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	<title>Otto Renkhoff - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Renkhoff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (*&amp;amp;nbsp;[[28. Dezember|28.&amp;amp;nbsp;Dezember]] [[1905]] in [[Biskirchen]]; †&amp;amp;nbsp;[[31. März|31.&amp;amp;nbsp;März]] [[1995]] in [[Wiesbaden]]) war ein deutscher [[Archivar]], Landeshistoriker, früherer Direktor des [[Hessisches Hauptstaatsarchiv|Hessischen Hauptstaatsarchivs]] und langjähriger Herausgeber der &amp;#039;&amp;#039;[[Verein für Nassauische Altertumskunde und Geschichtsforschung#Nassauische Annalen|Nassauischen Annalen]]&amp;#039;&amp;#039; sowie Schriftführer des [[Verein für Nassauische Altertumskunde und Geschichtsforschung|Vereins für Nassauische Altertumskunde und Geschichtsforschung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Otto Renkhoff wurde am 28.&amp;amp;nbsp;Dezember 1905 in [[Biskirchen]] an der Lahn geboren, wo er auch seine Kindheit und Jugend verbrachte. Nach seinem erfolgreichen Abitur am [[Humanistisches Gymnasium|Humanistischen Gymnasium]] in [[Wetzlar#Bildung|Wetzlar]] begann er 1925 sein Studium der [[Geschichte]], [[Germanistik]] und [[Alte Sprachen|alten Sprachen]] an den Universitäten [[Philipps-Universität Marburg|Marburg]] und [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]]. 1930 wurde er mit einer Dissertation zum Thema &amp;#039;&amp;#039;Territorialgeschichte des Fürstentums Nassau-Dillenburg&amp;#039;&amp;#039; bei [[Edmund E. Stengel|Edmund Ernst Stengel]] in Marburg [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Die ungedruckt gebliebene Dissertation war eine der hessischen „Atlas-Arbeiten“, die sowohl eine wertvolle Aufarbeitung der regionalen Territorialgeschichte als auch die Vorbereitung für den später erschienenen &amp;#039;&amp;#039;Geschichtlichen Atlas von Hessen&amp;#039;&amp;#039; darstellten. Nach seiner Promotion trat er in den preußischen Staatsdienst ein und begann seine Ausbildung am Institut für Archivwissenschaft beim [[Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz|preußischen Geheimen Staatsarchiv]] in [[Berlin-Dahlem]], die er im März 1933 mit dem „Großen Archivexamen“ abschloss. Er wurde 1931 zum Staatsarchivar, 1934 zum Staatsarchivrat und 1959 zum Regierungs-Oberarchivrat ernannt. Am 25. Oktober 1937 beantragte er die Aufnahme in die [[NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 5.426.226).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/34450395&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1933 wirkte er bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1970 am Preußischen Staatsarchiv und späteren Hessischen Hauptstaatsarchiv in Wiesbaden, das er von 1961 bis 1970 als Archivdirektor leitete. Zwischenzeitig wurde er allerdings am 14. Oktober 1945 wegen der NSDAP-Mitgliedschaft aus dem Archivdienst entlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Questionnaires: Greater Hesse – Archival Institutions And Libraries – Ortenberg To Wiesbaden, 1946–1949&amp;#039;&amp;#039;, S. 31, National Archives and Records Administration, NAID: 62690355, [https://catalog.archives.gov/id/62690355?objectPage=107 online verfügbar].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Historische Kommission für Nassau|Historischen Kommission für Nassau]] gehörte er seit 1934 an, der [[Historische Kommission für Hessen|Historischen Kommission für Hessen und Waldeck]] seit 1947 und der [[Historische Kommission für Hessen|Hessischen Historischen Kommission]] seit 1952.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tätigkeit ==&lt;br /&gt;
Otto Renkhoff erwarb sich vor allem als Herausgeber bedeutender wissenschaftlicher Zeitschriften Verdienste um die Landesgeschichte Verdienste. Seit 1938 war er als Schriftführer des Vereins für Nassauische Altertumskunde und Geschichtsforschung gleichzeitig von 1939 bis 1971 Herausgeber der &amp;#039;&amp;#039;Nassauischen Annalen&amp;#039;&amp;#039;, die unter seiner Redaktion in ihrer Bedeutung wuchsen. Enthielten die Jahresbände in den 1930er&amp;amp;nbsp;Jahren meist ein gutes halbes Dutzend Aufsätze, so nahm unter Renkhoff die Zahl der wissenschaftlichen Beiträge zu. Er rief auch einen umfangreichen Besprechungsteil und die landesgeschichtliche Zeitschriftenschau ins Leben. Ferner redigierte er die &amp;#039;&amp;#039;Nassauischen Heimatblätter&amp;#039;&amp;#039; und gab sie von 1939 an heraus, bis diese 1961 aus finanziellen Gründen nicht mehr erschienen. Nachdem Renkhoff zu Beginn der 1950er Jahre auch Mitherausgeber des &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuchs der [[Hessische Kirchengeschichtliche Vereinigung|Hessischen Kirchengeschichtlichen Vereinigung]]&amp;#039;&amp;#039; gewesen war, übernahm er 1956 die Redaktion der &amp;#039;&amp;#039;[[Blätter für deutsche Landesgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039;, die er zunächst gemeinsam mit [[Georg Wilhelm Sante]] und von 1963 bis 1970 allein herausgab. Der Umfang der Bände stieg unter seiner Leitung auf nahezu das Doppelte an. Dies steigerte die Zahl der Buchbesprechungen und den Umfang der landesgeschichtlichen Zeitschriftenschau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel gestaltete Renkhoff anfangs als Stellvertreter Santes den Dienstbetrieb des Hessischen Hauptstaatsarchivs mit und übernahme im Jahr 1961 als Archivdirektor dessen Leitung. Außerdem war er von 1947 bis 1975 als stellvertretender Vorsitzender der Historischen Kommission für Nassau tätig; ebenfalls seit 1947 war er Mitglied der Historischen Kommission für Hessen und Waldeck, wenig später auch der Hessischen Historischen Kommission Darmstadt und von 1949 an fungierte er als Vorstandsmitglied der Hessischen Kirchengeschichtlichen Vereinigung. Renkhoff betreute zudem die historischen Vortragsreihen und zahlreichen Exkursionen des Vereins für Nassauische Altertumskunde und Geschichtsforschung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er 1956 zusammen mit [[Karl Ernst Demandt]] das &amp;#039;&amp;#039;Hessische Ortswappenbuch&amp;#039;&amp;#039; herausgegeben hatte, publizierte er im Jahre 1980 den Band &amp;#039;&amp;#039;Wiesbaden im Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;. Dieses Werk schloss eine Lücke in der Wiesbadener Stadtgeschichtsschreibung. Daneben hatte er lange Materialien für ein wissenschaftliches Standardwerk zusammengetragen – die &amp;#039;&amp;#039;Nassauischen Biographie&amp;#039;&amp;#039; –, die 1985 mit rund 2500 Lebensläufen erschien. Aufgrund der großen Resonanz, die dieses Werk erhielt, entschloss er sich im Alter von 85 Jahren, noch eine zweite Auflage zu wagen. Diese hat den doppelten Umfang sowie rund 5000 Kurzbiografien und wurde 1992 veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine wissenschaftlichen Verdienste wurden 1974 durch das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland#Stufen des Verdienstordens|Bundesverdienstkreuz I. Klasse]], 1980 durch die [[Ehrenmitgliedschaft]] des Vereins für Nassauische Altertumskunde und Geschichtsforschung und 1981 durch die Verleihung der Silbernen [[Bürgermedaille der Stadt Wiesbaden]] gewürdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wiesbaden im Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; Steiner, Wiesbaden 1980, ISBN 3-515-03402-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nassauische Biographie. Kurzbiographien aus 13 Jahrhunderten.&amp;#039;&amp;#039; Historische Kommission für Nassau, Wiesbaden 1985, ISBN 3-922244-68-8. 2. Auflage ebenda 1992 (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Nassau.&amp;#039;&amp;#039; Band 39), ISBN 3-922244-90-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Territorialgeschichte des Fürstentums Nassau-Dillenburg.&amp;#039;&amp;#039; Phil. Dissertation, Marburg 1932.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Nassauische Annalen]]&amp;#039;&amp;#039; 106 (1995), S. 265–272 (kurzer biographischer Abriss nebst vollständigem Schriftenverzeichnis, 121 literarische Werke &amp;lt;small&amp;gt; – Mehrfachnennungen vorhanden/möglich&amp;lt;/small&amp;gt;).&lt;br /&gt;
* [[Wolf-Arno Kropat]]: &amp;#039;&amp;#039;Otto Renkhoff: geb. 28. Dezember 1905 in Biskirchen, gest. 31. März 1995 in Wiesbaden.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Nassauische Annalen&amp;#039;&amp;#039; 107 (1996), S. 481–482.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|108954749}}&lt;br /&gt;
* {{Propylaeum-VITAE}}&lt;br /&gt;
* [https://archive.today/2012.12.11-133936/http://www.hauptstaatsarchiv.hessen.de/irj/HHStAW_Internet?uid=48860dd4-52a2-b331-f012-f31e2389e481 Biogramm Renkhoffs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=108954749|LCCN=n84046155|VIAF=49780768}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Renkhoff, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archivar (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archivleiter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landeshistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Historischen Kommission für Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Historischen Kommission für Nassau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1995]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Renkhoff, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Archivar und Autor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Dezember 1905&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Biskirchen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. März 1995&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wiesbaden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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