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	<title>Otto Schlag - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Schlag&amp;diff=1644838&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;PequodOnStationAtLZ: updated picture</title>
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		<updated>2026-04-03T02:25:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;updated picture&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:Otto Schlag 1932.jpg|thumb|right|Schlag ca. 1932]]&lt;br /&gt;
[[File:Bundesarchiv Bild 183-P1219-0326, Berlin, Zentralfriedhof, Gedenkstätte der Sozialisten.jpg|mini|Gedenktafel für Otto Schlag und andere auf dem [[Friedhof der Sozialisten]]&lt;br /&gt;
]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Schlag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Januar]] [[1889]] in [[Kraftsdorf]]; †&amp;amp;nbsp;[[22. April]] [[1944]] in [[Halle (Saale)]]) war ein [[Kommunistische Partei Deutschlands|kommunistischer]] Politiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Otto Schlag war von Beruf [[Bergmann]] und wurde während des Ersten Weltkriegs zur [[Kaiserliche Marine|Kaiserlichen Marine]] eingezogen, wo er als Schiffsheizer auf der &amp;#039;&amp;#039;[[Regensburg (Schiff, 1915)|Regensburg]]&amp;#039;&amp;#039; diente. 1918 wurde er Mitglied der [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]]. Im November 1918 nahm er am [[Kieler Matrosenaufstand|Aufstand der Kieler Matrosen]] teil. 1920 nahm er an bewaffneten Kämpfen teil zum Schutz der Weimarer Republik und der demokratischen Errungenschaften der [[Novemberrevolution]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1920 bis 1928 war er [[Betriebsrat]]svorsitzender in der &amp;#039;&amp;#039;Brikettfabrik Bösau&amp;#039;&amp;#039; im [[Landkreis Weißenfels|Kreis Weißenfels]]. Von 1928 bis 1933 war er Mitglied des [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtages]]. Er war als Funktionär der KPD im &amp;#039;&amp;#039;Bezirk Halle–Merseburg&amp;#039;&amp;#039; tätig, u.&amp;amp;nbsp;a. als Leiter der [[Revolutionäre Gewerkschafts-Opposition|Revolutionären Gewerkschafts-Opposition]] (RGO) in Halle. Ab 1930 war er in der Bezirksleitung für &amp;#039;&amp;#039;Agit-Prop&amp;#039;&amp;#039; verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der „[[Machtergreifung]]“ der Nationalsozialisten wurde er zur Fahndung ausgeschrieben und im April 1933 verhaftet. Zwischen 1933 und 1939 war er in den KZs [[KZ Lichtenburg|Lichtenburg]], [[KZ Esterwegen|Esterwegen]] und [[KZ Sachsenhausen|Sachsenhausen]] interniert und starb 1944 an den Folgen der Haft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1936 wurde sein Sohn Walter Schlag (1914–1981) in [[Magdeburg]] wegen der Teilnahme am [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus]] zu einer 14-jährigen Zuchthausstrafe verurteilt. Er war bis 1945 in Haft. Nach dem Krieg betätigte er sich zunächst in der KPD bzw. SED und war danach bei der [[Kasernierte Volkspolizei|Kasernierten Volkspolizei]] und schließlich bei der [[Nationale Volksarmee|NVA]], aus der er 1970 als [[Oberstleutnant]] ausschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Im Januar 1969 wurde in der Hallenser &amp;#039;&amp;#039;Lerchenfeldstraße&amp;#039;&amp;#039; 14, wo vor 1933 die KPD- und die [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1920)|KJVD]]-Bezirksleitungen untergebracht waren, eine Gedenkstätte gegründet, die den Namen &amp;#039;&amp;#039;Otto-Schlag-Haus&amp;#039;&amp;#039; erhielt. Heute gehört es zum Stadtmuseum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Hohenmölsen]] gibt es zu Ehren von Otto Schlag einen Reliefstein in der &amp;#039;&amp;#039;Sekundarschule Nord&amp;#039;&amp;#039; in der &amp;#039;&amp;#039;Werkstraße&amp;#039;&amp;#039;. Darüber hinaus gibt es in Hohenmölsen eine &amp;#039;&amp;#039;Otto-Schlag-Straße&amp;#039;&amp;#039;, ebenso in [[Weißenfels]], [[Lauchhammer]], [[Röblingen am See]], Halle (Saale) und [[Zeitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Darstellung Schlags in der bildenden Kunst der DDR ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Rolf Kiy]] (1926–1998): Bildnis Otto Schlag (Öl, 90 × 70&amp;amp;nbsp;cm, 1968)&amp;lt;ref&amp;gt;Bildende Kunst, Berlin, 3/1970, S. 126 (Abbildung)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ronald Krimmer: &amp;#039;&amp;#039;Otto Schlag.&amp;#039;&amp;#039; 2., veränderte Auflage. Hrsg. von der Kommission zur Erforschung der Geschichte der örtlichen Arbeiterbewegung bei der Bezirksleitung Halle der SED. Halle 1977. (= &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der Arbeiterbewegung im Bezirk Halle. Biographien und Erinnerungen&amp;#039;&amp;#039;, Heft 8.)&lt;br /&gt;
* [[Luise Kraushaar]] u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Widerstandskämpfer 1933 bis 1945.Biographien und Briefe.&amp;#039;&amp;#039; Berlin: Dietz 1970. Band 2, S. 551 ff.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erkämpft das Menschenrecht. Lebensbilder und letzte Briefe antifaschistischer Widerstandskämpfer.&amp;#039;&amp;#039; (1958) Mit einem Nachwort von Hanne Hiob. 2. Aufl., unveränd. Nachdruck. Essen: Neuer-Weg-Verlag 1992.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;MdL, das Ende der Parlamente 1933 und die Abgeordneten der Landtage und Bürgerschaften der Weimarer Republik in der Zeit des Nationalsozialismus. Politische Verfolgung, Emigration und Ausbürgerung 1933–1945. Ein biographischer Index.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von [[Martin Schumacher (Historiker)|Martin Schumacher]]. Droste, Düsseldorf 1995.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/otto-schlag?ID=5076 Schlag, Otto]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete und stark erweiterte Auflage. Dietz, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1294455486|VIAF=2006168850980967620002}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schlag, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Kaiserliche Marine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Novemberrevolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ADGB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebsrat (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RGO-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Sachsenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Esterwegen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Lichtenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schlag, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (KPD)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Januar 1889&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kraftsdorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. April 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Halle (Saale)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PequodOnStationAtLZ</name></author>
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