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	<title>Otto Lukas - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T18:43:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Lukas&amp;diff=1184436&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_)</title>
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		<updated>2025-01-13T12:42:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Schriftsteller Otto Lukas. Zu anderen Personen siehe [[Otto Lucas]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Lukas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Dezember]] [[1881]] in [[Leibchel]]; † [[6. Juni]] [[1956]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Lehrer]], [[Heimatdichtung|Heimatdichter]] und [[Schriftsteller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Leibchel Gedenktafel Otto Lukas 02.JPG|mini|Gedenktafel für Otto Lukas in seinem Geburtsort [[Leibchel]].]]&lt;br /&gt;
Otto Lukas war das dritte von vier Kindern von Christian Lukas und seiner Ehefrau Auguste. Da sein Vater damals Waldwärter und später Förster in Diensten der Grafen von [[Houwald]] war, musste die Familie oft umziehen: Im Winter 1887 nach [[Butzen (Spreewaldheide)|Butzen]], wo Otto eingeschult wurde, im Frühjahr 1888 ins Forsthaus Teerofen, so dass Lukas die Schule im näher gelegenen [[Byhlen]] besuchte. Als der Vater Förster in [[Kokainz]] bei [[Byhleguhre]] wurde, wechselte Lukas 1890 an die Schule in Byhleguhre, wo er auch nach dem Umzug nach [[Mühlendorf (Byhleguhre-Byhlen)|Mühlendorf]] bis 1895 verblieb. Wie sein sieben Jahre älterer Bruder Hugo wollte er Lehrer werden und besuchte 1895 bis 1898 als Vorbereitung die [[Präparandenanstalt|Präparandenausbildung]] in [[Straupitz (Spreewald)|Straupitz]], dann bis 1901 das [[Lehrerseminar]] in [[Neuzelle]]. In diesem Jahr wurden auch erste Gedichte in einer Berliner Zeitung veröffentlicht. Lukas war Lehrer in verschiedenen Orten der [[Niederlausitz]] und bildete sich zum [[Realschule|Mittelschullehrer]] weiter. Seit etwa 1909 lebte er in Berlin und lehrte an der Knabenmittelschule in [[Berlin-Lichtenberg]] Deutsch und Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1910 heiratete Lukas Clara Kossatz in [[Lieberose]], die schon im Februar 1912 starb. Sie hatten einen Sohn, Helmut Lukas, der im März 1911 in [[Boxhagen-Rummelsburg]] geboren wurde und im September 1943 an der [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]] fiel. Im August 1914 ging Lukas eine Ehe mit Margarete Jahn ein und im selben Jahr erschien ein erster Sammelband mit eigenen Gedichten und kurzen Geschichten, betitelt &amp;#039;&amp;#039;Niederlausitzer Leutchen&amp;#039;&amp;#039;. Am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] nahm Lukas als [[Leutnant]] im Landwehr-Infanterie-Regiment Nr. 12 teil. Nach dem Krieg kehrte er auf seine Stelle als Mittelschullehrer nach Berlin zurück, wo er 1920 Mittelschulrektor wurde. Er legte Examen in [[Latein]] und [[Griechische Sprache|Griechisch]] ab, bevor er sich wieder der Dichtung widmete und 1930 den Band &amp;#039;&amp;#039;Die liebe Lausitz&amp;#039;&amp;#039; publizierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lukas verfasste bereits vor 1933 Texte für [[Sturmabteilung|SA]]-Feiern und trat 1932 dem [[Nationalsozialistischer Lehrerbund|Nationalsozialistischen Lehrerbund]] bei. Er wurde Zellenobmann, Pressereferent, Schulobmann, trat der [[Nationalsozialistische Volkswohlfahrt|Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt]] und dem [[Reichsluftschutzbund]] bei. Am 30. Juli 1937 beantragte er die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 4.360.245).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/26780505&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem seine Wohnung in Berlin-Lichtenberg im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] ausgebombt wurde, zog er nach [[Schkopau|Raßnitz]], wo im Dezember 1946 seine zweite Frau starb. Seinen Lebensunterhalt verdiente Lukas mit Nachhilfe- und Musikunterricht; er lernte als Kind selbst Flöte, Geige, Klavier und später auch Orgel. 1956 flüchtete der 74-Jährige nach Westberlin, wo er an einer [[Lungenentzündung]] starb, die er sich im [[Notaufnahmelager Marienfelde]] zugezogen hatte. Er ist in Berlin-[[Ruhleben]] beerdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Lukas ist der Verfasser zahlreicher Gedichte und Geschichten über die Niederlausitz und den Spreewald. Sein bekanntestes Werk ist das Gedicht &amp;#039;&amp;#039;Lausitzer Kost&amp;#039;&amp;#039;, in dem er typische Lausitzer Gerichte aufführt: [[Pellkartoffel]]n mit [[Leinöl]] und [[Quark (Milchprodukt)|Quark]] (siehe [[Quark mit Leinöl]]), [[Plinse|Plinze]], [[Grützwurst]], [[Schmalz#Grieben- oder Grammelschmalz|große Grieben]], Schlippermilch&amp;lt;ref&amp;gt;nach der &amp;#039;&amp;#039;[[Oeconomische Encyclopädie|Oekonomischen Encyklopädie]]&amp;#039;&amp;#039;: „Schlickermilch, Schloppermilch, in der Landwirthschaft, die nach abgenommenen Rahm oder Sahne übrig bleibende lautere Milch, welche zu Quarkkäsen gebraucht, oder dem Gesinde mit eingebrocktem Brode zum Verspeisen gegeben wird.“&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Spreewälder Gurken|Saure Gurken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Belletristik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Niederlausitzer Leutchen. Idyllen und Schwänke.&amp;#039;&amp;#039; Spree-Verlag, Berlin 1914&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lausitzer Leutchen. Idyllen und Schwänke.&amp;#039;&amp;#039; Spree-Verlag, Berlin 1924&amp;lt;!-- ist die 2. bedeutend vermehrte Auflage von Niederlausitzer Leutchen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Waldweihnacht. Ein Weihnachtsspiel.&amp;#039;&amp;#039; A. Strauch, Leipzig [1926]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die liebe Lausitz. Neie Versche.&amp;#039;&amp;#039; Otto Lukas&amp;lt;!-- Selbstverlag --&amp;gt;, Berlin-Lichtenberg 1930&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fahrende Schüler. Volksbühnenspiel in 3 Aufzügen.&amp;#039;&amp;#039; Otto Lukas&amp;lt;!-- Selbstverlag --&amp;gt;, Berlin-Lichtenberg 1930&lt;br /&gt;
* Helmut Lukas (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;So war mein Spreewald. Über Landschaft und Menschen.&amp;#039;&amp;#039; [Berlin] 1995&lt;br /&gt;
* Helmut Lukas (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Meine Niederlausitz. Landschaft, Menschen, Mundart in Geschichten und Gedichten.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2000&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Waldkinder. Erinnerungen an Wald, Wiese und Wasser.&amp;#039;&amp;#039; (Manuskript, 283 Seiten, nur einzelne Teile sind bisher veröffentlicht)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Spreewälder zwischen gestern und heute. Eine Geschichte von Heimat, Stadt und jungen Menschen.&amp;#039;&amp;#039; (Manuskript, 367 Seiten, unveröffentlicht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sachbücher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Sprachbuch für Mittelschulen.&amp;#039;&amp;#039; Ferd. Hirt, Breslau 1926&lt;br /&gt;
** Heft 1, Klasse 6&lt;br /&gt;
** Heft 2, 5. Klasse&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Zeichensetzung. Beispiele, Regeln, Erläuterungen, Übungen&amp;#039;&amp;#039; (= Berckers kleine Volksbibliothek, Band 1505). F. Hirt, Breslau 1936; 8. Auflage, Butzon &amp;amp; Bercker, Kevelaer 1953 &lt;br /&gt;
* Karl Grunwald und Otto Lukas (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Von der Urzeit zur Gegenwart. Aufgabe und Stoff eines Geschichtsunterrichts auf rassischer Grundlage.&amp;#039;&amp;#039; Diesterweg, Frankfurt am Main 1936; 6. Auflage, 1941&lt;br /&gt;
* Karl Wehrhan, Hrsg. von Karl Grunwald und Otto Lukas: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Geschichte für Mittelschulen.&amp;#039;&amp;#039; Teil 4: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Geschichte von 1815 bis 1919.&amp;#039;&amp;#039; Diesterweg, Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 1939–&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kleine deutsche Stilkunde.&amp;#039;&amp;#039; Butzon &amp;amp; Bercker, Kevelaer 1953&lt;br /&gt;
** Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Richtigkeit und Reinheit der Sprache&amp;#039;&amp;#039; (= Berckers kleine Volksbibliothek, Band 49)&lt;br /&gt;
** Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Das treffende Wort und Bild. Der gute Ausdruck&amp;#039;&amp;#039; (= Berckers kleine Volksbibliothek, Band 50)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Rechtschreiblehre.&amp;#039;&amp;#039; Butzon &amp;amp; Bercker, Kevelaer 1956 (= Berckers kleine Bibliothek, Band 1506 a–c)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helmut Lukas: &amp;#039;&amp;#039;Vorwort mit einer Biographie des Autors.&amp;#039;&amp;#039; In: Helmut Lukas (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Meine Niederlausitz. Landschaft, Menschen, Mundart in Geschichten und Gedichten.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2000.&lt;br /&gt;
* Albert Burkhard: &amp;#039;&amp;#039;Lukas, Otto.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Friedrich Beck (Archivar)|Friedrich Beck]], [[Eckart Henning]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Brandenburgisches Biographisches Lexikon&amp;#039;&amp;#039;  (= Einzelveröffentlichung der Brandenburgischen Historischen Kommission e.&amp;amp;nbsp;V., Band 5). Verlag für Berlin-Brandenburg, Potsdam 2002, ISBN 3-935035-39-X, S. 264f.&lt;br /&gt;
* Anna Stüssi: &amp;#039;&amp;#039;Lukas, Otto.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Wilhelm Kosch]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Literatur-Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage, Saur, Bern [u.&amp;amp;nbsp;a.] 1986, Band 10, ISBN 3-317-01539-X, S. 107.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Kürschners Deutscher Literatur-Kalender]].&amp;#039;&amp;#039; 1943.&lt;br /&gt;
* Hans-Christian Harten, Uwe Neirich und Matthias Schwerendt: &amp;#039;&amp;#039;Rassenhygiene als Erziehungsideologie des Dritten Reichs. Bio-bibliographisches Handbuch&amp;#039;&amp;#039; (= Edition Bildung und Wissenschaft, Band 10). Akademie-Verlag, Berlin 2006, ISBN 3-05-004094-7, ISBN 978-3-05-004094-3, S. 432.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|106442252}}&lt;br /&gt;
* {{Litport|1396|hist}}&lt;br /&gt;
* [http://1000-jahre-spreewald-doerfer.de/zeitgeschichte/pop/1881 Beispielgedicht]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=106442252|VIAF=17714768}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lukas, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatdichtung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1956]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulleiter (Berlin)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lukas, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Lehrer, Heimatdichter und Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Dezember 1881&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leibchel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Juni 1956&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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