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	<title>Otto Prokop - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Prokop&amp;diff=193561&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dk1909: Klammern korrigiert</title>
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		<updated>2026-04-26T09:35:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klammern korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Prokop1991.jpg|mini|Otto Prokop (1991)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Gerhard Teja Prokop&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. September]] [[1921]] in [[St. Pölten]]; † [[20. Januar]] [[2009]] in [[Ottendorf (bei Kiel)|Ottendorf bei Kiel]]) war ein [[österreich]]isch-[[deutsche]]r [[Rechtsmedizin|Gerichtsmediziner]] und [[Serologie|forensischer Serologe]], der einen wichtigen und international beachteten Einfluss auf die [[Forensik|forensische Medizin]] und die Forschungspolitik in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] hatte. Ab 1956 wirkte er als Professor an der [[Humboldt-Universität zu Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Otto Prokop wurde am 29. September 1921 als Sohn des praktischen Arztes Ludwig Prokop (* 11. Juli 1892 in [[Chomutov|Komotau]] in Nordböhmen) und dessen Ehefrau Elfrieda Aloisia Prokop, geborene Worbs (* 21. Juni 1899 in [[Wien]]-[[Breitenfeld (Wien)|Breitenfeld]]),&amp;lt;ref&amp;gt;Taufbuch Wien-08., Maria Treu, tom. 1899, fol. 57 ([https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/08-mariatreu/01-076/?pg=59 Faksimile]), abgerufen am 6. Dezember 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; in St. Pölten geboren und am 19. Oktober 1921 auf den Namen Otto Gerhard Teja getauft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Taufbuch, Otto&amp;quot;&amp;gt;Taufbuch St. Pölten-Dom, tom. XVIII, fol. 27 ([https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/st-poelten/st-poelten-dom/01%252F18/?pg=33 Faksimile]), abgerufen am 6. Dezember 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Eltern hatten am 11. Oktober 1919 in der [[Dom zu St. Pölten#Heutige Kirche|Domkirche von St. Pölten]] geheiratet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Trauungsbuch, Eltern&amp;quot;&amp;gt;Trauungsbuch St. Pölten-Dom, tom. XI, fol. 164 ([https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/st-poelten/st-poelten-dom/02%252F11/?pg=188 Faksimile]), abgerufen am 6. Dezember 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Taufbuch, Otto&amp;quot;/&amp;gt; Der Vater lebte zu dieser Zeit in der Linzer Straße 20 in St. Pölten und davor in der Harmoniegasse 1 in [[Alsergrund|Wien IX]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Trauungsbuch, Eltern&amp;quot;/&amp;gt; Die Mutter lebte damals direkt neben der [[Franziskanerkirche (St. Pölten)|Franziskanerkirche]] in einer Wohnung am Rathausplatz 13 in St. Pölten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Trauungsbuch, Eltern&amp;quot;/&amp;gt; Die mit Beschluss des Bezirksgerichts St. Pölten vom 14. März 1929 [[Eherecht der katholischen Kirche|von Tisch und Bett geschiedene Ehe]] seiner Eltern wurde mit dem rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichtes St. Pölten vom 13. August 1938 aufgelöst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Taufbuch, Otto&amp;quot;/&amp;gt; Der Großvater väterlicherseits war Josef Prokop (1868–1937), den es um die Jahrhundertwende von Böhmen nach St. Pölten verschlagen hatte und der hier zum Stadtbaudirektor ernannt worden war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Benecke&amp;quot;&amp;gt;[https://home.benecke.com/publications/st-poelten-wer-war-otto-prokop St. Pölten: Wer war Otto Prokop?], abgerufen am 6. Dezember 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Als solcher war der Architekt entscheidend am Bau des Elektrizitätswerkes im [[Hammerpark]], dem Reithallenkino, der Daniel-Gran-Volksschule oder dem [[Straßenbahn St. Pölten|Straßenbahnbau]] in St. Pölten beteiligt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Benecke&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner allgemeinen Schulausbildung und der [[Matura]] am [[Akademisches Gymnasium Salzburg|Staatsgymnasium Salzburg]] nahm Prokop im Jahr 1940 an der [[Universität Wien]] das [[Studium der Medizin|Medizinstudium]] auf, musste es aber nach zwei Semestern wegen [[Einberufung]] zur [[Wehrmacht]] unterbrechen. Nach seiner Entlassung aus US-amerikanischer Gefangenschaft blieb Prokop in Deutschland, setzte sein Studium Ende 1945 in [[Bonn]] fort und schloss es 1948 mit dem [[Staatsexamen]] ab. Im selben Jahr wurde er mit der Promotionsarbeit &amp;#039;&amp;#039;Über Mord mit Tierhaaren&amp;#039;&amp;#039; zum Dr. sc. med. promoviert. Im Jahr 1953 [[Habilitation|habilitierte]] er sich mit der Schrift &amp;#039;&amp;#039;Experimentelle Untersuchungen über die Sensibilisierung gegen Blutgruppenantigene&amp;#039;&amp;#039;. Danach war er weiter in Bonn tätig und hielt als Privatdozent im Rahmen der [[Gerichtsmedizin|Gerichtlichen Medizin]] unter anderem Vorlesungen über &amp;#039;&amp;#039;Die Blutgruppen des Menschen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Naturwissenschaft und Okkultismus&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. Mai 1953 heiratete er Wilhelmine Katharina Cohen (1927–2010),&amp;lt;ref name=&amp;quot;Taufbuch, Otto&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dgho.de/d-g-h-o/mitglieder/ehrenmitglieder/Prokop.pdf Otto Prokop] auf der offiziellen Webpräsenz der [[Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie|Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie]], abgerufen am 6. Dezember 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; die später seine Bücher übersetzte. Der Ehe entstammten eine Tochter (* 1955) und ein Sohn (* 1961).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Video&amp;quot; /&amp;gt; Prokops Brüder waren der Sportmediziner [[Ludwig Prokop|Ludwig Josef Theodor Max Prokop]] (* 6. August 1920 in St. Pölten;&amp;lt;ref&amp;gt;Taufbuch St. Pölten-Dom, tom. XVII, fol. 221 ([https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/st-poelten/st-poelten-dom/01%252F17/?pg=232 Faksimile]), abgerufen am 6. Dezember 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; † 28. Juli 2016) und Heinrich „Heinz“ Anselm Einhart Prokop (* 10. Jänner 1923 in St. Pölten; † 10. Februar 2000 in [[Kramsach]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Taufbuch St. Pölten-Dom, tom. XVIII, fol. 73 ([https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/st-poelten/st-poelten-dom/01%252F18/?pg=83 Faksimile]), abgerufen am 6. Dezember 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Handballtrainer [[Gunnar Prokop (Handballtrainer)|Gunnar Prokop]] (* 11. Juli 1940 in St. Pölten) war ein Halbbruder Otto Prokops; ein Kind aus der zweiten Ehe des Vaters.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Benecke&amp;quot; /&amp;gt; Insgesamt gab es sieben Geschwister bzw. Halbgeschwister; fünf Buben und zwei Mädchen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.derstandard.at/story/2000062618060/gunnar-prokop-die-liese-hypo-und-der-grossglockner Gunnar Prokop wird 80: Die Liese, Hypo und der Großglockner], abgerufen am 6. Dezember 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1956 folgte Prokop einem Ruf an die [[Humboldt-Universität zu Berlin|Humboldt-Universität]] in [[Ost-Berlin]], um im Februar 1957 die Leitung des [[Institut für Rechtsmedizin Berlin|Instituts für Gerichtliche Medizin]] zu übernehmen. Die Stelle war seit dem Weggang von [[Victor Müller-Heß]] an die [[Freie Universität Berlin]] im Jahr 1949 unbesetzt. Prokop behielt die österreichische zusätzlich zur DDR-Staatsbürgerschaft, was ihm das Reisen ermöglichte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Video&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mdr.de/video/mdr-videos/reportagen-dokus/video-der-tod-war-sein-leben-ddr-gerichtsmediziner-otto-prokop-100.html |titel=Der Tod war sein Leben: DDR-Gerichtsmediziner Otto Prokop |werk=MDR |datum=2022-11-09 |abruf=2022-11-15 |titelerg=Video, abrufbar bis 9. November 2023, bei 33:19 min: zwei Staatsangehörigkeiten, bei 36:24 min: Sohn, bei 37:39 min: Tochter, bei 37:44 und 42:55 min: Wilhelmine Prokop, bei 41:15 Min: Rente, bei 41:53 min: Aktivitäten in Rente}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben nahm Prokop zeitweise die Aufgaben als Kommissarischer Direktor der Institute für Gerichtliche Medizin und [[Kriminologie|Kriminalistik]] der Universitäten [[Universität Leipzig|Leipzig]] und [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Halle (Saale)]] wahr. Weiterhin war er Direktor des Instituts für [[Blutspende]]- und [[Bluttransfusion|Transfusionswesen]] in [[Berlin-Lichtenberg]]. Zu seinen umfangreichen Lehraufgaben gehörten unter anderem Vorlesungen für Studenten der [[Medizin]], [[Zahnmedizin]], [[Kriminalistik]] und [[Rechtswissenschaft]], ferner die Ausbildung von Laborärzten, [[Chemiker]]n sowie medizinischem, medizinisch-technischem und klinisch-chemischem Personal mit Schwerpunkt [[Toxikologie|toxikologische Analyse]] und weiter die Ausbildung von [[Pathologie]]-Facharztkandidaten. Während der Zeit seines Wirkens hat Prokop in beiden deutschen Staaten maßgeblichen Einfluss auf den systematischen Ausbau der Gerichtlichen Medizin ausgeübt und eine eigene wissenschaftliche Schule aufgebaut. Auch auf den Gebieten der [[Blutgruppe]]n- und [[Blutserum|Serumgruppenkunde]], der Genetik und der Krebsforschung wirkte er erfolgreich. Unter seiner Leitung habilitierten sich etwa 25 Ärzte. Prokops Nachfolger wurde im September 1987, als er in Rente ging,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Video&amp;quot; /&amp;gt; sein langjähriger Schüler [[Gunther Geserick]] (*&amp;amp;nbsp;1938). Im Ruhestand schrieb Prokop weiter an Büchern und Vorträgen, blieb international gefragt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Video&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstätte Otto Prokop.jpg|mini|hochkant=0.6|Grabstätte auf dem [[Friedhof der Dorotheenstädtischen und Friedrichswerderschen Gemeinden|Dorotheenstädtischen Friedhof]]]]&lt;br /&gt;
Am 20. Januar 2009 starb Otto Prokop im Alter von 87 Jahren. Seine Urnen-Grabstätte befindet sich auf dem [[Friedhof der Dorotheenstädtischen und Friedrichswerderschen Gemeinden|Dorotheenstädtischen Friedhof]] in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Senat von Berlin|Senat]] nahm Prokops Grab im Jahr 2018 in die [[Liste der Ehrengräber in Berlin|Ehrengräber der Stadt Berlin]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Durch sein Wirken als Wissenschaftler, [[Hochschullehrer]] und Leiter des Ostberliner Institutes führte Prokop die deutsche Gerichtsmedizin zu nationaler und internationaler Anerkennung. Ein besonders bedeutsames Beispiel von Prokops Wirken war der Nachweis eines Fehlurteils des [[Landgericht]]s [[Offenburg]], das den Fleischer [[Hans Hetzel]] im Jahr 1953 wegen Mordes zu lebenslangem [[Zuchthaus]] verurteilt hatte. Nachdem sich der Verurteilte und sein Verteidiger an den [[Zürich|Zürcher]] Wissenschaftler [[Max Frei-Sulzer]] und an Otto Prokop gewandt hatten, glaubte dieser – im Gegensatz zu dem vorher bestellten Gutachter [[Albert Ponsold]], der sich angeblich lediglich auf Laienfotos gestützt habe – durch eigene Untersuchungen im Jahr 1969 ein Tötungsverbrechen ausschließen und damit die Unschuld Hetzels nachweisen zu können. Dieser wurde daraufhin im [[Wiederaufnahmeverfahren]] freigesprochen, was große öffentliche Aufmerksamkeit erregte und Prokops Ansehen steigerte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schurich&amp;quot; /&amp;gt; Eine neuere Untersuchung äußerte jedoch erhebliche Zweifel an Prokops Schlussfolgerungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Burkhard Madea, Elke Doberentz: &amp;#039;&amp;#039;Der Fall Hetzel (Kälberstrick-Prozess). Homizidale Strangulation oder plötzlicher Tod?&amp;#039;&amp;#039; Teil 1 in: Archiv für Kriminologie, 255, 2025, S. 129-176; Teil 2 in: Archiv für Kriminologie, 256, 2025, S. 1–36.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prokops wissenschaftliches Gesamtwerk umfasst etwa 600 Originalarbeiten und fast 500 größere Vorträge; diese lassen sich folgenden drei Schwerpunktthemen zuordnen:&lt;br /&gt;
* [[Pathologie|Pathologische]] [[Anatomie]] und gewaltsamer Tod,&lt;br /&gt;
* [[Forensik|Forensische]] [[Serologie]], [[Genetik]] und [[Spurenkunde]],&lt;br /&gt;
* [[Medizinrecht (Deutschland)|Arztrechtliche]] Fragen und naturwissenschaftliche Stellungnahmen gegen unwissenschaftliche Heilmethoden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In letzterem Punkt führte Prokop in seinen Arbeiten und Vorträgen einen Kampf gegen [[Okkultismus]] und [[paramedizin]]ische Praktiken. Er wirkte dabei als [[Gatekeeper (Soziologie)|Torwächter]], der unter anderem ein Überschwappen des Interesses für Parapsychologie in der [[Sowjetunion]] auf die DDR verhinderte. Als ausgesprochener Skeptiker wandte er sich ebenso wie gegen die [[Parapsychologie]] auch gegen Praktiken wie das [[Rutengehen]], Okkultismus und para- oder [[Alternativmedizin|alternativmedizinische]] Heilverfahren.&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Prokop: &amp;#039;&amp;#039;Wünschelrute, Erdstrahlen und Wissenschaft,&amp;#039;&amp;#039; Urania Verlag Leipzig Jena DDR, 1955.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Martin Schneider, Andreas Anton: &amp;#039;&amp;#039;Politische Ideologie vs. parapsychologische Forschung. Zum Spannungsverhältnis von Marxismus-Leninismus und Parapsychologie am Beispiel von DDR und UdSSR.&amp;#039;&amp;#039; (1994) In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Anomalistik&amp;#039;&amp;#039; (14), S. 159–188.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Gebieten der [[Forensik|forensischen]] Serologie, Genetik und Spurenkunde hat Prokop als Initiator und Förderer experimenteller Arbeiten grundlegende Erkenntnisse über die postmortale Entstehung von [[Cyanwasserstoff|Blausäure]], zum [[Coup-Contre-coup-Mechanismus]] (vereinfacht: Hirnverletzung bei Schädelhirntrauma durch Stoßwellen), zur Todeszeitschätzung, zum Tod im Wasser, zur supravitalen Reaktion, zur Beschaffenheit von [[Schusswunde]]n und zu der Stoffgruppe der [[Protectin]]e geliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prokops Institut war u. a. verantwortlich für die [[Obduktion]]en der in der DDR angefallenen [[Todesopfer an der Berliner Mauer]] sowie der Toten aus den Berliner Gefängnissen des [[Ministerium für Staatssicherheit|Ministeriums für Staatssicherheit]] (MfS) und des [[Ministerium des Innern (DDR)|Innenministeriums]]. Daher unterhielt Prokop als Institutsleiter offizielle und enge Arbeitskontakte zum MfS. In dieser Zusammenarbeit trug er durch sein „schuldhaftes Schweigen“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Peter Erler]]: &amp;#039;&amp;#039;Tod im Gewahrsam der Staatssicherheit&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Forschungsverbundes SED-Staat&amp;#039;&amp;#039;, 38/2015, S. 65–87, hier S. 86.&amp;lt;/ref&amp;gt; dazu bei, dass es in der DDR gelang, gegenüber der Öffentlichkeit und den Angehörigen der Opfer Todesumstände zu vertuschen oder die Todesursachen zu verfälschen. Der Minister für Staatssicherheit, [[Erich Mielke]], zeichnete Prokop 1975 für sein „kameradschaftliches“ und „vorbildliches“ Zusammenwirken mit dem [[Kampforden „Für Verdienste um Volk und Vaterland“]] in Gold aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Mark Benecke]]: &amp;#039;&amp;#039;Seziert. Das Leben von Otto Prokop&amp;#039;&amp;#039;. Das Neue Berlin, Berlin 2013, ISBN 978-3-360-02166-3, S. 130 ff., 208 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er führte etwa 45.000 Sektionen durch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schurich&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.mdr.de/riverboat/gaeste/1356019.html |text=Geserick, Gunther: Porträt |wayback=20100411232711}}, [[Mitteldeutscher Rundfunk|MDR]], 11. Mai 2004.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaften und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Prokop war Vorsitzender der Facharzt-Prüfungskommission und gehörte dem Rat für Medizinische Wissenschaft beim Minister für Gesundheitswesen der DDR an. 1967 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft der Gerichtlichen Medizin der DDR&amp;#039;&amp;#039; und war auch ihr Vorsitzender. Er war Mitherausgeber der &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Rechtsmedizin]]&amp;#039;&amp;#039;, Mitglied der [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina|Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina]], Ehrendoktor und Ehrenprofessor der [[Universität Leipzig]], [[Universität der Wissenschaften Szeged]] und der [[Teikyo University]] Tokyo sowie Ehrenmitglied oder korrespondierendes Mitglied in 20 in- und ausländischen Fachgesellschaften. Am 11. Juni 1964 wurde er zum Mitglied der [[Akademie der Wissenschaften der DDR|Akademie der Wissenschaften zu Berlin]] (ab 1972 &amp;#039;&amp;#039;Akademie der Wissenschaften der DDR&amp;#039;&amp;#039;), die 1992 in der [[Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften|Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften]] aufgegangen ist, gewählt und mit 18. Juni 1964 in dieser Funktion bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bbaw.de/die-akademie/akademie-historische-aspekte/mitglieder-historisch/historisches-mitglied-otto-gerhard-teja-prokop-2162 Otto Gerhard Teja Prokop] auf der offiziellen Webpräsenz der [[Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften|Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften]], abgerufen am 6. Dezember 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Prokop bewahrte sich immer seine persönliche Unabhängigkeit, gab weltanschaulichen Zwängen nicht nach und war nie Mitglied einer politischen [[Partei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1961 erhielt er einen [[Nationalpreis der DDR]] II. Klasse, gefolgt vom Nationalpreis der DDR I. Klasse für Wissenschaft und Technik im Jahr 1981. Im Jahr 2002 erhielt er den [[Konrad-Händel-Stiftungspreis|Konrad-Händel-Preis]] der [[Deutsche Gesellschaft für Rechtsmedizin|Deutschen Gesellschaft für Rechtsmedizin]]. Die genannte Gesellschaft verweigerte Prokop allerdings in einem ersten Antrag die [[Ehrenmitgliedschaft]], was in der Folge dann beschlossen wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schurich&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anlässlich des 1. Mai 1975 wurde Prokop mit dem [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] in Gold geehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1981 war er Ehrenmitglied der [[Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie|Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dgho.de/d-g-h-o/mitglieder/ehrenmitglieder/uebersicht-der-dgho-ehrenmitglieder |titel=Übersicht der DGHO-Ehrenmitglieder |werk=DGHO |hrsg=Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e.&amp;amp;nbsp;V. |sprache=de |abruf=2023-10-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
In der 2021 im [[Das Erste|Ersten]] ausgestrahlten dritten Staffel der TV-Serie &amp;#039;&amp;#039;[[Charité (Fernsehserie)|Charité]]&amp;#039;&amp;#039; wird Otto Prokop von [[Philipp Hochmair]] dargestellt. Der [[Mitteldeutscher Rundfunk|MDR]] widmete Prokop eine Biografie.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Video&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1960: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der gerichtlichen Medizin&amp;#039;&amp;#039; (bzw. &amp;#039;&amp;#039;Forensische Medizin&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1963: mit Waldemar Weimann: &amp;#039;&amp;#039;Bildatlas der gerichtlichen Medizin&amp;#039;&amp;#039; (Atlas der gerichtlichen Medizin), Verl. Volk u. Gesundheit, Berlin.&lt;br /&gt;
* 1963/1969: mit [[Gerhard Uhlenbruck]]: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der menschlichen Blut- und Serumgruppen&amp;#039;&amp;#039;. VEB Georg Thieme, Leipzig 1963, 636 Seiten (2. verb. u. erw. Aufl.: Thieme VEB; verb. u. erw. Aufl., engl.: Human Blood and Serum Groups, translated J L Raven. London: Maclaren &amp;amp; Co 1969).&lt;br /&gt;
* 1964: als Hrsg. und mit Beiträgen in: &amp;#039;&amp;#039;Medizinischer Okkultismus. Paramedizin.&amp;#039;&amp;#039; 2. Aufl. Stuttgart.&lt;br /&gt;
* 1973/1990: mit Wolfgang Reimann &amp;#039;&amp;#039;Vademecum Gerichtsmedizin&amp;#039;&amp;#039; (1973, 5. Auflage 1990 mit [[Gunther Geserick]]).&lt;br /&gt;
* 1974: &amp;#039;&amp;#039;Genetik erblicher Syndrome und Mißbildungen&amp;#039;&amp;#039; (bzw. &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch für die genetische Familienberatung&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* 1985: mit Wolf Wimmer: &amp;#039;&amp;#039;Wünschelrute, Erdstrahlen, Radiästhesie&amp;#039;&amp;#039;, 3. Auflage, [[MVS Medizinverlage Stuttgart|Enke]], Stuttgart, ISBN 3-432-84473-5.&lt;br /&gt;
* 1987: Irmgard Oepen, Otto Prokop (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Außenseitermethoden in der Medizin&amp;#039;&amp;#039;, [[Wissenschaftliche Buchgesellschaft]], Darmstadt, ISBN 3-534-01736-6.&lt;br /&gt;
* 1990: mit [[Ludwig Prokop]] und Heinz Prokop: Grenzen der Toleranz in der Medizin. Verlag Gesundheit, Berlin, ISBN 3-333-00487-9.&lt;br /&gt;
* 1990: &amp;#039;&amp;#039;Scheintod zwischen Glauben und Wirklichkeit.&amp;#039;&amp;#039; In: Tankred Koch: &amp;#039;&amp;#039;Lebendig begraben. Geschichte und Geschichten vom Scheintod.&amp;#039;&amp;#039; Edition Leipzig, ISBN 3-361-00299-0; Neudruck (Lizenzausgabe mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Scheintod. Lebendig begraben&amp;#039;&amp;#039;) Tosa Verlag, Wien 2002, S. 10–30.&lt;br /&gt;
* 1995: &amp;#039;&amp;#039;Homöopathie: was leistet sie wirklich?&amp;#039;&amp;#039; Ullstein, Frankfurt/M.; Berlin, ISBN 3-548-35521-8.&lt;br /&gt;
* 1996: [[Thomas Grimm (Filmemacher)|Thomas Grimm]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mozarts Tod und die großen Schwindel. Medizin und Mord. Erlebnisse eines Gerichtsmediziners&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurter Oder-Edition, Frankfurt (Oder), ISBN 3-930842-21-1.&lt;br /&gt;
* 2003: mit [[Regine Witkowski]], Eva Ullrich, Gundula Thiel: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Syndrome und Fehlbildungen: Ursachen, Genetik, Risiken&amp;#039;&amp;#039;. Springer, 2003, ISBN 3-540-44305-3.&lt;br /&gt;
* 2006: Wolf Wimmer, Otto Prokop: &amp;#039;&amp;#039;Der moderne Okkultismus: Parapsychologie und Paramedizin; Magie und Wissenschaft im 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Elsevier, München, ISBN 3-938478-97-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Sortierung nach Herausgabejahr, jüngstes zuoberst --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Frank Thadeusz: &amp;#039;&amp;#039;Ikone de Rechtsmedizin.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]].&amp;#039;&amp;#039; 49/2021, 4. Dezember 2021, S. 120–121.&lt;br /&gt;
* Rudolf Wegener: &amp;#039;&amp;#039;Otto der Große. Zum 100. Geburtstag des Gerichtsmediziners Otto Prokop (1921–2009).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ärzteblatt Mecklenburg-Vorpommern.&amp;#039;&amp;#039; 31. Jahrgang, Heft 10, 2021, S. 480–483.&lt;br /&gt;
* [[Rainer Erices]]: &amp;#039;&amp;#039; Otto Prokop und die Gerichtsmedizin in der DDR. Das Wirken einer „unpolitischen Koryphäe“ an Grenzen&amp;#039;&amp;#039; In: Andreas Frewer, Rainer Erices (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Medizinethik in der DDR. Moralische und menschenrechtliche Fragen im Gesundheitswesen&amp;#039;&amp;#039; Geschichte und Philosophie der Medizin, Band 13, S. 197–204. Franz Steiner, Stuttgart 2015, ISBN 978-3-515-11175-1.&lt;br /&gt;
* [[Florian G. Mildenberger|Florian Mildenberger]]: &amp;#039;&amp;#039;Otto Prokop, das Ministerium für Staatssicherheit und die Parapsychologie.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Anomalistik.&amp;#039;&amp;#039; Band 13, 2013, S. 69–80.&lt;br /&gt;
* [[Mark Benecke]]: &amp;#039;&amp;#039;Seziert: Das Leben von Otto Prokop.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Neue Berlin]].&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2013, ISBN 978-3-360-02166-3. ([https://www.eulenspiegel.com/images/stories/downloads/Leseprobe_Benecke.pdf eulenspiegel.com] PDF, Leseprobe)&lt;br /&gt;
* Gunther Geserick, Michael Tsokos: &amp;#039;&amp;#039;In memoriam of Prof. Dr. h.c. mult. Otto Prokop, MD.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;International Journal of Legal Medicine.&amp;#039;&amp;#039; August 2009, [[doi:10.1007/s00414-009-0333-z]]. PMID 19714356.&lt;br /&gt;
* Hartmut Wewetzer: &amp;#039;&amp;#039;Otto Prokop: Wissenschaftler zwischen den Fronten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel]].&amp;#039;&amp;#039; 26. Januar 2009 ([https://www.tagesspiegel.de/wissen/nachruf-otto-prokop-wissenschaftler-zwischen-den-fronten/1428160.html tagesspiegel.de]).&lt;br /&gt;
* Gunther Geserick: &amp;#039;&amp;#039;Otto Prokop: Verdienter Rechtsmediziner.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Ärzteblatt]].&amp;#039;&amp;#039; 103, Nr. 39, 2006. S. A-2567 ([https://www.aerzteblatt.de/archiv/52874 aerzteblatt.de]).&lt;br /&gt;
* [[Lothar Heinke]]: &amp;#039;&amp;#039;Porträt: Otto Prokop: Nie ohne meine Fliege!&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel]].&amp;#039;&amp;#039; 29. September 2001 ([https://www.tagesspiegel.de/berlin/portraet-otto-prokop-nie-ohne-meine-fliege/259950.html tagesspiegel.de]).&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=otto-prokop|lemma=Prokop, Otto|autor=[[Peter Schneck (Mediziner)|Peter Schneck]]|band=2|idNum=2729}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118793500}}&lt;br /&gt;
* {{CPL|Prokop_1744}}&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=8XhsRzsNZrQ Stellungnahme] von Otto Prokop (31:40–32:05 min.)&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=wG-9ubUo3GQ Vortrag] Mark Benecke: &amp;#039;&amp;#039;Seziert – Das Leben des Gerichtsmediziners Otto Prokop.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schurich&amp;quot;&amp;gt;Frank-Rainer Schurich] &amp;#039;&amp;#039;Der „Kälberstrick-Fall“.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Das Grundstück&amp;#039;&amp;#039; ([[Verband Deutscher Grundstücksnutzer|VDGN]]-Journal), in Fortsetzungen, Nr. 9-2021, S. 28–30.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118793500|LCCN=n50021455|NDL=00453380|VIAF=15565894}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Prokop, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsmediziner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Serologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor (Medizin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Slowenischen Akademie der Wissenschaften und Künste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Charité)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenprofessor einer Hochschule in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Szeged]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor einer Universität in Japan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR I. Klasse für Wissenschaft und Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Sterns der Völkerfreundschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestattet in einem Ehrengrab des Landes Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener der Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1921]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2009]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Prokop, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Prokop, Otto Gerhard Teja (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichisch-deutscher Anatom und Gerichtsmediziner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. September 1921&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[St. Pölten]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Januar 2009&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ottendorf (bei Kiel)]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dk1909</name></author>
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