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	<title>Otto Mugdan - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Krd am 17. Mai 2025 um 06:39 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:MugdanOtto1907.jpg|mini|Otto Mugdan 1907]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Mugdan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. März]] [[1862]] in [[Breslau]]; † [[15. September]] [[1925]] in [[Berlin]]) war [[Arzt]] und [[Sozialpolitik]]er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Otto Mugdan war ein Sohn des aus [[Kępno|Kempen in Posen]] stammenden Textilkaufmanns Joachim Mugdan. Von 1872 bis 1879 besuchte er das [[Maria-Magdalenen-Gymnasium]] seiner Heimatstadt. Nach dem Abitur studierte er [[Medizin]] an der [[Universität Breslau]]. 1884 setzte er das Studium an der [[Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg|Universität Erlangen]] fort und [[Promotion (Doktor)|promovierte]] dort. 1885 ließ sich Mugdan in [[Berlin]] als Arzt für [[Allgemeinmedizin]] und als [[Kinderarzt]] nieder. 1886 erklärte er seinen „Austritt aus dem [[Judentum]]“ und trat einige Jahre später zum [[Evangelische Kirche|evangelischen]] [[Christentum]] über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
Mugdan gehörte zu den Gründern des „Ärztevereins zur Einführung freier Arztwahl“ und war ab 1892 Mitglied der Berlin-Brandenburger [[Ärztekammer (Deutschland)|Ärztekammer]]. Über viele Jahre war er im geschäftsführenden Ausschuss des [[Reichsärztekammer|Deutschen Ärztevereinsbundes]] tätig und war Mitglied des [[Aufsichtsrat]]s des [[Hartmannbund]]es. Geschickt vermittelte er in Aufsätzen und in Vorträgen seinen Kollegen die Themen [[Sozialmedizin]] und [[Versicherungsrecht]]. Aber auch an der Entwicklung der [[Soziale Frage|sozialen Fragen]] beteiligte er sich aktiv. So nahm er an den beiden internationalen Kongressen für [[Arbeiterversicherung]] in [[Wien]] (1905) und [[Rom]] (1908) teil. Als [[Mitglied des Reichstages|Reichstagsabgeordneter]] der [[Freisinnige Volkspartei|Freisinnigen Volkspartei]] befasste er sich ab 1903 vor allem mit der [[Krankenversicherung|Kranken-]], [[Gesetzliche Unfallversicherung in Deutschland|Unfall-]] und Invalidenversicherung. Er forderte deren Vereinfachung und Vereinheitlichung sowie Verbesserungen der Leistungen. [[Krankenpflege]] war für ihn vor allem Beruf, nicht nur Wohltätigkeit. Wiederholt setzte er sich für Unfallverhütung, Betriebshygiene und [[Mutterschutz]] ein und forderte praxisnahe medizinische Ausbildung. An der [[Reichsversicherungsordnung]] von 1911 war er als einziger Arzt beteiligt. Nur wenige seiner Reformwünsche wurden allerdings umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mugdan 1908 bei den [[Berliner Stadtverordnetenversammlung|Berliner Stadtverordnetenwahlen]] kandidierte, unterstützten ihn prominente Mitglieder des [[Central-Verein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens|Central-Vereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens (CV)]] gegen seinen sozialdemokratischen Opponenten. Dieser sogenannte „Fall Mugdan“ führte zu lebhaften Debatten über die Haltung des CV zu getauften Juden. 1912 rief Mugdans Kandidatur für das [[Preußisches Abgeordnetenhaus|Preußische Abgeordnetenhaus]] erneute heftige Kritik hervor, vor allem in der [[Jüdische Rundschau|Jüdischen Rundschau]]. Im Wahlkreis Lauban-Görlitz verlor er bei der Reichstagswahl 1912 in der Stichwahl gegen [[Paul Taubadel]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vossische Zeitung Nr. 44, 25. Januar 1912.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der [[Weimarer Republik]] war Mugdan zunächst Mitglied der DDP ([[Deutsche Demokratische Partei]]), wechselte aber 1920 zur DVP ([[Deutsche Volkspartei]]). In [[Berlin-Charlottenburg]] lehrte er an der Sozialhygienischen Akademie, und in ärztlichen Standesorganisationen wirkte er in verantwortungsvollen Positionen mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Krankenversicherungsgesetz, Kommentar für Ärzte&amp;#039;&amp;#039;. 1900.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kommentar für Ärzte zum Gewerbe-Unfallversicherungsgesetz&amp;#039;&amp;#039;. 1902.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Reichsversicherungsordnung&amp;#039;&amp;#039;. 1911.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Eckhard Hansen, [[Florian Tennstedt]] (Hrsg.) u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik 1871 bis 1945]].&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Sozialpolitiker im Deutschen Kaiserreich 1871 bis 1918.&amp;#039;&amp;#039; Kassel University Press, Kassel 2010, ISBN 978-3-86219-038-6, S. 114 f. ([https://www.uni-kassel.de/upress/online/frei/978-3-86219-038-6.volltext.frei.pdf Online], PDF; 2,2&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
* {{NDB|18|569|571|Mugdan, Otto|Joachim Mugdan|117179922}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Otto Mugdan&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Ernest Hamburger]]: &amp;#039;&amp;#039;Juden im öffentlichen Leben Deutschlands : Regierungsmitglieder, Beamte und Parlamentarier in der monarchischen Zeit. 1848–1918&amp;#039;&amp;#039;. Tübingen : Mohr, 1968, S. 366f.&lt;br /&gt;
* W. Stephan: &amp;#039;&amp;#039;Aufstieg und Verfall des Linksliberalismus 1918–1933&amp;#039;&amp;#039;. Göttingen 1973.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|117179922}}&lt;br /&gt;
* {{Biorabk|Otto Mugdan|1710}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117179922|VIAF=64777154}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mugdan, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Allgemeinmediziner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädiater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Ärztekammer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Freisinnigen Volkspartei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1862]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mugdan, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Arzt und Sozialpolitiker (FVp, DDP, DVP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. März 1862&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. September 1925&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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