<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Otto_Schnitzenbaumer</id>
	<title>Otto Schnitzenbaumer - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Otto_Schnitzenbaumer"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Schnitzenbaumer&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-01T15:28:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Schnitzenbaumer&amp;diff=2477274&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Schnitzenbaumer&amp;diff=2477274&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-04-23T11:19:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Schnitzenbaumer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Mai]] [[1922]] in [[Augsburg]]; † [[29. Dezember]] [[2012]] in [[Herrsching am Ammersee]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://trauer.sueddeutsche.de/todesanzeige/otto-schnitzenbaumer |titel=Otto Schnitzenbaumer |abruf=2025-04-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Immobilie]]nunternehmer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch des Handelsgymnasiums absolvierte Schnitzenbaumer eine Ausbildung bei der Landmaschinenfabrik [[Heinrich Lanz AG|Lanz]] in [[Mannheim]]. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], in dem er bei der [[Flugabwehr]] und in der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] eingesetzt war, stieg er in die [[Landtechnik|Landmaschinenhandlung]] seines Vaters ein. Das Unternehmen wurde unter seiner Führung zum größten seiner Art in der Bundesrepublik und erreichte Anfang der 1970er Jahre einem Jahresumsatz von 70 Millionen [[Deutsche Mark|DM]]. Sein Ansehen in der Öffentlichkeit wurde aber vor allem von der Anfang der 1960er Jahre begonnenen Ausweitung der Geschäftstätigkeit auf den Immobiliensektor bestimmt, durch die er mit spektakulären Projekten als einer der deutschen „[[Tycoon|Baulöwen]]“ bekannt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Bößenecker: {{Webarchiv | url=http://www.zeit.de/1971/50/Der-Herr-von-Schwabylon? | wayback=20100716191047 | text=Der Herr von Schwabylon}}, &amp;#039;&amp;#039;Zeit vom 10. Dezember 1971&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnitzenbaumer war verheiratet und hatte drei Söhne. Er starb am 29. Dezember 2012 in seinem Haus in Herrsching, wo er bereits in den 1960er Jahren das heute denkmalgeschützte Schloss Wartaweil erworben und umgebaut hatte. Seine Grabstätte liegt auf dem [[Katholischer Friedhof an der Hermanstraße|Hermanfriedhof]] in Augsburg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschäftsaktivitäten ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1959 weitete Schnitzenbaumer die Tätigkeit seiner vom Vater übernommenen Landmaschinenhandlung auf den Immobilienbereich aus und hatte bis 1973 Appartements, Hotels und Einkaufszentren für 700 Millionen Mark errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=»Wir spüren die Pleiten nah« |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=1973-07-15 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/politik/wir-spueren-die-pleiten-nah-a-ff3d77d8-0002-0001-0000-000041955072?context=issue |Abruf=2025-04-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Schnitzenbaumer war dabei sehr offen für innovative Gebäude- und Nutzungskonzepte und ging entsprechende Risiken ein. So errichtete er 1971 mit einem Investitionsaufwand von 40 Millionen Mark den [[Augsburger Hotelturm]] als Europas seinerzeit höchstes Hotelgebäude und Deutschlands höchsten Fertigteilbau. Der Verkauf an den Augsburger Textilunternehmer [[Johann Nepomuk Glöggler|Hans Glöggler]] scheiterte 1974, weil dieser die Kaufsumme nicht entrichten konnte. Nachdem das Bauwerk an Schnitzenbaumer zurückgefallen war und dieser ebenfalls finanzielle Schwierigkeiten hatte, wurde es 1980 zwangsversteigert. Zu weiteren Gebäude in Augsburg, die Schnitzenbaumer errichten ließ, zählen der &amp;#039;&amp;#039;Kaiserhof 2000&amp;#039;&amp;#039; am Königsplatz (nun Sitz der [[Stadtsparkasse Augsburg|Stadtsparkasse]]) und das sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Glöggler-Hochhaus&amp;#039;&amp;#039; (auch Messe-Büro-Center; Alter Postweg 101) an der [[Universität Augsburg|Universität]]. In den 70er Jahren entstand in seiner Regie die damals stadtbekannte Diskothek &amp;#039;&amp;#039;Moby Dick&amp;#039;&amp;#039; (nun Diskothek Circus).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburger-hotelturm-der-himmelsstuermer-id23391041.html |titel=Der Himmelsstürmer |datum=2013-01-06 |sprache=de |abruf=2025-04-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sein spektakulärstes Bauprojekt gilt das Unterhaltungscenter [[Schwabylon]] im Münchner Stadtteil Schwabing. Die Anlage erforderte einen Investitionsaufwand von 160 Millionen Mark und erhielt wegen der ungewöhnlichen Architektur und Konzeption hohe Aufmerksamkeit. Kommerziell wurde das Projekt kein Erfolg,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=D. I. E. ZEIT (Archiv) |Titel=Immer Ärger mit dem Popbunker |Sammelwerk=Die Zeit |Ort=Hamburg |Datum=1974-01-25 |ISSN=0044-2070 |Online=https://www.zeit.de/1974/05/immer-aerger-mit-dem-popbunker |Abruf=2025-04-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; nach rund einem Jahr geschlossen und 1979 zugunsten eines Verwaltungsgebäudes abgebrochen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=D. I. E. ZEIT (Archiv) |Titel=Schweizer schleifen Schwabylon |Sammelwerk=Die Zeit |Ort=Hamburg |Datum=1977-07-22 |ISSN=0044-2070 |Online=https://www.zeit.de/1977/31/schweizer-schleifen-schwabylon |Abruf=2025-04-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Finanzierung des Münchner Bauprojekts, das neben dem Schwabylon auch Büro- und Wohnflächen in angrenzenden Gebäuden umfasste, arbeitete er eng mit der [[Landesbank Hessen-Thüringen|Hessischen Landesbank]] zusammen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=D. I. E. ZEIT (Archiv) |Titel=Schnitt von Schnitzenbaumer |Sammelwerk=Die Zeit |Ort=Hamburg |Datum=1971-10-22 |ISSN=0044-2070 |Online=https://www.zeit.de/1971/43/schnitt-von-schnitzenbaumer |Abruf=2025-04-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde deshalb sowie wegen seiner Kontakte zu deren Präsidenten [[Wilhelm Hankel]] – der seine Hochzeitsreise auf die [[Seychellen]] auf Schnitzenbaumers Einladung verbrachte&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=D. I. E. ZEIT (Archiv) |Titel=Bunter Bunker für Millionen |Sammelwerk=Die Zeit |Ort=Hamburg |Datum=1973-10-19 |ISSN=0044-2070 |Online=https://www.zeit.de/1973/42/bunter-bunker-fuer-millionen |Abruf=2025-04-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; – in Zusammenhang mit dem [[Helaba-Skandal]] gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnitzenbaumer war der wichtigste deutsche [[Franchising|Franchisepartner]] der amerikanischen Hotelkette [[Holiday Inn]] bei deren Markteintritt in Deutschland. Er errichtete im April 1971 an der Münchner [[Leopoldstraße]] das erste deutsche Holiday Inn (Abriss im Dezember 2012) und betrieb 1973 drei Holiday-Inns mit Projektvereinbarungen für drei weitere Hotelanlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Kampf um Gäste und Kongresse |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=1973-10-28 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/wirtschaft/hotels-kampf-um-gaeste-und-kongresse-a-52a89efb-0002-0001-0000-000041898412?context=issue |Abruf=2025-04-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Immobilienbestand ==&lt;br /&gt;
Die von Schnitzelbauer errichteten Gebäude gehören teilweise der Firma HC Grundstücks GmbH mit Stammsitz in Augsburg (Stand 2025). Das Unternehmen geht auf Schnitzenbaumer zurück und besitzt u.&amp;amp;nbsp;a. Teile des Augsburger Hotelturms. Insgesamt besitzt und verwaltet die HC Grundstücks GmbH eigenen Angaben zufolge 20 Gebäude in Augsburg, München und [[Dachau]] mit einer vermietbaren Gesamtfläche von über 80.000 m² (Stand 2025).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hc-grund.eu/uber-uns.html |titel=Über uns - HC Grundstücks GmbH |abruf=2025-04-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.hcgrundstuecksgmbh.de/hc_whg/index.php | archive-is=20130412072703 | text=Unternehmenswebsite der Otto Schnitzenbaumer GmbH &amp;amp; Co. KG}}&lt;br /&gt;
* [http://www.foto-friedel.com/www_de/library.lib/img/DEUTSCHLAND/all//?search_str=%201973&amp;amp;portrait=&amp;amp;landscape=&amp;amp;detail=1&amp;amp;start=20&amp;amp;num=26 Foto von Otto Schnitzenbaumer aus dem Jahr 1973 in der Photo-Library Michael Friedel]&lt;br /&gt;
* [http://trauer.sueddeutsche.de/Traueranzeige/Otto-Schnitzenbaumer Traueranzeigen] in der Süddeutschen Zeitung vom 5. Januar 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schnitzenbaumer, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2012]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schnitzenbaumer, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Immobilienunternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Mai 1922&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Augsburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Dezember 2012&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Herrsching am Ammersee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
	</entry>
</feed>