<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Otto_Wittgen</id>
	<title>Otto Wittgen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Otto_Wittgen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Wittgen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-12T13:58:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Wittgen&amp;diff=1618376&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Wittgen&amp;diff=1618376&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-08-14T13:02:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Wittgen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. August]] [[1881]] in [[Neunkirchen (Westerwald)]]; † [[31. Januar]] [[1941]] in [[Koblenz]]) war ein deutscher Politiker ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]) und von 1933 bis 1939 der erste protestantische Oberbürgermeister von Koblenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wittgen studierte in [[Frankfurt am Main]] und in [[Berlin]] Rechts- und Staatswissenschaften sowie von 1900 bis 1902 Maschinenbau an der Technischen Hochschule Hannover, wo er Mitglied des &amp;#039;&amp;#039;Polytechnischen Gesangvereins&amp;#039;&amp;#039; war, der späteren &amp;#039;&amp;#039;[[Turnerschaft (Studentenverbindung)|Turnerschaft]] Hansea Hannover&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/persoenlichkeiten/W/Seiten/OttoWittgen.aspx&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach ging er als [[Assessor]] nach Hirschberg, [[Hannover]] und [[Itzehoe]]. Nach der Teilnahme am Ersten Weltkrieg als Soldat, arbeitete er bei den Bezirksregierungen von [[Regierungsbezirk Düsseldorf|Düsseldorf]] und [[Regierungsbezirk Wiesbaden|Wiesbaden]]. Seit 1924 war er als Regierungs- und Gewerberat bei der Bezirksregierung in [[Regierungsbezirk Koblenz|Koblenz]] angestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Geschichte der Stadt Koblenz, Band 2, Seite 171.&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben war er zudem Vorsitzender des im August 1932 gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Vereins zur Umschulung freiwilliger Arbeitskräfte e. V.&amp;#039;&amp;#039; auf der [[Koblenz-Karthause|Karthause]], einem Vorläufer des späteren [[Reichsarbeitsdienst|Reichsarbeitsdienstes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken als Koblenzer Oberbürgermeister ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1932 war die NSDAP im Koblenzer Stadtrat mit 19 von 34 Mandaten vertreten. Nach der [[Machtergreifung]] und der Absetzung von Oberbürgermeister [[Hugo Rosendahl]] am 8. März 1933 durch [[Karl Carius]] wurde Wittgen vom preußischen Innenminister [[Hermann Göring]] am 16. März 1933 als kommissarischer Oberbürgermeister eingesetzt. Am 4. August 1933 wurde er für die nächsten zwölf Jahre zum ersten protestantischen Oberbürgermeister von Koblenz gewählt. Zuvor wurden politische Gegner aus Stadtrat und Stadtverwaltung entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur kurze Zeit nach der Amtsübernahme fanden am 1. April 1933 bereits die ersten Hetz- und Boykottaktionen gegen jüdische Mitbürger in Koblenz statt. Die Koblenzer Polizei und [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] führten eine Reihe von Razzien gegen [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]- und [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]-Mitglieder durch, auch Pfarrer waren Repressionen ausgesetzt. [[Adolf Hitler]] wurde am 31. August 1934 die [[Liste der Ehrenbürger von Koblenz|„Ehrenbürgerwürde“ der Stadt Koblenz]] verliehen, die seit 1931 Hauptstadt des „[[Gau Koblenz-Trier]]“ (ab 1941 „[[Gau Moselland]]“) unter Gauleiter [[Gustav Simon (Gauleiter)|Gustav Simon]] war. Ein Höhepunkt der Judenverfolgung war die [[Novemberpogrome 1938|Reichspogromnacht]] 1938, bei der in Koblenz die [[Synagoge]] im [[Bürresheimer Hof]] am Florinsmarkt beschädigt und die Inneneinrichtung vernichtet wurde. Wohnungen und Geschäfte von Juden wurden zerstört und zahlreiche Juden misshandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wittgens Amtszeit fiel ferner die Einweihung der [[Europabrücke (Koblenz)|Adolf-Hitler-Brücke]] (1934), der Bau des [[Stadion Oberwerth|Stadions auf dem Oberwerth]] (1935), der Bau einer [[Thingplatz (Thingbewegung)|Thingstätte]] vor dem [[Kurfürstliches Schloss (Koblenz)|Kurfürstlichen Schloss]] (1935), die deutsche [[Rheinlandbesetzung (1936)]] sowie die Eingemeindung nach Koblenz von Metternich, Ehrenbreitstein, Pfaffendorf, Horchheim, Neudorf und Niederberg (1937). Ziel war es, die Gauhauptstadt Koblenz zur [[Großstadt]] zu machen. Dieses gelang aber nicht, denn die Einwohnerzahl stieg nur von 65.257 (1933) auf 91.098 (1939).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Bau von Kasernen nach der Rheinlandbesetzung, Koblenz wurde wieder Garnisonsstadt, und der Beteiligung Koblenzer Firmen am Bau von [[Autobahn]]en und des [[Westwall]]s kam es zu einem wirtschaftlichen Aufschwung in Koblenz. Der [[Reichsarbeitsdienst]] unter [[Konstantin Hierl]] ließ sich in Koblenz nieder und machte Wittgen zum Ehrenführer. Im Gegenzug wurde Hierl zum „Ehrenbürger“ der Stadt Koblenz ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Drängen des Oberpräsidenten der [[Rheinprovinz]] [[Josef Terboven]] und von Gauleiter Gustav Simon musste Oberbürgermeister Wittgen am 20. März 1939 vorzeitig in den Ruhestand treten, weil man mit seiner Amtsführung unzufrieden war. Die NSDAP bestimmte [[Theodor Habicht]] zu seinem Nachfolger. Wittgen starb bereits zwei Jahre später in Koblenz und wurde auf dem [[Hauptfriedhof Koblenz|Hauptfriedhof]] begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Erich Stockhorst: &amp;#039;&amp;#039;Fünftausend Köpfe. Wer war was im Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;, 1967.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Schütz: &amp;#039;&amp;#039;Koblenzer Köpfe. Personen der Stadtgeschichte – Namensgeber für Straßen und Plätze.&amp;#039;&amp;#039; Verlag für Anzeigenblätter GmbH Mülheim-Kärlich, Hrsg.: Bernd Weber, 2005 (2. überarb. u. erw. Aufl.).&lt;br /&gt;
* Energieversorgung Mittelrhein GmbH (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Koblenz&amp;#039;&amp;#039;. Gesamtredaktion: Ingrid Bátori in Verbindung mit Dieter Kerber und Hans Josef Schmidt&lt;br /&gt;
** Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;Von den Anfängen bis zum Ende der kurfürstlichen Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Theiss, Stuttgart 1992, ISBN 3-8062-0876-X&lt;br /&gt;
** Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;Von der französischen Stadt bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Theiss, Stuttgart 1993, ISBN 3-8062-1036-5&lt;br /&gt;
* Gau-Chronik RAD Arbeitsgau XXIV Mittelrhein, Koblenz ohne Jahresangabe, S. 3–12.&lt;br /&gt;
* Petra Weiß: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/persoenlichkeiten/W/Seiten/OttoWittgen.aspx Otto Wittgen (1881-1941), nationalsozialistischer Oberbürgermeister von Koblenz (1933-1939)]&amp;#039;&amp;#039;, Koblenz 2013.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock|Navigationsleiste Oberbürgermeister von Koblenz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1081656859|VIAF=10145424473386830670}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wittgen, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberbürgermeister (Koblenz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Turnerschafter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wittgen, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP) und von 1933 bis 1939 der erste protestantische Oberbürgermeister von Koblenz&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. August 1881&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Neunkirchen (Westerwald)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Januar 1941&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Koblenz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
	</entry>
</feed>