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	<title>Otto Ohlendorf - Versionsgeschichte</title>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Ohlendorf&amp;diff=78576&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Clodius pulcher: Form./Tippf.</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Form./Tippf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Otto Ohlendorf at the Nuremberg Trials.PNG|mini|Otto Ohlendorf als Angeklagter im Einsatzgruppen-Prozess (aufgenommen zwischen 1946 und 1948)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Ohlendorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Februar]] [[1907]] in [[Hoheneggelsen]]; † [[7. Juni]] [[1951]] in [[Justizvollzugsanstalt Landsberg|Landsberg am Lech]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Kriegsverbrechen|Kriegsverbrecher]], [[SS-Gruppenführer]] und Generalleutnant der Polizei, von 1941 bis 1942 Befehlshaber der [[Einsatzgruppe D der Sicherheitspolizei und des SD|Einsatzgruppe D]], Amtschef III ([[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS|SD]]-Inland) im [[Reichssicherheitshauptamt]] (RSHA) und ab November 1943 Stellvertreter des Staatssekretärs und Ministerialdirektor im [[Reichswirtschaftsministerium]]. Er wurde 1948 im [[Einsatzgruppen-Prozess]] zum Tode verurteilt und 1951 hingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Bis 1945 ===&lt;br /&gt;
==== Ausbildung und politische Anfänge ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-J08517, Otto Ohlendorf.jpg|mini|Otto Ohlendorf (1943)]]&lt;br /&gt;
Ohlendorf wuchs als Sohn eines wohlhabenden Landwirts mit drei älteren Geschwistern auf dem elterlichen Hof in Hoheneggelsen auf. Sein Vater war Mitglied der [[Deutschnationale Volkspartei|DNVP]].&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Hilary Earl: &amp;#039;&amp;#039;The Nuremberg SS-Einsatzgruppen Trial, 1945-1958. Atrocity, Law, and History&amp;#039;&amp;#039;. Cambridge 2009, S. 59.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Schulzeit am [[Gymnasium Andreanum]] in [[Hildesheim]] studierte er [[Rechtswissenschaft|Rechts-]] und [[Staatswissenschaften]] an den Universitäten [[Universität Leipzig|Leipzig]] und [[Georg-August-Universität Göttingen|Göttingen]]. Zum 28. Mai 1925 trat er in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 6.531)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/31160556&amp;lt;/ref&amp;gt; und im selben Jahr in die [[Schutzstaffel|SS]] ein ([[Liste von SS-Mitgliedsnummern|SS-Nummer]] 880); im folgenden Jahr wurde Ohlendorf [[Sturmabteilung| SA]]-Mitglied. Damit war Ohlendorf ein „[[Alter Kämpfer]]“ und bekam dementsprechend später das [[Goldenes Parteiabzeichen der NSDAP|Goldene Parteiabzeichen]]. 1931 hielt sich Ohlendorf zu Studienzwecken für mehrere Monate an der [[Universität Pavia]] auf. Eine geplante Doktorarbeit schloss er nicht ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Laufbahn im SD ====&lt;br /&gt;
Nach wissenschaftlichen Anstellungen am [[Institut für Weltwirtschaft]] in [[Kiel]] bei [[Jens Jessen]] (1933) und an der [[Handelshochschule Berlin|Handelshochschule]] in [[Berlin]] (1935) wurde Ohlendorf auf Vermittlung von [[Reinhard Höhn]] 1936 Wirtschaftsreferent beim [[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS]] (SD) und Leiter der Abteilung, die sich mit der Auswertung der über V-Leute beschafften Berichte über die wirtschaftliche Lage befasste. Bereits im Folgejahr wurde ihm die Leitung der HA II / (Deutsche Lebensgebiete), die bis dahin in der Verantwortung von Höhn lag, übertragen. In dem dann ab September 1939 neu strukturierten [[Reichssicherheitshauptamt]] war er Leiter des Amtes III (SD-Inland/Deutsche Lebensgebiete), das er bis 1945 führte. Hier war er verantwortlich für die Erstellung der &amp;#039;&amp;#039;[[Meldungen aus dem Reich]].&amp;#039;&amp;#039; In diesen Lageberichten wurde versucht, auf der Grundlage der Meldungen von etwa 30.000 freiwilligen Mitarbeitern und V-Leuten&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Heinz Boberach (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Meldungen aus dem Reich. Die geheimen Lageberichte des Sicherheitsdienstes der SS 1938-1945.&amp;#039;&amp;#039; Herrsching 1984, Band 1, S. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt; einen ausgewählten Kreis der Staatsführung (im Kern die Reichsminister, die [[Struktur der NSDAP|Reichsleiter]] der NSDAP und das [[Wehrwirtschafts- und Rüstungsamt]] im OKW) über die aktuelle Stimmung in der Bevölkerung und Entwicklungen in ausgewählten Bereichen zu informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Chef der Einsatzgruppe D ====&lt;br /&gt;
Nach der [[Unternehmen Barbarossa|deutschen Invasion der Sowjetunion 1941]] befehligte er auf Anweisung von [[Heinrich Himmler]] zusätzlich bis Juni 1942 die Einsatzgruppe D, die in der Südukraine und im Kaukasus operierte. Die [[Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD|SS-Einsatzgruppen]] hatten die Aufgabe, die in den eroberten Gebieten lebenden [[Juden]] und [[Zigeuner|Roma und Sinti]] sowie Führungskader der [[Kommunistische Partei der Sowjetunion|Kommunistischen Partei der Sowjetunion]] zu vernichten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 |Autor=  Götz Aly&lt;br /&gt;
 |Online=https://www.zeit.de/2004/10/P-Angrick&lt;br /&gt;
 |Titel=Saubere Mörder&lt;br /&gt;
 |TitelErg=Andrej Angrick verfolgt die Spur der Einsatzgruppe D im Süden der deutsch besetzten Sowjetunion &lt;br /&gt;
 | Auflage= | Sammelwerk=[[Die Zeit]]&lt;br /&gt;
 | Band=&lt;br /&gt;
 | Nummer=10&lt;br /&gt;
 | Datum=26.02.2004&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ohlendorf war damit verantwortlich für die Ermordung von ungefähr 90.000 Menschen. Am 1. August 1941 bestätigte Ohlendorf noch einmal den Exekutionsbefehl an die Einsatzgruppen. Dieser habe beinhaltet, „dass in Zukunft alle erfassten Juden [[Rassenideologie|aus rassischen Gründen]] zu erschießen seien“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=[[Andrej Angrick]]&lt;br /&gt;
 | Titel=Besatzungspolitik und Massenmord. Die Einsatzgruppe D in der südlichen Sowjetunion 1941–1943&lt;br /&gt;
 | Auflage=&lt;br /&gt;
 | Verlag=[[Hamburger Edition]]&lt;br /&gt;
 | Ort=Hamburg&lt;br /&gt;
 | Datum=2003&lt;br /&gt;
 | ISBN=3-930908-91-3&lt;br /&gt;
 | Seiten=181&lt;br /&gt;
}} zitiert in{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=Regina Reinsperger&lt;br /&gt;
 |url=http://www.egoisten.de/pixx/gralshueter.pdf &lt;br /&gt;
 |titel=Otto Ohlendorf&lt;br /&gt;
 |titelerg=&lt;br /&gt;
 |werk=&lt;br /&gt;
 |hrsg=&lt;br /&gt;
 |datum=&lt;br /&gt;
 |seiten=&lt;br /&gt;
 |format=pdf&lt;br /&gt;
 |sprache=&lt;br /&gt;
 |offline=&lt;br /&gt;
 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20111012010011/http://www.egoisten.de/pixx/gralshueter.pdf&lt;br /&gt;
 |archiv-datum=&lt;br /&gt;
 |abruf=2024-10-05&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Sommer 1942 kehrte Ohlendorf wieder nach Berlin zurück; sein Nachfolger als Kommandeur der Einsatzgruppe D wurde [[Walther Bierkamp]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Führungsfunktion im Reichswirtschaftsministerium ====&lt;br /&gt;
Im November 1943 wurde Ohlendorf, dessen persönliche Ambitionen vor allem auf wirtschaftspolitischem Gebiet lagen und der bereits seit 1939 Hauptgeschäftsführer der [[Reichsgruppe Handel]] war, parallel zu seiner Führungsfunktion im RSHA zum ständigen Vertreter des ebenfalls neu ernannten [[Staatssekretär]]s [[Franz Hayler]] im [[Reichsministerium für Wirtschaft|Reichswirtschaftsministerium]], das zuvor wesentliche Teile seiner Kompetenzen bei der Regulierung der Kriegswirtschaft an das [[Reichsministerium für Bewaffnung und Munition|Rüstungsministerium]] hatte abtreten müssen, berufen. Himmler handelte Ohlendorfs Übernahme einer Schlüsselstellung im Reichswirtschaftsministerium, die bereits seit Herbst 1942 angebahnt worden war, im August 1943 direkt mit Minister [[Walther Funk]] aus; Ziel dabei war vor allem eine Schwächung der Position [[Albert Speer|Albert Speers]] bzw. der von Speer vertretenen wirtschaftspolitischen Linie. Ohlendorf fühlte sich vor allem dem „Mittelstand“ verpflichtet;&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Heinz Boberach (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Meldungen aus dem Reich. Die geheimen Lageberichte des Sicherheitsdienstes der SS 1938-1945.&amp;#039;&amp;#039; Herrsching 1984, Band 1, S. 32.&amp;lt;/ref&amp;gt; er beobachtete wie Funk mit Argwohn die zu zahlreichen Betriebsstilllegungen führende kriegswirtschaftliche „Lenkungswirtschaft“, die Bevorzugung der „Bestbetriebe“ und den „Mammutismus“ in der Produktion.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Dietrich Eichholtz: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der deutschen Kriegswirtschaft 1939-1945. Band II: 1941-1943.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1985, S. 166.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wirtschaftsministerium übernahm Ohlendorf, der auch Mitglied im „[[Freundeskreis Reichsführer SS]]“ war, als Leiter der Hauptabteilung II und Verantwortlicher für „grundsätzliche Fragen der Wirtschaftspolitik im Reich und im europäischen Raum“ im Range eines Ministerialdirektors die Aufgabe, die Planungen für die Wirtschaft nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Krieg]] zu koordinieren. Seine Stellung im Reichswirtschaftsministerium wird als die eines „heimlichen Ministers“ bzw. „starken Mannes“ und als die einer „Schlüsselfigur“ beschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Ludolf Herbst: &amp;#039;&amp;#039;Der totale Krieg und die Ordnung der Wirtschaft. Die Kriegswirtschaft im Spannungsfeld von Politik, Ideologie und Propaganda 1939-1945.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1982, S. 187; Dietrich Eichholtz: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der deutschen Kriegswirtschaft 1939-1945. Band II: 1941-1943.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1985, S. 165, 167; Dietrich Eichholtz: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der deutschen Kriegswirtschaft 1939-1945. Band III: 1943-1945.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1996, S. 654.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ohlendorf hatte sich bereits im August 1942 in einem für Himmler bestimmten Bericht gegen „die Verflechtung staatlicher Autorität und privatwirtschaftlicher Interessen durch die gleichen Personen“ gewandt, wie sie Speer im Rüstungsministerium mit seinen Ausschüssen und „Ringen“ praktizierte.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach Dietrich Eichholtz: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der deutschen Kriegswirtschaft 1939-1945. Band II: 1941-1943.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1985, S. 166 (Fn. 286).&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Krieg sagte Ohlendorf im Oktober 1947 aus, die von Speer propagierte „Selbstverantwortung der Wirtschaft“ habe dazu geführt, dass einzelne Unternehmen mit der Autorität des Staates gegenüber Konkurrenten auftreten konnten.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Heinz Boberach (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Meldungen aus dem Reich. Die geheimen Lageberichte des Sicherheitsdienstes der SS 1938-1945.&amp;#039;&amp;#039; Herrsching 1984, Band 1, S. 32.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Gegenspieler betrachtete Ohlendorf auch den [[Deutsche Arbeitsfront|DAF]]-Chef [[Robert Ley]], dessen Pläne für die Einführung einer allgemeinen Kranken- und Rentenversicherung er zusammen mit Reichsfinanzminister [[Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk|Graf Schwerin von Krosigk]] und Reichsgesundheitsführer [[Leonardo Conti (Mediziner)|Leonardo Conti]] als „kollektivistisch“ bekämpfte.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Heinz Boberach (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Meldungen aus dem Reich. Die geheimen Lageberichte des Sicherheitsdienstes der SS 1938-1945.&amp;#039;&amp;#039; Herrsching 1984, Band 1, S. 33.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Himmler lehnte die Speersche Wirtschaftslenkung, die er als „total [[Bolschewismus|bolschewistisch]]“ bezeichnete, ebenfalls ab und schützte die Nachkriegsplanungen Ohlendorfs und seiner Mitarbeiter. Die Lenkung der Kriegswirtschaft war aus Sicht Ohlendorfs „nicht geeignet, endgültige Grundsätze für die kommende nationalsozialistische Friedensordnung der deutschen Wirtschaft auszuweisen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach Michael Brackmann: &amp;#039;&amp;#039;Vom totalen Krieg zum Wirtschaftswunder. Die Vorgeschichte der westdeutschen Währungsreform 1948.&amp;#039;&amp;#039; Essen 1993, S. 139.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ohlendorf arbeitete in diesem Sinne auch mit [[Ludwig Erhard]] und vielen anderen Wirtschaftsfachleuten zusammen. An die Stelle des bürokratischen Lenkungsapparates müsse im Frieden ein „aktives und wagemutiges Unternehmertum“ treten, so Ohlendorf.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{Literatur |Autor=Michael Brackmann |Titel=Die Währungsreform. Der Tag X |Sammelwerk=[[Handelsblatt]] |Ort=Düsseldorf |Datum=2006-06-23}} {{Internetquelle |url=http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/nachrichten/der-tag-x/2671742.html?p2671742=all |titel=Online |datum=2006-06-25 |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20111221100247/http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/nachrichten/der-tag-x/2671742.html?p2671742=all |archiv-datum=2011-12-21 |abruf=2024-10-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Sommer 1944 verstärkte Ohlendorf seine diesbezüglichen Aktivitäten mit Vorträgen vor den Gauwirtschaftsberatern bzw. vor dem Beirat der [[Reichsgruppe Industrie]]. In einem Vortrag am 25. Juli 1944 in [[Braunschweig]] betonte er, dass „die kriegsbedingt gelenkte Wirtschaft“ nicht „nationalsozialistischer Wirtschaftspolitik“ entspreche: „Was wir wollen, ist eine freie Wirtschaft, frei auch von Monopolen, Kartellen und Syndikaten.“&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach Wolfgang Schumann, Olaf Groehler: &amp;#039;&amp;#039;Deutschland im zweiten Weltkrieg&amp;#039;&amp;#039;. Band 6, Berlin 1988, S. 195.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schlussphase des Krieges ====&lt;br /&gt;
Nach dem Beginn der sowjetischen [[Weichsel-Oder-Operation|Großoffensive an der Weichsel]] schrieb der im Oktober 1944 zum [[SS-Gruppenführer]] beförderte Ohlendorf in der zweiten Januarhälfte 1945 in einer Denkschrift unter dem Titel „Volk und Führung“ über die Stimmung der Bevölkerung: „Keiner glaubt mehr, dass wir siegen. (…) Das Volk hat kein Vertrauen zur Führung mehr. Es übt scharfe Kritik an der Partei, an bestimmten Führungspersonen und an der Propaganda.“&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach Wolfgang Schumann, Olaf Groehler: &amp;#039;&amp;#039;Deutschland im zweiten Weltkrieg&amp;#039;&amp;#039;. Band 6, Berlin 1988, S. 613.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den letzten Kriegstagen setzte Ohlendorf sich mit Mitarbeitern des Amtes III und des Reichswirtschaftsministeriums („Stab Nord“) nach [[Flensburg]] ab, wo sich zunächst auch Himmler aufhielt. Für die „geschäftsführende“ [[Regierung Dönitz|Reichsregierung Dönitz]] richtete Ohlendorf aus den Resten des Amtes III einen neuen Nachrichtendienst ein, der unter dem Namen „Nachrichtenbüro“ vom 13. Mai an noch einige Tage existierte. Ohlendorf beschäftigte sich weiterhin vor allem mit wirtschaftspolitischen Fragen. Am 18. Mai 1945 beriet er mit einem Vertreter der Kontrollkommission des [[Supreme Headquarters Allied Expeditionary Force|Hauptquartiers der alliierten Expeditionsstreitkräfte in Europa]] über Möglichkeiten, einer „explosiven Entwicklung“ unter der deutschen Bevölkerung entgegenzuwirken.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Wolfgang Schumann, Olaf Groehler: &amp;#039;&amp;#039;Deutschland im zweiten Weltkrieg&amp;#039;&amp;#039;. Band 6, Berlin 1988, S. 221.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 23. Mai 1945 wurde Ohlendorf zusammen mit der geschäftsführenden Reichsregierung in Flensburg festgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsatzgruppen-Prozess ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Otto Ohlendorf EGR.jpg|mini|Ohlendorf beim Einsatzgruppen-Prozess am 9. Oktober 1947]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Otto-Ohlendorf-Heinz-Jost.jpg|mini|Otto Ohlendorf (links) und [[Heinz Jost]] (rechts hinten) am 9. Februar 1948 in Nürnberg als Angeklagte im Einsatzgruppen-Prozess]]&lt;br /&gt;
Ohlendorf machte 1945 zunächst in britischer und dann in amerikanischer Haft sehr umfassende Aussagen – offenkundig mit dem Ziel, so seinen „Wert“ für die Besatzungsmächte zu unterstreichen und sich Straflosigkeit zu sichern.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Hilary Earl: &amp;#039;&amp;#039;A Judge, a Prosecutor, and a Mass Murderer. Courtroom Dynamics in the SS-Einsatzgruppen Trial.&amp;#039;&amp;#039; In: Kim C. Priemel, Alexa Stiller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Reassessing the Nuremberg Military Tribunals: Transitional Justice, Trial Narratives, and Historiography.&amp;#039;&amp;#039; New York 2014, S. 51.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei seiner Verhaftung führte er in seiner Aktentasche einen Plan für den Aufbau eines Geheimdienstes im Dienste der Besatzungsbehörden mit sich. In den Verhören machte er seine Vernehmer von sich aus auf das geheime Abkommen über den Einsatz der Einsatzgruppen zwischen RSHA und OKW im Frühjahr 1941 aufmerksam. Ab August 1945 machte er auch Angaben über seine Rolle an der Spitze der Einsatzgruppe D. Im [[Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher|Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher]] in Nürnberg war Ohlendorf einer der Zeugen der Anklage gegen [[Ernst Kaltenbrunner]]. Er schilderte in seiner aufsehenerregenden Aussage am 3. Januar 1946 emotionslos im Detail die [[Massenmord]]e seiner Einsatzgruppe. Er erregte damit Unwillen bei den Angeklagten, insbesondere bei [[Hermann Göring]], der ihm vorwarf, mit seinen Schilderungen sich und die anderen Angeklagten unnötig zu belasten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Marc von Lüpke|werk= [[Spiegel Geschichte (Zeitschrift)|Spiegel Geschichte]] |url=https://www.spiegel.de/geschichte/massenmorde-der-nazis-was-ss-fuehrer-otto-ohlendorf-aussagte-a-1113939.html |titel=Massenmorde der Nazis: Was SS-Führer Otto Ohlendorf aussagte |abruf=2020-05-28 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nürnberger [[OKW-Prozess]] sagte er als Zeuge der Anklage aus, dass die Wehrmacht regelmäßig über alle Aufträge der Einsatzgruppen informiert gewesen sei und dass Wehrmacht und Einsatzgruppen häufig bei Exekutionen zusammengearbeitet hätten. Die angeklagten Generäle bestritten dies vehement.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=Valerie Geneviève Hébert&lt;br /&gt;
 | Titel=Befehlsempfänger und Helden oder Verschwörer und Verbrecher?&lt;br /&gt;
  | Hrsg= Priemel und Stiller&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk=&amp;#039;NMT: die Nürnberger Militärtribunale zwischen Geschichte, Gerechtigkeit und Rechtschöpfung&lt;br /&gt;
 | Band=&lt;br /&gt;
 | Auflage=&lt;br /&gt;
 | Verlag= Hamburger Edition &lt;br /&gt;
 | Ort=&lt;br /&gt;
 | Datum=2013&lt;br /&gt;
 | ISBN= 978-3-86854-278-3&lt;br /&gt;
 | Seiten= 119 f.&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946/47 entdeckte die Recherchegruppe um [[Benjamin Ferencz]] im ehemaligen [[Prinz-Albrecht-Palais|Gestapo-Hauptquartier]] in Berlin die Berichte der Einsatzgruppen an das Reichssicherheitshauptamt. Ferencz überzeugte anschließend den Chefankläger [[Telford Taylor]], die Führer der Einsatzgruppen in einem gesonderten Prozess anzuklagen, der ursprünglich gar nicht vorgesehen war. Auch die Sowjetunion hatte darauf verzichtet, Ohlendorfs Auslieferung zu beantragen.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Hilary Earl: &amp;#039;&amp;#039;A Judge, a Prosecutor, and a Mass Murderer. Courtroom Dynamics in the SS-Einsatzgruppen Trial.&amp;#039;&amp;#039; In: Kim C. Priemel, Alexa Stiller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Reassessing the Nuremberg Military Tribunals: Transitional Justice, Trial Narratives, and Historiography.&amp;#039;&amp;#039; New York 2014, S. 53.&amp;lt;/ref&amp;gt; In dem im Herbst 1947 eröffneten [[Einsatzgruppen-Prozess]] in Nürnberg wurde Ohlendorf im April 1948 [[Todesstrafe|zum Tode verurteilt]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[University of Missouri–Kansas City]]: {{Webarchiv|url=http://www.law.umkc.edu/faculty/projects/ftrials/nuremberg/NurembergEinsatzgruppenTrial.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Famous Trials – Nuremberg Trials: The Einsatzgruppen Case&amp;#039;&amp;#039;|wayback=20090708045339}} mit dem {{Webarchiv|text=Urteil im Fall Ohlendorf |url=http://www.law.umkc.edu/faculty/projects/ftrials/nuremberg/verdictblobel.html |wayback=20080305211234}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Verfahren versuchte die Verteidigung vergeblich und entgegen den Fakten, Ohlendorf als tendenziell oppositionellen Mittäter darzustellen, der keine Morde begangen habe, sondern nur Befehlsempfänger gewesen sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Ilka Richter: &amp;#039;&amp;#039;SS-Elite vor Gericht. Die Todesurteile gegen Oswald Pohl und Otto Ohlendorf.&amp;#039;&amp;#039; Tectum, Marburg 2011, S. 84&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie bereits in seiner Aussage beim Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher im Januar 1946 gab Ohlendorf an, dass es für ihn undenkbar gewesen sei, Befehle der Staatsführung nicht durchzuführen. Auch sein Stellvertreter [[Willi Seibert]] und sein Adjutant [[Heinz Schubert (SS-Mitglied)|Heinz Schubert]] standen mit ihm vor Gericht. Ohlendorfs Darstellung bildete eine Grundlage für die „intentionalistische“ Interpretation der „[[Endlösung der Judenfrage|Endlösung]]“, die klar von hierarchischen Strukturen und vorsätzlichem Handeln mit Hitler, Himmler und [[Reinhard Heydrich|Heydrich]] als Zentrum der Entscheidungsfindung geprägt war. Dieses [[Narrativ (Sozialwissenschaften)|Narrativ]] wurde durch Mitangeklagte gestützt, die sich ebenfalls als befehlsgebundene Rädchen in der Vernichtungsmaschinerie darstellten. Nachkriegshistoriker wie [[Helmut Krausnick]], [[Martin Broszat]], [[Léon Poliakov|Leon Poliakov]] und [[Raul Hilberg]] wurden von dieser Sichtweise beeinflusst.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=Hilary Earl&lt;br /&gt;
 | Titel=Beweise, Zeugen, Narrative: Der Einsatzgruppen-Prozess und die historische Forschung und Genese der „Endlösung“.&lt;br /&gt;
 | Hrsg= [[Kim Christian Priemel|Kim C. Priemel]], Alexa Stiller&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk=NMT: Die Nürnberger Militärtribunale zwischen Geschichte, Gerechtigkeit und Rechtschöpfung.&lt;br /&gt;
 | Band=&lt;br /&gt;
 | Auflage=&lt;br /&gt;
 | Verlag=Hamburger Edition HIS&lt;br /&gt;
 | Ort=&lt;br /&gt;
 | Datum=2013&lt;br /&gt;
 | ISBN= 978-3-86854-260-8&lt;br /&gt;
 | Seiten=128&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz einer Begnadigungskampagne, in der sich auch hohe kirchliche Würdenträger&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=Michael Brackmann &lt;br /&gt;
 | Titel=Erhards doppelter Coup&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk=[[General-Anzeiger (Bonn)|General-Anzeiger]]&lt;br /&gt;
 | Band=&lt;br /&gt;
 | Nummer=&lt;br /&gt;
 | Datum= 18. Juni 2018&lt;br /&gt;
 | Seiten=10f&lt;br /&gt;
 | ZDB= 	1094835-1&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und Mitglieder der Bundesregierung ([[Kabinett Adenauer I]]) beim [[Hoher Kommissar (Deutschland)|Alliierten Hochkommissar]] für eine Begnadigung einsetzten,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sueddeutsche.de/wissen/verbrechen-im-nationalsozialismus-ein-abschied-von-legenden-und-lebensluegen-1.1076599 |titel=Ein Abschied von Legenden und Lebenslügen |autor=[[Joachim Käppner]] |werk=[[sueddeutsche.de]] |datum=2011-03-24 |abruf=2011-03-26 |kommentar= }}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde Ohlendorf am 7. Juni 1951 im [[Kriegsverbrechergefängnis Landsberg]] durch den [[Erhängen|Strang]] hingerichtet. Die [[seelsorge]]rische Betreuung vor der [[Hinrichtung]] übernahm der Nationalsozialist und Pfarrer der anthroposophischen [[Die Christengemeinschaft|Christengemeinschaft]] [[Werner Georg Haverbeck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leichnam wurde in seinem Heimatort Hoheneggelsen beigesetzt. Briefe von Ohlendorf an einen Hildesheimer Schulfreund, seine Frau sowie an andere während seiner Haftzeit 1947 bis 1950 werden im [[Stadtarchiv Hildesheim]] aufbewahrt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=Martin Hartmann&lt;br /&gt;
 |url=http://www.hildesheim.de/pics/download/1_1257242388/dok_046_ohlendorf_text.pdf&lt;br /&gt;
 |titel=„Lieber Schorse!“ – Briefe eines Kriegsverbrechers&lt;br /&gt;
 |titelerg=&lt;br /&gt;
 |werk=Historische Dokumente aus dem Stadtarchiv&lt;br /&gt;
 |hrsg=Stadtarchiv Hildesheim&lt;br /&gt;
 |datum=&lt;br /&gt;
 |seiten=&lt;br /&gt;
 |format=PDF; 20&amp;amp;nbsp;kB&lt;br /&gt;
 |sprache=&lt;br /&gt;
 |offline=&lt;br /&gt;
 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20120131152040/http://www.hildesheim.de/pics/download/1_1257242388/dok_046_ohlendorf_text.pdf&lt;br /&gt;
 |archiv-datum=&lt;br /&gt;
 |abruf=2024-10-05&lt;br /&gt;
 |abruf-verborgen=&lt;br /&gt;
 |kommentar=Folge 46&lt;br /&gt;
 |zitat=&lt;br /&gt;
 |CH=&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen und Dokumente ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der deutsche Binnenhandel. Wesen und Aufgabe.&amp;#039;&amp;#039; Elsner Verlagsgesellschaft, Berlin/Wien/Leipzig 1942. Wurde nach [[Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht|Kriegsende]] in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] auf die [[Liste der auszusondernden Literatur]] gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
| autor=&lt;br /&gt;
| url=http://www.polunbi.de/bibliothek/1946-nslit-o.html&lt;br /&gt;
| titel=Deutsche Verwaltung für Volksbildung in der sowjetischen Besatzungszone, Liste der auszusondernden Literatur&lt;br /&gt;
| titelerg=Transkript Buchstabe O, Seiten 300–306&lt;br /&gt;
| werk=&lt;br /&gt;
| hrsg=&lt;br /&gt;
| datum=&lt;br /&gt;
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| abruf=2018-06-04&lt;br /&gt;
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| kommentar=&lt;br /&gt;
| zitat=&lt;br /&gt;
| offline=&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.ns-archiv.de/einsatzgruppen/ohlendorf/eidesstattliche-erklaerung-1.php Eidesstattliche Erklärung (1)], [https://www.ns-archiv.de/einsatzgruppen/ohlendorf/eidesstattliche-erklaerung-2.php Eidesstattliche Erklärung (2)].&amp;#039;&amp;#039; In: [[John Mendelsohn (Historiker)|John Mendelson]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Holocaust, Selected Documents in Eighteen Volumes.&amp;#039;&amp;#039; Band 10. New York/London 1982 ([https://www.ns-archiv.de/einsatzgruppen/ohlendorf/faksimile/ Faksimile])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|19|485|486|Ohlendorf, Otto|[[Heinz Boberach]]|122830105}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--- neueste zuerst ----&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Martin Holler: &amp;#039;&amp;#039;Extending the Genocidal Program: Did Otto Ohlendorf Initiate the Systematic Extermination of Soviet &amp;quot;Gypsies&amp;quot; ?&amp;#039;&amp;#039; in: [[Alex J. Kay]], Jeff Rutherford, David Stahel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Nazi Policy on the Eastern Front, 1941: Total War, Genocide, and Radicalization&amp;#039;&amp;#039;. University of Rochester Press 2012 (ISBN 978-1-58046-488-8), S. 267–288.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=&lt;br /&gt;
 |url=https://www.geschichte.hu-berlin.de/de/bereiche-und-lehrstuehle/geosteuropas/geschichte-osteuropas-1/personen/martin-holler&lt;br /&gt;
 |titel=Martin Holler&lt;br /&gt;
 |titelerg=&lt;br /&gt;
 |werk= hu-berlin.de&lt;br /&gt;
 |abruf=2024-10-05&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ilka Richter: &amp;#039;&amp;#039;SS-Elite vor Gericht. Die Todesurteile gegen Oswald Pohl und Otto Ohlendorf&amp;#039;&amp;#039;. Tectum, Marburg 2011, ISBN 978-3-8288-2563-5.&lt;br /&gt;
* [[Christian Ingrao]]: &amp;#039;&amp;#039;Hitlers Elite. Die Wegbereiter des nationalsozialistischen Massenmordes.&amp;#039;&amp;#039; Übers. Enrico Heinemann &amp;amp; Ursel Schäfer. Propyläen, Berlin 2012, ISBN 978-3-549-07420-6; wieder [[Bundeszentrale für politische Bildung]] BpB, Bonn 2012, ISBN 978-3-8389-0257-9 (zuerst Paris 2010).&lt;br /&gt;
* Hilary Earl: &amp;#039;&amp;#039;The Nuremberg SS-Einsatzgruppen Trial, 1945–1958: Atrocity, Law, and History.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge University Press, Cambridge 2009, ISBN 978-0-521-45608-1.&lt;br /&gt;
* Jason Weber: &amp;#039;&amp;#039;Normalität und Massenmord. Das Beispiel des Einsatzgruppenleiters Otto Ohlendorf.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Joachim Perels]], Rolf Pohl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;NS-Täter in der deutschen Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; Offizin-Verlag, Hannover 2002, ISBN 3-930345-37-4, S. 41–68.&lt;br /&gt;
* David Kittermann: &amp;#039;&amp;#039;Otto Ohlendorf – „Gralshüter des Nationalsozialismus“&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Ronald Smelser]], [[Enrico Syring]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die SS: Elite unter dem Totenkopf.&amp;#039;&amp;#039; Paderborn : Schöningh, 2000, ISBN 3-506-78562-1, S. 379–393&lt;br /&gt;
* Hanno Sowade: &amp;#039;&amp;#039;O.O. – Nonkonformist, SS-Führer und Wirtschaftsfunktionär.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Ronald Smelser]], [[Enrico Syring]] &amp;amp; [[Rainer Zitelmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die braune Elite.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;22 biographische Skizzen.&amp;#039;&amp;#039; 4. aktualisierte Auflage. WBG, Darmstadt 1999, ISBN 3-534-14460-0, S. 188–220.&lt;br /&gt;
* [[Arfst Wagner]]: &amp;#039;&amp;#039;Anthroposophen und Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Flensburger Hefte.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 32. Flensburg 1991, ISBN 3-926841-32-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|122830105}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/061599}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kaufering-memorial.de/publikationen/die-letzten-sieben-hingerichteten/ &amp;#039;&amp;#039;Kriegsverbrechergefängnis Nr. 1 in Landsberg: Die letzten sieben Hingerichteten im War Criminal Prison&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/c1eb389f-9a17-4015-ad4d-cbfd29557acb/ Nachlass BArch N 1634]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122830105|LCCN=n84073084|VIAF=40270447}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ohlendorf, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Nürnberger Prozesse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeuge in den Nürnberger Prozessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freundeskreis Himmler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatssekretär im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Reichssicherheitshauptamt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Mordfall)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Parteiabzeichens der NSDAP]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SD-Personal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Polizei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung der Ukraine 1941–1944)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1951]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ohlendorf, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher SS-General, Befehlshaber einer Einsatzgruppe und Amtschef im Reichssicherheitshauptamt (RSHA)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Februar 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hoheneggelsen]], [[Deutsches Reich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Juni 1951&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Justizvollzugsanstalt Landsberg|Landsberg]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Clodius pulcher</name></author>
	</entry>
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