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	<title>Otto Recknagel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Recknagel&amp;diff=1664629&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 10. Juni 2025 um 20:28 Uhr</title>
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		<updated>2025-06-10T20:28:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Politiker. Zum Maler siehe [[Otto Recknagel (Maler)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:RecknagelOtto.jpg|mini|hochkant|Otto Recknagel]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Recknagel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. April]] [[1897]] in [[Steinbach-Hallenberg]]; † [[23. Januar]] [[1983]] in [[Krefeld]]) war ein [[Kaufmann]] und als deutscher [[Politiker]] [[Landrat (Deutschland)|Landrat]] und [[Kreisleiter]] des [[Landkreis Herrschaft Schmalkalden|Landkreises Schmalkalden]] sowie [[Mitglied des Reichstages]] für die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Der Sohn des Kaufmannes August Wilhelm Recknagel absolvierte nach dem Schulbesuch eine kaufmännische Lehre. Von August 1914 bis zum Kriegsende 1918 nahm er als Kriegsfreiwilliger am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil, in dem er den Rang eines [[Unteroffizier]]s erreichte und mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz Erster Klasse]] ausgezeichnet wurde. Nach seiner Rückkehr aus dem Krieg arbeitete Recknagel als Kaufmann im Geschäft seines Vaters in Steinbach-Hallenberg. 1925 machte er sich selbstständig und spezialisierte sich auf die Fabrikation und den Export von Kleineisen und Stahlwaren sowie von Sportartikeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Recknagel gehörte von 1922 bis 1924 dem [[Jungdeutscher Orden|Jungdeutschen Orden]] an. Im Frühjahr 1924 gründete er in Steinbach-Hallenberg die Ortsgruppe des [[Völkischer Block|Völkischen Blocks]] beziehungsweise der [[Nationalsozialistische Freiheitspartei|Nationalsozialistischen Freiheitspartei]] (NSFP), beides Ersatzorganisationen der seinerzeit verbotenen NSDAP. Nach der Aufhebung des Verbots trat er der NSDAP zum 6. April 1925 bei ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 1.517).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/33940796&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1925 bis 1928 gehörte er der [[Sturmabteilung|SA]] an, in der er den Rang eines Sturmführers erreichte. Von 1927 bis 1932 war er NSDAP-Bezirksleiter für Steinbach-Hallenberg; 1929 wurde er in den Gemeinderat von Steinbach-Hallenberg gewählt. Von 1932 bis 1942 amtierte er als der dortige Kreisleiter. Er hatte im August 1942 nach wiederholten Konflikten um seine Kirchenmitgliedschaft um die Entlassung aus dem Amt des Kreisleiters gebeten, der auch entsprochen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1932 bis 1933 saß Recknagel als Abgeordneter im [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtag]]. Bei den Wahlen im März 1933 zog er für die NSDAP in den [[Kommunallandtag Kassel]] und [[Provinziallandtag der Provinz Hessen-Nassau]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Jochen Lengemann: &amp;#039;&amp;#039;MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 14 = &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S. 303.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend gehörte er von [[Reichstagswahl November 1933|November 1933]] bis zum Frühjahr 1945 dem [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|nationalsozialistischen Reichstag]] als Abgeordneter für den Wahlkreis 12 (Thüringen) an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Recknagel, der wegen seiner Körperfülle auch „Doppelotto“ genannt wurde,&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard König: &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Fussball in Thüringen.&amp;#039;&amp;#039; 2001, S. 40.&amp;lt;/ref&amp;gt; amtierte auch von 1937 bis 1945 als [[Landrat (Deutschland)|Landrat]] des [[Landkreis Herrschaft Schmalkalden|Landkreises Herrschaft Schmalkalden]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://territorial.de/erfurt/hschmalk/landkrs.htm#fn11 www.territorial.de:Landkreis Herrschaft Schmalkalden]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Endphase des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] führte Recknagel in Schmalkalden den [[Volkssturm]] bis Februar 1945. Er setzte sich Anfang April 1945 in die Wälder am Rennsteig ab, wurde jedoch am 13. April 1945 verhaftet und verblieb bis Juli 1948 in amerikanischer Internierung. Nach einem [[Spruchkammerverfahren]] im [[Internierungslager Ludwigsburg]] wurde er am 7. Juli 1948 als &amp;#039;&amp;#039;Belasteter&amp;#039;&amp;#039; [[Entnazifizierung|entnazifiziert]] und aus der Internierung entlassen, die Internierungshaft wurde auf das Urteil angerechnet. In einem Berufungsverfahren wurde das Urteil im Juni 1950 bestätigt. Aufgrund einer Gnadenentscheidung des Ministerpräsidenten [[Kurt Georg Kiesinger]] vom Mai 1962 wurde er zum Dezember 1963 als &amp;#039;&amp;#039;Mitläufer&amp;#039;&amp;#039; klassifiziert. In Thüringen wurde er bereits im Oktober 1947 in Abwesenheit als &amp;#039;&amp;#039;Hauptkriegsverbrecher&amp;#039;&amp;#039; eingestuft und im Juli 1950 durch das Landgericht Meiningen zu 15 Jahren Zuchthaus verurteilt. Nach seiner Entlassung aus dem Internierungslager Ludwigsburg lebte er zunächst bei einem Bekannten in [[Traisa]] und ab 1957 bei einem seiner Söhne in Krefeld, wo er in den Adressbüchern als Maschinenschlosser geführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Thomas Klein (Historiker)|Thomas Klein]]: &amp;#039;&amp;#039;Leitende Beamte der allgemeinen Verwaltung in der preußischen Provinz Hessen-Nassau und in Waldeck 1867 bis 1945&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Quellen und Forschungen zur hessischen Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 70), Hessische Historische Kommission Darmstadt, Historische Kommission für Hessen, Darmstadt/Marburg 1988, ISBN 3-88443-159-5, S. 193–194.&lt;br /&gt;
* [[Jochen Lengemann]]: &amp;#039;&amp;#039;MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 14 = &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S. 303.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3770052544|Seite=494}}&lt;br /&gt;
* Dieter Pelda: &amp;#039;&amp;#039;Die Abgeordneten des Preußischen Kommunallandtags in Kassel 1867–1933&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Vorgeschichte und Geschichte des Parlamentarismus in Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 22 = &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 48, 8). Elwert, Marburg 1999, ISBN 3-7708-1129-1, S. 165.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Volker Wahl]]&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Stefan Gerber (Historiker)|Stefan Gerber]], [[Werner Greiling]], [[Klaus Ries]], Tobias Kaiser&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Hassfigur „Doppelotto“. Zur Biografie des NS-Abgeordneten, Landrats und Kreisleiters Otto Recknagel (1897–1983) im Landkreis Schmalkalden.&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Zwischen Stadt, Staat und Nation: Bürgertum in Deutschland.&lt;br /&gt;
   |Nummer=Teil 1&lt;br /&gt;
   |Verlag=Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht&lt;br /&gt;
   |Ort=Göttingen&lt;br /&gt;
   |Datum=2014&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-525-30169-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130515604}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|DB=HB|ID=11522|titel=Recknagel, Otto|ref=nein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130515604|VIAF=25713861}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Recknagel, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Provinz Hessen-Nassau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Provinziallandtages der Provinz Hessen-Nassau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Kurhessischen Kommunallandtags]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Jungdeutschen Orden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1983]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisleiter (NSDAP)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Recknagel, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR, MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. April 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Steinbach-Hallenberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Januar 1983&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Krefeld]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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