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	<title>Otto Stolten - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Stolten&amp;diff=338852&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Josef J. Jarosch am 15. August 2023 um 11:30 Uhr</title>
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		<updated>2023-08-15T11:30:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:Otto Stolten..jpg|miniatur|Otto Stolten]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johannes Ernst Otto Stolten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. April]] [[1853]] in [[Hamburg]]; † [[8. Januar]] [[1928]] ebenda) war ein deutscher [[Politiker]] der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] und erster Sozialdemokrat in der [[Hamburgische Bürgerschaft|Hamburgischen Bürgerschaft]]. Er war von 1919 bis 1925 Senator und [[Erster Bürgermeister#Zweiter Bürgermeister|Zweiter Bürgermeister]] in Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Otto Stolten war der Sohn eines aus [[Bad Segeberg|Segeberg]] zugezogenen Schlossermeisters. Er besuchte von 1861 bis 1868 die damals dreiklassige Paßmannschule. Es folgte eine Ausbildung als [[Schlosserei|Schlosser]] und [[Maschinenbau]]er. Als [[Geselle|Handwerksgeselle]] bereiste er zwischen Frühjahr 1872 und Herbst 1875 einen großen Teil Deutschlands. Auf dieser Reise trat er 1874 in [[Dresden]] der [[Sozialdemokratische Arbeiterpartei (Deutschland)|Sozialdemokratischen Arbeiterpartei]] bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder in Hamburg war er bis zum Verbot durch die [[Sozialistengesetz]]e Mitredakteur der von [[Johannes Wedde]] geleiteten &amp;#039;&amp;#039;Bürgerzeitung&amp;#039;&amp;#039;. Die Nachfolgezeitung, das &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburger Echo]]&amp;#039;&amp;#039;, wurde nach der Ausweisung von Wedde durch Otto Stolten als verantwortlichen Leiter weitergeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war der Großonkel der Schauspielerin und Publizistin [[Inge Stolten]]. Stolten wohnte seit 1890 in [[Hamburg-St. Georg]] in der Langen Reihe 45 bis 1903, danach bis 1919 in der Schmilinkskystraße 25.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Joho: Otto Carl Meissner und St. Georg, Geschichtswerkstatt St. Georg, Hamburg 2022, S. 16&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
1901 wurde er in einem Teil [[Hammerbrook]]s als erster Sozialdemokrat für die  Hamburgische Bürgerschaft gewählt, weil das Wahlrecht an das Bürgerrecht und eine bestimmte Einkommenshöhe gekoppelt war.&amp;lt;ref&amp;gt;Hamburger Erinnerungsort der Sozialdemokratie, Drei Rundgänge, Herausgeber: SPD-Landesorganisation Hamburg, Hamburg 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1904 saß er dort alleine zwischen den „alten“ Fraktionen. Erst dann bildete sich mit 13 Sozialdemokraten eine eigene Fraktion. Er saß durchgängig bis 1927 in der Bürgerschaft der Stadt Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1919 bis 1925 war er [[Hamburger Senat 1919–1933|Mitglied des Senats]] als Zweiter Bürgermeister von Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1913 bis 1918 saß Stolten als Mitglied der SPD-Fraktion im Reichstag des [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Deutschen Kaiserreichs]]. Er war in einer Nachwahl im [[Reichstagswahlkreis Freie und Hansestadt Hamburg 1]] gewählt worden. Nachdem er 1919 in die [[Weimarer Nationalversammlung]] gewählt worden war,  war er von 1920 bis 1924 Mitglied des Reichstags der [[Reichstag (Weimarer Republik)|Weimarer Republik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grave OttoStolten Hamburg-Ohlsdorf2.jpg|mini|hochkant|Grab &amp;#039;&amp;#039;Otto Stolten&amp;#039;&amp;#039; auf dem  [[Friedhof Ohlsdorf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrung ==&lt;br /&gt;
Die nach Otto Stolten benannte [[Bürgermeister-Stolten-Medaille]] ist die höchste Bürgerehrung der Stadt Hamburg nächst der Verleihung der [[Ehrenbürgerwürde]]. Sie wird seit 1925 verliehen. Er war im Herbst 1925 der erste, dem die Medaille verliehen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Otto Stolten ist ferner der &amp;#039;&amp;#039;Stoltenpark&amp;#039;&amp;#039; im Hamburger Stadtteil [[Hamburg-Hammerbrook|Hammerbrook]] sowie die Stoltenstraße in [[Hamburg-Horn]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hamburgische Staatseinrichtungen und hamburgische Politik: Wie sie sind und wie sie sein sollten ; informatorische und kritische Betrachtungen zu den bevorstehenden Bürgerschaftswahlen.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. im Auftrag der Sozialdemokratischen Partei Hamburgs, Hamburg 1903.&lt;br /&gt;
* mit [[Heinrich Stubbe]], [[Emil Krause]], [[Max Leuteritz]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Kampf der Sozialdemokratie um das Rathaus in Hamburg.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag des Bildungsausschusses der Sozialdemokratischen Partei, Hamburg 1927.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Otto Stolten&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Franz Osterroth]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon des Sozialismus]].&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Verstorbene Persönlichkeiten.&amp;#039;&amp;#039; Verlag J. H. W. Dietz Nachf. GmbH, Hannover 1960, S. 304.&lt;br /&gt;
* Heinrich Erdmann (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Hamburg im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts. Die Zeit des Politikers Otto Stolten. Sieben Abhandlungen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Hamburg in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039; 1). Landeszentrale für politische Bildung, Hamburg 2000, ISBN 3-929728-53-2.&lt;br /&gt;
* Christiane Teetz: &amp;#039;&amp;#039;Otto Stolten&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Köpfe&amp;#039;&amp;#039;). Ellert und Richter, Hamburg 2001, ISBN 3-89234-982-7.&lt;br /&gt;
* Christiane Teetz: &amp;#039;&amp;#039;Otto Stolten und die Sozialdemokratie in Hamburg bis zum Ende der Kaiserzeit&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Hamburger Arbeitskreises für Regionalgeschichte (HAR).&amp;#039;&amp;#039; Band 17). Lit, Münster u. a. 2004, ISBN 3-8258-6502-9 (zugleich Dissertation, Universität Hamburg, 2002).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|122709225}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|122709225}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/017193}}&lt;br /&gt;
* [https://recherche.staatsarchiv.hamburg.de/ScopeQuery5.2/detail.aspx?ID=1224023 Staatsarchiv Hamburg Nachlass 622-1/487]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Abgeordnete des Reichstagswahlkreises Freie und Hansestadt Hamburg 1}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122709225|LCCN=no/2002/83363|VIAF=77203625}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stolten, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Weimarer Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburger Senator (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1853]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stolten, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Stolten, Johannes Ernst Otto (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdHB, MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. April 1853&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Januar 1928&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Josef J. Jarosch</name></author>
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