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	<title>Otto Stiehl - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Andim: PD-Fix</title>
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		<updated>2025-07-19T09:41:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;PD-Fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Max Johannes Stiehl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Juni]] [[1860]] in [[Magdeburg]]; † [[4. Juni]] [[1940]] in Bad Landeck in Schlesien ([[Lądek-Zdrój]]))&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://berlin.museum-digital.de/collection/1215 |titel=Otto Stiehl |abruf=2025-07-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Architekt]], kommunaler [[Baubeamter]], [[Fachschriftsteller]] und [[Hochschullehrer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rathaus Gardelegen.jpg|mini|Rathaus Gardelegen]]&lt;br /&gt;
Stiehl studierte in den 1880er Jahren an der [[Technische Universität Berlin#Geschichte|Technischen Hochschule (Berlin-)Charlottenburg]] Architektur bei [[Carl Schäfer]]. Aus dieser Zeit sind bereits erste Entwürfe für ein Künstlerhaus überliefert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://architekturmuseum.ub.tu-berlin.de/index.php?set=1&amp;amp;p=61&amp;amp;D1=Stiehl&amp;amp;D2=Otto&amp;amp;D3=K%FCnstlerhaus.+%28Aus%3A+Samml.+architekt.+Entw%FCrfe+d.+Studierenden+der+TH+Berlin%2C+1881-1882%2C+hrsg.v.+Herrmann+Ende%29 Grundriss, Ansicht und Fassadenschnitt für ein Künstlerhaus] beim [[Architekturmuseum der Technischen Universität Berlin]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Einfluss von Schäfer, der sich vor allem mit der Baukunst des [[Mittelalter]]s befasste, begann Stiehl, neben seiner praktischen Tätigkeit Fachbücher über diesen Bereich zu verfassen. Sein Wissen konnte er durch Studienreisen in verschiedenen Länder vertiefen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Buch&amp;quot;&amp;gt;[[Ernst Badstübner]], Dirk Schumann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Backsteintechnologien in Mittelalter und Neuzeit.&amp;#039;&amp;#039; Lukas Verlag, Berlin 2003, S. 180.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Studienabschluss bekam er 1886 eine Anstellung als Magistratsarchitekt unter dem Berliner Stadtbaurat [[Ludwig Hoffmann (Architekt)|Ludwig Hoffmann]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;DDBB&amp;quot;&amp;gt;{{LDLBerlin|09050170|Baudenkmal Gesamtanlage St.-Johannis-Kirchhof mit Kirche, Gemeinde- und Küsterhaus, Schule und Turnhalle sowie Arkadengang}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er arbeitete als Regierungs- bzw. Stadt-Bau[[inspektor]] bei Entwürfen für kommunale Einrichtungen mit und war bei Baukontrollen eingesetzt. Nachweislich war er außer in Berlin und dem Umland auch in [[Schlesien]] und [[Polen]] tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ThiemeBecker |Lemma=Stiehl, Otto |Band=32 |Seite=40}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1899&amp;lt;ref&amp;gt;{{ThiemeBecker |Band=32 |Seite=40 |Lemma=Stiehl, Otto |Autor=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde er zusätzlich [[Privatdozent]] an der Technischen Hochschule Charlottenburg&amp;lt;ref name=&amp;quot;AB.1900&amp;quot;&amp;gt;{{Berliner Adressbuch|1900|1577|Stiehl, Otto|Teil=I|Seite=1550|Zitat=Stadt-Bauinspector, Priv.-Doz. a. d. Kgl.-techn. Hochschule; Steglitz, Lessingstraße 6|Kommentar=Im Jahr 1899 ist er noch nicht als „Dozent“ notiert.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und erhielt dort 1904 eine [[Professur]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{ThiemeBecker |Band=32 |Seite=40 |Lemma=Stiehl, Otto |Autor=}} -&amp;#039;&amp;#039; Im &amp;#039;&amp;#039;Berliner Adressbuch&amp;#039;&amp;#039; erst ab 1906 mit dem Zusatz „Professor“ eingetragen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stiehl war verheiratet und wohnte im damaligen Berliner Vorort Steglitz (heute Ortsteil [[Berlin-Steglitz]]), Lessingstraße&amp;amp;nbsp;6 im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AB.1900&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 19. November 1920 verlieh ihm die [[Technische Universität Braunschweig#Geschichte|Technische Hochschule Braunschweig]] die [[Ehrendoktor]]würde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.fk3.tu-braunschweig.de/blog/department-architektur/ehrendoktoren/ |text=Übersicht der Ehrendoktoren der Technischen Universität Braunschweig |wayback=20121208040128}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem war Stiehl als Mitglied in die [[Preußische Akademie des Bauwesens]] berufen. Um 1923 beförderte ihn die Baubehörde des Berliner Magistrats zum Oberbaurat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 ging Otto Stiehl in den [[Ruhestand]]&amp;lt;ref&amp;gt;Im Adressbuch 1926 „a.&amp;amp;nbsp;D.“; danach bis zu seinem Tode „i.&amp;amp;nbsp;R.“&amp;lt;/ref&amp;gt;; er wurde auf dem [[Friedhof Steglitz]] begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauten und Entwürfe ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienkirche frankfurt oder 001.jpg|mini|Detailansicht der rekonstruierten gotischen Farbfassungen an der Fassade der Marienkirche in Frankfurt (Oder)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1882: Entwurf für ein Künstlerhaus&amp;lt;ref&amp;gt;[http://architekturmuseum.ub.tu-berlin.de/index.php?set=1&amp;amp;p=61&amp;amp;D1=Stiehl&amp;amp;D2=Otto&amp;amp;D3=K%FCnstlerhaus.+%28Aus%3A+Samml.+architekt.+Entw%FCrfe+d.+Studierenden+der+TH+Berlin%2C+1881-1882%2C+hrsg.v.+Herrmann+Ende%29 Entwurf Künstlerhaus (um 1882)] In: &amp;#039;&amp;#039;Samml. architekt. Entwürfe d. Studierenden der TH Berlin.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1888: Wettbewerbsentwurf (im Rahmen der Monatskonkurrenz des [[Architekten-Verein zu Berlin|Architekten-Vereins zu Berlin]]) für einen Schutzbau über dem Einstiegsschacht einer [[Tropfsteinhöhle]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://architekturmuseum.ub.tu-berlin.de/index.php?set=1&amp;amp;p=61&amp;amp;D1=Stiehl&amp;amp;D2=Otto&amp;amp;D3=Schutzbau+%FCber+dem+Einstiegsschacht+einer+Tropfsteinh%F6hle.+Monatskonkurrenz+Dezember+1888 Schutzbau über dem Einstiegsschacht einer Tropfsteinhöhle; Monatskonkurrenz Dezember 1888]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1893/1894: Haus des [[Akademischer Verein Hütte (Berlin)|Akademischen Vereins „Hütte“]] in Berlin, in der Nähe des [[Bahnhof Berlin-Tiergarten|Stadtbahnhofs Tiergarten]] (zusammen mit [[Theodor Kampffmeyer]])&amp;lt;ref&amp;gt;Detert &amp;amp; Ballenstaedt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Architektur 1900.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, S. 361.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* bis 1900: Restaurierung und Erweiterung der aus dem 15. Jahrhundert stammenden katholischen Pfarrkirche St.&amp;amp;nbsp;Georg in Münsterberg (heute [[Ziębice]] in Polen) (Backsteinarbeiten: Westfassade, Langhaus, Querhaus, Chor, Turm)&amp;lt;ref name=&amp;quot;BildIndex&amp;quot;&amp;gt;[http://www.bildindex.de/kue20010172.html 2 Fotos und Erläuterungen betreffs Arbeiten von Otto Stiehl] auf bildindex.de; Bildarchiv Foto Marburg&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1910: [[:Datei:Fassadendetails Zeichnung Wasserturm Mai 1910 2010-7-11 ama fec.jpg|Entwurfsskizze für die Schaufassade]] vom [[Wasserturm Bernau|Wasserturm]] in [[Bernau bei Berlin]]&lt;br /&gt;
* 1900/1901: [[Kühlhaus am Gleisdreieck|Kühlhaus II]] der Gesellschaft für Markt- und Kühlhallen in [[Berlin-Kreuzberg]], Luckenwalder Straße 3 (mit Theodor Kampffmeyer)&amp;lt;ref&amp;gt;{{LDLBerlin|09031193|Baudenkmal Kühlhaus in Berlin-Kreuzberg, Luckenwalder Straße}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1902: &amp;#039;&amp;#039;Kaufhaus Neu-Kölln&amp;#039;&amp;#039; in Berlin, Märkischer Platz 1 (gemeinsam mit Theodor Kampffmeyer; im Zweiten Weltkrieg zerstört)&amp;lt;ref name=&amp;quot;BildIndex&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berliner Adressbuch|1902|2636|Märkischer Platz|Teil=Teil 3|Seite=430|Zitat=Kaufhaus Neu-Kölln GmbH; Eigentum (E) Städtische Bau-Deputation, Abth. I}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Spandau St Nikolaikirche Kapelle.jpg|mini|hochkant|Giebel auf der Südseite der Kirche St. Nikolai in Berlin-Spandau]]&lt;br /&gt;
* 1902/1903: Anbau des Staffelgiebels an der Südkapelle der [[St.-Nikolai-Kirche (Spandau)|St.-Nikolai-Kirche]] in Berlin-Spandau&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.kroening-online.de/Spandau/zeit20.php |text=Zeittafel zu Spandau auf einer privaten Website |wayback=20130908012058}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1902–1904: 240./254.&amp;amp;nbsp;Gemeindedoppelschule in Berlin-Moabit, Waldenser Straße&amp;amp;nbsp;20/21 (zusammen mit Ludwig Hoffmann, [[Georg Matzdorff]] und [[Carl Roemert]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{LDLBerlin|09050338|Baudenkmal Schulkomplex Moabit, Waldenser Straße 20/21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1903–1906: Restaurierung des Südgiebels des Rathauses in [[Frankfurt (Oder)]]&amp;lt;br /&amp;gt;Mit seinen Kenntnissen über Bauten des Mittelalters gelang es Stiehl, nach Freilegung vorhandener Reste die ursprüngliche beeindruckende Farbfassung von schwarz, grün, rot und weiß, teilweise direkt auf die Backsteine aufgetragen, wieder sichtbar zu machen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Buch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1905/1906: Schule in Berlin-Wedding, Bochumer Straße (Mitarbeit)&amp;lt;br /&amp;gt;Die erhaltenen Gebäudeteile werden seit 1937 bis heute von der Staatlichen Technikerschule Berlin genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Luise&amp;quot;&amp;gt;{{LuiseBMS |Autor=Hans-Peter Doege |Titel=Zwischen Bolle und Kloster. Ludwig Hoffmanns Schulen im Detail |ID=deta |Nr=4 |Jahr=2000 |Seite=101–107}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1907: Rekonstruktion des [[Salzwedeler Tor]]s in der Stadtmauer von [[Gardelegen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.sachsen-anhalt-wiki.de/index.php/Salzwedeler_Tor |text=Salzwedeler Tor |wayback=20150924093443}} auf &amp;#039;&amp;#039;sachsen-anhalt.wiki&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1907: Turnhalle für eine 1891 errichtete Schule in [[Berlin-Moabit]], Alt-Moabit / Wilsnacker Straße&amp;lt;br /&amp;gt;Der eingeschossige, gedrungene Backsteinbau mit [[Walmdach]] ordnet sich durch Rundbogenfenster und schmucklose Backsteinflächen den benachbarten Kirchenbauwerken von Karl Friedrich Schinkel und Friedrich August Stüler relativ unauffällig unter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DDBB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1907: Schulneubau in Berlin-Friedrichshain, Zwinglistraße (Mitarbeit)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Luise&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1908/1909: Feuerwache Friedrichshain, Memeler Straße (seit 1950 [[Marchlewskistraße]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;BildIndex&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1910: Römische Villa für die II.&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Ton-, Zement- und Kalkindustrie-Ausstellung Berlin 1910&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Bücholdt: [http://www.kmkbuecholdt.de/historisches/ausstellungen/Berlin1910_01.htm &amp;#039;&amp;#039;II. Ton-, Zement- und Kalkindustrie-Ausstellung Berlin 1910.&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 16. Februar 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1914: Turnhalle (mit Schulküche) als Erweiterung der 1895 fertiggestellten 168./182./189.&amp;amp;nbsp;Gemeindeschule in Berlin-Moabit (Architekten [[Hermann Blankenstein]] und Fridolin Zekeli)&amp;lt;ref&amp;gt;{{LDLBerlin|09050336|Baudenkmal Schulkomplex Stephanstraße 27 bis Quitzowstraße 115A in Berlin-Moabit}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1913/1914: Rathaus n Tangermünde (Backsteinbau mit Schmuckfassade)&amp;lt;ref name=&amp;quot;BildIndex&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1914/1915: Totalrekonstruktion und Erweiterungsbau zum Rathaus in Gardelegen (aus teilweise verputztem Backsteinmauerwerk; An den Umbauarbeiten zum Rathaus war ebenfalls der Baumeister [[Tobias Thieme]] beteiligt („Hausmannsturm“).)&amp;lt;ref name=&amp;quot;BildIndex&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1915/1916: Gedenkstein für die [[Tataren]] in [[Zehrensdorf (Zossen)|Zehrensdorf]] (heute zu [[Wünsdorf]] gehörend)&amp;lt;br /&amp;gt;Die Tataren waren zusammen mit weiteren Ausländern im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] von den Alliierten eingesetzt worden und gerieten in deutsche [[Kriegsgefangenschaft]]. Rund 600 Kämpfer starben und erhielten auf dem früheren Dorffriedhof ihre letzte Ruhestätte. Das [[Preußisches Kriegsministerium|Preußische Kriegsministerium]] veranlasste die Errichtung der [[Zehrensdorf Indian Cemetery|Kriegsgräbergedenkstätte]]. Der Stein nach Entwurf vom Architekten Otto Stiehl, der in dieser Zeit stellvertretender Kommandant der Wünsdorfer Sonderlager war, enthielt folgende Inschrift in Deutsch und Turkotatarisch: &amp;#039;&amp;#039;„Grabstätte der kriegsgefangenen mohammedanischen Kasan Tartaren, die unter der Regierung [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] während des Weltkriegs starben“&amp;#039;&amp;#039;. Das Tatarendenkmal wurde während des Bayramfestes (dem [[Fest des Fastenbrechens]]) im August 1916 unter Anwesenheit türkischer Offiziere und des Botschafters eingeweiht. Für die anderen Verstorbenen sind weitere Gedenksteine errichtet worden. In den darauf folgenden Jahrzehnten geriet der Friedhof in Vergessenheit, die Natur überwucherte vieles und die spätere Lage im Lager der [[Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland|Sowjetischen Streitkräfte]] tat das Ihrige. Im Jahr 1995 erfolgte seine Restaurierung.&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Richter: [http://www.deutschlandradiokultur.de/nicht-mekka-sondern-zehrensdorf.1001.de.html?dram:article_id=156175 &amp;#039;&amp;#039;Nicht Mekka sondern Zehrensdorf. Muslimische Totenruhe in Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039;] neu abgerufen am 9. Februar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* Carl Schaefer (Autor), Otto Stiehl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die mustergültigen Kirchenbauten des Mittelalters in Deutschland. Geometrische und photographische Aufnahmen nebst Beispielen der originalen Bemalung.&amp;#039;&amp;#039; Ernst Wasmuth, Berlin 1892.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Backsteinbauten romanischer Zeit besonders in Oberitalien und Norddeutschland.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1898.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Altarmenische Backsteintechnik.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Prometheus, Illustrirte Wochenschrift über die Fortschritte in Gewerbe, Industrie und Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, 12. Jahrgang 1901.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mittelalterliche Baukunst und Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; (Festrede, gehalten im Architekten-Verein zu Berlin zum Schinkelfest 1903) Wilhelm Ernst &amp;amp; Sohn, Berlin 1903.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neuere technisch-künstlerische Bestrebungen im Backsteinbau.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bautechnische Zeitschrift.&amp;#039;&amp;#039; 19. Jahrgang 1904, S. 386 f.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Sammlung und Erhaltung alter Bürgerhäuser. Denkschrift im Auftrag des vom 5ten Tag für Denkmalpflege eingesetzten Ausschusses.&amp;#039;&amp;#039; Wilhelm Ernst &amp;amp; Sohn, Berlin 1905.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Rathaus Im Mittelalter. In Seiner Entwickelung geschildert...&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1905.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Baustile. Historische und technische Entwicklung.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der Architektur]],&amp;#039;&amp;#039; Teil 2, Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Die romanische und die gotische Baukunst.&amp;#039;&amp;#039; 2. Heft: &amp;#039;&amp;#039;Der Wohnbau des Mittelalters.)&amp;#039;&amp;#039; In 1. Auflage bearbeitet vom Geheimen Rat Direktor Dr. [[August von Essenwein]]. Zweite Auflage von Professor Otto Stiehl, Magistratsbaurat und Privatdozent an der Technischen Hochschule Berlin. Alfred Kröner / J. M. Gebhardt’s Verlag, Leipzig 1908.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neues vom Backsteinbau.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Architekturwelt]]&amp;#039;&amp;#039;, 10. Jahrgang 1907/1908, Heft 2 (Mai 1907), S. 45–48.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Vom Stammbaum der Schleswig-Holsteinischen Backsteinbauten.&amp;#039;&amp;#039; In: Schleswig-Holsteinischer Kunstkalender, 1914, S. 30–42 ([https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/sh_kunstkalender1914/0052 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Unsere Feinde. 96 Charakterköpfe aus deutschen Kriegsgefangenenlagern.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1916. ([http://digital.staatsbibliothek-berlin.de/werkansicht/?PPN=PPN670056537 Digitalisat] der [[Staatsbibliothek zu Berlin]].) (Fotos von Kriegsgefangenen des Ersten Weltkriegs.)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Baukunst, ein Werkstein zum Neuaufbau des deutschen Geistes.&amp;#039;&amp;#039; (Festrede zum Schinkelfest des Architekten-Vereins zu Berlin am 13. März 1920) Hoffmann, Stuttgart 1920.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Backsteinbauten in Norddeutschland und Dänemark.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Bauformen-Bibliothek&amp;#039;&amp;#039;, Band&amp;amp;nbsp;17.) Hoffmann, Stuttgart 1923.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Weg zum Kunstverständnis. Eine Schönheitslehre nach der Anschauung des Baukünstlers.&amp;#039;&amp;#039; Walter de Gruyter, Berlin 1930.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neuere Veröffentlichungen zur Geschichte des märkischen Backsteinbaues.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Forschungen zur Brandenburgischen und Preußischen Geschichte|Forschungen zur brandenburgischen und preußischen Geschichte]]&amp;#039;&amp;#039;, 45. Jahrgang 1933, S.&amp;amp;nbsp;454f.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Backsteinbau.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Reallexikon zur Deutschen Kunstgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1, Stuttgart 1937, Sp. 1340–1345. ([https://www.rdklabor.de/wiki/Backstein Abschrift auf rdklabor.de], abgerufen am 30. Januar 2024).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Autor= |Lemma=Stiehl, Otto |Band=32 |Seite=40}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|124025285}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|124025285}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://paschamd.jimdo.com/biographien/otto-stiehl/ Prof. Dr. Otto Max Johannes Stiehl. Die Moschee in Märkischem Sand und der Tatarenleuchter von Gardelegen]&amp;#039;&amp;#039;, auf paschamd.jimdo.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124025285|LCCN=n2016015328|VIAF=50150403}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stiehl, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1860]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stiehl, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Stiehl, Otto Max Johannes (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt, kommunaler Baubeamter, Fachschriftsteller und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Juni 1860&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Magdeburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Juni 1940&lt;br /&gt;
|STERBEORT=Bad Landeck, Schlesien ([[Lądek-Zdrój]])&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Andim</name></author>
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