<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Otto_Lummer</id>
	<title>Otto Lummer - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Otto_Lummer"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Lummer&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-28T18:04:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Lummer&amp;diff=152274&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pancolar: weitere Literaturstelle hinzugefügt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Lummer&amp;diff=152274&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-12T15:34:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;weitere Literaturstelle hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gera Gedenktafel Lummer 1.jpg|mini|Gedenktafel am ehemaligen Standort von Lummers Geburts- und Wohnhaus in Gera, Schloßstraße 6]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Richard Lummer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Juli]] [[1860]] in [[Gera]]; † [[5. Juli]] [[1925]] in [[Breslau]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Physiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Otto Lummer wurde als jüngstes von sechs Kindern des Bäckermeisters Carl Gottfried Lummer (1822–1891) und der Minna Agnes geb. Ortlepp (1831–1920) in seinem Elternhaus in der damaligen Schloßstraße 14/15 (heute Schloßstraße 6) in Gera, in dem sich auch die väterliche Bäckerei befand, geboren.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Bussemer/Müller, &amp;#039;&amp;#039;Otto Lummer – auf Spurensuche in Gera&amp;#039;&amp;#039;, S. 50; sowie Stammbaum auf S. 54f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Vorfahren Lummers waren seit Generationen als Bäcker und Konditoren in Gera und [[Untermhaus]] ansässig.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Bussemer/Müller, &amp;#039;&amp;#039;Otto Lummer – auf Spurensuche in Gera&amp;#039;&amp;#039;, S. 49f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er besuchte die Realschule erster Ordnung auf dem Nicolaiberg (heute [[Goethe-Gymnasium/Rutheneum]], Haus I) und bestand dort am 16. März 1880 die mündliche Abiturprüfung.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Bussemer/Müller, &amp;#039;&amp;#039;Otto Lummer – auf Spurensuche in Gera&amp;#039;&amp;#039;, S. 51.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirken als Physiker ===&lt;br /&gt;
Otto Lummer hatte an verschiedenen deutschen Universitäten studiert, bevor er 1884 Assistent bei [[Hermann von Helmholtz]] an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Universität Berlin]] wurde und im selben Jahr mit einem Thema aus der Optik promovierte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://pro-physik.de/nachrichten/quantenphysik-otto-lummer-100 Anne Hardy: &amp;#039;&amp;#039;Ein Wegbereiter der Quantenphysik.&amp;#039;&amp;#039; In: pro-physik.de, 4. Juli 2025]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort arbeitete er an der [[Physikalisch-Technische Reichsanstalt|Physikalisch Technischen Reichsanstalt]], an der er 1894 Professor wurde. Ab 1904 war er Professor an der [[Universität Breslau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Otto Lummer entdeckte als erster die [[Interferenz (Physik)|Interferenzerscheinungen]] an planparallelen Glasplatten. Gemeinsam mit [[Eugen Brodhun]] (1860–1938) erfand er den [[Visuelle Photometrie|Photometerwürfel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch stellte er gemeinsam mit [[Ernst Pringsheim senior|Ernst Pringsheim]] (1859–1917) grundlegende Untersuchungen über die Verteilung der [[Energie]] im [[Emissionsspektrum|Spektrum]] eines [[Schwarzer Strahler|schwarzen Strahlers]] an, die [[Max Planck]] zur Aufstellung seiner [[Quantenhypothese]] führten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit [[Wilhelm Wien]] stellte er den ersten Schwarzkörperstrahler her, bestehend aus einer geschwärzten Hohlkugel mit einer kleinen Austrittsöffnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Otto Lummer geht die Begriffsbildung &amp;#039;&amp;#039;Neuachromat&amp;#039;&amp;#039; zurück, nachdem es durch [[Schott AG|Einführung hochbrechender Schwerkron- und niedrigbrechender Flintgläser]] möglich wurde, die Verteilung der [[Brechungsindex|Brechzahlen]] auf die [[Linse (Optik)|Sammel- und die Zerstreuungslinse]] im [[Achromat|Achromaten]] umzukehren, und dennoch dieselbe [[Chromatische Aberration|Farbfehlerberichtigung]] zu erreichen wie bislang in dem, von ihm nun als &amp;#039;&amp;#039;Altachromat&amp;#039;&amp;#039; deklarierten [[Optisches System|System]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rohr, Moritz von |Titel=Theorie und Geschichte des photographischen Objektivs |Datum=1899 |Seiten=360}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Lummer, Otto |Titel=Beiträge zur photographischen Optik |Sammelwerk=Zeitschrift für Instrumentenkunde |Nummer=Teil 2 |Datum=1897-08 |Seiten=225ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lummer entwickelte außerdem eine [[Quecksilberdampflampe]], um [[monochromatisch]]es Licht herzustellen; 1902 baute er ein hochauflösendes [[Spektroskop]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war einer der Herausgeber der 11. und letzten Auflage (ab 1926 bei Vieweg) des Lehrbuchs der Physik von Müller-Pouillet (begründet von [[Johann Heinrich Jacob Müller]], [[Claude Servais Mathias Pouillet]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Die [[Totenmaske]] Lummers war Ende der 1920er Jahre im [[Stadtmuseum Gera|Geraer Stadtmuseum]] ausgestellt. Ihr Verbleib ist unbekannt; sie ging vermutlich bei den [[Luftangriffe auf Gera|Luftangriffen auf Gera]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] verloren.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Bussemer/Müller, &amp;#039;&amp;#039;Otto Lummer – auf Spurensuche in Gera&amp;#039;&amp;#039;, S. 53.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Bau des Neubaugebietes [[Bieblach]]-Ost benannte die Stadt Gera am 3. August 1988 eine Straße nach ihm. Durch ein Versehen wurde die Straße jedoch zunächst als &amp;#039;&amp;#039;Otto-Cummer-Straße&amp;#039;&amp;#039; benannt; erst im Rahmen der Umbenennung zahlreicher Geraer Straßen im Zuge der deutschen Wiedervereinigung wurde der Fehler zum 1. März 1991 korrigiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Siegfried Mues: &amp;#039;&amp;#039;Die Straßennamen der Stadt Gera von A bis Z. Ihre Geschichte und Geschichten.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Dr. Frank, Gera 2006, ISBN 3-934805-23-X, S. 214f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Tag vor Lummers 150. Geburtstag im Jahr 2010 enthüllte der damalige Geraer Oberbürgermeister [[Norbert Vornehm]] eine Gedenktafel am ehemaligen Standort von Lummers Geburts- und Wohnhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gera.de/sixcms/detail.php?id=108406 |titel=Gera ehrt Physiker Otto Lummer |werk=gera.de |datum=2010-07-16 |abruf=2021-09-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2008 trägt auch ein Triebfahrzeug der [[Straßenbahn Gera]] Lummers Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen, Ziele und Grenzen der Leuchttechnik (Auge und Lichterzeugung)&amp;#039;&amp;#039;, Oldenbourg Verlag, München, Berlin, 1918&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|15|517|518|Lummer, Otto|Kern, Ulrich|117667498}}&lt;br /&gt;
* [[Hans Kangro]]: &amp;#039;&amp;#039;Vorgeschichte des Planckschen Strahlungsgesetzes&amp;#039;&amp;#039;, Wiesbaden: Steiner, 1970.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Peter Bussemer, Jürgen Müller&lt;br /&gt;
   |Titel=Otto Lummer – auf Spurensuche in Gera&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Geraer Hefte zur Geschichte, Archäologie und Volkskunde&lt;br /&gt;
   |Nummer=3&lt;br /&gt;
   |Datum=2011&lt;br /&gt;
   |Seiten=49–56}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117667498}}&lt;br /&gt;
* [http://www.otto-lummer.de/ www.otto-lummer.de] Website zur Person Lummers und dessen Arbeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117667498|LCCN=n/87/120960|VIAF=54931576}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lummer, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Breslau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Gera)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1860]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lummer, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lummer, Otto Richard (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Physiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Juli 1860&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gera]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Juli 1925&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pancolar</name></author>
	</entry>
</feed>