<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Otto_Rudolf_Braun</id>
	<title>Otto Rudolf Braun - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Otto_Rudolf_Braun"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Rudolf_Braun&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-23T03:37:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Rudolf_Braun&amp;diff=1373101&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tohma: Was soll das bedeuten?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Rudolf_Braun&amp;diff=1373101&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-06-08T09:32:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Was soll das bedeuten?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Rudolf Braun&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. September]] [[1931]] in [[Wien]]; † [[6. April]] [[2016]] ebenda&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.friedhoefewien.at/grabsuche?submitHidden=true&amp;amp;name=otto+rudolf+braun&amp;amp;friedhof=-1&amp;amp;jdb_von=&amp;amp;jdb_bis=&amp;amp;historischerGrab=false&amp;amp;latitudeWGS84_y=&amp;amp;longitudeWGS84_x= friedhoefewien.at: Personen- und Grabdaten - Otto Rudolf Braun], abgerufen am 3. Februar 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[österreich]]ischer [[Autor]] und verurteilter Mörder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Otto Rudolf Braun studierte [[Geschichte]] und [[Sprache]]n. Nach eigenem (schriftlichen) Bekunden wurde er 1950 Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;Ostarrichi&amp;#039;&amp;#039;, Erbwalter der  [[Legitimistische Corps|Legitimistischen Corps]]. Seine Sachbücher und [[Roman]]e behandeln Themen wie [[Nationalsozialismus in Österreich]], [[Mythos|Mythen]] und [[Germanen]]. Braun war unter anderem wegen wiederholten [[Diebstahl (Österreich)|Diebstahls]], [[Betrug (Österreich und Liechtenstein)|Betrugs]], [[Untreue (Österreich)|Veruntreuung]] und [[Hehlerei]] [[Vorstrafe|vorbestraft]] und zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;Profil Nr. 26, 39. Jg. vom 23. Juni 2008 Seite 30: Mörder aus 1972=Verfasser des Buches &amp;quot;Hinter den Kulissen des Dritten Reiches&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein über Jahre geführtes Doktordiplom einer „nicht existierenden“ Universität in [[Tanger]] legte Braun später ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er versuchte sich zunächst in der [[Freiheitliche Partei Österreichs|Freiheitlichen Partei Österreichs]] zu etablieren, wurde aber, da er weder das aktive noch das passive [[Wahlrecht#Österreich|Wahlrecht]] besaß, sehr bald aus der [[Politische Partei|Politischen Partei]] ausgeschlossen. Von [[Norbert Burger (Politiker, 1929)|Norbert Burger]] (dem „Südtirol-Bomber“ – Bezeichnung [[Der Spiegel]] 1970) wurde er für die [[Nationaldemokratische Partei (Österreich, 1967–1988)|Nationaldemokratische Partei (NDP)]] angeworben. Als &amp;#039;&amp;#039;Aktivist&amp;#039;&amp;#039; „besorgte“ Otto Rudolf Braun wiederholt Unterstützerunterschriften zu Wahlen, welche sich als „unleserlich“, „unglaubhaft“ und „gefälscht“ erwiesen, was unter anderem bei der [[Nationalratswahl in Österreich 1970]] zu einer Wahlwiederholung am 4. Oktober 1970 führte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=44418326|Titel=Nur für Armverletzte|Autor=|Jahr=1970|Nr=30|Seiten=96|Kommentar=}}, abgerufen am 9. April 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=42953665|Titel=Schwiegermutter vergessen|Autor=|Jahr=1972|Nr=18|Seiten=118|Kommentar=}}, abgerufen am 9. April 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeits- und mittellos, antwortete Otto Rudolf Braun auf eine Heiratsanzeige der Sekretärin &amp;#039;&amp;#039;Erika H.&amp;#039;&amp;#039; Nach mehreren Treffen soll er ihr 500 [[Österreichischer Schilling|Österreichische Schilling]] aus der Tasche gestohlen haben. Am 23. September 1972 gab es ein letztes Treffen der beiden am [[Anninger]] in [[Mödling]]. Zwei Wochen später wurde die Leiche von &amp;#039;&amp;#039;Erika H.&amp;#039;&amp;#039; entdeckt und Schmuckstücke von ihr tauchten im Wiener [[Dorotheum]] auf. Zunächst flüchtig, wurde Otto Rudolf Braun bei einem [[Einbruch|Hauseinbruch]] verhaftet und konnte des [[Mord]]es an &amp;#039;&amp;#039;Erika H.&amp;#039;&amp;#039; überführt werden. Otto Rudolf Braun wurde am 30. September 1973 zu lebenslanger Kerkerhaft verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://maxfanta.wordpress.com/tag/mord/ maxfanta: Historische Kriminalfälle : (1972/73) : Der Fall Braun], abgerufen am 8. April 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1987 wurde er, nach 15 Jahren, aus lebenslanger Haft entlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Ermittlerkreisen wurde Braun als [[Komplizenschaft|Komplize]] des Briefbombenattentäters [[Franz Fuchs (Attentäter)|Franz Fuchs]] in Verbindung gebracht. Eine strafrechtliche Verfolgung fand jedoch nicht statt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://derstandard.at/1250691777631/Ermittlungen-gegen-Schriftsteller-und-Techniker-gefordert derstandard.at vom 2. September 2009 - Ermittlungen gegen Schriftsteller und Techniker gefordert], abgerufen am 6. April 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20090901_OTS0211/falter-veroeffentlicht-justiz-akte-zum-fall-briefbomben ots.at: Falter veröffentlicht Justiz-Akte zum Fall Briefbomben], abgerufen am 9. April 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Krems an der Donau]] betrieb er einen eigenen Verlag. 2005 wurde er Mitglied des [[Verein für corpsstudentische Geschichtsforschung|Vereins für corpsstudentische Geschichtsforschung]]. Otto Rudolf Braun starb im 85. Lebensjahr und wurde auf dem [[Wiener Zentralfriedhof]] bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Germanische Götter – Christliche Heilige. Über den Kampf der Christen gegen das germanische Heidentum&amp;#039;&amp;#039;. Pähl, Verlag Hohe Warte&amp;amp;nbsp;– Franz v. Bebenburg KG, 1979, ISBN 3-88202-297-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Weihnachtsamnestie&amp;#039;&amp;#039;. Erzählung. Krems Selbstverlag, 1982, ISBN 3-900406-03-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Wahrheit darfst du nicht sagen&amp;#039;&amp;#039;, Roman. St. Michael Bläschke Verlag, 1984, ISBN 3-7053-2085-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hinter den Kulissen des Dritten Reiches&amp;#039;&amp;#039;. Raymond Martin Verlag, 1987, ISBN 3-88631-196-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Martinek: &amp;#039;&amp;#039;Ein Mann ohne Gleichschritt: Leben und Werk des Dichters und Schriftstellers Otto Rudolf Braun&amp;#039;&amp;#039;. O. R. Braun-Verlag, Krems 1984.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|120403323}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120403323|LCCN=n/87/899870|VIAF=842701}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Braun, Otto Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Mordfall)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminalfall 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminalfall (Zweite Republik Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1931]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2016]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Braun, Otto Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Autor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. September 1931&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. April 2016&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tohma</name></author>
	</entry>
</feed>