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	<title>Otto Pilny - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T18:35:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Pilny&amp;diff=1526864&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mpns: Änderungen von Reifen liegt im Osterfeuer (Diskussion) auf die letzte Version von Aka zurückgesetzt</title>
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		<updated>2026-04-04T18:40:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Reifen_liegt_im_Osterfeuer&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Reifen liegt im Osterfeuer&quot;&gt;Reifen liegt im Osterfeuer&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Reifen_liegt_im_Osterfeuer&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:Reifen liegt im Osterfeuer (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Aka&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Otto Pilny Sklavenhändler.jpg|mini|Sklavenhändler]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Otto Pilny Tanzende Haremsdame.jpg|mini|Otto Pilny: Tanzende Haremsdame, Öl auf Leinwand, Privatbesitz]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Pilny&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Juni]] [[1866]] in [[České Budějovice|Budweis]]; † [[22. Juli]] [[1936]] in [[Zürich]]) war ein Maler des [[Orientalismus (Kunst)|Orientalismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geboren 1866 im südböhmischen Budweis kam Otto Pilny als Kind 1873 nach Prag. Über seine künstlerische Ausbildung ist nur wenig bekannt. Seine erste Orientreise trat Otto Pilny mit 19 Jahren 1885 an und verbrachte zwei Jahre mit Zelt, Malutensilien und Proviant bepackt, begleitet nur von seinem Hund, auf der Karawanenstraße zwischen Kairo und Tripolis. Nach diesen abenteuerlichen Jahren kehrte er in seine Heimat zurück und nahm vermutlich das Studium der Malerei an der Akademie in Prag auf. Doch hielt es ihn nicht lange, denn zwischen 1889 und 1892 bereiste Pilny wieder Ägypten. 1895 heiratete er in Zürich Maria Valentin und erhielt die Schweizer Staatsbürgerschaft. 1900 nahm Pilny in Wien an der Jahres-Ausstellung der Genossenschaft der Bildenden Künstler mit dem Bild „Abendgebet in der Wüste“ teil. Als Hofmaler des Vize-Königs von [[Ägypten]] wurde Otto Pilny 1906 von Abbas Hylmi II. Pascha (1874 Kairo – 1944 Genf) der [[Mecidiye-Orden|Medschidieh-Orden]] 4. Klasse verliehen.[[Datei:The Slave Market by Otto Pilny.jpg|mini|Otto Pilny: &amp;#039;&amp;#039;Sklavenmarkt&amp;#039;&amp;#039;, 1910.]]&lt;br /&gt;
Otto Pilny ist vor allem bekannt für seine Darstellungen betender Muslime. In einer Atmosphäre der religiösen Konzentration knien oder stehen Männer in Pilnys Gebetsszenen gen Mekka gewandt in der schier unendlichen Weite der Wüste. Daneben malte Pilny eine Reihe erotisch aufgeladener Szenen, in denen nackte oder halbnackte Frauen den gierigen Blicken orientalischer Männer ausgesetzt sind. Ähnlich wie die orientalistische Malerei [[Jean-Auguste-Dominique Ingres]]’,  [[Jean-Léon Gérôme]]s und anderer&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Nicholas Tromans et al. |Titel=The Lure of the East : British Orientalist Painting |Verlag=Yale Univ. Press |Ort=New Haven |Datum=2008 |ISBN=978-1-85437-733-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bedienten diese Motive westliche Männerfantasien und entsprachen nicht der Realität.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Davies, K. |Hrsg= |Titel=The Orientalists: Western artists in Arabia, the Sahara, Persia &amp;amp; India |Ort=New York |Datum=2005 |ISBN=978-0-9759783-0-6 |ISSN=0009-4978}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Linda Nochlin |Titel=The Imaginary Orient |Sammelwerk=The Politics of Vision |Verlag=Routledge |Datum=2018 |ISBN=978-0-429-49596-0 |Seiten=33–59 |DOI=10.4324/9780429495960-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bilder ermöglichten es westlichen Betrachtern, nackte Frauen anzuschauen und zugleich die dargestellte Handlung – Sklavenhandel, Voyeurismus, Gewalt an Frauen – moralisch zu verurteilen. So lieferten sie eine Rechtfertigung für die Betrachtung weiblicher Nacktheit gleich mit. Sowohl seine exotischen Landschaften als auch seine erotisierenden Genreszenen bedienten einen Kunstmarkt, auf dem Bilder aus dem Orient sehr gefragt waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Köhn, Silke. Otto Pilny, in: &amp;#039;&amp;#039;Sammler-Journal. Kunst, Antiquitäten, Auktionen&amp;#039;&amp;#039;, Reichertshausen: GEMI 2009, S. 63ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pilnys Sohn [[Otto Alexander Pilny]] (* [[22. März]] [[1897]] in [[Zürich]]; † [[17. März]] [[1958]] in Zürich) war ebenfalls Maler&amp;lt;ref&amp;gt;Zivilstandsamt Zürich, Familienregister, Band Pilny, Nr. 1. Die gleichen Vornamen von Vater und Sohn führten im Kunsthandel zu Verwechslungen. Um Verwechslungen zu vermeiden, werden Otto Pilny und sein Sohn Otto Alexander Valentin manchmal mit sen. und jun. oder I und II unterschieden.&amp;lt;/ref&amp;gt;, beschränkte sich jedoch auf Ansichten der Stadt Zürich. Dessen Werke werden oft fälschlicherweise dem Vater zugeschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Beispiele finden sich u. a. in Auktionskatalogen von Fischer, Luzern, und Koller, Zürich.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.srf.ch/play/tv/redirect/detail/61f55f05-afd1-478f-a736-b7e02cab39c0 Beitrag des Schweizer Fernsehens über Otto Pilny] (&amp;#039;&amp;#039;[[Kulturplatz]]&amp;#039;&amp;#039; vom 19. November 2008)&lt;br /&gt;
* {{SIKART|4023175|Pilny, Otto}}&lt;br /&gt;
* {{SIKART|14071848|Pilny, Otto Alexander}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgewählte Literatur ==&lt;br /&gt;
* Davies, K. Orientalists: Western Artists in Arabia, the Sahara, Persia and India, New York: Laynfaroh, 2005.&lt;br /&gt;
* Köhn, Silke. Otto Pilny, in: Sammler-Journal, Kunst, Antiquitäten, Auktionen (Reichertshausen: GEMI Verlags GmbH), November 2009, S. 62–71.&lt;br /&gt;
* Linda Nochlin: The Imaginary Orient. In: The Politics of Vision. Routledge, 2018, ISBN 978-0-429-49596-0, S. 33–59.&lt;br /&gt;
* Tromans, Nicholas, Weeks, Emily M. et al. 2008. The Lure of the East: British Orientalist Painting. New Haven: Yale University Press, ISBN 978-1-85437-733-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|VIAF=135949477|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-06-04}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pilny, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler des Orientalismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Mecidiye-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1866]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pilny, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Juni 1866&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[České Budějovice|Budweis]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Juli 1936&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Zürich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mpns</name></author>
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