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	<title>Otto Wemper - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T02:49:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Wemper&amp;diff=739488&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: BKL aufgelöst</title>
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		<updated>2024-07-18T12:31:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL aufgelöst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Wemper&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1894]]; † [[18. Februar]] [[1969]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Förster|Forstmann]]. Er gehörte zu den Pionieren der [[Rekultivierung]] von Flächen des [[Braunkohletagebau]]s und zu den Mitbegründern des [[Deutscher Pappelverein|Deutschen Pappelvereins]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Otto Wemper entstammte einem protestantischen Pfarrhaus im [[Landkreis Neuwied]]. Dort empfing er eine tiefe christliche Prägung, die ihn sein Leben lang leiten und auszeichnen sollte. Nachdem er das Abitur am [[Werner-Heisenberg-Gymnasium Neuwied|Gymnasium von Neuwied]] abgelegt hatte, meldete er sich nach dem Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] 1914 unmittelbar als Kriegsfreiwilliger&amp;lt;ref&amp;gt;[http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ulbdsp/periodical/pageview/6494710 Königliches Gymnasium Verbunden mit Realprogymnasium zu Neuwied (Hrsg.): Jahresbericht. Ostern 2015, S. 21]&amp;lt;/ref&amp;gt; und nahm als Mitglied des [[Jägerbataillon]]s 11 an den Feldzügen in [[Frankreich]] und [[Rumänien]] teil. 1916 wurde er zum [[Oberjäger]] und kurz darauf zum [[Vizefeldwebel]] ernannt. Für seinen Einsatz wurde er mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz]] I. und II. Klasse ausgezeichnet. Wemper erlitt zudem eine schwere Verwundung, unter deren Auswirkungen er ein Leben lang zu leiden hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studium der [[Forstwissenschaft]]en von 1919 bis 1922 lernte er im Zuge seines Forst[[referendariat]]s die verschiedensten preußischen [[Forstamt|Forstämter]] kennen. Nachdem er im Frühjahr 1924 die [[Staatsexamen|„Große forstliche Staatsprüfung“]] abgelegt hatte, übernahm er die kommissarische Leitung des Forstamtes [[Hermeskeil]]. Nach kurzer Tätigkeit bei der Regierungsbehörde in [[Koblenz]] wurde er 1925 zum [[Oberförster|Forstmeister]] ernannt und ihm die Leitung des [[Eifel]]-Forstamtes [[Adenau]] übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1927 heiratete Otto Wemper die aus [[Düsseldorf]] stammende Margot Engels. Aus der Ehe gingen zwei Töchter hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner christlichen Grundüberzeugungen ein Gegner der aufkommenden [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] Herrschaft, war Wemper im „[[Drittes Reich|Dritten Reich]]“ politischer Verfolgung ausgesetzt und konnte das Forstamt Adenau nur noch bis zum Jahr 1940 leiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch unbelastet, stellte sich Forstmeister Wemper unmittelbar nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] für den [[Wiederaufbau]] zur Verfügung. Bereits im August 1945 wurde er zum [[Oberforstmeister]] für die Regierungsbezirke [[Regierungsbezirk Köln|Köln]] und [[Regierungsbezirk Aachen|Aachen]] berufen. Im Jahr 1950 folgte die Ernennung zum [[Landforstmeister]] bei der Bezirksregierung in Köln. Zu den Herausforderungen, denen sich Wemper stellen musste, gehörte nicht nur, die gesamte Forstorganisation neu zu ordnen, sondern vor allem, die im Zuge der Kriegshandlungen und der späteren [[Reparationshiebe]] verwüsteten und ausgeplünderten Wälder der Eifel und des [[Rheinland]]es wieder aufzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Problem, an dessen Lösung Wemper maßgeblich mitwirkte, waren die durch den [[Braunkohle]]n-[[Tagebau]] verursachten Landschaftszerstörungen größten Ausmaßes. Zusammen mit dem Kölner Regierungspräsidenten [[Wilhelm Warsch]] ([[CDU]]) gehörte er zu den Pionieren des Rekultivierungsgesetzes für das Kölner Revier. Dabei erkannte Wemper schon frühzeitig die Eignung der [[Pappeln]] als [[Pioniergehölz]]e auf den zu rekultivierenden Flächen. Noch heute (2008) werden diese Bäume in der Braunkohlentagebau-[[Rekultivierung]] verwendet. Folgerichtig gehörte Wemper 1947 auch zu den Mitbegründern des Deutschen Pappelvereins. Als er 1959 in Pension ging, hatte er ein beachtliches Aufbauwerk hinterlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Jahr 1965 leitete Wemper noch die Hauptgeschäftsstelle des Deutschen Pappelvereins und diejenige der Deutschen Pappelkommission. Seine Kenntnisse und Erfahrungen auf dem Gebiet der Pappelwirtschaft und des Flurholzanbaus machten ihn in diesen Jahren weit über die Grenzen [[Nordrhein-Westfalen]]s hinaus bekannt. Wemper organisierte und leitete zahlreiche Pappeltagungen und -exkursionen. Nach seinem Ausscheiden ernannte man ihn zum Ehrenmitglied des &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Pappelvereins und Lignikultur&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den forstlichen Wirkungskreis hinaus hat sich Wemper zudem jahrzehntelang ehrenamtlich innerhalb der Evangelischen Kirche als [[Presbyter]] und [[Synode (evangelische Kirchen)|Synodaler]] engagiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Otto Wemper starb wenige Wochen vor seinem 75. Geburtstag am 18. Februar 1969 an den Folgen eines [[Herzinfarkt]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Otfried Lange: &amp;#039;&amp;#039;In Memoriam Otto Wemper.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Forst-Zeitschrift (AFZ)&amp;#039;&amp;#039;, 24. Jahrgang, Heft 16/1969, S. 340.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wemper, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forstbeamter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Adenau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1969]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wemper, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Forstmann&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1894&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Februar 1969&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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