 346 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Theodor Vierck: &amp;#039;&amp;#039;Otto von Dorrien&amp;#039;&amp;#039;. In: Wolfgang Prehn u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeit, den schmalen Weg zu gehen. Zeugen berichten vom Kirchenkampf in Schleswig-Holstein&amp;#039;&amp;#039;, Kiel: Lutherische Verlagsgesellschaft 1985, S. 179–181.&lt;br /&gt;
* Joachim Gorsolke: &amp;#039;&amp;#039;Otto von Dorrien (1889-1945). Pastor an der Klosterkirche zu Uetersen 1929-1945.&amp;#039;&amp;#039; In: Hansjörg Buss, Annette Göhres, Stephan Linck [u.&amp;amp;nbsp;a.] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Eine Chronik gemischter Gefühle“. Bilanz der Wanderausstellung „Kirche, Christen, Juden in Nordelbien 1933-1945“.&amp;#039;&amp;#039; Bremen 2005, S. 234–237&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://pastorenverzeichnis.de/person/otto-august-karl-von-dorrien/ Eintrag] im Pastorenverzeichnis Schleswig-Holstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116188170|VIAF=54893704}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dorrien, Otto von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Bekennenden Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Uetersen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jagdpilot im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dorrien, Otto von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Dorrien, Otto August Carl von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher evangelischer Pastor, Mitglied der Bekennenden Kirche&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Juni 1889&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Plön]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. April 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=bei [[Königsberg (Preußen)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;YMS</name></author>
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