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	<title>Otto Rösch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T22:04:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-09-08T08:48:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Oesterreichische Bundesregierung - Kabinett Kreisky I.jpg|mini|Otto Rösch (stehend, fünfter von links) im [[Bundesregierung Kreisky I|Kabinett Kreisky I]] (1970)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Franz Rösch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. März]] [[1917]] in [[Wien]]; † [[3. November]] [[1995]] ebenda) war ein [[österreich]]ischer [[Politiker]] der [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]]. Bis 1945 war er Mitglied der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und unterrichtete in einer [[Nationalpolitische Erziehungsanstalt|Nationalpolitischen Erziehungsanstalt]] (Napola). Von 1970 bis 1977 war Rösch Innenminister Österreichs, anschließend bis 1983 Minister für Landesverteidigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Otto Rösch studierte an den [[Universität Wien|Universitäten Wien]] und [[Universität Graz|Graz]] [[Rechtswissenschaft]]en und [[Philosophie]] und war dann als Angestellter tätig. Nach dem [[Anschluss Österreichs]] beantragte er am 8. Oktober 1938 die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde zum 1. Januar 1940 aufgenommen ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 8.525.796).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/35341286&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenso war er Mitglied im „NS-Soldatenring“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Krieges war er Lehrer in der [[Nationalpolitische Erziehungsanstalt|NPEA/Napola]] [[Flüchtlingslager Traiskirchen|Traiskirchen]], einer NSDAP-Eliteschule zur Heranbildung des nationalsozialistischen Führernachwuchses.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=45439713|Titel=Armer Teufel|Jahr=1970|Nr=24 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.falter.at/archiv/FALTER_200507061736280024/der-mut-zum-fleck Der Mut zum Fleck], in: &amp;#039;&amp;#039;[[Falter (Wochenzeitung)|Der Falter]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 27/2005&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war Rösch bei der „Heimkehrer-Hilfs- und -Betreuungsstelle“ tätig – einem Vorläufer des [[Österreichischer Kameradschaftsbund|Österreichischen Kameradschaftsbundes]] – und war zudem in [[Neonazismus|Neonazi-Aktivitäten]] verstrickt. Er wurde am 8. Dezember 1947 unter dem Verdacht der [[Soucek-Rössner-Verschwörung|Gruppe Soucek]] anzugehören verhaftet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.profil.at/home/zeitgeschichte-rote-gewissenserforschung-die-spoe-protokolle-116032 |titel=Zeitgeschichte: Rote Gewissenserforschung - Die SPÖ veröffentlicht geheime Protokolle |werk=profil.at |hrsg= |datum=2005-07-02 |abruf=2019-05-07 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Gruppe half hohen [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] bei der Flucht ins Ausland. In Röschs Besitz fand sich ein Koffer mit gefälschten Ausweisformularen und Stempeln. Rösch konnte jedoch glaubhaft machen, vom Inhalt des Koffers keine Kenntnis gehabt zu haben und wurde 1949 aus Mangel an Beweisen freigesprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Alan Levy]]: &amp;#039;&amp;#039;Nazi Hunter. The Wiesenthal File.&amp;#039;&amp;#039; Revised edition. Constable &amp;amp; Robinson, London 2002, ISBN 1-84119-607-X, S. 410.&amp;lt;/ref&amp;gt; Später gab er an, der rote Innenminister [[Oskar Helmer|Helmer]] habe ihn als Spitzel in die Untergrundgruppe geschickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rösch begann seine politische Karriere in sozialistischen Jugendorganisationen. Er war von 1951 bis 1953 Mitglied des österreichischen [[Bundesrat (Österreich)|Bundesrats]], von 1953 bis 1959 Abgeordneter im [[Landtag Steiermark]]. In den schwarz-roten Regierungen von 1959 bis 1966 amtierte Rösch als [[Staatssekretär]] im [[Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport|Bundesministerium für Landesverteidigung]]. In dieser Funktion stellte er den sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Rösch-Plan&amp;#039;&amp;#039; auf, in dem er eine Verkürzung der Zeit der [[Wehrpflicht]] von 9 bis 15 Monaten auf einen sechsmonatigen Grundwehrdienst vorschlug. Dieses Gesetzesvorhaben wurde 1971 realisiert. Von 1966 bis 1970 war er Mitglied der [[Niederösterreich]]ischen [[Landesregierung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Beginn der Ära [[Bruno Kreisky]] kam Rösch 1970 in die österreichische [[Bundesregierung (Österreich)|Bundesregierung]]. Er war eines von vier ehemaligen NSDAP-Mitgliedern in [[Bundesregierung Kreisky I|Kreiskys erstem Kabinett]]. Von 1970 bis 1977 war Rösch [[Bundesministerium für Inneres|Innenminister]] und von 1977 bis 1983 [[Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport|Bundesminister für Landesverteidigung]]. Als die SPÖ&lt;br /&gt;
[[Nationalratswahl in Österreich 1971|1971]] die absolute Mehrheit errang, wurde Rösch zudem als [[Abgeordneter]] zum österreichischen [[Nationalrat (Österreich)|Nationalrat]] gewählt, dem er drei Legislaturperioden bis 1983 angehörte. Zum Abschluss seiner politischen Karriere war er von 1983 bis 1991 Präsident des [[Pensionistenverband Österreichs|Pensionistenverbandes Österreichs]], der der SPÖ nahesteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufsehen erregte, dass Rösch als Minister und Repräsentant der Republik den [[Terrorismus|Terroristen]] [[Ilich Ramírez Sánchez|Carlos]] nach dem [[OPEC-Geiselnahme|Überfall in der Wiener Innenstadt]] im Dezember 1975 auf dem [[Flughafen Wien-Schwechat]] mit [[Handschlag]] verabschiedet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Corrieri: &amp;#039;&amp;#039;Die Pläne des Staatssekretärs Otto Rösch. Wehrdienstzeit-Verkürzungs-Ideen. 1956–1971&amp;#039;&amp;#039;. BMLV / Generalstab des Bundesministeriums für Landesverteidigung,          Wien 2019 (Schriften zur Geschichte des Österreichischen Bundesheeres; 23), ISBN 978-3-9504258-1-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Parlament-at|1699}}&lt;br /&gt;
* {{Landtag-noe|ID=otto_roesch}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Rösch,_Otto}}&lt;br /&gt;
* {{Rwien|seite/roesch-otto}}&lt;br /&gt;
* [https://www.mediathek.at/trefferliste/searchword/czoxNDoiIlLDtnNjaCwgT3R0byIiOw==/ Radioaufnahmen mit Otto Rösch] im Onlinearchiv der [[Österreichische Mediathek|Österreichischen Mediathek]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kabinett Raab III&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kabinett Raab IV&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kabinett Gorbach I&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kabinett Gorbach II&lt;br /&gt;
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|Navigationsleiste Kabinett Kreisky III&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kabinett Kreisky IV&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Österreichische Innenminister&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Österreichische Verteidigungsminister}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1126972711|VIAF=3245148947759854950000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rosch, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innenminister (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verteidigungsminister (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatssekretär (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter zum Nationalrat (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des österreichischen Bundesrates aus der Steiermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landesrat (Niederösterreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Steiermark)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Niederösterreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPÖ-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1917]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1995]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rösch, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rösch, Otto Franz (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Jurist und Politiker (SPÖ), Landtagsabgeordneter, Abgeordneter zum Nationalrat, Mitglied des Bundesrates&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. März 1917&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. November 1995&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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