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	<title>Otto Stromer von Reichenbach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T17:38:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Stromer_von_Reichenbach&amp;diff=1044340&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jochen64: überflüssige Satzzeichen gelöscht; Kleinigkeiten</title>
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		<updated>2024-12-20T19:52:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;überflüssige Satzzeichen gelöscht; Kleinigkeiten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Photo - Portrait des Karl Otto Stromer von Reichenbach - Ausschnitt - Atelier Hahn.jpg|mini|Otto Stromer von Reichenbach]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Freiherr Karl Otto Stromer von Reichenbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. August]] [[1831]] in [[Schloss Grünsberg]] bei [[Altdorf bei Nürnberg|Altdorf]]; † [[11. September]] [[1891]] in [[Nürnberg]]) war ab 1867 bis zu seinem Tod [[Liste der Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg|Erster Bürgermeister]] der Stadt Nürnberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- [[Datei:--.jpg|mini|Bildbeschreibung]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Herkunft, Familie ==&lt;br /&gt;
Karl Otto [[Stromer von Reichenbach]] gehörte einem Patriziergeschlecht an, das im [[Mittelalter]] zu den wichtigsten [[Patriziat (Nürnberg)|Patrizierfamilien]] der freien [[Reichsstadt Nürnberg]] gehörte. Einige Mitglieder der Familie [[Stromer von Reichenbach|Stromer]] (&amp;#039;&amp;#039;vorher auch Stromeir, Stromair und Stromeyer&amp;#039;&amp;#039;) fungierten als [[Vorderster Losunger]] und [[Bürgermeister]] von Nürnberg. Die Familie war seit ihrer Einwanderung nach Nürnberg mit Unterbrechungen im „Inneren Rat“ von Nürnberg vertreten. Sein Vorfahr [[Ulman Stromer]] schrieb das früheste Werk der Nürnberger Geschichtsschreibung und gründete und betrieb die erste [[Papiermühle]] Deutschlands. Ein anderer Vorfahr, [[Peter Stromer]], erfand die Nadelholzsaat. Der Leitspruch der Stromers lautet: &amp;#039;&amp;#039;dum spiro, spero&amp;#039;&amp;#039; – zu deutsch: &amp;#039;&amp;#039;solange ich atme, hoffe ich&amp;#039;&amp;#039;. Aus Otto Stromer von Reichenbachs Ehe mit Bertha Freiin [[Beust (Adelsgeschlecht)|von Beust]] (* 1842) gingen die Söhne [[Friedrich Stromer von Reichenbach|Friedrich]] und [[Ernst Freiherr Stromer von Reichenbach|Ernst Stromer von Reichenbach]] hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dolderles-Brünnle 01.jpg|mini|Das Dolderles Brünnle bei Grünsberg mit einer Inschrift zu Otto und Amalie Stromer]]&lt;br /&gt;
Karl Otto Stromer von Reichenbach besuchte in seiner Jugend das [[Melanchthon-Gymnasium Nürnberg|Melanchthon-Gymnasium]] und studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten in [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]] und [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]]. Nach Abschluss seines Studiums arbeitete er als Praktikant am Altdorfer und Nürnberger Gericht. Weiterhin war er Akzessist am [[Appellationsgericht]] in [[Bamberg]], ab 1862 [[Assessor]] am Stadtgericht Nürnberg und ab 2. Januar 1867 am königlichen Bezirksgericht in Nürnberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 19. Juli 1867 wurde er vom Kollegium der Gemeindebevollmächtigten einstimmig zum „Ersten Bürgermeister“ gewählt. Er trat damit die Nachfolge von [[Maximilian von Wächter]] an. Mit Karl Otto Stromer von Reichenbach stand, bisher zum einzigen Mal seit Ende der reichsstädtischen Zeit im Jahre 1806, wieder ein Vertreter aus dem ehemaligen Patriziat an der Spitze der Stadt Nürnberg. In München stufte man Karl Otto Stromer von Reichenbach jedoch als zu [[Liberalismus|liberal]], kleindeutsch und [[preußen]]freundlich ein und hegte anfangs schwere Bedenken gegen ihn, was zur Folge hatte, dass die Bestätigung der Wahl durch [[Ludwig II. (Bayern)|König Ludwig]] erst am 29. August 1867 erfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner vierundzwanzig Jahre dauernden Amtszeit gelang ihm der Auf- und Ausbau einer arbeitsfähigen Leistungsverwaltung, die im Zuge der neuen Gemeindeordnung von 1869 den wesentlich größer gewordenen Spielraum der [[Kommunale Selbstverwaltung|kommunalen Selbstverwaltung]] auszugestalten hatte. Weiterhin wurde im Zeichen der [[Urbanisierung]] und [[Industrialisierung]] die städtische [[Infrastruktur]] verbessert, beziehungsweise erst geschaffen. Dazu gehören wichtige Großprojekte wie: Die Kommunalisierung des Gaswerks 1871, der Bau der [[Pferdebahn]] (Vorläufer der [[Straßenbahn]]) 1881, die Teilnahme an der Gründung des [[Landesgewerbeanstalt Bayern|Bayerischen Gewerbemuseums]] 1869, die Anlage des Zentralfriedhofs (heutiger [[Westfriedhof (Nürnberg)|Westfriedhof]]) 1880, der Ausbau der [[Kanalisation]] und der [[Wasserversorgung]] sowie die Anlage des zentralen Vieh- und [[Schlachthof]]s in Sündersbühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Stadt Nürnberg unvorhersehbar und nahezu explosionsartig wuchs, erwiesen sich einige der Projekte schon nach kurzer Zeit für den Bedarf Nürnbergs nicht ausreichend dimensioniert. Kritiker sprachen von einer nur „bedingt vorausschauenden“ Stadtplanung durch Karl Otto Stromer von Reichenbach, zudem er auch des Öfteren eine „eher zögerliche“ Haltung hinsichtlich der Einführung neuer Technologien vertrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Otto Stromer von Reichenbach war 20 Jahre lang Präsident des Landrats (Vorläufer des heutigen [[Mittelfranken#Bezirkstag|Bezirkstags von Mittelfranken]]) und Gründungsmitglied des 1878 gegründeten Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg. Bemerkenswert hierbei ist, dass er sich trotz seines historischen Interesses für die weitgehende Niederlegung der [[Stadtmauer (Nürnberg)|Stadtmauern]] starkmachte. Wie viele seiner Zeitgenossen hielt er sie für ein Verkehrshindernis, einen Hemmschuh für die Verbesserung der öffentlichen Gesundheitspflege und der Wirtschaftsentwicklung. Eine [[Kooperation]] mit der stärker werdenden [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] lehnte er ab, im Gegensatz zu seinem Nachfolger [[Georg von Schuh|Georg Ritter von Schuh]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
Karl Otto Stromer von Reichenbach initiierte persönlich die Gründung der am 1. November 1870 eröffneten Baugewerkschule, der am 15. Mai 1873 eröffneten Fortbildungsschule für Mädchen (die heutige [[Bildung und Forschung Nürnberg#Realschulen / Wirtschaftsschulen|Wirtschaftsschule]] in der Nunnenbeckstraße) und der Städtischen Musikschule (heute: [[Hochschule für Musik Nürnberg]]). Er setzte sich energisch für religiöse Toleranz und Gleichstellung der Konfessionen ein. Dies zeigte sich deutlich in der Rede zur Eröffnung der Synagoge im Jahr 1874 und in der Einführung der [[Simultanschule|Gemeinschaftsschule]] 1871.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
* Am 23. November 1866 wurde er Mitglied Nummer 559 des [[Pegnesischer Blumenorden|Pegnesischen Blumenordens]]&lt;br /&gt;
* Am 26. Mai 1879 gründete er den Fischereiverein Nürnberg e.&amp;amp;nbsp;V. (den ältesten Fischereiverein in Mittelfranken)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Werke ==&lt;br /&gt;
* --&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Literatur und Quellen ==&lt;br /&gt;
* Christoph von Imhoff (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Berühmte Nürnberger aus neun Jahrhunderten&amp;#039;&amp;#039;. Nürnberg: Hofmann, 1984, 425 S., ISBN 3-87191-088-0; 2., erg. u. erw. Auflage, 1989, 459 S.; Neuauflage: Edelmann GmbH Buchhandlung, Oktober 2000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Stromer von Reichenbach]]&lt;br /&gt;
* [[Patriziat (Nürnberg)]]&lt;br /&gt;
* [[Kunst- und Baudenkmäler der Stadt Nürnberg]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.scribd.com/doc/26045/Ernst-Frhr-Stromer-von-Reichenbach-Unsere-Ahnen-in-der-Reichsstadt-Nurnberg-12501806 | wayback=20070929095859 | text=Ernst Frhr. Stromer v. Reichenbach: Unsere Ahnen in der Reichsstadt Nürnberg 1250–1806}}&lt;br /&gt;
* [http://www.sgipt.org/politpsy/finanz/schuldp/Nbg/nuernb.htm#1867%20-%201891:%20Otto%20Freiherr%20von%20Stromer Das Schuldenportrait des Karl Otto Stromer von Reichenbach als Bürgermeister von Nürnberg]&lt;br /&gt;
* [http://www.fvn-online.de/unserverein.html Fischereiverein Nürnberg]&lt;br /&gt;
* [https://www.nordbayern.de/region/nuernberg/vom-kaiser-zu-konig-die-oberhaupter-der-stadt-nurnberg-1.2756527?offset=4#ancTitle &amp;#039;&amp;#039;Bild von Otto Stromer von Reichenbach bei Nordbayern.de&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirkstagspräsidenten von Mittelfranken}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Oberbürgermeister von Nürnberg}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119103990|LCCN=n/93/84077|VIAF=3273376}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stromer von Reichenbach, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Nürnberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freiherr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Pegnesischen Blumenordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied der Stromer von Reichenbach|Otto]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1831]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stromer von Reichenbach, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Stromer von Reichenbach, Karl Otto Freiherr&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Nürnberger Bürgermeister&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. August 1831&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schloss Grünsberg]] bei [[Altdorf bei Nürnberg|Altdorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. September 1891&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Nürnberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jochen64</name></author>
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