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	<title>Otto Pippel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2026-03-25T06:55:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Eduard Pippel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Februar]] [[1878]] in [[Łódź]], [[Weichselland]], [[Russisches Kaiserreich]]; † [[17. Mai]] [[1960]] in [[Planegg]]) war ein deutscher Maler. Er gilt als einer der bedeutendsten späten [[Impressionismus (Malerei)|Impressionisten]] im süddeutschen Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Pippel wurde in Lódz als Sohn eingewanderter deutscher Eltern geboren. 1896 trat er in die Kunstgewerbeschule Straßburg ein und studierte bei [[Anton Seder]]. Nach dem Dienst im russischen Militär, unter anderem im [[Russisch-Japanischer Krieg|Russisch-Japanischen Krieg]], vervollständigte er seine Studien 1905 in Karlsruhe bei [[Friedrich Fehr]] und [[Julius Bergmann (Maler)|Julius Hugo Bergmann]] und vollendete seine Ausbildung bei [[Gotthardt Kuehl]] an der [[Hochschule für Bildende Künste Dresden|Dresdner Akademie]]. Doch prägend für sein weiteres Schaffen war ein Aufenthalt in Paris 1908, bei dem er die französischen Impressionisten kennenlernte. 1909 nahm er in Planegg bei München seinen dauernden Wohnsitz. 1912 war er Mitglied der „Luitpoldgruppe“ und stellte zum ersten Mal in München aus. Zwischen 1911 und 1931, bis zum Brand des Gebäudes, nahm er mit insgesamt 55 Werken fast jährlich an den [[Glaspalast (München)|Glaspalastausstellungen]] teil. Ab 1917 war er Mitglied der [[Münchner Künstlergenossenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Ersten Weltkriegs war er durch seine russischen und polnischen Sprachkenntnisse teilweise als Dolmetscher im Kriegsgefangenenlager von Lechfeld eingesetzt. In einem Katalog „Deutscher Künstlerbund Die Türmer e. V.“ (ca. 1917) wird er als Präsident des Vorstandes genannt. Nach 1918 lebte und arbeitete er in seinem Haus in Planegg. In impressionistischer Manier malte er vielfältige Landschaften, Stillleben und Stadtveduten, er beherrschte auch die Figurenmalerei. Seine Motive aus dem [[München]]er Stadtleben wie Hofgarten, Englischer Garten und Hirschgarten machten ihn berühmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine konservativen Naturdarstellungen wurden auch während der NS-Zeit unbeanstandet ausgestellt. Am 1. November 1939 trat Pippel der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei. Eine Mitgliedschaft in der Reichskammer der bildenden Künste ist nicht belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof Planegg (Sektion A).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Pippel hat im Laufe eines langen Künstlerlebens ein umfangreiches Werk geschaffen. Bei artnet sind rund 1750 zumeist großformatige Gemälde nachgewiesen, die allein in den letzten 20 Jahren auf den Kunstmarkt kamen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.artnet.de/k%C3%BCnstler/otto-eduard-pippel/ |titel=Otto Eduard Pippel |werk= |hrsg=artnet |datum= |abruf=2019-03-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Freilich hat Pippel beliebte Motive nicht selten mehrfach mit geringfügigen Abwandlungen bearbeitet. Das gilt nicht nur für die erwähnten Bier- und Kaffeegartenszenen, die als [[Genremalerei]] heute noch die höchste Wertschätzung erfahren, sondern auch für die im Kunstlicht erstrahlenden Abendgesellschaften, die Jagdausritte, Baumstudien, venezianischen Plätze und spezielle alpine Prospekte. Außerdem sollen nach Expertenmeinung zahlreiche [[Kunstfälschung|Fälschungen]] auf dem Markt sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Konstanze Wolter {{Internetquelle |autor=Konstanze Wolter |url=https://www.e-artis.de/de/erkennen-sie-welches-gemalde-von-otto-pippel-eine-falschung-ist/ |titel=Erkennen Sie, welches Gemälde von Otto Pippel eine Fälschung ist? |werk= |hrsg=e-artis.de |datum=2015-02-24 |offline= |abruf=2019-03-31}};&amp;lt;br /&amp;gt;{{Literatur |Autor=Klaus Spanke |Hrsg= |Titel=Falsche Meister an der Wand |Sammelwerk=[[Die Zeit]] Online |Nummer=45 |Datum=2001-10-31 |Online=[https://www.zeit.de/2001/45/Falsche_Meister_an_der_Wand zeit.de]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Charakteristisch für Pippels Werk ist ein pastoser, flimmernder Farbauftrag, der Licht und Luft im Bild einzufangen versucht. Stilistisch zeigen sich in seinem impressionistischen Verständnis über die Jahre hinweg nur geringfügige Veränderungen. Die Auflösung von Formen und Farben ist fallweise mehr oder weniger weit entwickelt, expressive Ansätze scheinen ganz gelegentlich stärker hervorzutreten, ohne dass man jedoch, mangels aussagekräftiger Datierungen, daraus einen linearen Werdegang ableiten könnte. Von den moderneren Zeitströmungen unangefochten, blieb Otto Pippel seinem Stil verhaftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke in öffentlichen Sammlungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Baumlandschaft mit Weiher und Kühen&amp;#039;&amp;#039;, 60 × 48 cm, [[Neue Pinakothek]], München&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Undosabad in Starnberg&amp;#039;&amp;#039;. 60 × 70 cm, [[Städtische Galerie im Lenbachhaus|Städtischen Galerie im Lenbachhaus]], München&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Am Chinesischen Turm&amp;#039;&amp;#039;, 50 × 61 cm, Städtische Galerie Rosenheim&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kammermusik&amp;#039;&amp;#039;, 25 × 30 cm, Städtische Galerie Rosenheim&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Abendgesellschaft&amp;#039;&amp;#039;, 80 × 100 cm, Museum Burg Mylau&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;O Täler weit, O Höhen&amp;#039;&amp;#039;, 80 × 90 cm, Museum Burg Mylau&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Parforcejagd&amp;#039;&amp;#039;, 60 × 70 cm, Museum Burg Mylau&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wintersonne&amp;#039;&amp;#039;, 83 × 72,5 cm, Museum Burg Mylau&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Berninagruppe mit Zirbelkiefern,&amp;#039;&amp;#039; 89 × 78,5 cm, Museum Burg Mylau&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mylau im Vogtlande,&amp;#039;&amp;#039; 42 × 47 cm, Museum Burg Mylau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Hermann Nasse (Kunsthistoriker)|Hermann Nasse]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Otto Pippel&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Die Kunst für alle: Malerei, Plastik, Graphik, Architektur&lt;br /&gt;
   |Band=38. Jahrgang&lt;br /&gt;
   |Verlag=Bruckmann&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=1923&lt;br /&gt;
   |Seiten=217&lt;br /&gt;
   |Online=[https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kfa1922_1923/0233/image uni-heidelberg.de]}}&lt;br /&gt;
* Franz Langheinrich: &amp;#039;&amp;#039;Der Maler Otto Pippel.&amp;#039;&amp;#039; Kräutersche Buchhandlung, München o. J.&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Lemma=Pippel, Otto Eduard |Band=27 |Seite=77}}&lt;br /&gt;
* [[Hans Kiener (Kunsthistoriker)|Hans Kiener]]: &amp;#039;&amp;#039;Otto Pippel zum 60. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Velhagen &amp;amp; Klasings Monatshefte.&amp;#039;&amp;#039; 52, 1937/38, S. 520–524.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Franz Langheinrich&lt;br /&gt;
   |Titel=Otto Pippel&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Die Kunst für alle: Malerei, Plastik, Graphik, Architektur&lt;br /&gt;
   |Band=53. Jahrgang&lt;br /&gt;
   |Verlag=Bruckmann&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=1938&lt;br /&gt;
   |Seiten=155–159&lt;br /&gt;
   |Kommentar=mit einigen Abbildungen&lt;br /&gt;
   |Online=[https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kfa1937_1938/0169/image uni-heidelberg.de]}}&lt;br /&gt;
* Hermann Reiner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Otto Pippel.&amp;#039;&amp;#039; Bruckmann, München 1948.&lt;br /&gt;
* {{Vollmer|3|594}}&lt;br /&gt;
* Hermann Reiner: &amp;#039;&amp;#039;Otto Pippel 1878–1960. Ein Beitrag zum deutschen Impressionismus.&amp;#039;&amp;#039; Babenhausen, 1980.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;60 auserlesene Gemälde von Otto Pippel. Katalog zur Verkaufsausstellung anläßlich des 30. Todesjahres des bekanntesten deutschen Nachimpressionisten.&amp;#039;&amp;#039; Gemälde-Cabinett Unger. München 1990.&lt;br /&gt;
* Antonia Latković: &amp;#039;&amp;#039;Otto Pippel&amp;#039;&amp;#039;. In: Christian Fuhrmeister, Monika Hauser-Mair, Felix Steffan (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;vermacht. verfallen. verdrängt. Kunst und Nationalsozialismus. Die Sammlung der Städtischen Galerie Rosenheim in der Zeit des Nationalsozialismus und in den Nachkriegsjahren&amp;#039;&amp;#039;. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2017, S. 275–283, ISBN 978-3-7319-0569-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116189673}}&lt;br /&gt;
* [https://www.galerie-schueller.de/de/kuenstler/otto-pippel.html Otto Pippel Galerie Schüller]&lt;br /&gt;
* [https://www.archiv-planegg.de/ortsgeschichte/planegger-persoenlichkeiten/otto-pippel-kuenstler Otto Pippel Archiv &amp;amp; Galerie Planegg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116189673|LCCN=n82147126|VIAF=13051487}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pippel, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler des Impressionismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Planegg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1878]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pippel, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Pippel, Otto Eduard (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Februar 1878&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Łódź]], [[Weichselland]], [[Russisches Kaiserreich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Mai 1960&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Planegg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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