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	<title>Otto Schellong - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Schellong&amp;diff=683114&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;GT1976: Redundante Kategorie entfernt</title>
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		<updated>2025-06-08T17:40:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Redundante Kategorie entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Otto Schellong 1902.jpg|mini|Otto Schellong (1902)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Johann Otto Schellong&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Mai]] [[1858]] in [[Lubawa|Löbau in Westpreußen]]; † [[13. Februar]] [[1945]] in [[Königsberg (Preußen)]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] Arzt in Königsberg. Bekannt wurde er als Anthropologe, Ethnologe und Sprachforscher bei den Papua.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Schellong war der älteste Sohn des [[Superintendent]]en Louis Schellong, der 1848 das [[Corps Masovia Königsberg zu Potsdam|Corps Masovia]] vor der liberal-konservativen Spaltung bewahrt hatte. Nach dem Abitur am [[Königliches Gymnasium Lyck|Königlichen Gymnasium Lyck]] studierte Otto Schellong an der [[Albertus-Universität Königsberg]] Medizin. Im Sommersemester 1879 wurde er als sechster seiner Familie im väterlichen Corps aktiv.&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Corpslisten 1960, 87/742.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum [[Dr. med.]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]], wurde er Assistenzarzt an der [[Krankenhäuser in Königsberg#Universitätskliniken|Universitätsfrauenklinik Königsberg]]. Anschließend war er für ein halbes Jahr Assistent bei [[Robert Koch]], um sich auf eine Tätigkeit als Kolonialarzt für die [[Neuguinea-Kompagnie|Neuguinea-Compagnie (NGC)]] vorzubereiten. In dieser Zeit nahm er Kontakt auf mit [[Rudolf Virchow]], der sich sehr für ethnologische Studien interessierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1885 begab sich Schellong als erster deutscher Arzt ins [[Kaiser-Wilhelms-Land]] nach [[Papua-Neuguinea]]. Bei den [[Papua (Völkergruppe)|Papua]] betrieb er medizinische und ethnologische Studien, die er vorwiegend in Zeitschriften publizierte. Sein Schriftenverzeichnis zählt 75 Veröffentlichungen. Schellong untersuchte als erster Forscher die [[Musik Neuguineas]]. Da er keinen [[Phonograph]]en für Tonaufnahmen dabei hatte, ließ er seine Probanden mehrfach dasselbe Lied vortragen und versuchte, [[Transkription (Musik)|Transkriptionen]] anzufertigen. Von 1890 an war er in Königsberg als Arzt tätig, wo er sich im [[Verein für wissenschaftliche Heilkunde]] besonders engagierte. Für seine wissenschaftlichen Leistungen wurde er zum  [[Charakter (Titel)|Geh. Sanitätsrat]] ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;H. Lippold, H.-H. Müller-Dieckert: &amp;#039;&amp;#039;Erinnerung an Otto Schellong&amp;#039;&amp;#039;. Corpszeitung der Altmärker-Masuren 65, Kiel 1979, S. 1682–1684.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Sohn Schellongs, Otto-Makiri, diente bei der [[Kriegsmarine]] als [[Führer der U-Boote#FdU Ost – Führer der U-Boote Ost|Führer der U-Boote Ost]] und wollte die Eltern auf seinem Schiff aus Ostpreußen herausbringen.&amp;lt;ref&amp;gt;nach Hubertus Schellong&amp;lt;/ref&amp;gt; Da der 86-jährige Schellong schwer krank war und vor der [[Rote Armee|Roten Armee]] nicht mehr fliehen wollte, wählte er gemeinsam mit seiner Ehefrau den [[Suizid|Freitod]] durch Gift. Am Vorabend war [[Bernhard Pawelcik]] sein letzter Besucher gewesen. Einer der Söhne war der Mediziner [[Fritz Schellong]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Kösener Senioren-Convents-Verband#Deutsche Corps-Zeitung|Deutsche Corpszeitung]] schrieb Schellong 1934 einen Nachruf auf [[Fritz Milkau]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archive.org/details/schellong_milkau/page/n2/mode/1up Geheimrat Professor Dr. Dr. h. c. Fritz Milkau †]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Nach Schellong ist das &amp;#039;&amp;#039;Kap Schellong&amp;#039;&amp;#039; im [[Bismarck-Archipel]] benannt (&amp;#039;&amp;#039;Cape Schellong, West New Britain, Papua New Guinea&amp;#039;&amp;#039;, Koordinaten: {{Coordinate|text=/|NS=5/20/13/S|EW=149/54/7/E|type=landmark|region=PG|name=Kap Schellong}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Blutsbrüderschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Papua-Häuptling Makiri.JPG|mini|hochkant|Makiri]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Häuptling Makiri schloss er Blutsbrüderschaft. Während Makiri allen seinen männlichen Nachkommen Namen aus der Familie Schellong zusätzlich gab, erhielten die männlichen Nachkommen Schellongs als zweiten oder dritten Vornamen den Namen Makiri. Dies betraf unter anderem:&lt;br /&gt;
* [[Fritz Schellong|Fritz Makiri Schellong]], Sohn, Professor für Innere Medizin an der Universität Münster&lt;br /&gt;
* [[Günther Schellong|Günther Makiri Schellong]], Enkel, Professor für Pädiatrie/Hämatologie und Onkologie, Universität Münster&lt;br /&gt;
* [[Hubertus Schellong|Hubertus Christian Makiri Schellong]], Enkel, Privatdozent für Chirurgie, Universität Köln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Nachfahren von Otto Schellong sind:&lt;br /&gt;
* [[Dieter Schellong]], Enkel, evangelisch-reformierter Theologe, Professor für systematische Theologie, Universität Paderborn&lt;br /&gt;
* [[Sebastian Makiri Schellong|Sebastian Schellong]], Urenkel, Professor  für Innere Medizin/Angiologie, Städtisches Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Titel=Die Malaria-Krankheiten unter specieller Berücksichtigung tropenklimatischer Gesichtspunkte|Verlag=Julius Springer|Ort=Berlin|Datum=1890|Online=https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Schellong_malaria.pdf}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Titel=Alte Dokumente aus der Südsee. Zur Geschichte der Gründung einer Kolonie. Erlebtes und Eingeborenenstudien|Verlag=[[Gräfe und Unzer]]|Ort=Königsberg i.Pr.|Datum=1934 |Online=https://www.ub.uni-koeln.de/cdm/ref/collection/mono20/id/10994}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tagebuchaufzeichnungen 1885–1888.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*  &amp;#039;&amp;#039;Otto Schellong zum 60. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;. Königsberger Woche, Königsberg 16. Mai 1918.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* [[Götz von Selle]]: [https://www.ahnen-spuren.de/Members/inge4013/ostpreussische-nachrichten/ostpreussen-warte/ostpreussen-warte-folge-04-vom-april-1952 &amp;#039;&amp;#039; Ostpreußen-Warte&amp;#039;&amp;#039;, Folge 04.] Portal Ahnenspuren, April 1952&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117620831|VIAF=40160635}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schellong, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimer Sanitätsrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Deutsch-Neuguinea)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1858]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
 |NAME=Schellong, Otto&lt;br /&gt;
 |ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
 |KURZBESCHREIBUNG=deutscher Arzt, Anthropologe, Ethnologe und Sprachforscher&lt;br /&gt;
 |GEBURTSDATUM=13. Mai 1858&lt;br /&gt;
 |GEBURTSORT=[[Lubawa|Löbau in Westpreußen]]&lt;br /&gt;
 |STERBEDATUM=13. Februar 1945&lt;br /&gt;
 |STERBEORT=[[Königsberg (Preußen)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GT1976</name></author>
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