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	<title>Otto Stapf (General) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T12:06:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Stapf_(General)&amp;diff=818640&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Leben */ Leerzeichen vor Punkt</title>
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		<updated>2025-01-10T12:01:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Leerzeichen vor Punkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-H29376, Sowjetunion, Lagebesprechung.jpg|mini|[[Walter von Reichenau]] mit Otto Stapf (vorne rechts) in der Sowjetunion (September 1941), Aufnahme einer [[Propagandakompanie]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Stapf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. November]] [[1890]] in [[Hellmitzheim]]; † [[30. März]] [[1963]] in [[München]]) war ein deutscher [[General der Infanterie]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Otto Stapf trat am 1. August 1910 als [[Fahnenjunker]] in die [[Bayerische Armee]] ein und wurde am 28. Oktober 1912 im [[Königlich Bayerisches Infanterie-Regiment „Fürst Wilhelm von Hohenzollern“ Nr. 22|22. Infanterie-Regiment]] zum [[Leutnant]] befördert. Mit diesem [[Verband (Militär)|Verband]] nahm er am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil. Neben beiden Klassen des [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuzes]] erhielt er für sein Wirken das Ehrenkreuz III. Klasse des [[Königlicher Hausorden von Hohenzollern|Fürstlichen Hausordens von Hohenzollern]] mit Schwertern, den [[Militärverdienstorden (Bayern)|Bayerischen Militärverdienstorden]] IV. Klasse mit Schwertern und Krone, das [[Friedrich-August-Kreuz]] I. Klasse sowie das [[Verwundetenabzeichen]] in Schwarz.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Reichswehrministerium]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rangliste des Deutschen Reichsheeres.&amp;#039;&amp;#039; Mittler &amp;amp; Sohn, Berlin, S. 133.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurde er in die [[Reichswehr]] übernommen. Ab November 1938 fungiert er als Oberquartiermeister III im Generalstab des Heeres und Verbindungsoffizier zur Luftwaffe. Am 1. April 1939 erfolgte seine Beförderung zum [[Generalmajor]]. In diesem Rang war er der erste Befehlshaber der [[111. Infanterie-Division (Wehrmacht)|111. Infanterie-Division]] vom Zeitpunkt ihrer Aufstellung am 5. November 1940 bis Ende 1941. Für seine Verdienste als Kommandeur wurde ihm am 31. August 1941 das [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] verliehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;scherzer&amp;quot;&amp;gt;[[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 717.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Zwischenzeit wurde er am 1. April 1941 zum [[Generalleutnant]] und schließlich am 1. April 1942 zum [[General der Infanterie]] ernannt. Von Januar bis März 1942 war er [[Kommandierender General]] des [[XXXXIV. Armeekorps (Wehrmacht)|XXXXIV. Armeekorps]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. August 1942 übernahm Stapf die Leitung des Wirtschaftsstabs Ost. Der am 25. März 1941 gebildete Wirtschaftsstab Ost war das Ausführungsorgan des [[Wirtschaftsführungsstab Ost|Wirtschaftsführungsstabs Ost]], dessen Aufgabe die wirtschaftliche Ausbeutung der besetzten Ostgebiete war. Stapf leitete den Wirtschaftsstab Ost bis zu dessen Auflösung am 31. Oktober 1944.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv-Militärarchiv RW31/125 S. 2&amp;lt;/ref&amp;gt; Für seine Tätigkeit erhielt er am 9. September 1944 das Ritterkreuz des [[Kriegsverdienstkreuz]]es mit Schwertern verliehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;scherzer&amp;quot; /&amp;gt; Er ist somit die einzige Person, die mit diesen beiden hohen Auszeichnungen ausgezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1944 beauftragte Stapf den Schriftsteller [[Siegfried von Vegesack]], der ihm als Wehrmachtsdolmetscher unterstand, eine [[Memorandum|Denkschrift]] über &amp;#039;&amp;#039;Die Behandlung der Bevölkerung in den besetzten Ostgebieten&amp;#039;&amp;#039; zu verfassen, und dabei „keine Propaganda“ zu schreiben, sondern die deutsche Besatzung samt ihrer verheerenden Folgen so darzustellen, wie sie wirklich war.&amp;lt;ref&amp;gt;Burckhard Dücker: &amp;#039;&amp;#039;Reisen in die UdSSR 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Peter J. Brenner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Reisekultur in Deutschland: Von der Weimarer Republik zum »Dritten Reich«&amp;#039;&amp;#039;. Walter de Gruyter, Berlin 1997, ISBN 3-484-10764-2, S. 253–283, hier S. 281–282, Zitat S. 281.&amp;lt;/ref&amp;gt; Drei Tage vor dem [[Attentat vom 20. Juli 1944]] legte von Vegesack seine Denkschrift Stapf vor.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Behandlung der Bevölkerung in den besetzten Ostgebieten. Eine Denkschrift vom 17.7.1944&amp;#039;&amp;#039;. Abgedruckt in: Siegfried von Vegesack: &amp;#039;&amp;#039;Als Dolmetscher im Osten. Ein Erlebnisbericht aus den Jahren 1942–1943&amp;#039;&amp;#039;. v. Hirschheydt, Hannover-Döhren 1965, S. 235–265.&amp;lt;/ref&amp;gt; Obwohl Stapf nicht aktiv im Widerstand tätig war, war er „ein besonders scharfer Hitlergegner“ und hat unter anderem gegenüber [[Joachim Kuhn]], einem [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer]] des 20. Juli 1944, im Frühling 1944 „seine Hoffnung auf kommenden Umsturz geäußert“. [[Claus Schenk Graf von Stauffenberg]] hatte ihn deswegen nach dem Umsturz als neuen Eisenbahnminister vorgesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Peter Hoffmann (Historiker, 1930)|Peter Hoffmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Stauffenbergs Freund: die tragische Geschichte des Widerstandskämpfers Joachim Kuhn.&amp;#039;&amp;#039; C.H. Beck, 2007, ISBN 3-406-55810-0, S.&amp;amp;nbsp;94. {{Google Buch|BuchID=yxp7CLkBpvUC|Seite=94}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Klaus D. Patzwall]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ritterkreuzträger des Kriegsverdienstkreuzes 1942–1945.&amp;#039;&amp;#039; Militaria-Archiv Patzwall, Hamburg 1984.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/9eea78e7-7272-4b3e-8963-baee274f7ee3/ Nachlass Bundesarchiv N 385]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1030117594|VIAF=295715794}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stapf, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberleutnant (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Infanterie (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur einer Infanterie-Division (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandierender General des XXXXIV. Armeekorps (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der deutschen Besetzung Europas 1939–1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Militärverdienstordens (IV. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inhaber des Fürstlichen Hausordens von Hohenzollern (III. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Kriegsverdienstkreuzes (1939)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Friedrich-August-Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1963]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stapf, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher General der Infanterie im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. November 1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hellmitzheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. März 1963&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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