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	<title>Otto Pfülf - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T18:49:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Pf%C3%BClf&amp;diff=1773970&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hamburgum: /* Schriften */</title>
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		<updated>2023-01-09T13:17:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Schriften&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Pater Otto Pfülf S.J..jpg|mini|hochkant|Pater Otto Pfülf S.J.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Pfülf &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; S.J. (* [[28. Januar]] [[1856]] in [[Speyer]], [[Pfalz (Region)|Pfalz]]; † [[21. Mai]] [[1946]] in [[Pullach]]) war ein katholischer [[Priester (Christentum)|Priester]] aus der [[Bistum Speyer|Diözese Speyer]], [[Jesuit]], Spiritual am [[Pontificium Collegium Germanicum et Hungaricum de Urbe|Collegium Germanicum]] in [[Rom]] sowie bekannter Autor großangelegter Biografien. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Leben == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und frühes Wirken ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Otto Pfülf wurde als eines von zwölf Kindern des Speyerer Apothekers Karl August Pfülf in der „Sonnenapotheke“&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.sonnenapotheke-speyer.de/Sonnen-Apotheke.17.0.html Zur Sonnenapotheke Speyer] und {{Webarchiv |wayback=20120113085553 |url=http://www.sonnenapotheke-speyer.de/html/historie.htm |text=ihren Besitzern, darunter Fam. Pfülf}}&amp;lt;/ref&amp;gt; geboren. Sein jüngster Bruder war [[Theodor Pfülf]], später pfälzischer Regierungspräsident. Otto wollte Priester werden und trat 1875 in den wegen des [[Kulturkampf]]s gerade aus Deutschland verbannten Jesuitenorden ein. Sein Noviziat absolvierte er in Exaten&amp;lt;ref&amp;gt; [https://web.archive.org/web/20071012003144/http://www.con-spiration.de/syre/calendar/mar/0323.html Jesuitenniederlassung Exaten, Holland]&amp;lt;/ref&amp;gt; bei [[Roermond]]. Mit ihm in Holland befanden sich noch zwei weitere Speyerer Jesuitennovizen, nämlich Franz Borscht, der Bruder des späteren Münchner Oberbürgermeisters [[Wilhelm Ritter von Borscht]], und [[Jakob Rebmann]], den es in die Indianermission in die USA zog. Zum Weiterstudium ging Pfülf nach England und erhielt zusammen mit seinem Freund Rebmann am 31.&amp;amp;nbsp;August 1884 die [[Priesterweihe]] in Ditton Hall bei [[Liverpool]]. Dort blieb er zunächst als Studienprofessor für Kirchengeschichte, um dann in [[Luxemburg]] und [[Valkenburg aan de Geul|Valkenburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20071013163542/http://www.con-spiration.de/syre/calendar/sep/0910.html Ignatiuskolleg Valkenburg, Holland]&amp;lt;/ref&amp;gt;, zwischen 1889 und 1913, sehr engagiert an der deutschsprachigen Jesuitenzeitschrift „Stimmen aus Maria Laach“ mitzuarbeiten. Dort veröffentlichte er im Laufe der Jahre eine Vielzahl von größeren und kleineren Artikeln. Gleichzeitig verfasste Pater Pfülf in dieser Zeit verschiedene, großangelegte, teils mehrbändige Biografien, z.&amp;amp;nbsp;B. über den Mainzer Bischof [[Wilhelm Emmanuel von Ketteler]] (3 Bände) oder über Kardinal [[Johannes von Geissel]] aus seiner Heimatdiözese Speyer (2 Bände).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spiritual ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. Oktober 1913 wurde Otto Pfülf [[Spiritual]] am [[Priesterseminar Mainz|Mainzer Priesterseminar]]. Dies geschah nur inoffiziell, da den Jesuiten solche Tätigkeiten per Gesetz verboten waren. Offiziell befand sich Pater Pfülf zu „wissenschaftlichen Arbeiten“ in Mainz und „beriet“ in seiner Freizeit auch Seminaristen. Jenen Zustand duldete die Regierung stillschweigend, bis man Pater Pfülf denunzierte und er seine Tätigkeit am Rhein beenden musste. Die ganze Angelegenheit hatte noch ein politisches Nachspiel im [[Landstände des Großherzogtums Hessen|Hessischen Landtag]], wo die Regierung gerade das „Ordensgesetz“ lockern wollte, nun aber vom Sprecher der freisinnigen Partei – wegen des „Falles Pfülf“ – zu schärferen Maßnahmen gedrängt wurde. Der Ausbruch des [[Erster Weltkrieg| Ersten Weltkrieges]] ließ zwar die politische Auseinandersetzung verebben, Otto Pfülf musste jedoch am 23.&amp;amp;nbsp;Dezember 1914 Deutschland verlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 berief man den bekannten Pater nach Rom, um in der gleichen Tätigkeit, die man ihm in Mainz vorenthielt, nun überregional am [[Pontificium Collegium Germanicum et Hungaricum de Urbe|Collegium Germanicum]] wirken zu können. Dieses Seminar wird von den [[Jesuiten]] geführt und steht bis heute Priesterkandidaten aus allen deutschsprachigen Ländern und aus der alten ungarischen Reichshälfte [[Österreich-Ungarn|Österreichs]] offen. Noch zu Pfülfs Zeit trugen die [[Alumne]]n als Zeichen ihrer Zugehörigkeit rote Talare und wurden daher im Volksmund auch „die Krebse“ genannt. Grundsätzlich handelt es sich um eine Elite der heimatlichen Seminaristen, die auf Vorschlag ihrer Oberen dorthin entsandt werden. Sie galten und gelten als besonders romtreu und man spricht von der sogenannten „Romanitas“ der Germaniker. Nicht wenige von Pfülfs Schülern gelangten als Prälaten, Theologie-Professoren, Bischöfe und Kardinäle später zu den höchsten Kirchenämtern. Sein Einfluss, den er als Spiritual zwischen 1918 und 1932 auf den zukünftigen hohen Klerus im deutschen Raum ausgeübt hat, ist daher erheblich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1932 kehrte Otto Pfülf nach Deutschland zurück und blieb trotz seiner nunmehr 76 Jahre aktiv als Spiritual der Ordensbrüder im [[Jan Berchmans|Berchmannskolleg]]&amp;lt;ref&amp;gt; [https://web.archive.org/web/20071013163644/http://www.con-spiration.de/syre/calendar/apr/0401-4.html Berchmannskolleg Pullach]&amp;lt;/ref&amp;gt; zu [[Pullach]].  &lt;br /&gt;
Hier verstarb er 1946, hochbetagt, im 91. Lebensjahr. Am 24.&amp;amp;nbsp;Mai 1946 hat man Pater Otto Pfülf S.J. auf dem dortigen Klosterfriedhof bestattet, Requiem und Begräbnis hielt der Hausrektor, Pater Freiherr von [[Gumppenberg (Adelsgeschlecht) | Gumppenberg]]; selbst aus Rom war eine Abordnung des Germanicums gekommen. Der jüngste Bruder des Verstorbenen, der ehemalige Regierungspräsident [[Theodor Pfülf]], nahm als nunmehr letzter Überlebender der einst 12 Speyerer Apotheker-Geschwister an der Beerdigung teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Otto Pfülf BuchcoverJS.jpg|mini|hochkant|Otto Pfülfs Biografie über [[Hermann von Mallinckrodt]], 638 Seiten stark.]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen an P. Adolf von Doß SJ. Einen Freund der Jugend&amp;#039;&amp;#039;, 382, Seiten, Herder, Freiburg, 1887 [https://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb11570725-5 mdz-nbn-resolving.de]&lt;br /&gt;
* [[Hermann von Mallinckrodt]], 638 Seiten, Herder, Freiburg, 1892 [https://hdl.handle.net/2027/uc1.$b749730 hdl.handle.net]&lt;br /&gt;
* Kardinal [[Johannes von Geissel]], 2 Bände, 695 und 675 Seiten, Herder, Freiburg, 1895&lt;br /&gt;
* [[Petrus Canisius]], 125 Seiten, Benziger Verlag, Einsiedeln, 1897 &lt;br /&gt;
* Bischof [[Wilhelm Emmanuel von Ketteler]], 3 Bände, 418, 441 und 403 Seiten, Kirchheim Verlag, Mainz, 1899&lt;br /&gt;
* Der Wirkliche Geheime Ober-Regierungsrat [[Josef Linhoff]], der letzte Veteran der „Katholischen Abteilung“, 79 Seiten, Herder, Freiburg, 1901 &lt;br /&gt;
* Sr. [[Clara Fey]], 654 Seiten, Herder, Freiburg, 1907&lt;br /&gt;
* [[Joseph Theodor zu Stolberg-Stolberg|Joseph Graf zu Stolberg-Westheim]] 1804–1859. Seine Verdienste um die katholische Kirche Deutschlands., 193 Seiten, Herder Freiburg, 1913&lt;br /&gt;
* Moritz Meschler, 136 Seiten, Herder, Freiburg 1917&lt;br /&gt;
* Die Anfänge der deutschen Provinz der neu erstandenen Gesellschaft Jesu und ihr Wirken in der Schweiz 1805–1847, 522 Seiten, Herder, Freiburg, 1922&lt;br /&gt;
* Von den Herrlichkeiten der Kirchengeschichte. Otto Pfülf; Gesammelte Aufsätze 1889–1914. Reprint aus „Stimmen aus Maria Laach“. Hrsg. von Rhaban Haacke OSB. 2 Bände 1002 und 788 Seiten, Schmitt Verlag, Siegburg, 1984&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nachruf&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Der Pilger]], Nr. 17 vom 14. Juli 1946.&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Kosch]]: &amp;#039;&amp;#039;Das katholische Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, Augsburg, ohne Jahr.&lt;br /&gt;
* Festschrift &amp;#039;&amp;#039;Augustinerstrasse 34. 175 Jahre Bischöfliches Priesterseminar Mainz&amp;#039;&amp;#039;. Mainz 1980, S. 276–277.&lt;br /&gt;
* {{NDB|20|363||Pfülf, Otto|[[Roman Bleistein]] SJ|116173661}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116173661|LCCN=no/00/47840|VIAF=30280756}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pfulf, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jesuit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Priester (Bistum Speyer) ohne Diözesantätigkeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Speyer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1856]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pfülf, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Pfülf, Pater Otto S.J. &lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Priester, Jesuit, Buchautor, Spiritual am Germanicum Rom&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Januar 1856&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Speyer]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Mai 1946&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Pullach]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hamburgum</name></author>
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