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	<title>Otto Tegetmeyer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Tegetmeyer&amp;diff=1252376&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Silewe: +Normdaten</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;+Normdaten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Tegetmeyer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Juli]] [[1875]] in [[Leipzig]]; † [[ 21. August]] [[1960]] in [[Braunschweig]]) war ein deutscher [[Mechaniker|Instrumentenbauer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn eines bekannten Leipziger [[Formschneider|Xylografen]] absolvierte eine Ausbildung zum [[Feinmechanik]]er. Er spezialisierte sich auf die Fertigung [[Geodäsie|geodätischer]] Instrumente und [[Kreisteilung]]smaschinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1898 trat er als Mitarbeiter in die Werkstatt von [[Oskar Günther (Instrumentenbauer)|Oskar Günther]] in Braunschweig ein. Nach eigenem Bekunden habe er hier die unternehmerischen Chancen erkannt, die sich in den rasanten Entwicklungen auf dem Gebiet der [[Radioaktivität]], Forschungsentwicklungen auf dem Gebiet der atmosphärischen [[Elektrizität]] und der lichtelektrischen [[Fotometrie]] eröffneten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Günther &amp;amp; Tegetmeyer oHG  ==&lt;br /&gt;
Unmittelbar nachdem Tegetmeyer seine [[Meisterprüfung]] abgelegt hatte, gründeten beide im April 1901 die Firma Günther &amp;amp; Tegetmeyer für wissenschaftlichen Instrumentenbau. Man fertigte verschiedenste [[Elektroskop|Elektrometertypen]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.uibk.ac.at/exphys/museum/de/details/electr/galvan_4.html Foto eines Einfadenelektrometers von 1911]&amp;lt;/ref&amp;gt;, Apparate zur Bestimmung der Radioaktivität von Luft-, Wasser- und Bodenproben, Fotometer und Apparate zur Beobachtung der atmosphärischen Elektrizität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Mal waren Günther &amp;amp; Tegetmeyer für Deutschland mit Fabrikaten auf [[Weltausstellung]]en vertreten, [[Louisiana Purchase Exposition|1904 in St. Louis]] und [[Brüssel International – 1910|1910 in Brüssel]]. Von jeder dieser Ausstellungen kehrte man mit einer Auszeichnung zurück. In der Fachliteratur finden sich etliche Darstellungen von Forschungsprojekten, in denen auf die Verwendung von Geräten der Braunschweiger Werkstatt hingewiesen wird. Beispielsweise entdeckte [[Victor Franz Hess]] die [[Kosmische Strahlung]] mit einem bei Günther &amp;amp; Tegetmeyer gefertigten Instrument; [[Carl Dorno]] erforschte die [[Ultraviolettstrahlung|UV-B-Strahlung]] mit Fotometern von Günther &amp;amp; Tegetmeyer. Im [[Deutsches Museum|Deutschen Museum]] in [[München]] werden Instrumente von Günther &amp;amp; Tegetmeyer als „Meilensteine der Forschung und Technik“ präsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 starb Oskar Günther. Otto Tegetmeyer führte das Unternehmen alleinverantwortlich weiter. Es gelang ihm, trotz schwierigster Rahmenbedingungen, die bedeutende Position des Unternehmens zu halten. In der Nacht auf den 15. Oktober 1944 wurde das Fabrikgebäude durch einen Bombentreffer während des schwersten [[Bombenangriff auf Braunschweig am 15. Oktober 1944|Bombenangriffes auf Braunschweig]] zerstört. Otto Tegetmeyer baute im Keller einer Schule eine neue Produktionsstätte auf. Gegen Ende 1949 ging Tegetmeyer eine Kooperation mit dem Braunschweiger Zweigwerk von Hartmann &amp;amp; Braun ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1951 feierte Günther &amp;amp; Tegetmeyer das 50-jährige Firmenjubiläum. Für sein persönliches Engagement in der [[Industrie- und Handelskammer Braunschweig|Handwerkskammer]] – er gehörte etliche Jahre dem Prüfungsausschuss an – ernannte man Otto Tegetmeyer zum Ehrenmeister. Ein Jahr später gab er die Firmenleitung ab. 1953 wurde die Günther &amp;amp; Tegetmeyer GmbH zur Tochtergesellschaft der Hartmann &amp;amp; Braun AG.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.aufbau-ffm.de/doku/Archiv/hartmann.html | wayback=20120215040443 | text=Firmengeschichte der Hartmann &amp;amp; Braun AG, die 1953 Günther &amp;amp; Tegetmeyer übernommen hat}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958 wurde das Unternehmen aus dem [[Handelsregister]] gelöscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rudolf G. A. Fricke: &amp;#039;&amp;#039;Günther &amp;amp; Tegetmeyer 1901-1958 – Instrumente für die Wissenschaft aus Braunschweig&amp;#039;&amp;#039;. AF-Verlag, 2011, ISBN 978-3-00-035204-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1287814026|VIAF=8341168453562166300007}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tegetmeyer, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1875]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Tegetmeyer, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Instrumentenbauer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Juli 1875&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. August 1960&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Braunschweig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Silewe</name></author>
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