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	<title>Otto Weidt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Weidt&amp;diff=107555&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;OTFW: /* Ehrungen und Gedenken */</title>
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		<updated>2026-03-11T15:06:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ehrungen und Gedenken&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:אוטו ויידט תמונה במוזיאון (cropped).jpg|mini|hochkant|Otto Weidt]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Max August Weidt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Mai]] [[1883]] in [[Rostock]]; † [[22. Dezember]] [[1947]] in [[Berlin]]) war Besitzer einer Berliner [[Blindenwerkstatt]]. Als junger Mann engagierte sich Weidt in der [[Anarchismus|anarchistischen]] [[Arbeiterbewegung in Deutschland|Arbeiterbewegung]]. Während des [[Holocaust]] stellte sich Weidt schützend vor seine [[Jude|jüdischen]] Mitarbeiter und rettete mehreren Juden das Leben. [[Postum]] wurde er 1971 als [[Gerechter unter den Völkern]] geehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Otto Weidt, Sohn des [[Tapezierer]]s Max Joachim Johann Weidt (1855–1918) und der Auguste Henriette Christiane Grell (* 1857), war eins von insgesamt neun Geschwistern, von denen die meisten bereits im Säuglings- oder Kleinkindalter starben. Nur die jüngere Schwester Wilhelmine (1886–1967) und der ältere Bruder Martin (* 1879) erreichten das Erwachsenenalter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;deutsche-biographie&amp;quot;&amp;gt;Robert Kain: [https://www.deutsche-biographie.de/sfz139716.html#ndbcontent &amp;#039;&amp;#039;Weidt, Otto&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Deutsche Biographie]]&amp;#039;&amp;#039; 27, 2020, S.&amp;amp;nbsp;585–586 (Online-Version). Abgerufen am 13. August 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wuchs in ärmlichen Verhältnissen zunächst in Rostock und nach dem Umzug der Familie im Juli 1888 in Berlin auf. Otto Weidt entwickelte schon in seiner Jugend ein ausgeprägtes Gespür für soziale Ungerechtigkeiten.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Kain: &amp;#039;&amp;#039;Otto Weidt. Anarchist und „Gerechter unter den Völkern“&amp;#039;&amp;#039;. Lukas Verlag, Berlin 2017, S.&amp;amp;nbsp;519&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Kain: &amp;#039;&amp;#039;Otto Weidt. Anarchist und „Gerechter unter den Völkern“&amp;#039;&amp;#039;. Lukas Verlag, Berlin 2017, S.&amp;amp;nbsp;34–38&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Ende der Schulzeit erlernte er das Handwerk des Malers und [[Vergolder]]s. Ab seinem 17. Geburtstag musste er Wehrdienst leisten, kam seinem Dienst beim [[Landsturm#Deutsches Reich 1875|Landsturm]] allerdings nicht immer nach.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kain 44&amp;quot;&amp;gt;Robert Kain: &amp;#039;&amp;#039;Otto Weidt. Anarchist und „Gerechter unter den Völkern“&amp;#039;&amp;#039;. Lukas Verlag, Berlin 2017, S.&amp;amp;nbsp;44&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Engagement in der anarchistischen Bewegung ===&lt;br /&gt;
Im Sommer 1903 ging Otto Weidt für ein Jahr nach [[Hamburg]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kain 44&amp;quot; /&amp;gt; wo er erste Kontakte zu den dortigen Vertretern der [[Anarchismus in Deutschland#Wachstum und Vielfalt in der anarchistischen Bewegung (1890–1914)|anarchistischen Bewegung]] aufnahm und ab Juli 1903 rege am Vereinsleben des Hamburger anarchistischen „Club Simplicissimus“ teilnahm. Dies führte zu seiner Überwachung durch die [[Politische Polizei (Preußen)|Politische Polizei]]. Zurück in Berlin übernahm Weidt im Frühjahr 1905 als „[[Sitzredakteur]]“ die Herausgabe der Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Der Anarchist]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ur.dadaweb.de/dada-p/P0001288.shtml &amp;#039;&amp;#039;Otto Weidt, Mit-Herausgeber der anarchistischen Zeitschrift „Der Anarchist“&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Datenbank des deutschsprachigen Anarchismus&amp;#039;&amp;#039; (DadA). Abgerufen am 13. August 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ur.dadaweb.de/dada-p/P0001309.shtml &amp;#039;&amp;#039;Otto Weidt, Herausgeber der anarchistischen „Deutschen Arbeiterbibliothek“&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Datenbank des deutschsprachigen Anarchismus]]&amp;#039;&amp;#039; (DadA). Abgerufen am 13. August 2025&amp;lt;/ref&amp;gt; Er lernte unter anderem [[Erich Mühsam]] (1878–1934), [[Fritz Oerter]] (1869–1935), [[Sepp Oerter|Josef Oerter]] (1870–1928), [[Rudolf Lange (Anarchist)|Rudolf Lange]] (1873–1914) sowie [[Werner Karfunkelstein|Werner (Daya) Karfunkelstein]] (1881–1941) kennen. Zwischen 1907 und 1908 kam es zum Bruch der Berliner Anarchisten mit Weidt, weil er unter anderem Gelder anarchistischer Zeitungen unterschlug, um seinen Lebensunterhalt davon zu bestreiten. Auf der Suche nach einem neuen anarchistischen Betätigungsfeld bereiste er 1908 die Schweiz, Italien und Österreich-Ungarn, ohne dort Anschluss zu finden. Zurück in Berlin, wohnte er bei seinen Eltern in [[Berlin-Wilmersdorf]] und arbeitete als Tapetenkleber auf Baustellen. Er zog sich schließlich aus dem organisierten politischen Anarchismus zurück, blieb aber der Idee verbunden. Seine polizeiliche Beobachtung wurde 1912 eingestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;deutsche-biographie&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Kain: &amp;#039;&amp;#039;Otto Weidt. Anarchist und „Gerechter unter den Völkern“&amp;#039;&amp;#039;. Lukas Verlag, Berlin 2017, S.&amp;amp;nbsp;162–175&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterer Werdegang ===&lt;br /&gt;
Ab 1912 arbeitete Otto Weidt als Tapezierer. Im Jahr 1913 heiratete er die Schneiderin Martha Karoline Gustava Konieczny (* 1887).&amp;lt;ref&amp;gt;Heiratsregister StA Schöneberg I, Nr. 175/1913&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem Dekorateur Arnold Gerhardt gründete Weidt 1914 die Firma „Raumkunst Weidt &amp;amp; Gerhardt, Tapezierer u. Dekorateure“, die allerdings nur kurz nachweisbar war. Das Ehepaar Weidt wohnte ab 1914 in [[Berlin-Steglitz|Steglitz]] und danach in der Sedanstraße 41 in [[Berlin-Schöneberg|Schöneberg]] und bekam die Söhne Werner (* 1914) und Hans (* 1915). Da Weidt sich nur wenig um seine Familie kümmerte, wurde die Ehe Anfang 1916 geschieden. Bei Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] konnte er sich als überzeugter [[Pazifist]] dem Fronteinsatz dank eines Ohrenleidens entziehen. Stattdessen leistete er seinen Kriegsdienst von November 1916 bis Oktober 1918 als Militärkrankenwärter in einem Reserve[[lazarett]] in [[Kostrzyn nad Odrą|Küstrin]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;deutsche-biographie&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Kain: &amp;#039;&amp;#039;Otto Weidt. Anarchist und „Gerechter unter den Völkern“&amp;#039;&amp;#039;. Lukas Verlag, Berlin 2017, S.&amp;amp;nbsp;176–184&amp;lt;/ref&amp;gt; In zweiter Ehe war er von 1919 bis zur Scheidung 1928 mit der Pförtnerin Johanna Stoll (* 1884) verheiratet&amp;lt;ref name=&amp;quot;deutsche-biographie&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Heiratsregister StA Berlin I/II, Nr. 902/1919&amp;lt;/ref&amp;gt; und wohnte in der Kronenstraße 36 in [[Berlin-Mitte]]. Zu Beginn der 1920er Jahre gründete Otto Weidt in Berlin die Firma „Vereinigte Werkstätten für Innenausbau Otto Weidt“ und trat als selbständiger Innenarchitekt – die Berufsbezeichnung war damals noch nicht geschützt – auf. Um 1922/1923 zog er mit seiner Frau in die [[Friedrichstraße]] 32 in [[Berlin-Kreuzberg]].&amp;lt;ref name=&amp;quot; Kain 184&amp;quot;&amp;gt;Robert Kain: &amp;#039;&amp;#039;Otto Weidt. Anarchist und „Gerechter unter den Völkern“&amp;#039;&amp;#039;. Lukas Verlag, Berlin 2017, S.&amp;amp;nbsp;184–194&amp;lt;/ref&amp;gt; Obwohl er finanziell nicht gut gestellt war und den Unterhaltsverpflichtungen gegenüber seinen Söhnen aus erster Ehe nur selten nachkam, suchte er regelmäßig die Treffpunkte der Intellektuellen und Künstler in den Berliner Caféhäusern auf, um sich auszutauschen. Mit vielen Gästen des [[Romanisches Café|Romanischen Cafés]] war er gut bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;deutsche-biographie&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kain 184&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1924 ließ sein Augenlicht stark nach und er galt als „praktisch erblindet“.&amp;lt;ref name=&amp;quot; Kain 184&amp;quot; /&amp;gt; Bald darauf schulte er zum [[Bürstenbinder|Bürstenmacher]] im Blindenhandwerk um und war nach Abschluss der Ausbildung ab 1931 selbständig tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Kain: &amp;#039;&amp;#039;Otto Weidt. Anarchist und „Gerechter unter den Völkern“&amp;#039;&amp;#039;. Lukas Verlag, Berlin 2017, S.&amp;amp;nbsp;196–202&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Oktober 1935 wurde er von der [[Handwerkskammer]] in ihre [[Handwerksrolle|Rolle]] der Berliner Handwerker aufgenommen und sein Einzelunternehmen Mitglied im &amp;#039;&amp;#039;[[Reichsgruppe Handwerk|Reichsinnungsverband]] des Bürsten- und Pinselmacher-Handwerks&amp;#039;&amp;#039;. Im Jahr 1936 heiratete er Else Erna Nast (1902–1974) aus Breslau, die er 1935 kennengelernt hatte,&amp;lt;ref name=&amp;quot;deutsche-biographie&amp;quot; /&amp;gt; und arbeitete zusammen mit ihr als Bürstenmacher in der damaligen Wohnung am [[Hallesches Ufer|Halleschen Ufer]] 58.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Kain: &amp;#039;&amp;#039;Otto Weidt. Anarchist und „Gerechter unter den Völkern“&amp;#039;&amp;#039;. Lukas Verlag, Berlin 2017, S.&amp;amp;nbsp;212–215&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blindenwerkstätte Otto Weidt ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;2&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot; class=&amp;quot;float-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Otto Weidt&amp;#039;s Workshop for the Blind (25995074060).jpg|Arbeitsplätze in der ehemaligen Werkstatt&lt;br /&gt;
 Antique brushes (26013639860).jpg|Bürsten aus der Blindenwerkstatt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1939 gründete Otto Weidt mit seinem langjährigen Freund Gustav Kremmert (* 1899) in der Großbeerenstraße 92 in [[Berlin-Kreuzberg]] die Firma „[[Blindenware|Blinden-Werkstätte]] Otto Weidt“,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gedenktafeln&amp;quot;&amp;gt;[https://www.gedenktafeln-in-berlin.de/gedenktafeln/detail/blindenwerkstatt-otto-weidt/2866 &amp;#039;&amp;#039;Blindenwerkstatt Otto Weidt. Großbeerenstraße 92.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Gedenktafeln in Berlin&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 12. August 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Kain: &amp;#039;&amp;#039;Otto Weidt. Anarchist und „Gerechter unter den Völkern“&amp;#039;&amp;#039;. Lukas Verlag, Berlin 2017, S.&amp;amp;nbsp;217&amp;lt;/ref&amp;gt; in der die blinde Belegschaft „Besen und Bürsten für Industrie und Haushalt“ sowie Korbwaren, Matten und Seilerwaren fertigte. Mit Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] kam die Lieferung der benötigten Rohstoffe aus dem Ausland nahezu zum Erliegen und die Werkstatt war auf die Zuteilungen der zuständigen Reichsstellen angewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Kain: &amp;#039;&amp;#039;Otto Weidt. Anarchist und „Gerechter unter den Völkern“&amp;#039;&amp;#039;. Lukas Verlag, Berlin 2017, S.&amp;amp;nbsp;222–226&amp;lt;/ref&amp;gt; Da Weidt sich um Aufträge der [[Wehrmacht]] bemühte, galt die Blindenwerkstatt als „wehrwichtiger Betrieb“, der bevorzugt mit Rohstoffen beliefert wurde. 1940 zog die Werkstatt in die [[Rosenthaler Straße (Berlin)|Rosenthaler Straße]] 39 in [[Berlin-Mitte]] um, wo sie das gesamte erste Stockwerk im Seitenflügel eines Hauses im ersten Hinterhof belegte.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Kain: &amp;#039;&amp;#039;Otto Weidt. Anarchist und „Gerechter unter den Völkern“&amp;#039;&amp;#039;. Lukas Verlag, Berlin 2017, S.&amp;amp;nbsp;246–249&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weidt beschäftigte hauptsächlich blinde, seh- und hörbehinderte Jüdinnen und Juden, die durch die [[Zentrale Dienststelle für Juden des Arbeitsamtes Berlin]] im [[Geschlossener Arbeitseinsatz|Geschlossenen Arbeitseinsatz]] zur [[Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus|Zwangsarbeit]] herangezogen wurden. Anfang 1941 erhielt er die Erlaubnis der &amp;#039;&amp;#039;Zentralen Dienststelle für Juden&amp;#039;&amp;#039;, neben tauben und blinden jüdischen Menschen auch Sehende in seiner Werkstatt zu beschäftigen. Zu ihnen zählten [[Inge Deutschkron]], [[Hans Israelowicz]] und [[Alice Licht]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gdw-berlin.de/vertiefung/biografien/personenverzeichnis/biografie/view-bio/alice-licht/?no_cache=1 &amp;#039;&amp;#039;Alice Licht&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Gedenkstätte Deutscher Widerstand]]&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 15. August 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende 1941 waren über 30 Menschen bei Weidt beschäftigt, in den Jahren 1942/43 waren es zwischen 40 und 65 Angestellte, die meisten davon blinde jüdische Zwangsarbeiter.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Kain: &amp;#039;&amp;#039;Otto Weidt. Anarchist und „Gerechter unter den Völkern“&amp;#039;&amp;#039;. Lukas Verlag, Berlin 2017, S.&amp;amp;nbsp;249–258&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hilfe für verfolgte Juden ===&lt;br /&gt;
Es gelang Weidt durch gute Beziehungen, [[Bestechung]], Passfälschung und mit Unterstützung anderer Menschen, seine Mitarbeiter zu versorgen und zunächst teilweise vor den ab 1941 einsetzenden [[Deportation deutscher Juden|Deportationen]] der Berliner Juden zu schützen. Er intervenierte beim „Judenreferat“ der Berliner [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]], bei der „Zentralen Dienststelle für Juden des Arbeitsamtes Berlin“ und bestach Beamte.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Kain: &amp;#039;&amp;#039;Otto Weidt. Anarchist und „Gerechter unter den Völkern“&amp;#039;&amp;#039;. Lukas Verlag, Berlin 2017, S.&amp;amp;nbsp;263–270&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen der „[[Fabrikaktion]]“ wurden im Februar 1943 viele Mitarbeiter Weidts verhaftet, um in der Folge in [[Vernichtungslager]]n ermordet zu werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kain 271&amp;quot;&amp;gt;Robert Kain: &amp;#039;&amp;#039;Otto Weidt. Anarchist und „Gerechter unter den Völkern“&amp;#039;&amp;#039;. Lukas Verlag, Berlin 2017, S.&amp;amp;nbsp;271–279&amp;lt;/ref&amp;gt; Weidt gelang es, einen Teil seiner Beschäftigten aus dem Sammellager in der [[Große Hamburger Straße|Großen Hamburger Straße]] zurückzubringen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.museum-blindenwerkstatt.de/museum/dauerausstellung &amp;#039;&amp;#039;Dauerausstellung&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 13. August 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kain 271&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:אוטו ויידט תמונה במוזיאון.jpg|mini|Gustav Kremmert, Rosa Katz, Otto Weidt, Alice Licht, Herbert Sommerfeld (v. l. n. r.)]]&lt;br /&gt;
Ab Anfang 1943 unterstützte Weidt viele seiner Angestellten und Bekannten bei der Flucht in den Untergrund, organisierte Verstecke, Verpflegung, Kleidung, medizinische Versorgung, falsche Papiere und Arbeit. Unterstützt wurde er von seiner Frau Else und auch von seinem Freund und Teilhaber Gustav Kremmert. Er baute ein weitverzweigtes Netzwerk von Helfern und Unterstützern auf&amp;lt;ref name=&amp;quot;deutsche-biographie&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Kain: &amp;#039;&amp;#039;Otto Weidt. Anarchist und „Gerechter unter den Völkern“&amp;#039;&amp;#039;. Lukas Verlag, Berlin 2017, S.&amp;amp;nbsp;280–281&amp;lt;/ref&amp;gt; oder konnte auf andere Helferkreise zurückgreifen.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Kain: &amp;#039;&amp;#039;Otto Weidt. Anarchist und „Gerechter unter den Völkern“&amp;#039;&amp;#039;. Lukas Verlag, Berlin 2017, S.&amp;amp;nbsp;502–518&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kain 561&amp;quot;&amp;gt;Robert Kain: &amp;#039;&amp;#039;Otto Weidt. Anarchist und „Gerechter unter den Völkern“&amp;#039;&amp;#039;. Lukas Verlag, Berlin 2017, S.&amp;amp;nbsp;561–562&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter anderem konnte er die 1922 geborenen Zwillinge Anneliese und Marianne Bernstein bei seiner guten Bekannten [[Hedwig Porschütz]] in der Alexanderstraße 5 unterbringen. Sie nahm beide in ihre kleine Wohnung auf, versorgte sie und sicherte ihr Überleben. Porschütz beherbergte auch noch andere Untergetauchte, wie etwa Greta Seelig und deren Nichte Lucie Ballhorn, eine enge Freundin von Alice Licht. Die Familie Horn versteckte Weidt in einem Hinterraum seiner Werkstatt, bis sie nach neun Monaten von einem [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]]-Spitzel verraten wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Kain: &amp;#039;&amp;#039;Otto Weidt. Anarchist und „Gerechter unter den Völkern“&amp;#039;&amp;#039;. Lukas Verlag, Berlin 2017, S.&amp;amp;nbsp;285–303&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Alice Licht im Jahr 1943 beschloss, gemeinsam mit ihren Eltern unterzutauchen, konnte sie mit Hilfe und unter dem Namen von Otto Weidt Wertgegenstände und Möbel aus der elterlichen Wohnung bei einer Spedition einlagern. Otto Weidt versteckte die Familie Licht ab 5. Februar&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gdw-berlin.de/vertiefung/biografien/personenverzeichnis/biografie/view-bio/alice-licht/?no_cache=1 &amp;#039;&amp;#039;Alice Licht&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Gedenkstätte Deutscher Widerstand]]&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 13. August 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.museum-blindenwerkstatt.de/themen/biografien/biografie/licht-alice &amp;#039;&amp;#039;Alice Licht&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 13. August 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; in den Kellerräumen eines von ihm angemieteten fingierten Auslieferungslagers in der Neanderstraße 12 (seit 1960 [[Heinrich-Heine-Straße (Berlin)|Heinrich-Heine-Straße]]) in [[Berlin-Mitte]],&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Kain: &amp;#039;&amp;#039;Otto Weidt. Anarchist und „Gerechter unter den Völkern“&amp;#039;&amp;#039;. Lukas Verlag, Berlin 2017, S.&amp;amp;nbsp;357–361&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kain 561&amp;quot;&amp;gt;Robert Kain: &amp;#039;&amp;#039;Otto Weidt. Anarchist und „Gerechter unter den Völkern“&amp;#039;&amp;#039;. Lukas Verlag, Berlin 2017, S.&amp;amp;nbsp;561–562&amp;lt;/ref&amp;gt; bis auch sie im Oktober 1943 durch Verrat der Gestapo in die Hände fielen und deportiert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Ende 1943 bis Oktober 1944 organisierte Otto Weidt die Versorgung von wenigstens 25 Menschen, die im [[Ghetto Theresienstadt]] inhaftiert waren, mit mindestens 150 Lebensmittelpaketen, die unter Verwendung zahlreicher fingierter Absender geschickt wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;deutsche-biographie&amp;quot; /&amp;gt; Von den bedachten Personen überlebten drei; die anderen wurden im Herbst 1944 ins [[KZ Auschwitz-Birkenau|Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau]] deportiert und dort ermordet. Kurz vor Kriegsende fuhr er nach Auschwitz, um zu Alice Licht Kontakt aufzunehmen und sie bei einer Flucht zu unterstützen. Von [[Krzystkowice|Christianstadt]], wo sie bei der Munitionsproduktion eingesetzt wurde, konnte sie bei einem [[Todesmärsche von KZ-Häftlingen|Todesmarsch]] aus dem Außenlager des [[KZ Groß-Rosen]] fliehen. Danach tauchte sie bei Else und Otto Weidt in Berlin unter, die sie bis zum Kriegsende bei sich im Rhumeweg 20 in [[Berlin-Zehlendorf]], wohin sie nach der Ausbombung ihrer Wohnung am 3. Februar 1945 gezogen waren, versteckten. Während der [[Schlacht um Berlin]] ab April hielt Otto Weidt seine Blindenwerkstatt geschlossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kain 466&amp;quot;&amp;gt;Robert Kain: &amp;#039;&amp;#039;Otto Weidt. Anarchist und &amp;quot;Gerechter unter den Völkern&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. Lukas Verlag 2017, S.&amp;amp;nbsp;466–475.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leben nach dem Krieg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Salzachstraße 6 (Berlin-Schlachtensee).jpg|mini|hochkant|Letzter Wohnort, Salzachstraße 6]]&lt;br /&gt;
Am 15. Mai 1945 erklärte Otto Weidt Alice Licht zur Teilhaberin seiner Firma,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kain 561&amp;quot; /&amp;gt; die neugegründet den Betrieb wiederaufnehmen durfte. Im Juli 1945 beschäftigten Otto Weidt und Alice Licht 19 Angestellte, im Februar 1946 bereits 25 Personen, hatten aber Probleme wegen der Knappheit an Rohstoffen wie Rosshaar, Stroh und Borsten. Alice Licht engagierte sich vor ihrer Emigration in die USA zudem im [[Joint Distribution Committee|American Jewish Joint Distribution Committee]] (AJDC). Das AJDC hatte ihr Unterstützung bei ihren Bemühungen um eine Einreiseerlaubnis für das Ehepaar Weidt zugesagt, doch letztendlich blieb das Paar in Berlin und Otto Weidt begann, seinen Betrieb auszubauen. 1947 beschäftigte er etwa dreißig bis vierzig Angestellte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kain 466&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1946 wurde dem Antrag des Ehepaars Weidt auf Anerkennung als [[OdF-Ausschüsse|Opfer des Faschismus]] entsprochen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kain 493&amp;quot;&amp;gt;Robert Kain: &amp;#039;&amp;#039;Otto Weidt. Anarchist und &amp;quot;Gerechter unter den Völkern&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. Lukas Verlag 2017, S.&amp;amp;nbsp;493–501&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben setzte Weidt sich weiterhin für seine jüdischen Mitbürger ein. Er übernahm mit anderen 1947 die Renovierung des jüdischen Kinder- und Altenheimes der Gemeinde in Pankow-[[Berlin-Niederschönhausen|Niederschönhausen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Kain: &amp;#039;&amp;#039;Otto Weidt. Anarchist und &amp;quot;Gerechter unter den Völkern&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. Lukas Verlag 2017, S.&amp;amp;nbsp;476–483.&amp;lt;/ref&amp;gt; Otto Weidt war bereits 1943 mehrere Monate im Krankenhaus und erneut im Januar 1945, vermutlich wegen einer Herzerkrankung, behandelt worden. Im Januar 1946 wurde eine Herz-Lungenschwäche aufgrund eines [[Lungenemphysem|Lungenephysems]] diagnostiziert. Er starb Ende 1947 im Alter von 64&amp;amp;nbsp;Jahren im Haus Salzachstraße 6 (bis zur Umbenennung 1947 Gobineaustraße) in [[Berlin-Schlachtensee]], wohin das Ehepaar Weidt im November 1945 gezogen war. Er wurde auf dem [[Friedhof Zehlendorf]] beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Jürgen Mende (Historiker)|Hans-Jürgen Mende]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Berliner Begräbnisstätten&amp;#039;&amp;#039;. Pharus-Plan, Berlin 2018, ISBN 978-3-86514-206-1, S.&amp;amp;nbsp;679.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kain 483&amp;quot;&amp;gt;Robert Kain: &amp;#039;&amp;#039;Otto Weidt. Anarchist und &amp;quot;Gerechter unter den Völkern&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. Lukas Verlag 2017, S.&amp;amp;nbsp;483–492&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach Otto Weidts Tod ===&lt;br /&gt;
Otto Weidts Frau Else wohnte zunächst weiter in der Salzachstraße&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander O. Müller: &amp;#039;&amp;#039;Reinhard Höhn. Ein Leben zwischen Kontinuität und Neubeginn&amp;#039;&amp;#039;. [[Bebra-Wissenschaftsverlag]], Berlin 2019, ISBN 978-3-9476-8625-4, [https://www.google.de/books/edition/Reinhard_H%C3%B6hn/E4i3DwAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Otto+Weidt+Salzachstra%C3%9Fe+6&amp;amp;pg=PA144&amp;amp;printsec=frontcover S.&amp;amp;nbsp;144]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kain 483&amp;quot; /&amp;gt; und versuchte die Blindenwerkstatt weiterzuführen, obwohl sie zuvor nicht in die Geschäftsabläufe involviert war. Ende 1947 betrug die Anzahl der Angestellten 36, Ende März desselben Jahres 33. Erschwert wurde die wirtschaftliche Situation zusätzlich durch eine mehrere Jahre anhaltende gravierende Rohstoffknappheit und die Lage des Betriebs im [[Viermächte-Status|sowjetischen Sektor]] der Stadt, die ab dem Sommer 1948 einen Verkauf der Produkte in den Westteil der Stadt unmöglich machte. Im Juli 1948 waren nur noch 28 Arbeiter beschäftigt, im Februar 1952 nur noch fünf Personen. Im März 1950 zog Else Weidt nach [[Ost-Berlin]]. Im Jahr 1951 war der Betrieb mit Miet- und Steuerzahlungen im Rückstand. Wegen der verbotenen Einfuhr von Rohstoffen aus [[West-Berlin]], die sie im Betrieb verarbeitete, wurde Else Weidt am 6. März 1952 wegen Verstoßes gegen das „Gesetz zum Schutz des innerdeutschen Handels“ verhaftet und in die Justizhaftanstalt Neuruppin überstellt. Der verschuldete Betrieb wurde auf Anordnung der Wirtschaftsverwaltung des Magistrats 1952 geschlossen und aufgelöst. Die völlige Liquidierung der Blindenwerkstatt war im Juli 1956 abgeschlossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kain 483&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kain 493&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrer Entlassung aus dem Gefängnis arbeitete Else Weidt ab Mai 1955 als [[Platzanweiser]]in und Kassiererin in einem Ost-Berliner Kino. Anfang Oktober 1956 zog sie nach West-Berlin. Im Juli 1957 wurde sie ihrem Antrag entsprechend als Hinterbliebene eines „politisch, rassisch oder politisch Verfolgten des Nationalsozialismus“ (PrV) anerkannt. Dadurch erhielt sie ab 1958 eine kleine PrV-Witwenrente. Zudem wurde sie mit anderen im Rahmen der Initiative „Unbesungene Helden“ des West-Berliner Senats geehrt und erhielt als sozial Bedürftige eine monatliche Beihilfe von 50&amp;amp;nbsp;DM.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kain 493&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.museum-blindenwerkstatt.de/themen/otto-weidt-und-seine-hilfen-fuer-verfolgte/otto-und-else-weidt &amp;#039;&amp;#039;Otto und Else Weidt&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 20. August 2025&amp;lt;/ref&amp;gt; Else Weidt starb verarmt nach einem Herzinfarkt am 8. Juni 1974 in Berlin-Zehlendorf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kain 483&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Gedenken ==&lt;br /&gt;
Im September 1971 wurde Otto Weidt posthum in die Liste der [[Gerechter unter den Völkern|Gerechten unter den Völkern]] der israelischen Gedenkstätte [[Yad Vashem]] aufgenommen, nachdem sich im Oktober 1962 Alice Licht und ebenso Inge Deutschkron Ende 1969 an die Gedenkstätte gewendet hatten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kain 493&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.yadvashem.org/de/righteous/stories/weidt.html &amp;#039;&amp;#039;Otto Weidt&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Yad Vashem]]&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 13. August 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Beschluss des [[Senat von Berlin|Berliner Senats]] ist die letzte Ruhestätte von Otto Weidt (Feld&amp;amp;nbsp;22 U&amp;amp;nbsp;319) seit 1994 als [[Liste der Ehrengräber in Berlin|Ehrengrab des Landes Berlin]] gewidmet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kain 493&amp;quot; /&amp;gt; Die Widmung wurde im Jahr 2018 um die übliche Frist von zwanzig Jahren verlängert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.berlin.de/senuvk/umwelt/stadtgruen/friedhoefe_begraebnisstaetten/downloads/eg-liste.pdf#page=91 &amp;#039;&amp;#039;Ehrengrabstätten des Landes Berlin (Stand: November 2018)&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF, 413&amp;amp;nbsp;kB) Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, S.&amp;amp;nbsp;91; abgerufen am 18.&amp;amp;nbsp;März 2019. [https://www.parlament-berlin.de/ados/18/IIIPlen/vorgang/d18-1489.pdf &amp;#039;&amp;#039;Anerkennung und weitere Erhaltung von Grabstätten als Ehrengrabstätten des Landes Berlin&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF, 369&amp;amp;nbsp;kB) Abgeordnetenhaus von Berlin, Drucksache&amp;amp;nbsp;18/1489 vom 21.&amp;amp;nbsp;November 2018, S.&amp;amp;nbsp;1 und Anlage&amp;amp;nbsp;2, S.&amp;amp;nbsp;13; abgerufen am 18.&amp;amp;nbsp;März 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt.jpg|mini|Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt]]&lt;br /&gt;
1993 wurde auf Initiative von Inge Deutschkron am Haus Rosenthaler Straße&amp;amp;nbsp;39 Otto Weidt zu Ehren eine Gedenktafel angebracht und 1999 durch eine im Boden der Hofeinfahrt verlegte Bronzetafel ersetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;deutsche-biographie&amp;quot; /&amp;gt; Sie setzte sich maßgeblich für die Gründung eines Museums in der ehemaligen Blindenwerkstatt Otto Weidt ein. Studierende der [[Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin|Fachhochschule für Technik und Wirtschaft]] (FHTW Berlin) richteten 1999 eine erste Ausstellung ein, aus der das [[Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt]] im [[Haus Schwarzenberg]] entstand. Sechs Jahre später wurde es eine Einrichtung der [[Gedenkstätte Deutscher Widerstand]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kain 493&amp;quot; /&amp;gt; Im Innenhof neben dem Eingang zum Museum im ersten Stock befindet sich ein großes Wandbild mit dem Porträt Otto Weidts. Von 2008 bis 2017 war im Museum die [[Gedenkstätte Stille Helden]] beheimatet, die nach ihrem Umzug im Februar 2018 im [[Bendlerblock]] (Stauffenbergstraße 13–14) wiedereröffnet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Website [https://www.blindes-vertrauen.de/ &amp;#039;&amp;#039;Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;blindes-vertrauen.de&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 13. August 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Gedenktafel befindet sich seit 2007 am Haus Großbeerenstr 92, dem ersten Standort der Werkstatt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;deutsche-biographie&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gedenktafeln&amp;quot; /&amp;gt; 2018 wurde in Berlin-Mitte mit dem Bau eines Platzes in der [[Europacity]] begonnen, der Otto-Weidt-Platz benannt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kain 493&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.berliner-woche.de/moabit/c-bauen/der-otto-weidt-platz-ein-kleines-wunder-initiative-der-ns-zeitzeugin-inge-deutschkron_a157629 &amp;#039;&amp;#039;Der Otto-Weidt-Platz – ein kleines Wunder: Initiative der NS-Zeitzeugin Inge Deutschkron &amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Randbebauung des Otto-Weidt-Platzes sowohl auf der Nordseite (Hausnummern 1–13) wie auf der Südseite (Hausnummern 2–16) war im Frühjahr 2023 fertiggestellt, die Gestaltung des Platzes als Parkanlage im Frühjahr 2025.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nachhaltige-erneuerung.berlin.de/tiergarten-nordring-heidestrasse/otto-weidt-platz &amp;#039;&amp;#039;Otto-Weidt-Platz: neuer Stadtplatz für die Europacity&amp;#039;&amp;#039;.] In &amp;#039;&amp;#039;nachhaltige-erneuerung.berlin.de&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 12. August 2025&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Weg verbindet ihn mit dem [[Golda-Meir-Steg|Golda-Meir-Steig]], der über den [[Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal]] führt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://return.co.de/blog/articles/otto-weidt-platz-lieferung-der-brunnensteine-mitte-dezember-2022/ &amp;#039;&amp;#039;Otto-Weidt-Platz: Lieferung der Brunnensteine Mitte Dezember 2022&amp;#039;&amp;#039;.] In: Blog &amp;#039;&amp;#039;return42&amp;#039;&amp;#039; by Jan Wedel, 9. Oktober 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Straßenschilder an den beiden Ecken des Otto-Weidt-Platzes mit der Heidestraße enthalten Tafeln mit der biographischen Angabe „Otto Weidt, Inhaber einer Blindenwerkstatt, Gegner des Nationalsozialismus, Retter von Jüdinnen und Juden, geb. 1883, gest. 1947“.&amp;lt;ref&amp;gt;Inaugenscheinnahme bei einer Ortsbegehung am 4. Juni 2023. Auf der Website [https://www.sr.de/sr/sr2/sendungen_a-z/uebersicht/zeitzeichen/20230502_otto_weidt_sendung_100.html SR2 KulturRadio] gibt es als Illustration zur Sendung &amp;#039;&amp;#039;ZeitZeichen&amp;#039;&amp;#039; vom 3. Mai 2023 aus Anlass des 140. Geburtstags von Otto Weidt am 3. Mai 1883 eine Aufnahme des Fotografen Jürgen Ritter vom 22. April 2022 (Quelle: Bildagentur &amp;#039;&amp;#039;Imago&amp;#039;&amp;#039;), die eines der Straßenschilder mit biographischer Tafel zeigt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das elfgeschossige Hochhaus an der Südecke des Platzes nimmt dessen Namen auf und heißt &amp;#039;&amp;#039;Weidt Park Corner&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.premium-properties.com/weidt-park-corner/ Beschreibung des Gebäudes auf der Website des Immobilienunternehmens &amp;#039;&amp;#039;Premium Properties by Generali&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;, die Bushaltestelle der Linie 147 an der Nordecke zur Heidestraße trägt den Namen Otto-Weidt-Platz und verbindet diesen in drei Minuten mit dem [[Berliner Hauptbahnhof]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bvg.de/de/verbindungen/stationsuebersicht/otto-weidt-platz Haltestelle der Linie 147 Otto-Weidt-Platz auf der Website der BVG]&amp;lt;/ref&amp;gt; Von der Bushaltestelle sind es nur wenige Schritte nordwärts zur Hedwig-Porschütz-Straße, benannt nach der Mitstreiterin Otto Weidts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den letzten Wohnsitz und das Wirken von Otto Weidt weist seit 2003 eine Gedenktafel am Haus Salzachstraße 6 in [[Berlin-Schlachtensee]] hin.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gedenktafeln-in-berlin.de/gedenktafeln/detail/otto-weidt/1575 &amp;#039;&amp;#039;Otto Weidt. Salzachstraße 6 .&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Gedenktafeln in Berlin&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 13. August 2025&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch am Haus Wollenweberstraße 12 in Rostock, dem Geburtshaus und Wohnort der Familie Weidt bis zu ihrem Umzug nach Berlin 1888, wurde 2014 eine Gedenktafel angebracht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;deutsche-biographie&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kain 493&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot; class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Gedenktafel Großbeerenstr 92 (Kreuzb) Otto Weidt.jpg|Großbeeren&amp;amp;shy;straße&amp;amp;nbsp;92&amp;lt;br&amp;gt;[[Berlin-Kreuzberg]]&lt;br /&gt;
 Gedenktafel Rosenthaler Str 39 (Mitte) Otto Weidt.jpg|Rosenthaler Straße&amp;amp;nbsp;39&amp;lt;br&amp;gt;[[Berlin-Mitte]]&lt;br /&gt;
 Street art Berlin, Pasaje Arte Independiente, Otto Weidt.jpg|Graffiti-Porträt am Museum&lt;br /&gt;
 Haus Schwarzenberg Innenhof Berlin-Mitte 10.jpg|Hinterhof mit Museumszugang links&lt;br /&gt;
 Gedenktafel Salzachstr 6 (Schlachtensee) Otto Weidt.jpg|Salzachstraße&amp;amp;nbsp;6&amp;lt;br&amp;gt;[[Berlin-Zehlendorf]]&lt;br /&gt;
 2016-08-31 Grab-Otto-Weidt.jpg|Ehrengrab auf dem Berliner [[Friedhof Zehlendorf]]&lt;br /&gt;
 Gedenktafel Otto-Weidt-Platz (Moabit) Otto Weidt.jpg|Otto-Weidt-Platz&amp;lt;br&amp;gt;[[Berlin-Moabit]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medien ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2001 erschien das Kinder- und Jugendbuch &amp;#039;&amp;#039;Papa Weidt: Er bot den Nazis die Stirn&amp;#039;&amp;#039; von Inge Deutschkron mit Illustrationen von [[Lukas Ruegenberg]],&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dhm.de/archiv/ausstellungen/holocaust/univeranstaltung/pg/kinderb/blindesvertrauen.htm &amp;#039;&amp;#039;Die Vernichtung der europäischen Juden als Thema der Geschichtswissenschaft und einer Ausstellung des DHM&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Humboldt-Universität zu Berlin. Institut für Geschichtswissenschaften&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 13. August 2025&amp;lt;/ref&amp;gt; das in mehrere Sprachen übersetzt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kain 493&amp;quot; /&amp;gt; Robert Kain veröffentlichte mit &amp;#039;&amp;#039;Otto Weidt. Anarchist und „Gerechter unter den Völkern“&amp;#039;&amp;#039; eine umfassende Forschungsarbeit, die auch Otto Weidts Arbeit in der anarchistischen Bewegung darstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ottoweidt.zeitzeugenagentur.de/ &amp;#039;&amp;#039;Otto Weidt, 1883–1947. Vom Anarchisten zum „Gerechten unter den Völkern“.&amp;#039;&amp;#039;] Forschungsseite zur Dissertation von Robert Kain&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 wurde der Film &amp;#039;&amp;#039;[[Ein blinder Held – Die Liebe des Otto Weidt]]&amp;#039;&amp;#039; nach den Erinnerungen von Inge Deutschkron in der Regie von [[Kai Christiansen]] mit [[Edgar Selge]] als Otto Weidt erstmals im Fernsehen ausgestrahlt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kain 493&amp;quot; /&amp;gt; Am 2. Mai 2023 erinnerte die [[WDR]]-Sendung [[ZeitZeichen (Hörfunksendung)|ZeitZeichen]] an Otto Weidt.&amp;lt;ref&amp;gt;Claudia Belemann: [https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-otto-weidt-ns-widerstand-100.html &amp;#039;&amp;#039;2. Mai 1883 – Nazi-Widerständler Otto Weidt wird geboren&amp;#039;&amp;#039;] [[WDR]] &amp;#039;&amp;#039;[[ZeitZeichen (Hörfunksendung)|ZeitZeichen]]&amp;#039;&amp;#039; vom 2. Mai 2023. (Podcast, verfügbar bis 2. Mai 2099.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Inge Deutschkron]], [[Lukas Ruegenberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Papa Weidt: Er bot den Nazis die Stirn.&amp;#039;&amp;#039; [[Butzon &amp;amp; Bercker]], Kevelaer 2001, ISBN 3-7666-0210-1.&lt;br /&gt;
* Abraham Ingber: &amp;#039;&amp;#039;„Stille Helden“? Moralische Grauzonen von Judenhelfer*innen am Beispiel des Hilfsnetzwerk um den Bürstenfabrikanten Otto Weidt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;informationen&amp;#039;&amp;#039;. Wissenschaftliche Zeitschrift des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933–1945 46 (2021), S.&amp;amp;nbsp;94.&lt;br /&gt;
* Robert Kain: &amp;#039;&amp;#039;Otto Weidt. Anarchist und „Gerechter unter den Völkern“&amp;#039;&amp;#039; (Schriften der Gedenkstätte Deutscher Widerstand / Reihe&amp;amp;nbsp;A / Analysen und Darstellungen; Band 10). [[Lukas Verlag]], Berlin 2017, ISBN 978-3-86732-271-3 ([https://bookview.libreka.de/preview/79981/9783867322713 Volltext in Leseprobe Online]).&lt;br /&gt;
* Robert Kain: &amp;#039;&amp;#039;[[Pierre Ramus]]’ Begegnung mit dem späteren „Stillen Helden“ Otto Weidt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Erkenntnis&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 19, Nr. 19 (2011), S.&amp;amp;nbsp;82–89; [http://www.ramus.at/erkenntnis/ERKENNTNIS_E019.pdf ramus.at] (PDF; 836&amp;amp;nbsp;kB).&lt;br /&gt;
* Robert Kain: &amp;#039;&amp;#039;Otto Weidt: Vom Anarchisten zum „Gerechten unter den Völkern“.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hans Coppi junior|Hans Coppi]], [[Stefan Heinz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der vergessene Widerstand der Arbeiter – Gewerkschafter, Kommunisten, Sozialdemokraten, Trotzkisten, Anarchisten und Zwangsarbeiter.&amp;#039;&amp;#039; Dietz, Berlin 2012, ISBN 978-3-320-02264-8, S.&amp;amp;nbsp;185–198.&lt;br /&gt;
* David Koser et al.: &amp;#039;&amp;#039;Blindenwerkstatt Otto Weidt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hauptstadt des Holocaust. Orte nationalsozialistischer Rassenpolitik in Berlin.&amp;#039;&amp;#039; Stadtagentur, Berlin 2009, ISBN 978-3-9813154-0-0. Ort 35, S.&amp;amp;nbsp;154; [http://www.stadtagentur.de/pdf/Probelesen.pdf Volltext in Leseprobe] (PDF; 1,3&amp;amp;nbsp;MB) stadtagentur.de&lt;br /&gt;
* {{ANNO|ztg|11|01|1990|282|ALTSEITE=420–423|Die kleinen Schritte der Forschung. Über die Schwierigkeiten, die Geschichte der Helfer der während der NS-Zeit versteckten Juden zu recherchieren|AUTOR=Barbara Schieb-Samizadeh|anno-plus=ja}}&lt;br /&gt;
* {{Deutsche Biographie|GND= |Name=Otto Weidt |SFZ=139716}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www2.hu-berlin.de/museumspaedagogik/museumspraxis/fuehrungen/mus_blindenwerkst.html |text=Ausstellung „Blindes Vertrauen“ |wayback=20070824074030}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=131371908|LCCN=no2005014058|VIAF=1142572}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Weidt, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Anarchismus (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Judenretter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gerechter unter den Völkern (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestattet in einem Ehrengrab des Landes Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1883]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1947]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Weidt, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Weidt, Otto Max August (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Besitzer einer Blindenwerkstatt, Gerechter unter den Völkern&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Mai 1883&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rostock]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Dezember 1947&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;OTFW</name></author>
	</entry>
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