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	<title>Otto Wels - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Ein anonymer Wikipedianutzer: /* Leben */ Vorschlag, das Zitat wegen seiner Bedeutung aus dem Fließtext hervorzustellen, wie bspw. 2013 auf der Disk. angeregt wurde</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Vorschlag, das Zitat wegen seiner Bedeutung aus dem Fließtext hervorzustellen, wie bspw. 2013 auf der Disk. angeregt wurde&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Otto Wels.jpg|mini|hochkant|Otto Wels]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Wels&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. September]] [[1873]] in [[Berlin]]; † [[16. September]] [[1939]] in [[Paris]]) war ein [[Sozialdemokratie|sozialdemokratischer]] [[Deutschland|deutscher]] Politiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wels war von 1919 bis in die Zeit der [[Sopade|Exil-SPD]] während der Herrschaft der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]-Vorsitzender. Von 1912 bis 1918 war er Abgeordneter des [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Reichstags des Deutschen Kaiserreichs]], von 1919 bis 1920 Mitglied der [[Weimarer Nationalversammlung]] und von 1920 bis 1933 Abgeordneter des [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstags der Weimarer Republik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ErsteAusbuergerungsliste.jpg|mini|hochkant|Otto Wels wurde bereits auf der ersten Ausbürgerungsliste vom 25. August 1933 nach der NS-Machtübernahme aufgelistet]]&lt;br /&gt;
Otto Wels wurde als Sohn eines Gastwirts in Berlin geboren. 1891 trat er in die SPD ein und begann gleichzeitig eine Lehre als [[Tapezierer]]. Nach Abschluss der Lehre arbeitete er in Berlin, [[Regensburg]] und [[München]]. Von 1895 bis 1897 leistete er [[Militärdienst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wels besuchte die [[Reichsparteischule (SPD)|Parteischule der SPD]] und begann sich 1906 hauptamtlich politisch zu engagieren. Er wurde für den [[Verband der Tapezierer und verwandter Berufsgenossen Deutschlands|Verband der Tapezierer]] [[gewerkschaft]]lich aktiv. Von 1907 arbeitete er als Parteisekretär in [[Brandenburg]] und gleichzeitig in der Pressekommission des &amp;#039;&amp;#039;[[Vorwärts (Deutschland)|Vorwärts]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Parteiarbeit war erfolgreich, so dass er [[Reichstagswahl 1912|1912]] für den Wahlkreis [[Landkreis Calau|Calau]]-[[Landkreis Luckau|Luckau]] in den [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Reichstag]] einzog und ein Jahr später auf Vorschlag [[August Bebel]]s in den SPD-[[Vorstand|Parteivorstand]] wechselte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der von ihm eröffneten Reichstagssitzung am Morgen des [[Novemberrevolution|9. November 1918]] folgte Wels einer Bitte der [[Magdeburgisches Jäger-Bataillon Nr. 4|Naumburger Jäger]], ihnen die politische Lage zu erläutern. Bis zu diesem Zeitpunkt war er kein die SPD prominent nach außen vertretender Abgeordneter gewesen. [[Alexander von Linsingen]], [[Oberkommando in den Marken|Oberbefehlshaber]] und [[Gouverneur]] von Berlin, war am Morgen dieses Tages noch zuversichtlich, dass nichts verloren wäre, solange Berlin gehalten würde. Vorsorglich hatte er in den Tagen vorher als besonders kaisertreu geltende Truppenteile, wie die Naumburger Jäger, zur Verstärkung in die Stadt geholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wels kam der Bitte der auf dem Hof der [[Kaiser Alexander Garde-Grenadier-Regiment Nr. 1|Alexanderkaserne]] angetretenen Jäger nach. Hierbei überzeugte er sie, dass sie, um einen Bürgerkrieg zu vermeiden, nicht schießen dürften. Im Anschluss an seine Rede liefen die Soldaten des Jägerbataillons als erste zu den Aufständischen über. Wels, beflügelt von seinem Erfolg bei den Jägern, redete noch in anderen Kasernen. Es war Wels zu verdanken, dass nur 15 Menschen starben.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Niess: &amp;#039;&amp;#039;Die Revolution von 1918/19&amp;#039;&amp;#039;, Europa Verlag 2017, ISBN 978-3-95890-074-5, S. 25–27. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde er am 9. November 1918 Mitglied des [[Arbeiter- und Soldatenrat]]s in Berlin, wo er sich dafür einsetzte, dass neben der SPD auch die [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]] gleichberechtigt vertreten war, und wurde am nächsten Tag [[Stadtkommandant]] von Berlin. Als solcher ließ er am 6. Dezember 1918 demonstrierenden [[Spartakisten]] den Weg versperren. Die Regierungstruppen hatten Anweisung, nur in Notwehr von der Waffe Gebrauch zu machen. Welche Seite tatsächlich das Feuer eröffnete, ist ungeklärt. Fest steht, dass mindestens 16 Menschen starben.&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Käppner: &amp;#039;&amp;#039;1918 – Aufstand für die Freiheit: Die Revolution der Besonnenen.&amp;#039;&amp;#039; Piper, 2017, S.&amp;amp;nbsp;264ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem war er in dieser Position maßgeblich an den Verhandlungen beteiligt, die zur Räumung des [[Berliner Stadtschloss]]es durch die [[Volksmarinedivision]] führen sollten. Da diese Verhandlungen nicht wie von den Meuterern erwartet verliefen, wurde er schließlich vom 23.&amp;amp;nbsp;bis zum 24. Dezember 1918 von meuternden Matrosen im [[Neuer Marstall|Marstall]] festgesetzt und misshandelt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Christopher Clark]]: &amp;#039;&amp;#039;Preußen. Aufstieg und Niedergang. 1600–1947.&amp;#039;&amp;#039; [[Deutsche Verlags-Anstalt]], München 2007, ISBN 978-3-421-05392-3, S. 710.&amp;lt;/ref&amp;gt; Angriffe von regulären Truppen auf Schloss und Marstall, die sogenannten [[Weihnachtskämpfe]], blieben erfolglos. Verhandlungen mit den Meuterern führten zu einer Kompromisslösung: Die Volksmarinedivision räumte Schloss und Marstall und ließ Wels frei, der aber vom Posten des Stadtkommandanten zurücktreten musste; außerdem erhielt die Volksmarinedivision ihren ausstehenden Sold und blieb als Truppe erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich August Winkler]]: &amp;#039;&amp;#039;Weimar 1918–1933. Die Geschichte der ersten deutschen Demokratie.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 1993, S. 54.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1919 war Wels Parteivorsitzender der SPD und erhielt einen Sitz zuerst in der [[Weimarer Nationalversammlung|Nationalversammlung]], danach im neuen Reichstag. Er gehörte dem „Ausschuß zur Vorberatung des Entwurfs einer Verfassung des Deutschen Reichs“ der Nationalversammlung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 102-13201, Otto Wels.jpg|miniatur|hochkant|links|Wels spricht 1932 bei einem Aufmarsch der Eisernen Front im [[Lustgarten (Berlin)|Berliner Lustgarten]]]]&lt;br /&gt;
Wels leitete zusammen mit [[Carl Legien]] den [[Generalstreik]] während des [[Kapp-Putsch]]es und erzwang danach den Rücktritt [[Gustav Noske]]s. Er setzte sich maßgeblich für die Gründung des [[Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold|Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold]] und später der [[Eiserne Front|Eisernen Front]] ein. Er saß ebenfalls im Vorstand der [[Sozialistische Arbeiterinternationale|Sozialistischen Arbeiterinternationalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wels befürwortete die Tolerierungspolitik der SPD gegenüber dem [[Reichskanzler]] [[Heinrich Brüning]]. Er war nach dem [[Preußenschlag]] gegen die Regierung [[Otto Braun]] gegen einen Generalstreik. Im Herbst 1932 allerdings befürwortete er den Generalstreik und untersagte jegliche Verhandlungen der SPD mit der Regierung [[Kurt von Schleicher]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung|Machtübernahme]] der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] am 30. Januar 1933, der [[Reichstagswahl März 1933|Reichstagswahl]] am 5. März 1933 und der ersten Verhaftungswelle übernahm Wels es am 23. März 1933, für die SPD die Ablehnung des [[Ermächtigungsgesetz vom 24. März 1933|Ermächtigungsgesetzes]] zu begründen, welches die nationalsozialistische [[Diktatur]] etablierte. Er tat dies trotz der bereits einsetzenden Verfolgung und der Anwesenheit von [[Sturmabteilung|SA]]-Männern im Saal mit einer klaren Absage an den Nationalsozialismus. Aus dieser letzten freien Rede im Deutschen Reichstag stammt das folgende Zitat: &lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht.&lt;br /&gt;
|Autor=Otto Wels&lt;br /&gt;
|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spdfraktion.de/system/files/documents/web-a5-otto-wels-mut-und-verpflichtung-2018.pdf |titel=Die SPD gedenkt des 75. Jahrestages der Rede von Otto Wels am 23. März 1933 |hrsg=SPD-Bundestagsfraktion |datum=2018-03-23 |abruf=2021-01-05 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundestag.de/parlament/geschichte/gedenkstunde_zerstoerung/gedenkstunde_zerstoerung-199860 |hrsg=Deutscher Bundestag |titel=Der Deutsche Bundestag gedenkt in seiner Sitzung am 10. April 2008 des 75. Jahrestages der Rede von Otto Wels |abruf=2021-01-05 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.reichstagsprotokolle.de/Blatt2_w8_bsb00000141_00036.html |titel=Reichstagsprotokoll 2. Sitzung, Donnerstag den 23. März 1933 |hrsg=[[Bayrische Staatsbibliothek]] |datum=1933-03-23 |seiten=32–34 |abruf=2023-03-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fes.de/adsd50/otto-wels |titel=Originaltonband zur &amp;quot;Reichstags-Rede, 23. März, zum Nationalistischen Ermächtigungsgesetz&amp;quot; |hrsg=[[Friedrich-Ebert-Stiftung]] |datum=1933-03-23 |abruf=2023-03-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
[[Willy Brandt]] erklärte Jahrzehnte später, Wels habe bei dieser Rede nicht nur sein Redemanuskript bei sich gehabt, sondern auch eine Giftampulle für den Fall, dass er noch während der Sitzung verhaftet werden sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhlmann, Michael (2023): [https://www.deutschlandfunk.de/15-09-1873-der-sozialdemokrat-otto-wels-geboren-dlf-b722be95-100.html &amp;#039;&amp;#039;150. Geburtstag - Otto Wels bot Hitler im Reichstag die Stirn&amp;#039;&amp;#039;], DLF Kalenderblatt, [[Deutschlandfunk]], 15. September 2023, 09:05 Uhr&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle 94 anwesenden SPD-Abgeordneten stimmten gegen das Gesetz. Die 81 Mandate der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] waren aufgrund der [[Reichstagsbrandverordnung]] vom 28. Februar bereits am 8. März annulliert worden. Die restlichen Abgeordneten des Reichstags stimmten für das Ermächtigungsgesetz. [[Adolf Hitler]] antwortete auf die Rede von Otto Wels: „Ich will auch gar nicht, dass Sie dafür stimmen. Deutschland soll frei werden, aber nicht durch Sie.“ In den Wochen danach wurden er und [[Rudolf Breitscheid]] von [[Konstantin von Neurath]] als Beispiele zitiert, dass ausländische Presseberichte über Terror der Nazis gegenüber Andersdenkenden nur Verleumdung seien.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://news.google.com/newspapers?nid=VJOaslTFpLQC&amp;amp;dat=19330327&amp;amp;printsec=frontpage&amp;amp;hl=en Sees Rebirth of War Time Propaganda], Berlin 1933-03-26. St. Joseph Gazette, St. Joseph, Missouri, 1933-03-27.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1933 sandte der Parteivorstand Wels unter dem Eindruck der [[Tag der nationalen Arbeit#Zerschlagung der Gewerkschaften|Zerschlagung der Gewerkschaften]] nach [[Saarbrücken]] im französisch kontrollierten [[Saargebiet]]. Wenig später verlegte der Exilvorstand der SPD seinen Sitz nach [[Prag]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Susanne Miller]], und Heinrich Potthoff: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Geschichte der SPD. Darstellung und Dokumentation 1848–1990&amp;#039;&amp;#039;, Dietz, Bonn 1991, ISBN 3-87831-350-0, S. 146f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im August 1933 erkannte die nationalsozialistische Regierung in der [[Erste Ausbürgerungsliste des Deutschen Reichs von 1933|ersten Ausbürgerungsliste des Deutschen Reichs]] Wels die deutsche Staatsangehörigkeit ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Prag baute Wels die Exilorganisation der SPD ([[Sopade]]) auf. Infolge des [[Münchener Abkommen]]s musste der Exilvorstand Prag verlassen und begab sich Ende 1938 nach Paris, wo Wels am 16. September 1939 im Alter von 66 Jahren starb. Sein Grab liegt in [[Châtenay-Malabry|Chatenay-Malabry]] („cimetière nouveau“), Zweite Abteilung, Reihe E.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigungen ==&lt;br /&gt;
In mehreren deutschen Städten, wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Alzey]], [[Berlin]], [[Bremen]], [[Brühl (Rheinland)|Brühl]], [[Dortmund]], [[Drensteinfurt]], [[Fürth]], [[Göttingen]], [[Hamm]], [[Hanau]], [[Hannover]], [[Herten]], [[Karlsruhe]], [[Köln]], [[Mainz]], [[Marl]], [[Mitterteich]], [[München]], [[Neuss]], [[Nürnberg]], [[Oldenburg (Oldb)|Oldenburg]], [[Paderborn]], [[Troisdorf]], [[Wetzlar]], [[Wiesbaden]], [[Wolfsburg]], [[Worms]] und [[Würzburg]] sind Straßen, Plätze und Schulen nach Otto Wels benannt. In [[Freiburg im Breisgau]] wurde 2020 die [[Liste von Hindenburgstraßen|Hindenburgstraße]] in Otto-Wels-Straße umbenannt, ebenso in [[Otto-Wels-Straße (Hamburg)|Hamburg]], hier nur ein Teilstück durch den Stadtpark, das 2025 allerdings bis zum U-Bahnhof Alsterdorf verlängert wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 70. Todestag wurde am 16. September 2009 eine Gedenk[[stele]] im Berliner [[Bezirk Treptow-Köpenick]] der Öffentlichkeit übergeben. Dabei würdigte der ehemalige SPD-Vorsitzende [[Gerhard Schröder]] die Verdienste und den Mut des Sozialdemokraten durch seinen Einsatz bei der letzten freien Reichstagssitzung im März 1933 gegen das [[Ermächtigungsgesetz vom 24. März 1933|Ermächtigungsgesetz der NSDAP]].&amp;lt;ref&amp;gt;Joris Steg: {{Webarchiv|url=http://www.vorwaerts.de/artikel_archiv/40442/freiheit-und-leben-kann-man-uns-nehmen-die-ehre-nicht.html |wayback=20131029210250 |text=&amp;#039;&amp;#039;Gedenkstele für Otto Wels eingeweiht: Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht&amp;#039;&amp;#039; }}; Vorwärts vom 16. September 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[SPD-Bundestagsfraktion]] hat den von ihr genutzten Sitzungssaal, den Raum 3 S 001 im [[Reichstagsgebäude]], nach Otto Wels benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.spiegel.de/politik/deutschland/spd-behaelt-otto-wels-saal-im-reichstagsgebaeude-a-9baaf053-49b0-44b3-a535-310c05dc15ee Streit mit AfD. SPD darf Otto-Wels-Saal behalten]&amp;#039;&amp;#039;. [[Der Spiegel]] vom 22. Mai 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2013 rief sie den [[Otto-Wels-Preis für Demokratie]] ins Leben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spdfraktion.de/ottowelspreis |titel=Otto-Wels-Preis für Demokratie 2023 |datum=2023-01-02 |abruf=2023-01-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. März 2017 gab Bundestagspräsident [[Norbert Lammert]] bekannt, dass das vom [[Deutscher Bundestag|Bundestag]] genutzte Gebäude Unter den Linden 50 von nun an [[Otto-Wels-Haus]] heißen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.bundestag.de/besuche/architektur/gebaeude/udl50|titel=Unter den Linden 50|hrsg=Deutscher Bundestag|zugriff=2018-03-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Robert Leicht (Journalist)|Robert Leicht]]: [http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-03/matthias-erzberger-gedenken-weimarer-republik-otto-wels &amp;#039;&amp;#039;Gedenken: Zu spät und doch gerade rechtzeitig&amp;#039;&amp;#039;], [[Zeit Online]], 23. März 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot; class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Göttingen-Weende, road sign Otto-Wels-Weg.jpg|[[Weende (Göttingen)|Göttingen-Weende]], Otto-Wels-Weg&lt;br /&gt;
Datei:Gedenktafel Bölschestr 30 (Frierh) Otto Wels.jpg|Gedenktafel in [[Berlin-Friedrichshagen]]&lt;br /&gt;
Datei:Herten - Otto-Wels-Platz - Gedenktafel 01 ies.jpg|Gedenktafel in [[Herten]]&lt;br /&gt;
Datei:Otto-Wels-Platz Drensteinfurt Gedenktafel.jpg|Otto-Wels-Platz, Alte Post, Drensteinfurt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* 1920: &amp;#039;&amp;#039;Bolschewismus von Rechts.&amp;#039;&amp;#039; Rede. Berlin, Verlag für Sozialwissenschaften.&lt;br /&gt;
* 1921: &amp;#039;&amp;#039;Ultimatum.&amp;#039;&amp;#039; Rede. Berlin, Dietz Verlag.&lt;br /&gt;
* 1922: &amp;#039;&amp;#039;Einigung!&amp;#039;&amp;#039; Rede. Berlin, Dietz Verlag.&lt;br /&gt;
* 1933: &amp;#039;&amp;#039;Rede zur Begründung der Ablehnung des „Ermächtigungsgesetzes“ durch die Sozialdemokratische Fraktion in der Reichstagssitzung vom 23. März 1933 in der Berliner Krolloper.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben und mit einem Vorwort von [[Iring Fetscher]], Hamburg, Europäische Verlagsanstalt, 1993.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Otto Wels&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Werner Blumenberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Kämpfer für die Freiheit&amp;#039;&amp;#039;. Nach. J. H. W. Dietz, Berlin und Hannover 1959, S.&amp;amp;nbsp;134–140.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Otto Wels&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Franz Osterroth]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon des Sozialismus]].&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Verstorbene Persönlichkeiten.&amp;#039;&amp;#039; Verlag J. H. W. Dietz Nachf. GmbH, Hannover 1960, S. 328–330.&lt;br /&gt;
* {{NDB|27|745|746|Wels, Otto|[[Bernd Braun (Historiker)|Bernd Braun]]|118766643}}&lt;br /&gt;
* S. Ittershagen: &amp;#039;&amp;#039;Wels, Otto&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung. Biographisches Lexikon]]. Dietz Verlag, Berlin 1970, S. 477–479.&lt;br /&gt;
* Hans J. L. Adolph: &amp;#039;&amp;#039;Otto Wels und die Politik der deutschen Sozialdemokratie. 1894–1939. Eine politische Biographie&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission zu Berlin beim Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität Berlin.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 33, {{ISSN|0440-9663}} = &amp;#039;&amp;#039;Publikationen zur Geschichte der Arbeiterbewegung.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 3). de Gruyter, Berlin 1971 (Zugleich: Berlin, Freie Universität, Dissertation, 1969).&lt;br /&gt;
* [[Willy Brandt]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Partei der Freiheit. Reden über August Bebel, Karl Marx, Friedrich Engels und Otto Wels.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Neue Gesellschaft, Bonn-Bad Godesberg 1974, ISBN 3-87831-163-X.&lt;br /&gt;
* [[Manfred Stolpe]]: &amp;#039;&amp;#039;Otto Wels und die Verteidigung der Demokratie. Vortrag im Rahmen der Reihe „Profile des Parlaments“ der Evangelischen Akademie zu Berlin am 14. Februar 2002&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Gesprächskreis Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 45). Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn 2002, ISBN 3-89892-080-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Otto Wels}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118766643}}&lt;br /&gt;
* {{DHM-HdG|Bio=otto-wels|Autor=Andreas Michaelis}}&lt;br /&gt;
* {{GDW|otto-wels}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|118766643}}&lt;br /&gt;
* {{AdR|118766643}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rede zur Ablehnung des Ermächtigungsgesetzes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [http://www.reichstagsprotokolle.de/Blatt2_w8_bsb00000141_00036.html Stenografisches Protokoll der Rede (Faksimile) in den Protokollen des Reichstags]&lt;br /&gt;
* [https://www.fes.de/adsd50/otto-wels Tondokument mit dem berühmten Satz aus der Rede (ca. 6 sec.)] beim [[Archiv der sozialen Demokratie]] (WAV-Datei)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[http://www.dailymotion.com/video/x5gi6du_wels-wider-das-ermachtigungsgesetz_school „Rede wider das Ermächtigungsgesetz“]&amp;#039;&amp;#039;, die lediglich gekürzt erhaltene Aufnahme ergänzt durch das Reichstagsprotokoll als Animation mit kinetischer Typographie, [[Dailymotion]] (Seite existiert nicht mehr)&lt;br /&gt;
* [https://www.fes.de/feshistory/blog/otto-wels-1932 &amp;#039;&amp;#039;Otto Wels, 1932 - nicht 1933&amp;#039;&amp;#039;] im [https://www.fes.de/feshistory/ Geschichtsblog FEShistory]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bundesvorsitzende der SPD}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118766643|LCCN=n/93/92915|VIAF=64803277}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wels, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Weimarer Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Novemberrevolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorsitzender der SPD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ADGB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Sopade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Reichsbanner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in der Tschechoslowakei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1873]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1939]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wels, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. September 1873&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. September 1939&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Paris]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ein anonymer Wikipedianutzer</name></author>
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