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	<title>Otto Weckerling - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T15:56:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Weckerling&amp;diff=2271202&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Spürnase2013: /* Aktive Radsport-Laufbahn */</title>
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		<updated>2025-10-08T20:48:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Aktive Radsport-Laufbahn&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Otto Weckerling Tafel am Wohnhaus.jpg|mini|Gedenktafel für Otto Weckerling an seinem ehemaligen Wohnhaus in Kehnert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenkstein Otto Weckerling.jpg|mini|Gedenkstein für Weckerling am Elberadweg]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Weckerling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Oktober]] [[1910]] in [[Kehnert]]; † [[6. Mai]] [[1977]] in [[Dortmund]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Radrennfahrer]] und [[Sportlicher Leiter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktive Radsport-Laufbahn ==&lt;br /&gt;
Otto Weckerling wollte schon als Kind Rennfahrer werden. Als er eine Lehre auf einem Bauernhof machte, nutzte er den täglichen Weg zur Arbeit als Training. Er begann mit dem [[Radsport]] im RC Tornado Magdeburg. Sein erstes Rennen gewann er 1927 in [[Colbitz]] mit vier Minuten Vorsprung.&amp;lt;ref&amp;gt;[{{MBL|ID=1001|Linktext=nein}} &amp;#039;&amp;#039;Otto Weckerling&amp;#039;&amp;#039; auf uni-magdeburg.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zierliche Weckerling wurde einer der populärsten deutschen Straßenrennfahrer der 1930er Jahre. 1932 wurde er mit dem &amp;#039;&amp;#039;RC [[Brennabor]] [[Magdeburg]]&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Meister im [[Mannschaftszeitfahren|Sechsermannschaftsfahren]] und gewann den Industrie-Preis von [[Hannover]], 1933 deutscher Vize-Meister im Straßenrennen der Amateure. 1934 wurde er, nachdem er nach München übergesiedelt war, Profi und fuhr nahezu während seiner gesamten Profi-Laufbahn, die bis 1950 dauerte, für das [[Radsportteam]] [[Dürkopp (Radsportteam)|Dürkopp]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Bund Deutscher Radfahrer |Titel=Radsport |Nummer=5/1953 |Verlag=Deutscher Sportverlag Kurt Stoof |Ort=Köln |Datum=1953 |Seiten=10-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juli 1934 ging er nach einem internen Streit im Team für einige Zeit nach [[Frankreich]], um dort und in [[Belgien]] Rennen zu fahren. Es war nach seinen Worten eine „richtige Rennfahrerschule“, die er dort absolvierte. 1935 kehrte er zu den Rennen in Deutschland zurück und gewann Quer durch Württemberg/Baden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Express-Verlag |Titel=Illustrierter Radsportexpress |Nummer=11/1949 |Ort=Berlin |Datum=1949 |Seiten=86}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1936 gewann er mit [[Rund um Frankfurt]] (auch 1934) und der [[Harzrundfahrt|Harz-Rundfahrt]] zwei namhafte deutsche Rennen, wobei ihm letzterer Sieg wegen unzulässiger Unterstützung wieder aberkannt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; 1937 gewann er die erste Etappe der [[Internationale Deutschland-Rundfahrt 1937|Internationalen Deutschland-Rundfahrt]], gab die Führung nicht mehr ab und siegte in der Gesamtwertung. Er wurde begeistert von 100&amp;amp;nbsp;000 Zuschauern im [[Olympiastadion Berlin]] begrüßt; ebenfalls hunderttausend Menschen kamen zu seinem Empfang am Hauptbahnhof von Magdeburg. In Berlin durfte sich Weckerling in das Goldene Buch der Stadt eintragen. Dies blieb ihm in Magdeburg versagt, da den Stadtoberen seine kritische Haltung zum [[NS-Regime]] missfiel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Bund Deutscher Radfahrer |Titel=Radsport |Nummer=1/1967 |Verlag=Deutscher Sportverlag Kurt Stoof |Ort=Köln |Datum=1967 |Seiten=15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Giro d’Italia|Italien-Rundfahrt]] gab er in den [[Dolomiten]] das Rennen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Jahr gewann er eine Etappe der &amp;#039;&amp;#039;[[Tour de France 1937|Tour de France]]&amp;#039;&amp;#039;. Im Jahr darauf belegte er bei der [[Internationale Deutschland-Rundfahrt 1938|Deutschland-Rundfahrt]] in der Gesamtwertung Rang drei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt viermal startete Otto Weckerling bei der Tour de France und gewann zwei Etappen; [[Tour de France 1935|1935]] wurde er 42., [[Tour de France 1937|1937]] belegte er den 41. Platz. Seinen Sieg auf der 8. Etappe der [[Tour de France 1937]] in [[Briançon]] bezeichnete er später als seinen schönsten sportlichen Erfolg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; [[Tour de France 1938|1938]] war er gleichfalls bei der Tour dabei. Die deutschen Teilnehmer waren bedingt durch die politische Lage in Europa starken Ressentiments ausgesetzt und fühlten sich auch von den Organisatoren benachteiligt. Sie stiegen nach und nach aus dem Rennen aus, sieben Etappen vor dem Finale schloss [[Henri Desgrange]] Weckerling und [[Karl Heide]] (die letzten deutschen Fahrer) kurzerhand und entgegen dem Reglement aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Bund Deutscher Radfahrer |Titel=Radsport |Nummer=4/1967 |Verlag=Deutscher Sportverlag Kurt Stoof |Ort=Köln |Datum=1967 |Seiten=17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei den [[UCI-Straßen-Weltmeisterschaften 1937]] in [[Kopenhagen]] wurde er Achter von neun Fahrern, die das Ziel erreichten. [[DDR-Bahn-Radmeisterschaften 1950 (Berufsfahrer)|1950]] wurde er gemeinsam mit [[Werner Richter (Radsportler)|Werner Richter]] DDR-Meister im [[Zweier-Mannschaftsfahren]] der [[Berufsradsport (DDR)|Berufsfahrer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berufliches und Privates ==&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde Weckerling Bürgermeister seines Heimatortes Kehnert. Doch seine Pläne, weiterhin im Berufsradsport tätig zu sein sowie eine Dürkopp-Filiale aufzubauen, scheiterten an den neuen politischen Gegebenheiten in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]. Zwischen Weihnachten und Neujahr 1950 verließ er mit seiner Frau seinen Heimatort, obwohl die Familie gerade erst ein neues Haus gebaut hatte. Weckerlings zogen nach Dortmund, und Otto Weckerling wurde dort sowie in [[Bremer Sechstagerennen|Bremen]], [[Frankfurt am Main]] und [[Münster]] Sportlicher Leiter bei [[Sechstagerennen]] und anderen [[Bahnradsport]]veranstaltungen. In Dortmund fand er auch eine Anstellung in der Stadtverwaltung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Bund Deutscher Radfahrer |Titel=Radsport |Nummer=7/1967 |Verlag=Deutscher Sportverlag Kurt Stoof |Ort=Köln |Datum=1967 |Seiten=10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1966 wurde er zudem zum Vorsitzenden des [[Verband Deutscher Radrennveranstalter|Verbandes Deutscher Radrennbahnen]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Radsport&amp;#039;&amp;#039;, 25. Januar 1966&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Im April 2007 wurde zur Erinnerung an Otto Weckerling in seinem Heimatort am Rande des [[Elberadweg]]s ein Gedenkstein aufgestellt. Der heutige Besitzer des ehemaligen Hauses der Familie in Kehnert hat eine Gedenktafel zur Erinnerung an den Vorbesitzer am Haus angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Weckerlings Spitzname war „Otto-Otto“. Unter diesem Namen erschienen auch gelegentliche Beiträge im Fachblatt „Radsport“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Günter Grau: Zweiteilige Serie über Otto Weckerling in der &amp;#039;&amp;#039;Volksstimme&amp;#039;&amp;#039;, 21. und 25. Oktober 2010&lt;br /&gt;
* Günter Grau: „Otto, Otto – unvergessen!“ In: &amp;#039;&amp;#039;Knochenschüttler&amp;#039;&amp;#039; Nr. 40, 2/2007, S. 14–17&lt;br /&gt;
* Gerd Rensmann: &amp;#039;&amp;#039;Vom unbekannten Sportsmann zum Rundfahrtsieger&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Bund Deutscher Radfahrer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Radsport&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 45–52. Deutscher Sportverlag Kurt Stoof, Köln 1966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Radsportseiten|9200}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gewinner der Deutschland-Tour}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=134101731|VIAF=65215060}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Weckerling, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radsportler (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radsportler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Veranstaltungen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Meister (Radsport)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1977]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Weckerling, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Radrennfahrer und Sportlicher Leiter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Oktober 1910&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kehnert]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Mai 1977&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dortmund]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Spürnase2013</name></author>
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