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	<title>Otto Nippold - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Grubenhagener am 26. Februar 2026 um 15:04 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:NippoldOtto.jpg|mini|Otto Nippold]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Nippold&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Februar]] [[1902]] in [[Meiningen]]; † [[17. Mai]] [[1940]] in [[Mondrepuis]]) war ein deutscher politischer Funktionär. Er war u.&amp;amp;nbsp;a. stellvertretender [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]-[[Gauleiter]] in [[München]]-[[Oberbayern]] sowie [[Mitglied des Reichstags]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Nippold besuchte das [[Realgymnasium]] in Meiningen und studierte an der [[Universität München]] zunächst [[Forstwirtschaft]] und danach [[Rechtswissenschaft]]. Während seines Studiums wurde er 1920 Mitglied der [[Münchener Burschenschaft Arminia-Rhenania|Burschenschaft Rhenania München]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Willy Nolte]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1934, S. 352.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war anschließend als Forstreferendar für einige Monate an der [[Landwirtschaftskammer (Deutschland)|Landwirtschaftskammer]] in [[Breslau]] tätig und danach zweieinhalb Jahre als Gerichtsreferendar in München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nippold trat 1923 der NSDAP bei und war 1928 und 1929 im [[Nationalsozialistischer Deutscher Studentenbund|NS-Studentenbund]] aktiv. Zum 1. Juni 1929 schloss er sich der neugegründeten NSDAP wieder an (Mitgliedsnummer 129.975).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-II/762349&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war Begründer und bis 1930 Leiter der [[NSDAP-Ortsgruppe]] in [[Gauting]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3486566709|Seite=97}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1930 bis September 1932 war er Gaugeschäftsführer im Gau München-Oberbayern. In dieser Zeit gab er seine Berufstätigkeit zugunsten der Partei auf. Angesichts seiner aggressiven Publikationen kam es zu zahlreichen Verurteilungen Nippolds wegen Staatsbeleidigung und Verunglimpfung politischer Gegner. 1932 weigerte sich Gauleiter [[Adolf Wagner (Gauleiter)|Adolf Wagner]] wie bislang die [[Geldstrafe (Deutschland)|Geldstrafen]] Nippolds aus der Parteikasse zu finanzieren. Besondere Missbilligung Wagners fand die Zerstörung von Fensterscheiben der [[Münchner Neueste Nachrichten|Münchner Neuesten Nachrichten]] durch Nippold. Angesichts ausstehender Bußgelder von mindestens 3000 [[Reichsmark|RM]] floh Nippold im Herbst 1932 nach [[Südtirol]], kehrte aber nach einer Weihnachtsamnestie gegen Jahresende zurück. Dem Historiker [[Mathias Rösch zufolge]] trugen erhebliche persönliche Probleme Nippolds, insbesondere das Scheitern seiner Ehe, zu seiner Aggressivität bei. Rösch sieht Nippold als ein Beispiel dafür, dass die Münchner NSDAP „durchaus unter den problematischen Charakteren ihrer Führer zu leiden hatte“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3486566709|Seite=388 f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung|Machtübertragung]] an die Nationalsozialisten war Nippold von Februar bis April 1933 NSDAP-Kreisleiter in [[Ingolstadt]]. Bis zu seinem Tod war er stellvertretender Gauleiter im Gau München-Oberbayern. Ab der 9. Wahlperiode im [[Reichstagswahl November 1933|November 1933]] war Nippold für den Wahlkreis 24 (Oberbayern-Schwaben) Mitglied des [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|Reichstags]]. Ab diesem Zeitpunkt leitete er die Landesstelle des [[Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda|Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda]] für München und Oberbayern und war in Personalunion Landeskulturwalter. Von 1935 bis 1937 war er außerdem Kreisleiter der NSDAP in München und Landeskulturwalter für den [[Gau München-Oberbayern]]. 1937 war Nippold maßgeblich an der Inszenierung der antisemitischen Ausstellung [[Der ewige Jude (Ausstellung)|Der ewige Jude]] beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Benz]]: &amp;#039;&amp;#039;Nippold, Otto.&amp;#039;&amp;#039; In: Wolfgang Benz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des Antisemitismus.&amp;#039;&amp;#039; (Band 2, Personen: 2. L–Z) De Gruyter Saur, Berlin 2009, ISBN 978-3-598-24072-0, S. 592.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferner übernahm er die Leitung des 1937 gebildeten [[Reichspropagandaamt]]es München-Oberbayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nippold fiel als Angehöriger der [[Wehrmacht]] bei Kampfhandlungen während des [[Westfeldzug]]es in Frankreich. Er liegt auf der Kriegsgräberstätte Fort-de-Malmaison begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nachfolger für Nippold als Abgeordneter des Reichstages rückte nach seinem Tod [[Wilhelm Wettschureck]] nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 4: &amp;#039;&amp;#039;M–Q.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2000, ISBN 3-8253-1118-X, S. 218–219.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3770052544|Seite=441}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|126637660}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|126637660}}&lt;br /&gt;
* Joachim Lilla: &amp;#039;&amp;#039;[https://verwaltungshandbuch.bayerische-landesbibliothek-online.de//nippold-otto Nippold, Otto.]&amp;#039;&amp;#039; In: ders.: &amp;#039;&amp;#039;Staatsminister, leitende Verwaltungsbeamte und (NS-)Funktionsträger in Bayern 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=126637660|VIAF=60082061}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Nippold, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationalsozialismus (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der NS-Propaganda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landeskulturwalter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisleiter (NSDAP)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Nippold, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR, stellvertretender Gauleiter in München-Oberbayern&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Februar 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Meiningen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Mai 1940&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Mondrepuis]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Grubenhagener</name></author>
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