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	<title>Otto Rostoski - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Rostoski&amp;diff=2551067&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;GT1976: Redundante Kategorie entfernt</title>
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		<updated>2025-01-17T12:08:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Redundante Kategorie entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Rostoski|Zu anderen Personen siehe [[Rostosky]] und [[Rostowski]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Albert Robert Rostoski&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. September]] [[1872]] in [[Wendemark (Schwedt/Oder)|Wendemark]], [[Passow (Schwedt/Oder)]]; † [[10. Januar]] [[1962]] in [[Dresden]]) war ein deutscher [[Internist]]. Er war unter anderem Lehrstuhlinhaber in Dresden und gilt als Vorreiter in der Diabetes-Therapie und Lungenkrebs-Forscher, der die Entwicklung der Inneren Medizin in Deutschland entscheidend mitgeprägt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Otto Rostokski, der Sohn eines Domänenpächters, wuchs in der [[Uckermark]] auf und legte an einem humanistischen Gymnasium in [[Posen]] das Abitur ab. Im Anschluss daran studierte er an der [[Julius-Maximilians-Universität Würzburg|Universität Würzburg]] [[Studium der Medizin|Medizin]]. Während des Studiums wurde Rostoski Mitglied der [[Studentenverbindung]] &amp;#039;&amp;#039;Landsmannschaft Saxonia&amp;#039;&amp;#039; (heute: &amp;#039;&amp;#039;[[Landsmannschaft Alemannia Makaria|Landsmannschaft Alemannia-Makaria]]&amp;#039;&amp;#039;). Zu seinen Lehrern zählen sein Onkel [[Eduard von Rindfleisch]] sowie [[Wilhelm von Leube]], zu dessen Assistenten er von 1900 bis 1907&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andreas Mettenleiter]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Juliusspital in Würzburg. Band III: Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Oberpflegeamt der Stiftung Juliusspital Würzburg anlässlich der 425jährigen Wiederkehr der Grundsteinlegung. Stiftung Juliusspital Würzburg (Druck: Bonitas-Bauer), Würzburg 2001, ISBN 3-933964-04-0, S. 776.&amp;lt;/ref&amp;gt; gehörte. Nach der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] ließ sich Rostoski an einem Hygienischen Institut, sowie an einer Lungenheilanstalt weiter ausbilden. 1902 wurde er mit 29 Jahren [[Habilitation|habilitiert]] und wurde Dozent&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Andreas Mettenleiter]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Juliusspital in Würzburg. Band III: Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Oberpflegeamt der Stiftung Juliusspital Würzburg anlässlich der 425jährigen Wiederkehr der Grundsteinlegung. Stiftung Juliusspital Würzburg (Druck: Bonitas-Bauer), Würzburg 2001, ISBN 3-933964-04-0, S. 766.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Würzburg. Bevor er 1907 zum [[Extraordinariat|Extraordinarius]] in Würzburg [[Berufung (Amt)|berufen]] wurde, war er als Vortragsreisender in Europa unterwegs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1910 bis 1934 war Otto Rostoski leitender Oberarzt der Inneren Abteilung des [[Stadtkrankenhaus Dresden-Johannstadt|Stadtkrankenhauses Dresden-Johannstadt]], der Vorgängereinrichtung des heutigen [[Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden|Universitätsklinikums Carl Gustav Carus]]. Hier legte er 1915 den Grundstein für eine Röntgenstation und gründete 1924 die zumindest europaweit erste Diabetikerambulanz, welche auf internationale Beachtung stieß. Seine Ambulanz, die er bereits fünf Jahre nach der Entdeckung des [[Insulinpräparat]]s errichtete, wurde zu einem Vorbild für die Errichtung ähnlicher Institutionen in Europa. Gemeinsam mit [[Georg Schmorl]] und [[Erich Saupe]] gab er 1927 eine Beschreibung der Ursachen und den Verlauf des [[Schneeberger Krankheit|Schneeberger Lungenkrebses]] heraus, die ihm ebenfalls weltweite Anerkennung brachte. Er unterstützte die erste promovierte Krankenschwester in Deutschland, [[Erna von Abendroth]] (1887–1959), bei der Gründung einer Krankenpflegeschule. 1934 wurde Rostoski an das Friedrichstädter Krankenhaus versetzt, wo er 1938 nach Erreichen der Altersgrenze ausschied. Mit Ausbruch des Zweiten Weltkrieges war er als Chefarzt des Reservelazaretts in &amp;#039;&amp;#039;[[Lahmann-Sanatorium|Lahmanns Sanatorium]]&amp;#039;&amp;#039; tätig. 1941 übertrug man ihm die Leitung einer neu eingerichteten Medizinischen Klinik im früheren Obdachlosenasyl Bodelschwinghstraße. 1946 wurde er wiederum Chefarzt in Friedrichstadt. Dieses Amt legte er 1952 zwar nieder, leitete aber noch bis 1956 die Diabetiker-Ambulanz. 1954 wurde Rostoski auf das Ordinariat für Innere Medizin an der neu gegründeten [[Medizinische Akademie „Carl Gustav Carus“|Medizinischen Akademie „Carl Gustav Carus“ Dresden]] berufen und 1956 emeritiert. Bis zu seinem 85. Lebensjahr betreute er Patienten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausschnitt Gedenkstein Otto Rostoski, Wendemark.jpg|mini|Gedenkstein für Otto Rostoski in Wendemark, von einer Bürgerinitiative 2002 errichtet]]&lt;br /&gt;
Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem Dresdner [[Waldfriedhof Weißer Hirsch]]. In seinem&lt;br /&gt;
Geburtsort erinnert eine nach ihm benannte Straße an sein Wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Otto-Rostoski-Preis ==&lt;br /&gt;
Das Tumorzentrum Dresden würdigt seit 2001 mit dem &amp;#039;&amp;#039;Otto-Rostoski-Preis&amp;#039;&amp;#039; Menschen oder Institutionen, die Außerordentliches auf den Gebieten Forschung, Prophylaxe, Früherkennung, Diagnostik, Therapie von Tumorerkrankungen sowie Nachsorge, Rehabilitation oder psychosoziale Betreuung von Tumorpatienten leisten. Der mit 2.500 Euro dotierte Preis wird aller zwei Jahre vergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1954 Ehrenmitgliedschaft der [[Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin|Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über Echinococcus multilocularis hepatis.&amp;#039;&amp;#039; Dissertationsschrift Würzburg 1896.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Kenntnis der Präcipitine&amp;#039;&amp;#039;. Habilitationsschrift, Würzburg 1902.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Serumdiagnostik.&amp;#039;&amp;#039; Stuber, Würzburg 1903.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Allgemeiner Teil.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der inneren Medizin]].&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Infektionskrankheiten&amp;#039;&amp;#039;. Springer, 1911.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Lepel: &amp;#039;&amp;#039;Otto Rostoski †&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Coburger Convent|CC-Blätter]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 77, 1962, S. 56.&lt;br /&gt;
* [[Martin Gülzow]]: &amp;#039;&amp;#039;Nachruf auf Otto Rostoski.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin 1964.&amp;#039;&amp;#039; [[Akademie-Verlag]], Berlin 1964, S. 217 ff.&lt;br /&gt;
* Marina Lienert: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.slaek.de/media/dokumente/04presse/aerzteblatt/archiv/2001-2010/2003/02/0203_064.pdf Ein Gedenkstein für Otto Rostoski (1872 bis 1962)]&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 93&amp;amp;nbsp;kB), in: &amp;#039;&amp;#039;Ärzteblatt Sachsen&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 2, 2003, S. 64.&lt;br /&gt;
* Bernd Wegner, [[Heinz Schneider (Mediziner)|Heinz Schneider]]: &amp;#039;&amp;#039;Wegbereiter der Diabetologie in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Regia-Co-Work, Cottbus 2019, ISBN 978-3-86929-433-9, S. 25–30 ([http://d-nb.info/1187267465 portal.dnb.de]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |wayback=20100614082606 |url=http://www.diabetesgeschichte.de/Prof_Otto_Rostoski.469/ |text=Porträt von Prof. Otto Rostoski}} auf diabetesgeschichte.de&lt;br /&gt;
* {{Säbi|Harald Thulin|131106856|Otto Rostoski (1872–1962)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=131106856|VIAF=84814633}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rostoski, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diabetologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Julius-Maximilians-Universität Würzburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landsmannschafter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1872]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1962]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rostoski, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rostoski, Otto Albert Robert (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Internist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. September 1872&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wendemark (Schwedt/Oder)|Wendemark]], Brandenburg&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Januar 1962&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GT1976</name></author>
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