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	<title>Otto Wittenburg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mogelzahn am 21. November 2023 um 13:13 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Wittenburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Mai]] [[1891]] in Grevenhagen, heute Ortsteil von [[Alt Meteln]]; † [[1. Dezember]] [[1976]]) war ein deutscher Bankdirektor, Offizier und Politiker der [[Deutsche Partei|Deutschen Partei]] (DP).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1914 bis 1918 leistete er Kriegsdienst beim Heer. Nach einer Banklehre, die er bereits vor Kriegsausbruch begann, war er leitend bei der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]] in Danzig tätig. 1921 wurde er Bankdirektor in Berlin. Ab 1930 war er Pächter eines Rittergutes in Mecklenburg, das mit der [[Bodenreform in Deutschland|Bodenreform]] in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] 1945 enteignet wurde. 1939 trat er in die Luftwaffe der Wehrmacht ein, wo er Offizier wurde. Er wurde u.&amp;amp;nbsp;a. als [[Erster Generalstabsoffizier]] (Ia) verwendet, sein letzter Dienstgrad war [[Oberstleutnant]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wittenburg beantragte am 12. Juni 1937 die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 5.082.428).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/49220218&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;von Seggern, 2005, 212&amp;quot;&amp;gt;Jessica von Seggern: &amp;#039;&amp;#039;Alte und neue Demokraten in Schleswig-Holstein. Demokratisierung und Neubildung einer politischen Elite auf Kreis- und Landesebene von 1945 bis 1950.&amp;#039;&amp;#039; Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2005, ISBN 3-515-08801-6, S. 212.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wird von [[Uwe Danker|Danker]] und Lehmann-Himmel in ihrer Studie über das Verhalten und die Einstellungen der Schleswig-Holsteinischen Landtagsabgeordneten und Regierungsmitglieder der Nachkriegszeit in der [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit]] als „politisch angepasst“ charakterisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl18/drucks/4400/drucksache-18-4464.pdf Landtagsdrucksache 18-4464], S. 296, abgerufen am 17. April 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg war Wittenburg zunächst als Landwirt in Dragow tätig. Er stand nach 1945 zunächst der [[Deutsche Konservative Partei (1945–1946)|Deutschen Konservativen Partei]] in Schleswig-Holstein nahe, wurde dann aber Mitglied der Deutschen Partei. Wittenburg war erster Landesvorsitzender seiner Partei in Schleswig-Holstein.  Er versuchte vergeblich einen „Rechtsblock“ in Schleswig-Holstein unter Führung der Deutschen Partei zu schmieden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Der Spiegel]] vom 9. Mai 1951, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er gehörte über die Ergänzungsliste dem [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] seit dessen [[Bundestagswahl 1949|erster Wahl 1949]] bis 1957 an. Vom 5. September 1950 bis zum 25. Juni 1951 war er außerdem Landesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sowie Justiz im [[Kabinett Bartram]] in [[Schleswig-Holstein]]. 1949 und 1954 war er Mitglied der [[Bundesversammlung (Deutschland)|Bundesversammlung]]. Von 1946 bis 1970 war er Bürgermeister von [[Labenz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem vom [[Ministerium für Staatssicherheit|MfS]] überwachten vertraulichen Gespräch 1956 mit [[Karl Brincker]] (KPD/SED), der ihn vor einer Internierung durch die Sowjets bewahrt hatte, „befürwortete [er] direkte Gespräche mit der SED und bezeichnete die Deutschland- und Westpolitik Adenauers als falsch, obwohl Wittenburgs Deutsche Partei mit Adenauers Union koalierte. Wittenburg [war] nach Erkenntnissen des MfS Vorsitzender des Verbandes ehemaliger Großgrundbesitzer der Ostzone.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen|BStU]]: Der Deutsche Bundestag 1949 bis 1989 in den Akten des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) der DDR. Gutachten an den Deutschen Bundestag gemäß § 37 (3) des Stasi-Unterlagen-Gesetzes, Berlin 2013, S. 200ff. ({{Webarchiv |url=http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2013/45329705_kw24_gutachten/gutachten.pdf |text=PDF |wayback=20131108051602}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Vierhaus]], [[Ludolf Herbst]] (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;N–Z. Anhang.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 965.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Landtag Schleswig-Holstein|571}}&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000003539|Otto Wittenburg||in &amp;#039;&amp;#039;Internationales Biographisches Archiv&amp;#039;&amp;#039; 42/1951 vom 8. Oktober 1951}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Landwirtschaftsminister Schleswig-Holstein&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Justizminister Schleswig-Holstein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1030491240|VIAF=295660852}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wittenburg, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftsminister (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Justizminister (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Kreis Herzogtum Lauenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommunalpolitiker (Kreis Herzogtum Lauenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Labenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteivorsitzender (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Deutsche Bank AG)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberstleutnant (Luftwaffe der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wittenburg, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Offizier und Politiker (DP), MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Mai 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Grevenhagen]], heute Ortsteil von [[Alt Meteln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Dezember 1976&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mogelzahn</name></author>
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