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	<title>Otto Osthoff - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T20:20:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Osthoff&amp;diff=1933053&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Spielzeiten 1935–1939 in Hannover und Breslau */ doppelten Link entfernt</title>
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		<updated>2018-04-22T05:38:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Spielzeiten 1935–1939 in Hannover und Breslau: &lt;/span&gt; doppelten Link entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Osthoff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. März]] [[1906]] in [[Barmen]]; † [[1. April]] [[1957]] in [[Frankfurt am Main]]) war ein deutscher Schauspieler, Regisseur, Mitbegründer und Leiter der [[Die Schaubude|Münchner Schaubude]] und Herausgeber der beiden Zeitschriften &amp;#039;&amp;#039;Das literarische Kabarett&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Die ewige Komödie&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Otto Osthoff wurde im Alter von drei Jahren Halbwaise, da sein gleichnamiger Vater im Alter von 32 Jahren verstarb. Er besuchte das [[Gymnasium Sedanstraße]] und das [[Gymnasium Bayreuther Straße|staatliche Realgymnasium]] Elberfeld. In den Jahren 1924 und 1925 bemühte sich Osthoff am [[Schauspielhaus Düsseldorf]] (Privattheater von [[Louise Dumont]] und [[Gustav Lindemann]]) um einen Ausbildungsplatz an der dort angegliederten Hochschule für Bühnenkunst. Der Ausbildungsvertrag kam nach der Korrespondenz, die im Theatermuseum vorliegt, nicht zustande. In der Spielzeit 1925/26 spielte er jedoch [[Überzeichnung (Kunst)|Chargen]] am Stadttheater Düsseldorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spielzeiten 1935–1939 in Hannover und Breslau ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1934 zog Osthoff mit seinem Freund [[Siegfried Lowitz]] aus [[Mainz]] kommend nach [[Hannover]]. Dort spielte er in den Jahren 1935 bis 1936 an den [[Städtische Bühnen Hannover|Städtischen Bühnen]] in Stücken von [[Oscar Wilde]], [[Heinrich Zerkaulen]] und [[Friedrich Schiller]]. 1936 wechselte er mit Vertrag als „Jugendlicher Held und Liebhaber“ an die Städtischen Bühnen in [[Breslau]], von wo er im Dezember 1938 nach [[Karlsbad]] und vom 1. Januar 1939 bis 28. Februar 1939 nach [[Wien]] beurlaubt wurde. Entgegen der ausführlichen Beschreibung in der Autobiografie von Siegfried Lowitz, konnte das Theaterarchiv in [[Wrocław]] nicht bestätigen, dass dieser ebenso wie Otto Osthoff am Theater in Breslau engagiert gewesen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Münchner Kammerspiele, Gründung der Münchner Schaubude ==&lt;br /&gt;
Nachdem Otto Osthoff 1941–1948 an den Münchner Kammerspielen im Ensemble [[Otto Falckenberg]]s mitwirkte, wagte er am 15. August 1945 in den seit Kriegsende von den Amerikanern als Kino und Varieté benutzten [[Münchner Kammerspiele]]n mit der „[[Die Schaubude|Schaubude]]“ den „Ersten Schritt“, wie der beziehungsvolle Programmtitel hieß. Am 21. April 1946 begann er zusammen mit [[Rudolf Schündler]] das „Provisorium mit sehr viel Tanz, mit vielen Anleihen bei der Weltliteratur und doch mit dem ersten energischen Willen zur verantwortungsbewussten Aktualität, zum politischen Kabarett. Und dieser Schritt fand so viel Anklang, dass sich beste deutsche Köpfe: Autoren, Komponisten, Schauspieler bereit erklärten, mit uns zu marschieren, nach zwölf Jahren der Tarnung, der Charakterlosigkeit, zu diesem Propagandamarsch für die junge Demokratie&amp;amp;nbsp;…“&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Schündler am 11. März 1947 im [[Nordwestdeutscher Rundfunk|NWDR]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Otto Osthoff versuchte auch pragmatische Ziele zu erreichen, indem er forderte, dass die „für Unterhaltungsstätten wie Kabaretts, Zirkus und Stripteaselokale übliche ‚Vergnügungssteuer‘ von 20 % Einnahmen für die Schaubude auf die für Theater übliche Summe von 5 % gesenkt würde“.  So [[Gwendolyn von Ambesser]] in ihrem Buch „Schaubudenzauber“, in dem eine Fotografie von Osthoff abgebildet ist, wie er als „[[Teng]]“ zusammen mit Sepp Nick und [[Bum Krüger]] im Jahre 1946 in dem Stück „In 2000 Jahren ist alles vorbei“ auftrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Filmschauspieler wirkte Otto Osthoff 1942 in dem heute verschollenen Dokumentarfilm „Die See ruft“ von Hans Fritz Köllner mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herausgeber der Zeitschriften „Das literarische Kabarett“ und „Ewige Komödie“ ===&lt;br /&gt;
In den Jahren 1946 und 1947 brachte Otto Osthoff zwei Zeitschriften heraus, in denen Kunstschaffende aus dem Umkreis der Münchner Schaubude Beiträge lieferten, aber auch Werke verstorbener Künstler wie [[Frank Wedekind]] oder [[Christian Morgenstern]] zitiert wurden. Die zahlreichen Illustrationen stammten von Dorul van der Heide.&lt;br /&gt;
Karljakob Hirsch [[Karl Jakob Hirsch]] schildert beispielsweise in Band&amp;amp;nbsp;2 des „Literarischen Kabaretts“ in dem Beitrag „Kabarett in der Emigration“, wie Kleinkunst bis 1933 in Deutschland auf einem hohen geistigen Niveau stattfand und zitiert [[Carl von Ossietzky]], der ihm kurz vor seiner Verhaftung sagte: „Man kann nicht über die Grenze ins Land hineinschimpfen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Skandal in Hamburg ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1951 kam es zu einem Skandal in Hamburg, da Osthoff für das Altona-Theater die staatlich geforderte Garantiesumme an Spenden nicht erreichte und den fehlenden Betrag selbst durch gefälschte Quittungen ergänzte.&lt;br /&gt;
[[Datei:HR S. 11a.JPG|miniatur|Honorarliste des Hörfunksprechers Otto Osthoff –&amp;amp;nbsp;mit Todesdatum 1961&amp;amp;nbsp;– fast vier Jahre nach seinem Ableben. Sein Honorar ging an den ehemaligen Verteidiger von [[Eugen Grimminger]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://weisse-rose-crailsheim.de/index.php?show=eugen-grimminger weisse-rose-crailsheim.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hörfunksprecher ===&lt;br /&gt;
Ab etwa 1953 arbeitete Osthoff an zahlreichen Hörspielen in den [[ARD]]-Anstalten mit. Hierbei fällt auf, dass er in den Honorarlisten des [[Hessischer Rundfunk|Hessischen Rundfunks]] in Frankfurt erst zum Januar 1961 –&amp;amp;nbsp;also fast vier Jahre nach seinem Todesdatum&amp;amp;nbsp;– als verstorben eingetragen wurde.&lt;br /&gt;
Bereits 1948 gehörte er zu den Hauptdarstellern in dem Hörspiel [[Sturm im Wasserglas (Bruno Frank)|Sturm im Wasserglas]], das vom [[Bayerischer Rundfunk|BR]] unter der Regie von [[Fritz Benscher]] produziert wurde. Zu seinen Partnern gehörten unter anderen [[Rudolf Vogel (Schauspieler)|Rudolf Vogel]] und [[Annemarie Cordes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Kosch]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Theaterlexikon&amp;#039;&amp;#039; (1949–1958)&lt;br /&gt;
* [[Gwendolyn von Ambesser]]: &amp;#039;&amp;#039;Schaubudenzauber&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt am Main, 2006&lt;br /&gt;
* [[Heinz Greul]]: &amp;#039;&amp;#039;Bretter, die die Welt bedeuten, Kulturgeschichte des Kabaretts&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, Köln 1971&lt;br /&gt;
* [[Edmund Nick]], &amp;#039;&amp;#039;Das literarische Kabarett, Die Schaubude 1945–1948. Seine Geschichte in Briefen und Songs&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. und kommentiert von [[Dagmar Nick]]. 2004. ISBN 3-86520-026-5&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Lowitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Was für ein Leben&amp;#039;&amp;#039;, München 2000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Der Spiegel|ID=29193487|Titel=Steuerfreie Spenden|Jahr=1951|Nr=11|Kommentar=mit Porträtfoto}}&lt;br /&gt;
* {{Der Spiegel|ID=29193607|Titel=Otto Osthoff|Jahr=1953|Nr=13}}&lt;br /&gt;
* [http://www.hoerdat.in-berlin.de/select.php?S=0&amp;amp;col1=mit&amp;amp;a=%22Otto%20Osthoff%22#3 6 Hörspiele mit Rolle Otto Osthoffs auf HÖRDAT, der Hörspieldatenbank]&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm2664274}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1054824517|VIAF=309659645}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Osthoff, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterintendant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theatergründer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1957]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Osthoff, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schauspieler und Regisseur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. März 1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Barmen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. April 1957&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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