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	<title>Otto Siegl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T20:03:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Siegl&amp;diff=2005155&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Niels Wrschowitz: teils seltsames Deutsch, offenbar von einem Nichtmuttersprachler; zwei völlig unverständliche Textstellen entfernt</title>
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		<updated>2026-03-13T21:44:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;teils seltsames Deutsch, offenbar von einem Nichtmuttersprachler; zwei völlig unverständliche Textstellen entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Otto siegl.jpg|mini|Otto Siegl (1930)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Siegl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Oktober]] [[1896]] in [[Graz]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[9. November]] [[1978]] in [[Wien]]) war ein österreichischer Musiker und [[Komponist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Siegl wurde 1896 in Graz in eine musikalische Familie hineingeboren. Sein Vater, ein Mann mit einer „angenehmen [[Bariton]]stimme“, starb jung (1900), aber seine Mutter, eine ausgebildete [[Pianist]]in, begann zu Hause mit ihren Kindern Musikunterricht. Als Siegl noch ein Junge war, arrangierte er Stücke für seinen Bruder, seine Mutter und sich selbst zum Spielen. Nachdem er im Ersten Weltkrieg gedient hatte, wo er seine Zeit in der Kaserne verbrachte und Bachs „[[Die Kunst der Fuge]]“ studierte, beendete er 1920 sein Studium mit einem Abschluss in Dirigieren, Geigenspiel und Komposition bei [[Egon Kornauth]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Wien Geschichte Wiki|Otto_Siegl|Otto Siegl}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war als Orchestergeiger in Wien und als Chorleiter für verschiedene Chöre in der Steiermark tätig und schrieb Musik, die von der Kritik positiv beurteilt und als modern bezeichnet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfgang Suppan |Titel=Otto Siegl. Eine Studie |Verlag= |Ort=Wien |Datum=1966 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1922 war Siegl [[Kapellmeister]] an der [[Grazer Oper]]. Von 1933 bis 1948 war er Professor an der [[Musikhochschule Köln]] und von 1948 bis 1967 an der [[Musikhochschule Wien]] für die Fächer Theorie und Dirigieren. Mehrmals in seinem Leben zog er nach Wien, litt aber an Heimweh und Depressionen, wenn er weit von seiner „grünen Steiermark“ entfernt war. Er spielte und schrieb [[Kammermusik]], die er „Hausmusik“ nannte. Er schrieb: „Die Hausmusik, einst Freude und Stolz der Musikliebhaber, besorgt heute das Radiogerät; das kann man andrehen und abstellen, ohne selbst etwas zu leisten. Das heisst, man kann sogar jede beliebige Arbeit besser ausführen, wenn sie von Radiomusik begleitet wird, die allerdings nicht ‚zu schwer‘ sein darf. So wird Musik allmählich in den Ohren der Aufnehmenden zu etwas Nebensächlichem, zur Geräuschkulisse, ein bisschen sinnenkitzelnd, angenehm belebend, oder unangenehm erregend, aber nicht erschütternd, vom Alltag befreiend.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfgang Suppan |Titel=Otto Siegl. Eine Studie |Verlag= |Ort=Wien |Datum=1966 |Seiten=60f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegl ruht in einem [[Ehrengrab|ehrenhalber gewidmeten Grab]] auf dem [[Wiener Zentralfriedhof]] (40–59).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.viennatouristguide.at/Friedhoefe/Zentralfriedhof/Index_40_Bild/40_siegl_59.htm Ehrengrab von Otto Siegl] auf dem Wiener Zentralfriedhof&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Einstellung ==&lt;br /&gt;
Siegl war während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] Mitglied der Reichsmusikkammer&amp;lt;ref&amp;gt;Fred K. Prieberg: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933-1945,&amp;#039;&amp;#039; 2. Edition, Kiel 2009, S. 7024.&amp;lt;/ref&amp;gt; und Nutznießer des Systems. So wurde er 1933 von dem Kommissar der NSDAP, dem Pianisten Walter Trienes, als Kompositionslehrer nach Köln berufen, nachdem dort am 2. Mai 1933, gleich zu Beginn der NS-Diktatur, [[Walter Braunfels]] als sogenannter „[[Halbjude]]“ aller Ämter enthoben worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;Prieberg, S. 7021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 versuchte sich Siegl als Opfer darzustellen. So hätten „parteifanatische Grazer“ wegen der angeblich schlechten politischen Gesinnung Siegls die Aufführung seiner Werke verhindert.&amp;lt;ref&amp;gt;Prieberg, S. 7024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gegen diese Behauptung spricht die Tatsache, dass bis 1939 immerhin sechs Schulaufführungen im [[Musikverein für Steiermark]] erfasst sind sowie weitere 12 Aufführungen im Musikverein ohne genaues Datum bis 1964.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Harald Kaufmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Eine bürgerliche Musikgesellschaft. 150 Jahre Musikverein für Steiermark&amp;#039;&amp;#039;, Graz 1965, S. 103 und 109.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie viele Belastete gelangte auch Siegl nach 1945 rasch in wichtige Positionen des österreichischen Musiklebens. Neben der Professur in Wien war er von 1949 bis 1951 Landesmusikdirektor der Steiermark, zudem 1951/52 auch im Vorstand des Musikvereins für Steiermark und dort Vorsitzender des Programmausschusses.&amp;lt;ref&amp;gt;Kaufmann, S. 169&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1956 bis 1961 war Siegl Präsident des [[Steirischer Tonkünstlerbund|Steirischen Tonkünstlerbundes]]. Die alten Netzwerke funktionierten immer noch gut. Von den acht Ehrenmitgliedern des Steirischen Tonkünstlerbundes, darunter auch Siegl,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.steirischertonkuenstlerbund.at/mitglieder.html Website Steirischer Tonkünstlerbund], abgerufen am 24. Oktober 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; sind sieben ehemalige NSDAP-Mitglieder oder Belastete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (ausgewählte) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wiener Zentralfriedhof - Gruppe 40 - Otto Siegl.jpg|mini|Grabstätte von Otto Siegl]]&lt;br /&gt;
Siegl schuf Orchesterwerke, Kammermusik, Kantaten, Klavierwerke, Orgelwerke, Chorwerke und Lieder, insgesamt 154 Werke mit Opuszahlen und zahlreiche weitere Werke ohne Opuszahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* op.&amp;amp;nbsp;140 Symphonie „Omar Chaijam“ für Bariton und Orchester, 1946&lt;br /&gt;
* 2 [[Streichtrio]]s, op&amp;amp;nbsp;.44 und op.&amp;amp;nbsp;130 in B-dur&lt;br /&gt;
* 2 [[Sonatensatzform|Sonaten]] für [[Bratsche]] und Klavier, op. 41 und op.&amp;amp;nbsp;103 in Es-dur.&lt;br /&gt;
* 5 [[Streichquartett]]e, Zweites Streichquartett in einem Satz op. 35&lt;br /&gt;
* Der Kreuzweg, für [[Streichsextett]] (1943)&lt;br /&gt;
* [[Cellokonzert|Konzert]] für Violoncello und Orchester (1965)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1956: [[Großer Österreichischer Staatspreis für Musik]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bmkoes.gv.at/kunst-und-kultur/preise/staatspreise-kunst-und-kultur/grosser-oesterreichischer-staatspreis.html#preistraegerinnen-und-preistraeger-musik-0-4 |titel=Großer österreichischer Staatspreis |werk=bmkoes.gv.at |datum= |abruf=2023-12-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1967: [[Preis der Stadt Wien für Musik]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Wien Geschichte Wiki|1=Preis_der_Stadt_Wien#Musik_.281947_-_dato.29|2=Preis der Stadt Wien – Preisträger}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Walter Trienes: &amp;#039;&amp;#039;Otto Siegl. Werkverzeichnis und biographische Skizze.&amp;#039;&amp;#039; Engels, Mülheim-Ruhr 1956.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Suppan]]: &amp;#039;&amp;#039;Otto Siegl. Eine Studie&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Komponisten des XX. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Band 9). Österreichischer Bundesverlag, Wien 1966.&lt;br /&gt;
* [[Fred K. Prieberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 7020–7024. [https://archive.org/details/handbuch-ns-musiker-prieberg online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118765205}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Siegl,_Otto}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kunstsenat.at/preistraeger/CV/siegl.htm Eintrag zu &amp;#039;&amp;#039;Otto Siegl&amp;#039;&amp;#039;.] kunstsenat.at&lt;br /&gt;
* Judith Roßbach: [https://gemeinden.erzbistum-koeln.de/stifts-chor-bonn/service/komponisten/Siegl.html Komponistenportrait von Professor Otto Siegl.] (Stifts-Chor Bonn)&lt;br /&gt;
* [https://www.klassika.info/Komponisten/Siegl_Otto/wv_abc.html Werkeverzeichnis von Otto Siegl.] Klassika.info&lt;br /&gt;
* Lynne Heller: [https://www.musiklexikon.ac.at/ml/musik_S/Siegl_Otto.xml &amp;#039;&amp;#039;Siegl, Otto&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Oesterreichisches Musiklexikon online&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 13. Januar 2018.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118765205|LCCN=n86862253|VIAF=72189821}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Siegl, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapellmeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (HfMT Köln, Standort Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Goldenen Ehrenzeichens des Landes Steiermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Österreichischen Staatspreises für Musik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Siegl, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Musiker und Komponist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Oktober 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Graz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. November 1978&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Emigrant in Deutschland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Niels Wrschowitz</name></author>
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