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	<title>Otto Marxer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 6. März 2025 um 19:23 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Marxer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Dezember]] [[1896]] in [[Augsburg]]; † [[11. Dezember]] [[1942]] bei [[Sherebzewo]] in der [[Sowjetunion]]&amp;lt;ref&amp;gt;Lebensdaten ermittelt über Gräbersuche bei www.volksbund.de&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Sturmabteilung|SA-Führer]], zuletzt [[SA-Obergruppenführer]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und Weimarer Republik ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marxer studierte nach dem Schulbesuch [[Zahnmedizin]]. Von 1914 bis 1918 nahm Marxer als Kriegsfreiwilliger am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil, in dem er u.&amp;amp;nbsp;a. mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz]] ausgezeichnet wurde. In der Nachkriegszeit gehörte er zeitweise dem [[Freikorps Epp]] an und war an der Niederschlagung der [[Münchner Räterepublik]] beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ersten Weltkrieg lebte Marxer in [[Osnabrück]], wo er den Vorsitz einer sich als „Völkisch-Soziale Bewegung“ bezeichnenden Gruppierung innehatte, die sich 1926 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] anschloss. Marxer selbst trat zum 1. August 1925 der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 28.531).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/27781467&amp;lt;/ref&amp;gt; Etwa zur selben Zeit schloss er sich der [[Sturmabteilung|SA]] an. Neben der Leitung der Osnabrücker Ortsgruppe der NSDAP gab Marxer zeitweise auch die Zeitung &amp;#039;&amp;#039;NS-Front&amp;#039;&amp;#039; heraus, über die es 1930 zu Auseinandersetzungen zwischen ihm und dem Gauleiter [[Carl Röver]] kam. Im Gegensatz zu seinen Differenzen mit Röver war das Verhältnis zum regionalen SA-Chef [[Viktor Lutze]] sehr gut, mit dem er eine Art Seilschaft bildete, was ihm bei seinem späteren Aufstieg zugutekommen sollte. Ab 1928 gehörte er zudem dem Stadtrat von Osnabrück an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit des Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
Wenige Wochen nach dem [[Machtergreifung|Machtantritt der Nationalsozialisten]] wurde Marxer durch Viktor Lutze, der inzwischen die Leitung der Polizeidirektion in [[Hannover]] übernommen hatte, zum ersten Leiter der Staatspolizeistelle in Osnabrück berufen, die er bis zum 26. Juli 1933 führte. In dieser Eigenschaft, in der ihm die Aufsicht über alle kommunalen Polizeibehörden sowie die Grenzpolizeistelle Bentheim oblag, beteiligte er sich maßgeblich an der Etablierung und Festigung der NS-Diktatur im Osnabrücker Raum.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Herbert Wagner (Geograph)|Herbert Wagner]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Gestapo war nicht allein ... Politische Sozialkontrolle und Staatsterror im deutsch-niederländischen Grenzgebiet 1929–1945&amp;#039;&amp;#039;. Lit, Münster 2004, ISBN 3-8258-7448-6, S. 182f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Herbst desselben Jahres wurde Marxer von [[Ernst Röhm]] als Nachfolger von [[Wilhelm Schmid (SA-Mitglied)|Wilhelm Schmid]] in die [[Oberste SA-Führung]] nach München berufen, wo ihm die Leitung des Personalamtes der SA übertragen und er zum [[SA-Standartenführer]] befördert wurde. Er verblieb in dieser Stellung auch nach der Entmachtung der SA und der Ermordung Röhms am 30. Juni 1934. Dies dürfte dem Umstand geschuldet gewesen sein, dass sein alter Freund Lutze Röhm im Amt des Stabschefs der SA nachfolgte und während der Säuberung der SA-Führung von Röhm-Leuten vermutlich seine schützende Hand über Marxer legte. Im Herbst 1934 wurde er zum &amp;#039;&amp;#039;Stabsführer in der Obersten SA-Führung&amp;#039;&amp;#039; berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 bewarb Marxer sich auf der &amp;#039;&amp;#039;Liste des Führers zur Wahl des Großdeutschen Reichstags am 10. April 1938&amp;#039;&amp;#039; um ein Mandat für den nationalsozialistischen Reichstag, wurde aber nicht gewählt. 1938 wurde er SA-Gruppenführer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1938 wurde er zum Verbandsvorsteher des Sparkassenverbandes Niedersachsen ernannt. Ein Artikel des Sparkassenverbandes aus jüngerer Zeit verweist darauf, dass es sich möglicherweise nur um einen Versorgungsposten ohne größere Aktivitäten von Seiten Marxers handelte, und er seit 1939 bedingt durch seine Teilnahme am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] diesen Posten nur noch rein nominell bekleidete. Während des Krieges wurde er mit im Januar 1941 zum [[Liste der SA-Obergruppenführer|SA-Obergruppenführer]] befördert. Er kam 1942 als [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] bei Kampfhandlungen an der Ostfront ums Leben. Sein Grab befindet sich in der Kriegsgräberstätte in [[Duchowschtschina]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rainer Hehemann: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Handbuch zur Geschichte der Region Osnabrück]]&amp;#039;&amp;#039;. Osnabrück 1990, S. 193–194.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.google.de/books/edition/Der_S_A_F%C3%BChrer/uRwKAAAAIAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Paul+Gruson+bildhauer&amp;amp;printsec=frontcover Zeitgenössische Literatur]: Der SA-Führer; dort Heft 2, S. 9.&lt;br /&gt;
* [https://www.svn.de/sparkassengeschichten/geschichten/otto-marxer.html &amp;#039;&amp;#039;Die kurze &amp;quot;braune Ära&amp;quot; des Sparkassenverbandes. Dr. Otto Marxer (1896–1942)&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1035073250|VIAF=302245395}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Marxer, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zahnarzt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestapo-Personal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Osnabrück)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Marxer, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher SA-Führer und Sparkassenfunktionär&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Dezember 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Augsburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Dezember 1942&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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